UVP 11.924 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 14.750 €
Baujahr von 2016 bis 2023
Was kann die neue Version des beliebten Cross-Over Bikes von Yamaha?
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Der Bulle unter den Scramblern
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr einfach zu fahrendes Motorrad
  • perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
  • sehr gute Reifen und Bremsen
  • Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
  • vernünftige Koffer bei der GT inklusive
Kontra:
  • etwas teurer als Wettbewerber
  • QuickShifter nur gegen Aufpreis
Pro:
  • Qualität
  • Durchzugsvermögen
  • Details
  • Preis-Leistung
Kontra:
  • Langstreckenkomfort
  • Drehwilligkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht212kg
Radstand1.495mm
Länge2.135mm
Radstand1.495mm
Sitzhöhe: 845-865 mm
Höhe1.330mm
Gewicht220kg
Radstand1.527mm
Länge2.175mm
Radstand1.527mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.330mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartBoxer
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungÖl-Luft
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung73 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment68 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite439km
Leistung110 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment116 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite321km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 R17
Reifen hinten180/55 R17
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneTelegabel 43 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenParalever
Reifen vorne120/70 R 19
Reifen hinten170/60 R 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 265 mm)

Fazit

Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist  zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.
 
Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.924 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 9.000€
  • Baujahre: 2016 - heute
  • Farben: Schwarz, Silber-Blau

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Yamaha Tracer 7 GT vs. BMW R nineT Scrambler – Vergleich & Kaufberatung

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirken, liegt das oft daran, dass sie für verschiedene Arten des Fahrens gebaut wurden. Genau das trifft auf den Vergleich zwischen der Yamaha Tracer 7 GT und der BMW R nineT Scrambler zu. Während die Yamaha klar in Richtung sportlich-praktischer Tourer mit moderner Reiseausstattung tendiert, steht bei der BMW der markante Scrambler-Charakter im Vordergrund – mit dem typischen BMW-Feeling, das man spürt, sobald der Motor läuft und die ersten Meter rollen.

Im folgenden Vergleich werden die im Modellvergleich typischen Themen gegenübergestellt: Motorcharakter und Antrieb, Fahrwerk und Bremsen, Ergonomie und Komfort, Elektronik und Assistenz, sowie Alltagstauglichkeit und Stärken/Schwächen. So lässt sich besser einordnen, welches Motorrad besser zum eigenen Fahrstil passt – ohne sich in Einzelwerten zu verlieren.

Grundcharakter: Tourer-Alltag vs. Scrambler-Identität

Die Yamaha Tracer 7 GT ist als vielseitiger Begleiter gedacht: Sie soll im Alltag funktionieren, auf der Landstraße Spaß machen und auf längeren Strecken angenehm bleiben. Das „GT“ steht dabei weniger für Show als für den Versuch, den Komfort und die Alltagstauglichkeit spürbar zu erhöhen – etwa durch den Fokus auf Windschutz, Sitzkomfort und eine Ausstattung, die das Reisen leichter macht.

Die BMW R nineT Scrambler dagegen lebt von ihrer Persönlichkeit. Der Scrambler-Look ist nicht nur optisch, sondern spiegelt sich im Fahrgefühl wider: Die Maschine wirkt „mechanischer“, direkter und stärker auf Charakter ausgelegt. Wer eine BMW mit Boxer-Identität sucht, bekommt genau dieses Erlebnis – mit dem typischen Klang, dem Antriebspuls und dem Gefühl, dass das Motorrad mehr „Bühne“ hat als reine Funktion.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen

Beim Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder liefern Fahrspaß, aber auf unterschiedliche Weise. Die Yamaha Tracer 7 GT spielt ihre Stärken vor allem in einem gleichmäßigen, alltagstauglichen Ansprechverhalten aus. Der Motor wirkt darauf ausgelegt, dass man zügig vorankommt, ohne ständig „arbeiten“ zu müssen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, Landstraße und längere Touren gemischt werden.

