| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 1988 bis 1998 | |
Pro und Kontra
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- Zustand
- geringer Kilometerstand
- Soziuskomfort
- Retrostyle (wer's mag)
- Gelegentliche Fehlzündungen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 187 | kg |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2, Viertakt | |
| Hubraum | 647 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
| Leistung | 60 PS bei 52 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Reifen vorne | 110/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
Fazit - was bleibt hängen
Alles prima also, Markus, wäre das nach der Inspektion ein Kaufkandidat? Hier ja, bekommt man die Fehlzündungen in den Griff, wäre die Honda NTV Revere ein sehr guter Kauf. Das allerdings liegt am Zustand der Maschine. Damit sind nicht Kratzer oder optische Dinge gemeint, sondern der Zustand der Verschleißteile. Sind die Bremsen dahin, alle Flüssigkeiten wechselfällig, Reifen alt und rissig, käme zum Einstandspreis von 1.700 Euro ein stattliches Sümmchen obendrauf.
Ein ganz ähnliches Fazit zog Markus schon beim Test der Suzuki GS 500 E, und es hat nichts an Aktualität verloren.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
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Yamaha Tracer 7 GT vs Honda NTV 650 Revere: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt oft genau darin der Reiz: Die Yamaha Tracer 7 GT steht für moderne Reiseenduro-Logik mit Fokus auf Komfort, Alltagstauglichkeit und souveränem Tempo. Die Honda NTV 650 Revere dagegen bringt einen eher klassischen Charakter mit, der sich besonders dann lohnt, wenn entspanntes Cruisen, unkomplizierte Handhabung und ein stimmiges Gesamtgefühl wichtiger sind als maximale „Show“ auf dem Papier. Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit leichter wird, welches Motorrad zum eigenen Fahrstil passt.
Grundcharakter: Reiseenduro vs. klassischer Allrounder
Die Tracer 7 GT ist als Reiseenduro gedacht, also als Bike, das lange Strecken angenehm macht und dabei auch auf wechselnden Straßenverhältnissen nicht die Nerven verliert. Das zeigt sich vor allem im Gesamtkonzept: Windschutz, Sitz- und Ergonomie-Ansatz sowie die Art, wie sich das Motorrad auf Tempo und Strecke „einpendelt“.
Die NTV 650 Revere wirkt dagegen wie ein Motorrad, das bewusst auf ein ruhigeres, gutmütiges Fahrgefühl setzt. Der Charakter ist weniger auf sportliche Kanten getrimmt, sondern eher auf gleichmäßiges Vorankommen. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht fahren lässt und nicht ständig nach „mehr“ verlangt, findet hier oft genau die richtige Richtung.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Im Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Tracer 7 GT zielt auf einen dynamischen Allround-Eindruck. Die Abstimmung wirkt so, dass sich das Motorrad sowohl im Stadtverkehr als auch auf der Landstraße angenehm dosieren lässt. Gerade beim Beschleunigen aus moderaten Drehzahlen spielt die Art der Leistungsentfaltung eine große Rolle: Das Bike wirkt „bereit“, ohne dass ständig hohe Drehzahlen nötig sind.
Die NTV 650 Revere setzt stärker auf ein gleichmäßiges, entspanntes Ansprechverhalten. Das Motorrad fühlt sich oft dann besonders stimmig an, wenn nicht permanent nach dem letzten Kick gesucht wird, sondern wenn man flüssig fährt. In Situationen wie zügigem Überholen oder wenn es bergauf etwas mehr sein soll, zeigt sich: Die Tracer 7 GT wirkt in der Regel agiler, während die NTV eher mit Ruhe und Konstanz überzeugt.
Stärken und Schwächen im Antriebskontext
- Yamaha Tracer 7 GT: Stärken liegen in der dynamischen Gesamtwirkung und im „einfach schnell sein“-Gefühl. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf Reise und Tempo weniger „klassisch entspannt“ wirkt, wenn genau das gesucht wird.
