| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2010 | |
Pro und Kontra
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- Komfort
- Durchzug
- Langstreckentauglichkeit
- Qualität
- wenig handlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.155 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
| Leistung | 98 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 96 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 228 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Backbone | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
Fazit - die fährt weiter
Kinder, wie die Zeit vergeht. Kaum elf Jahre alt und schon kann man ein Motorrad guten Gewissens in die nicht existierende Rubrik „Klassik-Sporttourer“ einsortieren. Beim 0-100 km/h-Test drehte sie hinten schön durch, moderne Biker sind die Abwesenheit einer Traktionskontrolle eben nicht mehr gewohnt.
Hier fährt man noch schön selbst. Wer so etwas sucht, kann hier zuschlagen. Die Honda CBF 1000 kommt mit frischer Inspektion und auch die Verschleißteile sind noch nicht … nun ja … verschlissen. Dank der Qualität dürfte sie ihrem neuen Besitzer noch lange Freude bereiten.
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Yamaha Tracer 7 GT vs Honda CBF 1000 – Vergleich für Alltag, Tour & Komfort
Wer zwei unterschiedliche Motorradwelten gegenüberstellt, merkt schnell: Die Yamaha Tracer 7 GT und die Honda CBF 1000 verfolgen zwar beide das Ziel, lange Strecken entspannt zu ermöglichen, setzen dabei aber auf sehr verschiedene Philosophien. Genau das macht den Vergleich spannend. Während die Tracer 7 GT mit moderner Ausrichtung, agilerem Charakter und Tour-Komfort punktet, steht die CBF 1000 für einen erwachsenen, souveränen Allrounder mit Fokus auf Alltagstauglichkeit und ruhige Leistungsentfaltung.
Im Folgenden geht es nicht um einzelne Zahlen, sondern um das, was sich im Fahrgefühl, in der Alltagspraxis und auf der Tour zeigt: Wie wirken Motor und Drehmoment im Alltag? Wie unterscheiden sich Sitzposition und Windschutz? Und wie schlagen sich Fahrwerk, Elektronik und Ausstattung im Vergleich?
Grundcharakter: Agil und modern vs. souverän und erwachsen
Yamaha Tracer 7 GT: dynamischer Allrounder mit Tour-Fokus
Die Tracer 7 GT ist spürbar darauf ausgelegt, sich im Alltag leicht zu bewegen und auf der Landstraße wie auch auf längeren Etappen flott zu reagieren. Der Motor fühlt sich dabei eher wie ein „aktiver Begleiter“ an: Man kann zügig beschleunigen, ohne dass es sich hektisch anfühlt, und die Maschine bleibt dabei gut kontrollierbar. Gerade wenn die Strecke nicht nur aus Autobahn besteht, sondern aus wechselnden Geschwindigkeiten und Kurven, spielt die Yamaha ihre Stärken aus.
Honda CBF 1000: ruhige Kraftentfaltung für entspannte Kilometer
Die CBF 1000 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man „einfach laufen lässt“. Die Leistungsentfaltung ist weniger darauf getrimmt, ständig nach vorne zu drücken, sondern eher darauf, gleichmäßig zu tragen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn der Fokus auf entspanntem Gleiten liegt: gleichmäßiges Tempo, komfortables Überholen und ein Fahrstil, bei dem man nicht ständig in den Drehzahlbereich „eingreifen“ muss.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich: Die Tracer 7 GT bietet eine moderne, lebendige Abstimmung, die sich gut anfühlt, wenn man öfter beschleunigt oder die Geschwindigkeit in Kurven und auf Landstraßen variiert. Die Honda CBF 1000 dagegen wirkt in der Praxis besonders stark, wenn es um gleichmäßiges Fahren geht. Dort spielt die Charakteristik ihre Vorteile aus: weniger „Arbeit“ am Gas, dafür mehr Ruhe im Antrieb.
