UVP 11.924 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2010 bis 2018
Was kann die neue Version des beliebten Cross-Over Bikes von Yamaha?
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Rasen statt Reisen?
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr einfach zu fahrendes Motorrad
  • perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
  • sehr gute Reifen und Bremsen
  • Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
  • vernünftige Koffer bei der GT inklusive
Kontra:
  • etwas teurer als Wettbewerber
  • QuickShifter nur gegen Aufpreis
Pro:
  • Motorleistung
  • Sound
  • Präzises Fahrwerk
  • Platzverhältnisse
Kontra:
  • Karge Ausstattung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht212kg
Radstand1.495mm
Länge2.135mm
Radstand1.495mm
Sitzhöhe: 845-865 mm
Höhe1.330mm
Gewicht232kg
Radstand1.529mm
Länge2.190mm
Radstand1.529mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.495mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Hubraum1.198ccm
Hub68mm
Bohrung106mm
Kühlungflüssig
AntriebKette

Fahrleistungen

Leistung73 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment68 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite439km
Leistung152 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment128 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.248km/h
Tankinhalt20Liter

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 R17
Reifen hinten180/55 R17
Federung hintenMonofederbein

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe
Bremsen hintenScheibe

Fazit

Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist  zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.
 
Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.924 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 9.000€
  • Baujahre: 2016 - heute
  • Farben: Schwarz, Silber-Blau

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Yamaha Tracer 7 GT vs Ducati Multistrada 1200 – Vergleich für Touren, Alltag und Abenteuer

Wer sich zwischen Yamaha Tracer 7 GT und Ducati Multistrada 1200 entscheiden will, landet schnell in einem spannenden Spannungsfeld: Auf der einen Seite steht die Tracer 7 GT als moderne, alltagstaugliche Reise- und Tourenmaschine, die auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Komfort, Alltagstauglichkeit und unkomplizierter Handhabung setzt. Auf der anderen Seite bringt die Multistrada 1200 den typischen Ducati-Charakter mit: markante Fahrdynamik, ein starker Fokus auf Elektronik und ein Anspruch, sich nicht nur auf der Landstraße, sondern auch auf längeren Touren besonders zu fühlen.

Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Motorräder in der Praxis unterscheiden – also dort, wo es wirklich zählt: beim Fahrgefühl, bei der Abstimmung von Komfort und Dynamik, bei der Elektronik und bei der Frage, wie gut sich die Maschinen für unterschiedliche Einsatzzwecke eignen.

Grundcharakter: Reiseorientiert vs. sportlich-dynamisch

Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt wie ein Motorrad, das man gerne jeden Tag bewegt und das auf längeren Strecken zuverlässig funktioniert. Der Fokus liegt auf einem harmonischen Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und Windschutz. Dadurch entsteht ein Gesamtgefühl, das eher „entspannt ankommen“ als „maximal fordern“ bedeutet.

Die Ducati Multistrada 1200 dagegen ist stärker auf Dynamik und Fahrspaß ausgelegt. Sie fühlt sich oft lebendiger an, besonders wenn die Straße kurviger wird oder wenn die Elektronik in sportlichere Modi geschaltet wird. Das Motorrad wirkt weniger wie ein reines Tourentool und mehr wie ein vielseitiges Bike, das auch dann Spaß macht, wenn die Tour plötzlich anspruchsvoller wird.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Yamaha Tracer 7 GT steht für einen gleichmäßigen, gut dosierbaren Antrieb. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig im Alltag gefahren wird – etwa im Stadtverkehr, auf Pendelstrecken oder auf Touren mit vielen wechselnden Geschwindigkeiten. Der Motor unterstützt dabei eher das „Gleiten“ als das „Schieben“.

Die Ducati Multistrada 1200 bringt dagegen eine deutlich emotionalere Anmutung mit. Der Antrieb wirkt präsenter und kann – je nach Fahrmodus und Drehzahlbereich – spürbar fordernder sein. Wer gerne zügig beschleunigt, häufig überholt oder Kurven dynamisch ansteuert, bekommt hier ein Motorrad, das sich stärker auf dieses Fahrprofil einstellt.

