| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 17.490 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- Motorleistung
- präzises Fahrwerk
- Komfort
- Assistenzsysteme
- Verarbeitung
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 795-820 | mm |
| Höhe | 1.117 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.198 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
| Leistung | 147 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 124 NM bei 7.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 255 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 350 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 149)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
Fazit - auf ewig jung
Sie ist natürlich ein Spielzeug, eines für ältere Kinder, die mindestens 17.290 Euro für ihr Geschenk ausgeben wollen (und können). Höret meine Worte: Jeder Cent davon ist gut angelegt!
Bevor ich es vergesse: Mittlerweile habe ich das Datenblatt studiert. Die Duc ist nicht nur in Sachen Motor und Fahrwerk voll auf der Höhe der Zeit, sondern auch in Sachen Assistenzsysteme: Serie sind Wheelie Control, Kurven-ABS von Bosch, Traktionskontrolle, Ride By Wire und drei Fahrmodi ...
… nicht mal dieses Vorurteil hat mehr Bestand.
Das Testbike wurde uns von Ducati Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Yamaha Tracer 7 GT vs Ducati Monster 1200 S: Zwei Charaktere, zwei Welten
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Yamaha Tracer 7 GT und die Ducati Monster 1200 S, wird der Vergleich besonders spannend. Die Tracer 7 GT steht für einen alltagstauglichen Reiseansatz: komfortabel, funktional und mit dem Anspruch, längere Strecken entspannt zu machen. Die Monster 1200 S dagegen ist eine klassische Naked-Interpretation mit Fokus auf unmittelbaren Fahrspaß, markantem Motorcharakter und einer Haltung, die sich eher nach „kurz raus und genießen“ anfühlt als nach „erst mal Strecke machen“.
Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die Stärken und Schwächen im Alltag und auf der Straße bemerkbar machen. Dabei lohnt sich der Blick auf die Bereiche, die im echten Fahrbetrieb den Unterschied machen: Motorgefühl, Fahrwerk und Handling, Bremsen, Elektronik sowie Komfort und Ergonomie.
Grundidee und Fahrcharakter: Touring vs. Naked-Emotion
Yamaha Tracer 7 GT – der Reisegedanke im Alltag
Die Tracer 7 GT ist darauf ausgelegt, den Alltag leichter zu machen und längere Touren nicht zur Belastung werden zu lassen. Die Grundhaltung ist eher „ruhig aufbauen, sauber durchziehen“: Das Motorrad wirkt stabil, vermittelt Vertrauen und bleibt auch bei wechselnden Bedingungen gut kontrollierbar. Gerade wenn Strecken nicht nur aus Kurven bestehen, sondern auch aus Stadtverkehr, Landstraße und Autobahnanteilen, spielt die Tracer ihre Stärken aus.
Ducati Monster 1200 S – direkt, kompakt, emotional
Die Monster 1200 S geht einen anderen Weg: weniger „Reiseapparat“, mehr „Naked mit Haltung“. Der Motorcharakter steht im Vordergrund und sorgt für ein sehr unmittelbares Gefühl beim Beschleunigen. Das Motorrad wirkt agil und lebendig, besonders wenn die Straße kurvig wird oder wenn kurze Wege zwischen Ampeln und Ausfahrten Spaß machen sollen.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beide Motorräder liefern Fahrspaß, aber auf unterschiedliche Weise. Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt dabei oft wie ein Motor, der die Kraft gleichmäßig verfügbar macht und das Tempo souverän aufbaut. Das ist besonders angenehm, wenn man nicht ständig „arbeiten“ möchte, sondern einfach flüssig fahren will – auch mit Gepäck oder bei längeren Abschnitten.
Die Ducati Monster 1200 S setzt stärker auf den Charakter: Das Ansprechverhalten und die Art, wie der Motor zieht, wirken präsenter und „gefühlsbetonter“. Das kann ein großer Vorteil sein, wenn der Fokus auf dem Moment liegt: Gas auf, Motorrad reagiert, und das Ganze fühlt sich direkt an. Gleichzeitig kann genau diese Direktheit auch bedeuten, dass man im Stadtverkehr oder bei wechselndem Grip etwas mehr Aufmerksamkeit braucht, um die gewünschte Dosierung zu treffen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Tracer 7 GT: souverän und tourentauglich
Das Fahrwerk der Tracer 7 GT zielt auf Kontrolle und Komfort. In der Praxis heißt das: Unebenheiten werden spürbar besser „abgefedert“, und das Motorrad bleibt auch bei längeren Fahrten ruhig in der Linie. In schnellen Kurven wirkt die Maschine gut sortiert, und das Handling fühlt sich eher nach „präzise geführt“ als nach „nervös“ an.
Stärke: Die Tracer 7 GT macht das Fahren entspannter, ohne den Spaß zu verlieren. Schwäche: Wer ein sehr leichtes, extremes „Einschlag-Feeling“ sucht, könnte im Vergleich zur Monster weniger „Krawall“ im Handling erwarten.
Monster 1200 S: wendig und spürbar sportlich
Die Monster 1200 S spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo man häufig die Richtung wechselt: in engen Passagen, bei wechselnden Radien und auf Straßen, die nicht perfekt glatt sind. Das Motorrad wirkt agil und lässt sich mit einem klaren Gefühl in die Kurve bringen.
