| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 14.995 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- mega-ausgereifte Maschine
- seidiger 4-Zylinder mit Punch und enormer Elastizität
- softe Sitzposition, auch für längere Strecken mit Sozia geeignet
- technisch sehr gut ausgestattet
- teilweise Lärm je nach Einstellung des Windschilds
- geringfügige Vibrationen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
| Leistung | 142 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 111 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 328 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Doppelt radial montiert, 4-Kolben ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
Fazit - was bleibt hängen
Diese Maschine ist einfach toll! Volker und Dietmar wollten gar nicht mehr absteigen, das gibt es selten. Man merkt dem Bike seine Reife überall an. Alles funktioniert leicht und einfach und die Maschine schenkt dem Pilot auf Anhieb volles Vertrauen. Die wird garantiert so schnell nicht kaputt gehen, das strahlt sie zumindest aus. Sie eignet sich für all diejenigen, die während einer längeren Tour auch mal sportlich unterwegs sein wollen - gerne auch mit Beifahrer, denn auch der fühlt sich pudelwohl auf der SX.Kawa selbst sagt zur Ninja 1000 SX: "Touren und Sport – die Ninja 1000SX bietet das Beste aus beiden Welten". Normalerweise lachen wir über diese Marketingsprüche, in diesem Falle trifft es aber den Nagel auf den Kopf.
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau, dem mit Abstand besten Kawasaki-Händler in Norddeutschland! Unser Tipp zur Ninja 1000 SX: Unbedingt Probefahren.
MotorradTest.de auf YouTube
Yamaha Tracer 7 GT vs Kawasaki Ninja 1000 SX: Vergleich für Touren, Alltag und Fahrspaß
Wenn zwei moderne Motorräder aus unterschiedlichen Richtungen kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha Tracer 7 GT steht für einen vielseitigen Charakter: sportlich genug für zügige Ausfahrten, gleichzeitig auf Komfort und Alltagstauglichkeit ausgelegt. Die Kawasaki Ninja 1000 SX verfolgt einen klaren Sporttourer-Ansatz: dynamisch, souverän auf der Landstraße und mit dem Anspruch, auch längere Strecken entspannt zu bewältigen. In diesem Vergleich schauen wir auf die typischen Unterschiede, die sich aus den jeweiligen Auslegungen ergeben – von Motor und Fahrwerk bis hin zu Elektronik, Windschutz und Bremsen.
Grundcharakter: Vielseitig vs. sporttourer-orientiert
Die Tracer 7 GT wirkt wie ein Motorrad, das man gern öfter nutzt: Die Sitzposition ist so gewählt, dass sie nicht nur für kurze Strecken passt, sondern auch für längere Touren. Gleichzeitig bleibt der Fokus auf Agilität und einem unkomplizierten Handling. Wer gern zwischen zügiger Landstraße und Alltag pendelt, findet hier eine stimmige Basis.
Die Ninja 1000 SX ist dagegen stärker auf den „Touren mit Tempo“-Gedanken getrimmt. Der Charakter zielt auf Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und ein ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl. Das Motorrad fühlt sich besonders dann richtig an, wenn die Strecke länger wird und der Fokus auf gleichmäßigem Vorankommen liegt.
Motor und Fahrgefühl: Drehfreude und Durchzug im Vergleich
Beide Modelle liefern genug Antrieb für sportliche Fahrten, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die Yamaha Tracer 7 GT zeigt ihren Reiz vor allem in der Art, wie sie Leistung nutzbar macht: Der Motor wirkt alltagstauglich, lässt sich fein dosieren und unterstützt einen flüssigen Fahrstil. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim entspannten Cruisen macht sich das positiv bemerkbar.
Die Kawasaki Ninja 1000 SX spielt ihre Stärken stärker beim souveränen Durchzug aus. Der Motor fühlt sich auf längeren Strecken „präsent“ an und unterstützt das zügige Weiterrollen, ohne dass ständig nachgeschaltet werden muss. Wer gern mit klaren Reserven fährt und auch bei Tempo noch entspannt beschleunigen möchte, wird den Charakter schnell zu schätzen wissen.
Was das für den Fahrstil bedeutet
Die Tracer 7 GT passt besonders gut zu Fahrern, die gern variieren: mal gemütlich, mal sportlich, mal kurvig. Die Ninja 1000 SX ist eher die Wahl für Fahrer, die eine gleichmäßige Dynamik bevorzugen und längere Strecken mit mehr „Tourenruhe“ angehen.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Philosophie. Die Yamaha wirkt im Alltag leichtfüßiger und unterstützt ein zügiges Umsetzen in Kurven. Das macht sie attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, Landstraßen und wechselnde Streckenbedingungen vorkommen. Auch das Gefühl beim Anbremsen und Umlenken wirkt eher direkt.
Die Kawasaki legt den Schwerpunkt stärker auf Stabilität. Bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Autobahn- oder Landstraßenabschnitten vermittelt sie ein ruhigeres, „aufgeräumtes“ Fahrgefühl. Das kann sich wie ein Vorteil anfühlen, wenn man viel Strecke macht und das Motorrad möglichst wenig „arbeiten“ soll.
Stärken und Schwächen im Fahrwerk
- Yamaha Tracer 7 GT: Stärke in der Agilität und im unkomplizierten Handling; potenzielle Schwäche eher dort, wo maximale Stabilität bei sehr hohem Tempo im Vordergrund steht.