- Honda NTV 650 Revere: Stärken liegen in der gutmütigen, unkomplizierten Fahrweise und dem entspannten Charakter. Schwäche kann sein, dass bei sportlicher Gangart die Reserven weniger „sofort“ verfügbar wirken als bei der Tracer.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Leichtigkeit
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Motorräder deutlich. Die Tracer 7 GT ist auf souveränes Gleiten ausgelegt: Geradeauslauf, Kontrolle bei wechselnder Fahrbahn und das Gefühl, dass das Motorrad auch bei längeren Etappen nicht „ermüdet“. Das Handling wirkt dabei nicht nur sportlich, sondern vor allem berechenbar.
Die NTV 650 Revere punktet häufig mit einem leichtgängigen Handling. In engen Bereichen, beim Rangieren oder auf kurvigen Strecken mit moderatem Tempo fühlt sich das Motorrad oft angenehm zugänglich an. Wer ein Bike bevorzugt, das nicht nach „Kampf“ verlangt, sondern intuitiv zu fahren ist, wird hier schnell ein gutes Gefühl bekommen.
Kurvengefühl und Alltagstauglichkeit
In Kurven ist die Tracer 7 GT in der Regel die Wahl, wenn Stabilität bei zügigerem Fahren wichtiger ist. Die NTV 650 Revere ist oft die bessere Option, wenn das Ziel eher „entspannt durch die Kurve“ statt „maximal ausreizen“ ist. Beide können Spaß machen – aber auf unterschiedlichen Wegen.
Komfort und Ergonomie: Windschutz, Sitzgefühl und Tagesreichweite
Hier trennt sich die Spreu deutlich. Die Tracer 7 GT ist klar auf Komfort ausgelegt: Windschutz und Sitzposition sind so gedacht, dass längere Strecken weniger anstrengend werden. Gerade bei wechselnden Wetterbedingungen oder wenn Autobahn- und Landstraßenanteile gemischt sind, spielt der Komfortvorteil seine Stärken aus.
Die NTV 650 Revere bietet ebenfalls ein angenehmes Fahrerlebnis, aber mit einem anderen Schwerpunkt. Der Komfort wirkt eher „klassisch“: weniger Hightech-Gefühl, mehr entspanntes Sitzen und ein natürlicher Fahrfluss. Für kürzere bis mittlere Touren kann das genau richtig sein – für sehr lange Etappen ist die Tracer 7 GT in der Regel die komfortablere Wahl.
Ausstattung und Elektronik: Moderne Helfer vs. bewährte Einfachheit
Die Tracer 7 GT bringt typischerweise mehr moderne Assistenz- und Komfortelemente mit. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad im Alltag „mitdenkt“: Assistenzsysteme und Elektronik helfen dabei, das Fahrgefühl stabil zu halten und den Stressfaktor zu senken – besonders bei wechselnden Bedingungen.
Die NTV 650 Revere steht eher für bewährte Motorrad-Logik. Das kann ein Vorteil sein, wenn weniger Technik gewünscht ist oder wenn die Wartungs- und Bedienphilosophie möglichst unkompliziert bleiben soll. Wer ein Motorrad sucht, das sich „einfach“ anfühlt und nicht ständig nach Einstellungen verlangt, wird das zu schätzen wissen.
Stärken und Schwächen bei der Ausstattung
- Yamaha Tracer 7 GT: Stärken liegen in Komfort- und Elektronik-Ansatz, der das Motorrad auf Touren besonders attraktiv macht. Schwäche kann sein, dass die Bedienung und das Systemverständnis etwas mehr Einarbeitung verlangen.
- Honda NTV 650 Revere: Stärken liegen in der klassischen, unkomplizierten Ausrichtung. Schwäche kann sein, dass moderne Komfort- und Assistenzfeatures weniger stark ausgeprägt sind als bei der Tracer.