Stärke: Das Handling wirkt lebendig und macht Lust auf dynamisches Fahren. Schwäche: Der Fokus auf Naked-Charakter kann bedeuten, dass Komfort und Schutz vor Wind weniger im Vordergrund stehen als bei der Tracer – besonders auf längeren Autobahnabschnitten oder bei wechselhaftem Wetter.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern
Bei beiden Modellen ist das Ziel klar: kontrolliertes Verzögern und ein sicheres Gefühl beim Anbremsen. Die Yamaha Tracer 7 GT punktet dabei häufig mit einem gut dosierbaren Gesamtpaket, das sich für Alltag und Touren eignet. Die Ducati Monster 1200 S wirkt beim Bremsen oft direkter und sportlicher im Ansprechverhalten, was gerade auf kurvigen Strecken ein Vorteil sein kann.
Im Vergleich zeigt sich: Die Tracer ist tendenziell die „entspanntere“ Wahl, wenn man häufig moderat bremst und dabei Komfort und Stabilität priorisiert. Die Monster ist tendenziell die „aktivere“ Wahl, wenn man beim Bremsen mehr Dynamik und ein unmittelbares Feedback sucht.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung oder Eingriff?
Elektronik ist heute ein wichtiger Teil des Fahrerlebnisses. Bei der Yamaha Tracer 7 GT steht die Unterstützung im Vordergrund: Sie hilft dabei, das Motorrad berechenbar zu halten und die Fahrmodi so zu nutzen, dass man sich auf die Strecke konzentrieren kann. Das ist besonders praktisch, wenn Bedingungen variieren oder wenn man nicht jedes Mal „neu einstellen“ möchte.
Die Ducati Monster 1200 S bringt ebenfalls moderne Assistenzsysteme mit, die das sportliche Potenzial absichern. Der Unterschied liegt oft im Charakter: Die Ducati fühlt sich dadurch sehr „bereit“ an, während die Yamaha eher „harmonisch“ unterstützt. Wer gerne mit dem Motorrad arbeitet, wird an der Ducati oft mehr „Direktheit“ spüren. Wer lieber entspannt fährt und die Elektronik als Sicherheitsnetz nutzt, wird an der Tracer häufig zufriedener sein.
Ergonomie und Komfort: Sitzposition, Wind und Alltag
Hier trennen sich die Wege deutlich. Die Yamaha Tracer 7 GT ist stärker auf längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gestaltet, dass man nicht nach kurzer Zeit „zusammenfällt“, und der Windschutz bzw. die Verkleidung sorgen dafür, dass man auch bei längeren Abschnitten weniger ermüdet.
Die Ducati Monster 1200 S ist als Naked Bike naturgemäß kompromissfreier in der „offenen“ Fahrhaltung. Das kann im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken ein Vorteil sein, weil man sich freier bewegt und das Motorrad sehr direkt spürt. Auf langen Strecken kann die fehlende „Reisehülle“ jedoch stärker ins Gewicht fallen – vor allem, wenn man viel Autobahn oder zügige Landstraßen fährt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha Tracer 7 GT – typische Pluspunkte
- Touring-orientierter Komfort für längere Fahrten
- Gleichmäßiges Fahrgefühl und souveräne Kontrolle
- Praktische Alltagstauglichkeit durch funktionalen Ansatz
- Elektronik als harmonische Unterstützung
Yamaha Tracer 7 GT – typische Grenzen
- Weniger „Naked-Drama“ im Handling als bei der Monster
- Wer maximale Direktheit sucht, könnte die Charakteristik als etwas „runder“ empfinden
Ducati Monster 1200 S – typische Pluspunkte
- Emotionaler Motorcharakter mit direkter Reaktion
- Agiles, lebendiges Handling in kurvigen Strecken
- Sportliches Brems- und Fahrgefühl
- Elektronik mit sportlicher Ausrichtung
Ducati Monster 1200 S – typische Grenzen
- Weniger Schutz und „Reisekomfort“ als bei der Tracer
- Im Alltag kann die Direktheit mehr Aufmerksamkeit verlangen
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, wie gefahren wird. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, dabei auch mal entspannt unterwegs sein möchte und ein Motorrad sucht, das den Alltag und die Touren gleichermaßen gut abdeckt, findet in der Yamaha Tracer 7 GT meist die passendere Basis.
Wer hingegen vor allem kurvige Strecken genießt, das Motorrad als emotionalen Begleiter versteht und die Direktheit des Motors sowie das wendige Naked-Feeling im Vordergrund stehen sollen, wird mit der Ducati Monster 1200 S deutlich mehr „Gänsehaut“ erleben.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für Alltag und Touren suchen: komfortabel, souverän und mit einem Fahrgefühl, das lange Strecken leichter macht. Die Ducati Monster 1200 S passt dagegen besser zu Fahrern, die das Motorrad vor allem als Spaßmaschine sehen – mit direktem Motoransprechen, lebendigem Handling und einem sportlichen, emotionalen Charakter. Wer häufig lange fährt und dabei möglichst entspannt ankommen möchte, entscheidet sich meist für die Tracer. Wer dagegen kurze Ausfahrten liebt, Kurven sucht und die unmittelbare Reaktion des Motorrads spüren will, findet in der Monster den stärkeren Reiz. Beide Motorräder haben klare Stärken – die richtige Wahl entsteht aus dem eigenen Fahrprofil.