Die BMW R nineT Scrambler setzt dagegen stärker auf den Boxer-Charakter. Das Drehmoment fühlt sich oft „anders“ an: weniger wie ein reines Durchziehen, mehr wie ein kräftiges, spürbares Arbeiten aus dem Antrieb heraus. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das viele Fahrer als besonders „echt“ empfinden – vor allem dann, wenn man nicht nur von A nach B will, sondern das Fahren selbst genießen möchte.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

Yamaha-Stärken: harmonisches Ansprechverhalten, entspannter Rhythmus im Alltag, gute Grundlage für gleichmäßiges Fahren über längere Strecken.

Yamaha-Schwächen: wer explizit nach maximalem „Show“-Charakter sucht, wird eher bei der BMW fündig.

BMW-Stärken: unverwechselbarer Boxer-Charakter, emotionaler Antrieb, starkes Erlebnis beim Beschleunigen und in der Motorbremse.

BMW-Schwächen: wer einen möglichst „tourigen“ Allround-Flow erwartet, kann das Fahrgefühl der BMW als bewusster und weniger „glatt“ wahrnehmen.

Fahrwerk und Bremsen: Stabilität vs. Agilität im Alltag

In der Praxis entscheidet das Fahrwerk darüber, wie sicher sich ein Motorrad in unterschiedlichen Situationen anfühlt – von der Landstraße mit wechselndem Belag bis zur Autobahnfahrt oder dem schnellen Richtungswechsel in der Stadt. Die Yamaha Tracer 7 GT ist dabei klar auf Allround-Stabilität und komfortables Handling ausgelegt. Sie vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, ohne dass man ständig nachjustieren muss.

Die BMW R nineT Scrambler wirkt im Vergleich oft „direkter“. Das kann ein Vorteil sein, wenn kurvige Strecken im Fokus stehen und das Motorrad spürbar mit dem Fahrer kommunizieren soll. Gleichzeitig ist der Komfort nicht identisch mit einem klassischen Reise-Tourer-Setup – hier entscheidet die persönliche Erwartung: eher „sportlich und fühlbar“ oder „langstreckenfreundlich und entspannt“.

Bremsen und Fahrstabilität

Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag sicher funktionieren. Im Vergleich zeigt sich jedoch ein Unterschied im Schwerpunkt: Die Yamaha zielt stärker auf berechenbare Performance über verschiedene Geschwindigkeiten und Situationen, während die BMW stärker auf gefühlte Kontrolle und ein „mechanisches“ Zusammenspiel setzt. Wer häufig in wechselnden Verkehrssituationen unterwegs ist, profitiert oft von der Yamaha-typischen Ruhe. Wer dagegen gern präzise arbeitet und das Motorrad „spüren“ möchte, wird an der BMW mehr Freude haben.

Ergonomie und Komfort: Sitzposition, Windschutz und Tagesstrecke

Hier wird der Unterschied zwischen Tourer und Scrambler besonders deutlich. Die Yamaha Tracer 7 GT ist auf komfortorientiertes Reisen ausgelegt. Der Fokus liegt auf einer Sitzposition, die auch nach mehreren Stunden nicht „ermüdet“, und auf einem Windschutz, der den Fahrtwind spürbar reduziert. Das macht sie besonders interessant, wenn regelmäßig längere Strecken gefahren werden oder wenn die Maschine auch als Alltagsfahrzeug dienen soll.

Die BMW R nineT Scrambler bietet eine andere Haltung: eher „aufrecht mit Charakter“, aber nicht zwingend auf maximale Langstrecken-Entspannung optimiert. Dafür wirkt die Ergonomie oft sehr stimmig zum Look und zum Fahrgefühl. Wer kurze bis mittlere Strecken bevorzugt und das Motorrad als emotionales Hobby betrachtet, wird die BMW häufig als stimmig empfinden.

Komfort im Vergleich: Wer profitiert wovon?

Yamaha: punktet bei Windschutz, Tageskomfort und dem Gefühl, dass man auch nach längerer Fahrt noch „frisch“ ankommt.

