UVP 11.924 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2015 bis 2016
Was kann die neue Version des beliebten Cross-Over Bikes von Yamaha?
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Dickschiff, Dampfhammer, Reisedampfer, Full-Dresser, Schlachtschiff etc.
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr einfach zu fahrendes Motorrad
  • perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
  • sehr gute Reifen und Bremsen
  • Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
  • vernünftige Koffer bei der GT inklusive
Kontra:
  • etwas teurer als Wettbewerber
  • QuickShifter nur gegen Aufpreis
Pro:
  • gelassenes Dahingleiten
  • pures V2-Feeling
  • Platz ohne Ende
  • Soundsystem
  • Fährt auch bei Sturm stoisch geradeaus
  • Koffersystem Serie
Kontra:
  • groß und schwer
  • nix für Einsteiger
  • nix für Warmduscher

Abmessungen & Gewicht

Gewicht212kg
Radstand1.495mm
Länge2.135mm
Radstand1.495mm
Sitzhöhe: 845-865 mm
Höhe1.330mm
Gewicht386kg
Radstand1.625mm
Länge2.600mm
Radstand1.625mm
Sitzhöhe: 740 mm
Höhe1.440mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Hubraum1.690ccm
Hub111mm
Bohrung98mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung73 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment68 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite439km
Leistung87 PS bei 5.010 U/Min
Drehmoment138 NM bei 3.750 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt23Liter

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 R17
Reifen hinten180/55 R17
RahmenbauartDoppelschleife

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe
Bremsen hintenScheibe

Fazit

Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist  zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.
 
Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.924 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 9.000€
  • Baujahre: 2016 - heute
  • Farben: Schwarz, Silber-Blau

Fazit - was bleibt hängen

Bisschen wenig technische Infos in diesem Testbericht, oder? Genau, aber darum geht es ja auch bei der Electra Glide: Vergesst Datenblätter oder Leistungsangaben. Setzt Euch, genießt das Leben, vergesst Eure Sorgen und fahrt einfach eine Runde ohne Nachzudenken. Das geht auf diese Maschine so gut wie auf vermutlich kaum einem anderen Bike. 
 
Das Testbike haben wir von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt bekomme. Dort gibt es knapp 100 gebrauchte Harleys, ein Besuch beim "Harley Händler des Jahres 2021" lohnt sich also allemal. Und falls Ihr Interesse an dieser Ultra Classic habt - hier geht es zur Verkaufsanzeige.
 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.500 €
  • Erstzulassung: 05/2009
  • HU: 10/2024
  • km: 53.639 km
  • Verfügbarkeit: sofort
  • Farbe: Silber-Weiß ("White Gold / Pewter Silver")

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Yamaha Tracer 7 GT vs Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU – Vergleich

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Yamaha Tracer 7 GT und die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU, wird der Vergleich spannend: Hier trifft ein modernes, vielseitiges Konzept auf ein klassisches, komfortorientiertes Touring-Bike mit viel Charakter. Beide Modelle sind für lange Strecken gedacht – aber sie erzählen dabei eine sehr unterschiedliche Geschichte. Während die Yamaha vor allem mit Agilität, Alltagstauglichkeit und einer sportlich orientierten Grundhaltung punktet, setzt die Harley auf souveränen Langstreckenkomfort, großen Auftritt und ein Setup, das sich wie gemacht anfühlt für ausgedehnte Touren.

Grundidee und Fahrcharakter: vielseitig vs. luxuriös

Die Yamaha Tracer 7 GT ist im Kern ein Tourer, der sich nicht auf eine Rolle festnageln lässt. Die Positionierung als sportlich geprägtes Reise-Motorrad sorgt dafür, dass sich die Maschine auch dann gut anfühlt, wenn die Strecke nicht nur Autobahn ist. Kurven, Landstraße und wechselnde Untergründe sind für die Tracer 7 GT kein Problem, sondern Teil des Konzepts.

Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU dagegen steht für den klassischen amerikanischen Touring-Gedanken. Das Motorrad wirkt wie geschaffen für entspannte Kilometer und für Fahrten, bei denen Komfort und Ruhe im Vordergrund stehen. Die Harley vermittelt dabei ein anderes Tempo-Gefühl: nicht hektisch, sondern gelassen – mit dem Anspruch, dass die Strecke möglichst „wegrollt“.