Verbrauch, Reichweite und Kostengefühl: Wie sich das im Alltag bemerkbar macht
Beim Thema Verbrauch und Reichweite geht es weniger um einzelne Zahlen, sondern um das Gesamtgefühl: Wie oft muss man planen, wie entspannt ist die Fahrt zwischen Tankstopps und wie gut lässt sich das Motorrad im Alltag „ruhig“ bewegen. Die Tracer 7 GT ist in der Regel so abgestimmt, dass sie sich auch auf längeren Strecken effizient und kontrolliert fahren lässt. Das unterstützt das Touren-Feeling.
Die NTV 650 Revere kann ebenfalls ein gutes Kostengefühl vermitteln, besonders wenn sie im Alltag eher moderat bewegt wird. Wer nicht ständig hohe Drehzahlen anstrebt, fährt oft sehr angenehm und wirtschaftlich. In sehr sportlichen Szenarien kann sich der Charakter jedoch stärker „anfühlen“, als würde man mehr fordern müssen, um die gleiche Dynamik abzurufen.
Wartung, Alltag und Kaufentscheidung: Worauf es beim Vergleich wirklich ankommt
Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrspaß auch Faktoren wie Wartungsaufwand, Ersatzteilverfügbarkeit und die eigene Erwartung an das Motorrad eine Rolle. Die Tracer 7 GT ist häufig die Wahl, wenn ein modernes Reisegefühl, mehr Komfort und ein „rundes“ Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Die NTV 650 Revere ist oft die bessere Option, wenn ein klassischer, unkomplizierter Charakter und ein leicht verständliches Motorrad wichtiger sind.
Wichtig ist dabei: Beide Motorräder können je nach Fahrprofil die richtige Entscheidung sein. Wer viel Strecke macht und dabei möglichst entspannt ankommen möchte, wird die Tracer 7 GT meist stärker überzeugen. Wer eher „genießen“ statt „optimieren“ will und ein Motorrad sucht, das sich natürlich fahren lässt, findet in der NTV 650 Revere oft einen passenden Begleiter.
Für wen passt welches Motorrad?
Yamaha Tracer 7 GT
Die Yamaha Tracer 7 GT passt besonders gut, wenn längere Touren, Komfort und ein souveränes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer häufig gemischte Strecken fährt, Wert auf Windschutz und moderne Helfer legt und das Motorrad als verlässlichen Reisebegleiter nutzen möchte, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Auch wenn im Alltag mal zügiger gefahren wird, wirkt die Tracer in der Regel dynamisch genug, ohne dass die Handhabung kompliziert wird.
Honda NTV 650 Revere
Die Honda NTV 650 Revere ist ideal für alle, die ein klassisch geprägtes Motorrad suchen, das unkompliziert zu fahren ist und ein entspanntes Fahrgefühl vermittelt. Wer eher Landstraße und ruhigeres Tempo bevorzugt, gern „einfach losfährt“ und dabei nicht ständig nach Hightech-Komfort sucht, findet in der NTV oft genau die richtige Balance. Auch für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad möchten, das nicht nach sportlicher Härte verlangt, kann die Revere eine sehr passende Wahl sein.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl für alle, die ein modernes Reiseenduro suchen: mehr Komfort auf langen Strecken, ein souveränes Gesamtpaket und ein Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen stabil bleibt. Wer häufig unterwegs ist, Wind und Ergonomie ernst nimmt und das Motorrad als Allround-Tourer versteht, wird mit der Tracer in der Regel deutlich zufriedener sein.
Die Honda NTV 650 Revere punktet dagegen mit ihrem klassischen Charakter und einer unkomplizierten, gutmütigen Art zu fahren. Sie eignet sich besonders für Menschen, die entspannt unterwegs sind, ein leicht zugängliches Handling schätzen und ein Motorrad bevorzugen, das sich weniger wie Technik, sondern mehr wie Motorrad anfühlt. Kurz gesagt: Tracer für Komfort und Dynamik auf Tour, Revere für entspanntes Fahren mit klassischem Wohlgefühl.