Auch das Zusammenspiel aus Motorleistung und Getriebe macht den Unterschied. Die Yamaha lässt sich oft leichter „mitnehmen“, während die Honda eher dazu einlädt, in einem passenden Gang zu bleiben und die Strecke fließen zu lassen. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder gern flexibel auf Verkehrssituationen reagiert, findet in der Tracer 7 GT meist den direkteren Zugang. Wer dagegen lange Strecken mit konstantem Rhythmus fährt, wird an der CBF 1000 besonders Gefallen finden.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort ja – aber auf unterschiedliche Art
Beide Motorräder sind tourentauglich, aber die ergonomische Auslegung ist unterschiedlich. Die Tracer 7 GT bietet eine Sitzposition, die sportlicher wirkt als bei klassischen Tourern, ohne unbequem zu werden. Dadurch entsteht ein gutes Gefühl für die Maschine, und man kann auch bei flotterem Fahren die Kontrolle behalten. Für viele Fahrer ist das ein Vorteil, weil sich das Motorrad nicht „zu groß“ anfühlt, obwohl es natürlich eine gewisse Größe mitbringt.
Die CBF 1000 setzt stärker auf eine entspannte Haltung, die auf lange Fahrten ausgelegt ist. Das wirkt besonders dann angenehm, wenn man nicht ständig aktiv „arbeiten“ möchte, sondern eher entspannt sitzen will. Gleichzeitig kann die Honda dadurch für Fahrer, die sehr sportlich und dynamisch fahren möchten, weniger „leichtfüßig“ wirken als die Yamaha.
Windschutz und Verkleidung: Unterschiedliche Prioritäten auf der Tour
Beim Thema Windschutz zeigt sich ein klarer Unterschied in der Ausrichtung. Die Tracer 7 GT ist als Tour-Variante gedacht und bringt entsprechend eine Verkleidung mit, die den Fahrer spürbar entlastet. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder längeren Autobahnabschnitten macht sich das positiv bemerkbar: weniger Winddruck, weniger Ermüdung, insgesamt ein ruhigeres Fahrgefühl.
Die CBF 1000 kann ebenfalls komfortabel sein, aber der Fokus liegt stärker auf dem „erwachsenen“ Gesamtkonzept als auf maximaler Aerodynamik. Wer häufig sehr schnell unterwegs ist, wird den Windschutz der Yamaha oft als moderner und effektiver empfinden. Wer dagegen eher gemischte Strecken fährt und nicht dauerhaft im Autobahntempo bleibt, kommt mit der Honda sehr gut zurecht.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Vergleich der Fahrwerksphilosophien wirkt die Yamaha Tracer 7 GT insgesamt agiler. Sie unterstützt einen Fahrstil, bei dem man Kurven aktiv angeht und die Linie dynamisch anpasst. Das ist besonders auf Landstraßen ein Plus, weil das Motorrad schnell „anspricht“ und das Vertrauen in die Kurven steigt.
Die Honda CBF 1000 steht eher für Stabilität und souveränes Rollen. Sie fühlt sich auf längeren Strecken oft sehr ruhig an und vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn die Straße nicht perfekt ist. Wer viel auf Autobahn oder in gleichmäßigem Tempo unterwegs ist, wird die entspannte Stabilität der Honda besonders schätzen. In engen Kehren oder bei sehr sportlicher Gangart kann die Yamaha jedoch den besseren Flow bieten.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. bewährte Einfachheit
Bei der Elektronik zeigt sich ein typischer Generationenunterschied. Die Tracer 7 GT bringt eine moderne Ausstattung mit, die das Fahren in unterschiedlichen Situationen erleichtert. Das kann sich vor allem in der Alltagspraxis bemerkbar machen: bessere Abstimmung für verschiedene Fahrmodi, ein insgesamt „glatteres“ Fahrgefühl und mehr Komfort im Umgang mit wechselnden Bedingungen.
Die CBF 1000 setzt eher auf das, was sich bewährt hat. Das ist nicht automatisch schlecht – im Gegenteil: Viele Fahrer schätzen genau diese direkte Art, bei der man sich auf das Motorrad verlassen kann, ohne sich durch zu viele Systeme „ablenken“ zu lassen. Wer Elektronik als Komfortfaktor will, findet bei der Yamaha mehr moderne Unterstützung. Wer lieber schlicht und bewährt fährt, wird an der Honda schnell warm.