BMW: punktet bei der stimmigen Gesamtwirkung aus Sitzgefühl, Antrieb und Design – weniger bei maximaler Reise-Entspannung.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. puristischer Fokus

Moderne Motorräder unterscheiden sich stark darin, wie viel Elektronik im Hintergrund arbeitet. Die Yamaha Tracer 7 GT ist in der Regel stärker auf Alltagssicherheit und komfortable Unterstützung ausgelegt. Das zeigt sich daran, dass das Motorrad in vielen Situationen „einfach mitmacht“: stabil, kontrolliert und ohne dass man ständig aktiv gegensteuern muss.

Die BMW R nineT Scrambler setzt dagegen stärker auf den Charakter des Fahrzeugs. Elektronik ist vorhanden, aber der Fokus wirkt oft weniger auf „Reise-Assistenz“ und mehr auf das Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und Fahrerfeedback. Das kann sich wie ein bewussteres Fahren anfühlen – was nicht automatisch schlechter ist, sondern einfach eine andere Philosophie widerspiegelt.

Stärken und Schwächen bei der Elektronik

Yamaha-Stärken: unterstützt entspanntes Fahren, reduziert Stress im Alltag und macht das Motorrad besonders anfängerfreundlich im Handling.

Yamaha-Schwächen: wer maximale „Mechanik pur“ sucht, könnte die Yamaha als etwas „glatter“ empfinden.

BMW-Stärken: emotionales Fahrgefühl, klare Rückmeldung, stimmige Gesamtcharakteristik.

BMW-Schwächen: wer vor allem auf maximale Assistenz und Reisekomfort setzt, findet in der Yamaha oft die passendere Basis.

Alltagstauglichkeit: Parken, Handling und Nutzung im echten Leben

Im Alltag zählen Dinge wie Wendigkeit, Übersicht, Alltagstauglichkeit bei wechselnden Geschwindigkeiten und die Frage, wie „einfach“ das Motorrad zu bewegen ist. Die Yamaha Tracer 7 GT ist in dieser Hinsicht häufig die praktischere Wahl: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern nutzt, weil es sich im Alltag unkompliziert anfühlt und auf Touren vorbereitet ist.

Die BMW R nineT Scrambler kann im Alltag ebenfalls Spaß machen, aber sie ist stärker „Motorrad-Statement“. Das heißt: Sie wird oft dann besonders geschätzt, wenn das Fahren selbst im Vordergrund steht. Wer täglich lange Strecken fährt oder häufig mit Gepäck unterwegs ist, wird bei der Yamaha meist schneller das Gefühl haben, dass sie genau dafür gemacht ist.

Design und Identität: Zwei sehr unterschiedliche Zielgruppen

Design ist mehr als Optik – es beeinflusst, wie man das Motorrad wahrnimmt und wie man sich darauf fühlt. Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt modern, tourenorientiert und funktional. Die BMW R nineT Scrambler wirkt dagegen ikonisch und individuell. Wer Wert auf Wiedererkennung legt und ein Motorrad möchte, das man nicht „nebenbei“ fährt, sondern bewusst auswählt, wird die BMW oft stärker anziehen.

Fazit:

Die Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das im Alltag ebenso funktioniert wie auf längeren Touren. Der Fokus liegt auf komfortableren Rahmenbedingungen, einem tourentauglichen Gesamtpaket und einem Fahrgefühl, das sich über viele Kilometer entspannt anfühlt. Besonders passend ist sie für alle, die häufig unterwegs sind, unterschiedliche Strecken fahren und dabei möglichst wenig „Aufwand“ beim Fahren haben möchten.

Die BMW R nineT Scrambler passt dagegen am besten zu Fahrern, die vor allem den Charakter suchen: Boxer-Identität, emotionales Ansprechverhalten und ein Motorrad, das sich wie ein Statement anfühlt. Wer Kurven liebt, das Motorrad spüren möchte und das Fahren als Erlebnis betrachtet, findet in der BMW oft genau die richtige Mischung aus Stil und Fahrspaß. Kurz gesagt: Yamaha für Touren-Allround und Komfort, BMW für Persönlichkeit, Gefühl und Scrambler-Charme.

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