| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 7.199 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- Leichtes, ultrahandliches Bike
- Kleine Ecken und Kanten, also mit Charakter
- Design: 1 mit *
- Gutes Tec-Paket mit Ride by Wire, Fahrmodi und Traktionskontrolle
- Bremse hinten mit geringer Wirkung
- Sound könnte stärker sein
- eingeschränkte Sozius-Fähigkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 175 | kg |
| Radstand | 1.350 | mm |
| Länge | 1.960 | mm |
| Radstand | 1.350 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt Reihentwin | |
| Hubraum | 457 | ccm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
| Leistung | 48 PS bei 9.400 U/Min | |
| Drehmoment | 44 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 317 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Alurahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel 41mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 150/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, ByBre Vierkolben-Festsättel, radial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 220 mm, ByBre 1-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
Fazit
Die Aprilia RS 457 ist ein sehr schöner, agiler und leicht zu fahrender Supersportler. Die Fahrleistungen sind typisch für eine A2-Maschine, sie ist somit auch für Fahranfänger eine gute Wahl. Die Ausstattung mit Fahrmodi und Traktionskontrolle ist überdurchschnittlich, gleiches gilt für den Fahrspaß, den man mit dieser leichten Maschine hat. Wir waren zwar nicht auf der Renne, aber auch oder vielleicht gerade dort fühlt sich die RS 457 sicherlich am wohlsten. Eine fahraktives Gerät, welches vermutlich auch Frauen sehr ansprechen dürfte.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Moto Italia in Lübeck zur Verfügung gestellt. Dort steht die RS 457 als Vorführer und freut sich auf weitere Probefahren. Moto Italia ist Piaggio Vertragshändler und verkauft Zweiräder von Aprilia, Moto Guzzi und Vespa. Ein Besuch dort lohnt sich also auch dann, wenn man sich nicht nur für die RS 457 interessiert.
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Yamaha Tracer 7 GT vs Aprilia RS 457 – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, wie es Yamaha Tracer 7 GT und Aprilia RS 457 tun, lohnt sich ein genauer Blick. Auf der einen Seite steht ein Konzept, das auf Alltag, Komfort und Touren ausgelegt ist. Auf der anderen Seite ein Motorrad, das den Fokus klar auf sportliches Fahren und ein agiles Handling legt. Genau hier entsteht die spannende Frage: Geht es eher um entspanntes Kilometerfressen oder um unmittelbaren Fahrspaß?
Grundcharakter: Tourer mit Haltung vs. Sportbike mit Fokus
Die Yamaha Tracer 7 GT ist als Sporttourer gedacht: Die Maschine wirkt so, als wäre sie für längere Strecken gebaut. Das zeigt sich im Gesamtpaket aus ergonomischer Sitzposition, Windschutz und einem Setup, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig und berechenbar bleibt. Die Aprilia RS 457 dagegen kommt mit einem deutlich sportlicheren Anspruch. Hier steht die agile Linienführung im Vordergrund, und das Motorrad fühlt sich eher wie ein Werkzeug an, um Kurven dynamisch zu fahren.
Beide Motorräder können Spaß machen – aber sie liefern ihn auf unterschiedliche Art. Während die Tracer 7 GT eher den Rhythmus der Strecke unterstützt, fordert die RS 457 mehr „Fahrgefühl“ und eine aktivere Gangart ein.
Motor & Fahrgefühl: Drehfreude trifft auf sportliche Direktheit
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich der typische Unterschied zwischen den Konzepten. Die Yamaha Tracer 7 GT zielt auf einen Motor, der sich alltagstauglich anfühlt und auch auf längeren Strecken souverän bleibt. Das bedeutet: gleichmäßiges Vorankommen, gut dosierbar im Alltag und ein Fahrgefühl, das nicht ständig nach Drehzahl verlangt.
Die Aprilia RS 457 wirkt dagegen „sportlicher“ in der Art, wie sie auf Gasbefehle reagiert. Das Motorrad lädt dazu ein, die Gänge etwas bewusster zu nutzen und die Maschine im passenden Bereich zu halten. In der Praxis heißt das: Wer gerne zügig über Landstraßen fährt, bekommt bei der RS 457 oft das Gefühl, dass sie schneller „mitdenkt“ – nicht nur beim Beschleunigen, sondern auch beim Wechsel zwischen Schub und Zug in Kurven.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Tracer 7 GT – Stärke: ruhiger, tourentauglicher Charakter, der auch bei längeren Fahrten angenehm bleibt.
Tracer 7 GT – mögliche Schwäche: wer maximale Sportlichkeit im Sinne von „immer bereit für Attacke“ sucht, muss sich stärker auf die Fahrweise einstellen.
RS 457 – Stärke: unmittelbares, sportlich orientiertes Ansprechverhalten, das Kurvenfahrten lebendig macht.
RS 457 – mögliche Schwäche: für sehr entspannte Langstreckenfahrten kann der Fokus auf sportliche Dynamik weniger „komfortabel“ wirken als bei der Tracer.
Sitzposition & Ergonomie: entspannter Komfort vs. sportliche Kompaktheit
Ein großer Unterschied liegt in der Sitzposition. Die Yamaha Tracer 7 GT bietet eine Haltung, die eher auf Fahrkomfort und Kontrolle über längere Zeit ausgelegt ist. Gerade auf Touren macht sich das bemerkbar: Der Oberkörper bleibt stabil, die Arme müssen nicht dauerhaft „arbeiten“, und die Maschine lässt sich auch bei längeren Tagesetappen gut bewegen.