Stärken und Schwächen im Antriebsgefühl

  • Yamaha Tracer 7 GT: Stärke ist die gutmütige Dosierbarkeit und die entspannte Nutzung im Alltag. Schwäche kann sein, dass der „Kick“ weniger im Vordergrund steht als bei Ducati.
  • Ducati Multistrada 1200: Stärke ist die dynamische Wirkung und das lebendige Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass die Maschine je nach Fahrstil mehr Aufmerksamkeit fordert, um das volle Potenzial passend zu nutzen.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beide Motorräder sind für Touren ausgelegt, aber sie vermitteln das auf unterschiedliche Weise. Die Yamaha Tracer 7 GT zielt auf ein sicheres, ruhiges Fahrverhalten. Gerade bei längeren Strecken hilft das, weil das Motorrad nicht ständig „mitarbeitet“, sondern eher eine stabile Basis bietet. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die viel Kilometer machen und dabei nicht jedes Mal das Gefühl haben wollen, das Bike ständig neu zu „sortieren“.

Die Ducati Multistrada 1200 wirkt in vielen Situationen agiler und direkter. In Kurven kann das Motorrad sehr präzise wirken, wenn die Abstimmung und die Reifen zum Fahrstil passen. Wer gerne zügig durch Kurven fährt oder sich auf wechselnde Strecken freut, wird die direkte Rückmeldung zu schätzen wissen.

Kurvengefühl im Vergleich

  • Tracer 7 GT: eher souverän und berechenbar, gut für gleichmäßiges Tempo und lange Etappen.
  • Multistrada 1200: eher spritzig und dynamisch, besonders dann stark, wenn die Strecke kurvig wird.

Komfort und Ergonomie: Windschutz, Sitzgefühl und Alltag

Im Komfortbereich zeigt sich, wie unterschiedlich die Philosophie beider Modelle ist. Die Yamaha Tracer 7 GT ist klar auf Tourenkomfort ausgelegt. Der Windschutz und die aufrechte, aber nicht zu „gestreckte“ Sitzposition sorgen dafür, dass sich längere Fahrten weniger anstrengend anfühlen. Auch im Alltag ist die Maschine dadurch angenehm, weil sie nicht zu kompromisslos sportlich wirkt.

Die Ducati Multistrada 1200 bietet ebenfalls Komfort, aber mit einem anderen Schwerpunkt: Sie verbindet Fahrdynamik mit einer Ausstattung, die das Motorrad vielseitig macht. Je nach Setup und Fahrmodus kann die Maschine sehr komfortabel wirken, gleichzeitig bleibt das Gefühl erhalten, dass sie jederzeit bereit ist, sportlicher zu werden.

Stärken und Schwächen bei Komfort

  • Yamaha Tracer 7 GT: Stärke ist der entspannte Langstrecken-Charakter und die unkomplizierte Ergonomie. Schwäche kann sein, dass der Komfort weniger „technisch“ inszeniert ist als bei Ducati.
  • Ducati Multistrada 1200: Stärke ist die Kombination aus Komfort und Dynamik über Elektronik und Fahrmodi. Schwäche kann sein, dass die Abstimmung je nach Vorlieben stärker „eingestellt“ werden möchte, um perfekt zu passen.

Elektronik und Assistenz: Moderne Helfer im Vergleich

Ein großer Unterschied zwischen beiden Motorrädern liegt in der Art, wie Elektronik das Fahrgefühl prägt. Die Yamaha Tracer 7 GT setzt auf ein modernes, alltagstaugliches Elektronikpaket, das vor allem das Fahren leichter macht: Traktions- und Stabilitätsunterstützung, sinnvolle Fahrmodi und eine Bedienung, die sich im Alltag schnell erschließt. Dadurch bleibt der Fokus auf dem Fahren – ohne dass man sich ständig mit Einstellungen beschäftigen muss.

Die Ducati Multistrada 1200 geht oft einen Schritt weiter in Richtung „elektronisch gesteuerte Vielseitigkeit“. Die Fahrmodi und die Abstimmung können das Motorrad spürbar in unterschiedliche Charaktere verwandeln. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn Strecken sehr variieren: von entspanntem Cruisen bis zu sportlicherem Fahren. Wer gerne mit den Möglichkeiten spielt, bekommt hier mehr „Werkzeug“ für den Fahrstil.

Elektronik: Wer profitiert mehr?