Ausstattung für Touren: Alltagstauglichkeit, Gepäck und Nutzung
Beide Modelle sind grundsätzlich für Touren geeignet, aber die Art der Nutzung unterscheidet sich. Die Tracer 7 GT wirkt wie ein Motorrad, das man gern „sofort“ für längere Fahrten vorbereitet: Windschutz, Tour-Optik und eine Gesamtanmutung, die nach „ready to go“ aussieht. Gerade wenn Gepäckplanung, längere Etappen und regelmäßige Ausfahrten zusammenkommen, passt dieses Konzept gut.
Die CBF 1000 ist ebenfalls tourentauglich, aber sie wirkt stärker als klassischer Allrounder. Wer gern mit Gepäck fährt, wird die Honda ebenfalls sinnvoll einsetzen können. Der Unterschied liegt eher im Gefühl: Yamaha wirkt moderner und „touriger“ im Detail, Honda eher als ruhige Basis, die man mit der passenden Ausrüstung ergänzt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Yamaha Tracer 7 GT
- Agiles Handling für Kurven und wechselnde Strecken
- Tour-Komfort durch spürbaren Windschutz und moderne Auslegung
- Moderne Elektronik als Unterstützung im Alltag und bei wechselnden Bedingungen
- Lebendiger Motorcharakter, der dynamisches Fahren erleichtert
Schwächen der Yamaha Tracer 7 GT
- Wer maximale „Gelassenheit“ sucht, empfindet die Yamaha manchmal als etwas aktiver als nötig
- Für sehr sportliche Fahrer kann die Abstimmung je nach Vorlieben mehr Feintuning erfordern
Stärken der Honda CBF 1000
- Souveräne, ruhige Leistungsentfaltung für entspanntes Fahren
- Stabilität auf längeren Strecken und bei gleichmäßigem Tempo
- Bewährtes Gesamtkonzept ohne zu viel „Systemdenken“
- Alltagstauglichkeit durch unkomplizierte Fahrbarkeit
Schwächen der Honda CBF 1000
- Im Vergleich zur Yamaha wirkt der moderne Tour-Komfort teils weniger „auf Aerodynamik getrimmt“
- Elektronik und Assistenz wirken weniger umfangreich als bei der Tracer 7 GT
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie die Fahrten typischerweise aussehen. Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist, gern variiert fährt und dabei modernen Tour-Komfort sowie unterstützende Elektronik möchte, wird mit der Yamaha Tracer 7 GT sehr wahrscheinlich zufriedener sein. Sie passt besonders gut, wenn das Motorrad sowohl für kurze Alltagsfahrten als auch für längere Wochenendtouren genutzt wird und dabei ein agiles, lebendiges Fahrgefühl gefragt ist.
Die Honda CBF 1000 ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem entspannt reisen möchten: gleichmäßiges Tempo, ruhiges Ansprechen und ein souveränes Gesamtgefühl. Wer lange Strecken liebt, dabei nicht ständig „arbeiten“ will und ein bewährtes Konzept bevorzugt, findet in der Honda eine sehr stimmige Basis. Auch für diejenigen, die Elektronik nicht als Hauptargument sehen, kann die CBF 1000 besonders attraktiv sein.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 7 GT ist die Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag leicht zu bewegen ist, auf Landstraßen agil bleibt und auf Touren spürbar Komfort bietet. Der moderne Elektronikansatz und der insgesamt lebendigere Motorcharakter machen sie besonders attraktiv für Fahrer, die gern flexibel beschleunigen und auch bei wechselnden Bedingungen entspannt bleiben möchten. Die Honda CBF 1000 spielt ihre Stärken aus, wenn ruhiges, souveränes Reisen im Vordergrund steht: gleichmäßiges Fahren, stabile Fahrweise und ein erwachsenes Antriebsgefühl ohne viel „System“-Aufmerksamkeit. Wer vor allem lange Strecken mit gelassenem Rhythmus fährt und ein bewährtes Gesamtkonzept bevorzugt, trifft mit der CBF 1000 meist die bessere Entscheidung. Kurz gesagt: Agilität und moderner Tour-Komfort sprechen für die Yamaha – entspannte Souveränität und Stabilität für die Honda.