Motor und Antrieb: wie sich Leistung anfühlt

Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich schnell, wie unterschiedlich die beiden Konzepte sind. Die Yamaha Tracer 7 GT liefert ihre Kraft eher in einem nutzbaren, alltagstauglichen Bereich und wirkt dabei insgesamt „drehfreudiger“. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig beschleunigt, überholt und zügig gefahren wird – also wenn der Fahrstil dynamisch bleibt.

Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU spielt ihre Stärken anders aus. Der Antrieb ist auf ein souveränes, gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt. Das Drehmomentgefühl und die Art, wie die Harley aus niedrigen bis mittleren Bereichen heraus arbeitet, passen sehr gut zu entspanntem Touring. Wer gern mit wenig Aufwand Tempo aufbaut und lange Strecken ohne ständiges „Nachregeln“ fährt, wird das besonders schätzen.

Stärken und Schwächen im Alltag

Die Yamaha wirkt im Alltag oft „einfacher“ im Handling, weil sie sich dynamischer anfühlt und schneller auf Richtungswechsel reagiert. Das ist ein klarer Vorteil, wenn die Tour nicht nur aus geraden Linien besteht. Gleichzeitig kann genau diese sportlichere Grundhaltung dazu führen, dass man bei sehr langen, entspannten Fahrten den Fokus stärker auf die eigene Sitzposition und den Windschutz legen muss.

Die Harley ist dagegen ein echtes Komfort-Touring-Bike. Die Schwäche liegt weniger im Können, sondern im Charakter: Wer häufig enge Passagen, häufiges Rangieren oder sehr sportliche Fahrmanöver sucht, wird die Electra Glide als weniger „handlich“ empfinden als die Yamaha. Dafür ist sie auf langen Strecken oft genau richtig – besonders, wenn Gepäck, Beifahrer und eine ruhige Reiseatmosphäre dazugehören.

Fahrwerk, Bremsen und Stabilität: Vertrauen auf langen Strecken

Beide Motorräder sind auf Touring ausgelegt, aber die Art, wie sie Stabilität erzeugen, unterscheidet sich. Die Yamaha Tracer 7 GT bietet ein Fahrwerk, das sich auf Kontrolle und eine ausgewogene Balance konzentriert. Das hilft dabei, auch bei wechselndem Tempo und wechselnder Straßenqualität sicher zu bleiben. Gerade auf Landstraßen wirkt die Yamaha dadurch oft „präsenter“.

Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU setzt auf ein Setup, das vor allem Ruhe ausstrahlt. Das Motorrad liegt spürbar stabil, und die Abstimmung zielt darauf ab, dass sich lange Autobahnabschnitte und gleichmäßige Fahrten angenehm anfühlen. In der Praxis bedeutet das: weniger „Arbeiten“ für den Fahrer, mehr Gelassenheit im Fahrgefühl.

Bremsgefühl und Dosierbarkeit

Beim Bremsen zeigt sich ebenfalls der Unterschied zwischen den Konzepten. Die Yamaha wirkt tendenziell fein dosierbar und unterstützt einen dynamischen Fahrstil. Die Harley bremst ebenfalls souverän, aber der Fokus liegt stärker auf gleichmäßigem Verzögern und stabiler Führung – passend zum Touring-Einsatz. Wer häufig sehr sportlich bremst oder in kurzen Abständen stark verzögert, wird die Yamaha oft als agiler erleben. Wer dagegen konstant unterwegs ist und das Motorrad „mitnimmt“, profitiert von der Harley-Stabilität.

Windschutz, Sitzkomfort und Ergonomie

Gerade auf langen Strecken entscheidet sich viel über Windschutz und Ergonomie. Die Yamaha Tracer 7 GT ist mit einem modernen Touring-Ansatz ausgestattet: Der Windschutz und die Sitzposition sind so ausgelegt, dass die Maschine auch bei längeren Fahrten nicht in reiner „Sport“-Haltung endet. Dadurch bleibt die Yamaha für viele Fahrer auch dann interessant, wenn die Tour nicht nur aus Autobahn besteht.

Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist dagegen klar auf Komfort und entspannte Körperhaltung getrimmt. Die Sitzposition wirkt auf Touring ausgelegt, und das Gesamtpaket zielt darauf ab, dass Fahrer und Beifahrer möglichst wenig ermüden. Dazu passt auch das große Touring-Umfeld: Wer mit Gepäck unterwegs ist oder häufig mit Beifahrer fährt, findet in der Harley-Philosophie meist genau die passende Basis.

Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung vs. klassischer Fokus

Bei der Elektronik zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Yamaha Tracer 7 GT setzt auf moderne Fahrunterstützung und ein Setup, das sich an unterschiedliche Bedingungen anpassen lässt. Das ist besonders hilfreich, wenn die Strecke wechselhaft ist oder wenn man nicht immer unter idealen Bedingungen fährt. Elektronische Helfer unterstützen dabei, das Motorrad leichter kontrollierbar zu machen – gerade für Fahrer, die gern „einfach“ unterwegs sind.

Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU steht zwar ebenfalls für zeitgemäßen Touring-Komfort, aber der Schwerpunkt liegt stärker auf dem Gesamterlebnis. Das bedeutet: weniger „Sport-Feeling“ durch Elektronik-Features, mehr Komfort- und Touring-Orientierung. Für viele ist das genau der Punkt – weil das Motorrad dadurch nicht wie ein Technikprojekt wirkt, sondern wie ein ausgewachsenes Reisemittel.

Alltagstauglichkeit bei Wetter und Verkehr

Im Stadt- und Mischbetrieb kann die Yamaha durch ihre moderne Abstimmung und die eher „aktive“ Fahrweise punkten. Die Harley ist im Verkehr ebenfalls fahrbar, aber sie verlangt mehr „Touring-Geduld“: Das Motorrad ist groß, präsent und will eher als Reisebegleiter verstanden werden. Bei Regen oder wechselnden Bedingungen kann die Yamaha durch ihre elektronische Unterstützung oft entspannter wirken. Die Harley bleibt souverän, aber der Komfort entsteht mehr aus dem Touring-Setup als aus einer sportlich orientierten Elektronik-Logik.

Gepäck, Touring-Setup und Alltag mit Familie

Beide Motorräder sind für Touren gedacht, aber die Art, wie Gepäck und Alltag integriert sind, unterscheidet sich. Die Yamaha Tracer 7 GT ist als vielseitiges Reise-Motorrad interessant, wenn Gepäck flexibel geplant wird und die Tour auch mal spontan „anders“ werden darf. Das Motorrad wirkt dabei wie ein gutes Werkzeug: schnell bereit, gut zu handeln und nicht zu sehr auf ein einziges Szenario festgelegt.

Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist dagegen ein klassisches Touring-Paket. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, dass Gepäck, Beifahrer und lange Etappen zur Routine gehören. Wer regelmäßig mit viel Ausstattung unterwegs ist, profitiert von der Harley-Logik: Sie wirkt wie ein fertiges Reise-System, bei dem man sich auf die Strecke konzentrieren kann.

Design, Image und „Gefühl“ auf der Straße

Auch wenn es technisch nicht alles entscheidet: Das Gefühl spielt beim Motorradkauf eine große Rolle. Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt modern, funktional und eher „europäisch“ im Touring-Ansatz. Sie passt zu Fahrern, die gern eine Mischung aus Alltag, Tour und gelegentlicher Dynamik möchten.

Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist dagegen ein Statement. Das Design, die Präsenz und der Touring-Charakter sorgen dafür, dass die Fahrt selbst zum Erlebnis wird. Wer gern mit Stil unterwegs ist und das Motorrad als Teil der Reise versteht, wird die Harley besonders genießen.

Fazit:

Die Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein vielseitiges Tourenmotorrad suchen: Sie eignet sich besonders, wenn die Strecke abwechslungsreich ist, wenn auch mal zügig gefahren wird und wenn das Motorrad im Alltag flexibel bleiben soll. Die Yamaha wirkt dabei oft „einfacher“ in der Handhabung und unterstützt einen dynamischen Fahrstil, ohne den Touring-Gedanken zu verlieren.

Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU passt am besten zu Menschen, die klassisches Langstrecken-Touring priorisieren: viel Komfort, ruhiges Fahrgefühl, ein stimmiges Gesamtpaket für lange Etappen und ein Setup, das auch mit Gepäck und Beifahrer souverän funktioniert. Wer vor allem entspannte Kilometer sammeln möchte und das Motorrad als luxuriösen Reisebegleiter sieht, wird mit der Harley deutlich mehr „Ankommen“ spüren.

Kurz gesagt: Tracer 7 GT für vielseitige Touren mit sportlicherem Charakter – Electra Glide Ultra Classic für Komfort-Touring mit großem Auftritt.

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