  • Tracer 7 GT: ideal, wenn Elektronik vor allem unterstützen soll und das Motorrad unkompliziert bleiben soll.
  • Multistrada 1200: ideal, wenn Elektronik als Teil des Fahrspaßes verstanden wird und unterschiedliche Modi wirklich genutzt werden.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen bei Tempo und Wetter

Bei beiden Modellen spielt die Bremsleistung eine zentrale Rolle, weil sie direkt beeinflusst, wie sicher sich das Motorrad in Alltagssituationen und auf Touren anfühlt. Die Yamaha Tracer 7 GT vermittelt dabei ein Gefühl von Stabilität und kontrollierbarer Verzögerung. Das ist besonders hilfreich, wenn häufig aus dem Stadtverkehr heraus in zügigeres Fahren übergeht oder wenn man auf unbekannten Strecken unterwegs ist.

Die Ducati Multistrada 1200 wirkt in vielen Situationen „druckvoller“ und kann bei sportlicher Fahrweise sehr überzeugend sein. In Kombination mit der Elektronik entsteht ein Sicherheitsgefühl, das auch dann trägt, wenn das Tempo höher ist oder die Strecke anspruchsvoller wird.

Reisetauglichkeit: Gepäck, Alltag und Langstrecken-Logik

Beide Motorräder sind grundsätzlich für Touren geeignet, aber sie passen sich an unterschiedliche Reisegewohnheiten an. Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt wie die Maschine für „einfach losfahren“: Sie ist darauf ausgelegt, dass man schnell startklar ist und sich auf die Strecke konzentrieren kann. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig spontan gefahren wird oder wenn die Tourenplanung nicht immer bis ins Detail durchgetaktet ist.

Die Ducati Multistrada 1200 ist eher die Wahl für Fahrer, die ihr Motorrad als vollwertiges Reise- und Fahrspaßgerät sehen. Durch den Charakter und die elektronische Vielseitigkeit kann sie auf langen Etappen sehr angenehm sein, bleibt aber auch dann interessant, wenn die Tour nicht nur „geradeaus“ läuft.

Stärken und Schwächen bei der Reisetauglichkeit

  • Tracer 7 GT: Stärke ist die unkomplizierte Tourenlogik und der Fokus auf entspanntes Fahren. Schwäche kann sein, dass der „Premium-Charakter“ weniger im Vordergrund steht als bei Ducati.
  • Multistrada 1200: Stärke ist die Kombination aus Reisekomfort und dynamischer Vielseitigkeit. Schwäche kann sein, dass die Maschine stärker nach Fahrstil und Einstellung „will“.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Motorradalltag und Tourenroutine gewünscht ist.

Yamaha Tracer 7 GT – die passende Wahl für…

  • Fahrer, die ein tourentaugliches Allround-Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt.
  • Menschen, die lange Strecken fahren und dabei vor allem Komfort, Windschutz und ein ruhiges Fahrgefühl schätzen.
  • Wer Elektronik als Hilfe möchte, ohne ständig an Einstellungen zu denken.

Ducati Multistrada 1200 – die passende Wahl für…

  • Fahrer, die Fahrdynamik und ein emotionaleres Ansprechverhalten suchen.
  • Menschen, die auf Touren gerne zwischen entspanntem Cruisen und sportlicherem Fahren wechseln.
  • Wer Elektronik als Werkzeug für den Fahrstil nutzt und die Vielseitigkeit wirklich ausspielen möchte.

Fazit:

Die Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl, wenn ein ausgewogenes Touring-Gesamtpaket im Vordergrund steht: komfortorientierte Ergonomie, ein ruhiges und berechenbares Fahrgefühl sowie Elektronik, die vor allem das Fahren erleichtert. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die regelmäßig unterwegs sind, lange Strecken mögen und ein Motorrad suchen, das sich im Alltag einfach gut anfühlt.

Die Ducati Multistrada 1200 spielt ihre Stärken aus, wenn Fahrspaß, Dynamik und elektronische Vielseitigkeit wichtiger sind als maximaler „Relax“-Charakter. Sie eignet sich besonders für Tourenfahrer, die unterschiedliche Streckenprofile erleben, gerne mit Fahrmodi arbeiten und ein Motorrad möchten, das auch bei sportlicher Gangart souverän und lebendig bleibt.

Kurz gesagt: Tracer 7 GT für entspanntes, unkompliziertes Reisen – Multistrada 1200 für dynamische Vielseitigkeit mit Ducati-Charakter.

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