Die Aprilia RS 457 setzt dagegen auf eine sportlichere Geometrie. Das bedeutet meist: etwas mehr „Biss“ in der Körperhaltung, mehr Fokus auf aktives Fahren und eine Position, die das Motorrad in Kurven schneller „einschwingen“ lässt. Für kurze bis mittlere Strecken und für Fahrten, bei denen das Kurvenfahren im Mittelpunkt steht, ist das ein Vorteil.
Was das in der Praxis bedeutet
Bei der Tracer 7 GT fühlt sich die Fahrt oft wie ein flüssiger Prozess an: Strecke aufnehmen, Tempo halten, entspannt bleiben. Bei der RS 457 wird man stärker dazu eingeladen, die Linie bewusst zu fahren und den Moment zu nutzen, in dem das Motorrad am besten reagiert.
Windschutz & Alltag: Tour-Feeling bei der Yamaha, Urban-Charme bei der Aprilia
Der Windschutz ist bei der Tracer 7 GT ein klarer Pluspunkt. Gerade bei längeren Fahrten oder bei wechselndem Wetter wirkt das wie ein Komfort-Upgrade: weniger „Stress“ durch Winddruck, mehr Konzentration auf die Straße. Das macht die Yamaha besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende, sondern auch für regelmäßige Touren genutzt wird.
Die RS 457 spielt ihre Stärken eher im sportlichen Alltag aus. Sie wirkt kompakt und „direkt“, was sich in der Stadt und auf kurzen Strecken positiv bemerkbar macht. Wer häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und kurzen Landstraßenabschnitten unterwegs ist, profitiert von einem Motorrad, das sich schnell anfühlt und nicht nach „Tour-Modus“ verlangt.
Fahrwerk & Handling: Stabilität für Touren vs. Agilität für Kurven
Beim Fahrwerk und Handling zeigt sich die Ausrichtung beider Modelle. Die Tracer 7 GT ist darauf ausgelegt, auch bei längeren Strecken und wechselnden Fahrbahnbedingungen ruhig zu bleiben. Das hilft, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn die Fahrt mehrere Stunden dauert. Die Aprilia RS 457 hingegen wirkt „leichter im Kopf“: Sie unterstützt ein zügiges Umlegen und ein dynamisches Kurvenfahren.
Wichtig ist dabei: Beide Motorräder können sportlich gefahren werden. Der Unterschied liegt eher darin, wie sie sportlich sind. Die Yamaha bleibt dabei oft stabil und souverän, während die Aprilia stärker auf Agilität und Fahrgefühl setzt.
Bremsen & Sicherheitsempfinden
Im Vergleich der Bremsen und des Gesamteindrucks beim Verzögern zeigt sich: Die Tracer 7 GT wirkt häufig wie ein Motorrad, das Vertrauen aufbaut, wenn es um kontrolliertes Verzögern aus höheren Geschwindigkeiten geht. Die RS 457 kann ebenfalls sportlich bremsen, fühlt sich aber im Gesamtkonzept oft noch stärker auf „Fahren mit Gefühl“ ausgelegt.
Elektronik & Assistenz: Tour-orientierte Unterstützung vs. sportliche Kontrolle
Elektronik ist bei modernen Motorrädern mehr als nur „Gimmick“. Bei der Yamaha Tracer 7 GT ist die Unterstützung oft so gedacht, dass sie den Fahrer auf langen Strecken entlastet und das Motorrad berechenbar macht. Das kann besonders dann helfen, wenn Wetter, Belag oder Verkehrslage variieren.
Die Aprilia RS 457 setzt ebenfalls auf moderne Technik, wirkt aber im Gesamteindruck stärker auf sportliche Kontrolle ausgelegt. Das bedeutet: Die Elektronik unterstützt das dynamische Fahren, ohne das Motorrad „zu schwer“ oder zu träge wirken zu lassen.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen Yamaha Tracer 7 GT und Aprilia RS 457 ist im Kern ein Vergleich zwischen zwei Fahrwelten. Die Tracer 7 GT ist die Maschine, die man gerne nimmt, wenn man Touren plant, auch mal längere Strecken fährt und dabei Komfort sowie Windschutz schätzt. Die RS 457 ist die Maschine, die man gerne nimmt, wenn man Kurven sucht, sportlich unterwegs sein möchte und das Motorrad als direktes Gegenüber im Fahrprozess erleben will.
Typische Entscheidungsszenarien
- Yamaha Tracer 7 GT passt besonders gut, wenn regelmäßige Touren, Alltagseinsatz und ein souveränes Gesamtgefühl wichtiger sind als maximale Sportlichkeit im Sinne von „Track-Feeling“.
- Aprilia RS 457 passt besonders gut, wenn das Motorrad vor allem für sportliche Ausfahrten, kurvenreiche Strecken und ein agiles Handling genutzt wird.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das komfortabel bleibt, Windschutz und Tourentauglichkeit in den Vordergrund stellt und auch über längere Strecken souverän wirkt. Wer häufig fährt, ohne jedes Mal „auf Sportmodus“ zu schalten, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Aprilia RS 457 ist die bessere Wahl, wenn agiles Handling, direktes Fahrgefühl und ein klar sportlicher Charakter wichtiger sind. Für kurvenreiche Strecken und Fahrten, bei denen Dynamik im Mittelpunkt steht, wirkt die RS 457 oft unmittelbarer und „lebendiger“.
Kurz gesagt: Tour & Komfort sprechen eher für die Tracer 7 GT, sportliche Agilität eher für die RS 457.