- Kawasaki Ninja 1000 SX: Stärke in der souveränen Stabilität und dem ruhigen Langstrecken-Feeling; potenzielle Schwäche kann sein, dass sie sich im engen Stadtverkehr oder bei sehr dynamischem „Stop-and-Go“ weniger verspielt anfühlt.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Alltag
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber die Wirkung im Fahralltag unterscheidet sich. Die Tracer 7 GT bietet eine sinnvolle Auswahl an Fahrmodi und eine Elektronik, die sich gut in den Fahrstil integrieren lässt. Das hilft besonders dann, wenn Wetterbedingungen wechseln oder wenn man nicht jedes Mal „neu einstellen“ möchte.
Die Ninja 1000 SX punktet ebenfalls mit elektronischen Helfern, die das Motorrad kontrollierbar machen. Gerade bei sportlicherer Gangart oder bei wechselndem Grip kann das Systemgefühl einen Unterschied machen: weniger Stress, mehr Fokus auf Linie und Gasannahme.
Worauf man achten sollte
Wer gern mit klaren, schnell nutzbaren Einstellungen fährt, wird bei beiden Modellen fündig. Die Tracer 7 GT wirkt dabei oft „zugänglich“, während die Ninja 1000 SX eher das Gefühl vermittelt, dass sie auch bei ambitionierter Fahrweise zuverlässig bleibt.
Bremsen: Vertrauen beim Anhalten und Verzögern
Bei den Bremsen geht es nicht nur um reine Verzögerung, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Yamaha Tracer 7 GT zeigt sich in der Praxis meist als gut kontrollierbar: Das Bremsen lässt sich fein abstimmen, was besonders in Alltagssituationen und bei häufigen Richtungswechseln hilft.
Die Kawasaki Ninja 1000 SX bietet ebenfalls ein starkes Bremsgefühl, das auf sporttourer-typische Anforderungen ausgelegt ist. Wer häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert oder längere Passagen mit zügigem Tempo fährt, profitiert von der souveränen Ansprechcharakteristik.
Komfort und Windschutz: Tourenqualität im Vergleich
Ein großer Unterschied im Alltag ist oft der Windschutz und damit die Frage, wie entspannt sich längere Strecken anfühlen. Die Tracer 7 GT ist auf Komfort ausgelegt und bietet einen Windschutz, der das Fahrgefühl deutlich ruhiger macht. Das ist besonders angenehm, wenn man nicht nur kurze Strecken fährt, sondern auch längere Touren plant.
Die Ninja 1000 SX ist als Sporttourer noch stärker auf „Langstrecke“ getrimmt. Der Windschutz und die Gesamtergonomie zielen darauf ab, auch bei höheren Geschwindigkeiten weniger Ermüdung aufkommen zu lassen. Wer viel Autobahn oder schnelle Landstraßen fährt, wird das schnell merken.
Sitzposition und Ergonomie
Die Yamaha wirkt häufig etwas zugänglicher für unterschiedliche Fahrergrößen und Fahrstile, weil sie eher „Allround“ bleibt. Die Kawasaki bietet eine sporttourer-typische Sitzhaltung, die sich für viele als sehr angenehm erweist, aber stärker auf Touren mit Tempo ausgelegt ist.
Alltagstauglichkeit: Handling, Übersicht und Nutzung
Im Alltag zählt, wie leicht sich ein Motorrad in den Tagesablauf integrieren lässt. Die Tracer 7 GT spielt hier ihre Vielseitigkeit aus: Sie wirkt handlich, lässt sich im Stadtverkehr gut bewegen und bleibt auch auf kurzen Strecken angenehm. Dazu kommt, dass sie sich für unterschiedliche Fahrprofile eignet – vom Feierabend-Trip bis zur Wochenendtour.
Die Ninja 1000 SX ist ebenfalls alltagstauglich, fühlt sich aber besonders dann „rund“ an, wenn die Strecke mehr Zeit bekommt. In engen Situationen kann sie durch ihren Sporttourer-Charakter etwas weniger „spielerisch“ wirken als die Yamaha. Dafür überzeugt sie auf längeren Strecken mit einem sehr stabilen Gesamteindruck.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha Tracer 7 GT – Stärken
- Vielseitiger Charakter für Alltag und Touren
- Agiles Handling und unkomplizierte Fahrbarkeit
- Komfortorientierter Ansatz mit gutem Windschutz
- Elektronik, die sich im Alltag gut integrieren lässt
Yamaha Tracer 7 GT – Schwächen
- Wenn maximale Stabilität bei sehr hohem Tempo im Fokus steht, wirkt die Kawasaki oft „toureriger“
- Für Fahrer, die stark auf sporttourer-typische Langstreckenruhe setzen, kann die Yamaha weniger „groß“ wirken
Kawasaki Ninja 1000 SX – Stärken
- Souveräner Durchzug und sporttourer-orientiertes Fahrgefühl
- Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten
- Tourenkomfort mit Fokus auf weniger Ermüdung
- Elektronikunterstützung für kontrolliertes Fahren
Kawasaki Ninja 1000 SX – Schwächen
- Im sehr engen Stadtverkehr kann das Handling weniger „leicht“ wirken als bei der Yamaha
- Wer ein besonders agiles, kurviges Allround-Motorrad sucht, findet die Tracer oft näher an der eigenen Komfortzone
Welche Wahl passt? Entscheidungshilfe nach Fahrprofil
Die Yamaha Tracer 7 GT ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich flexibel anfühlt: für Pendeln, Wochenendtouren und auch für längere Strecken, ohne dass man ständig an „Tourenmodus“ denken muss. Sie ist eine starke Wahl, wenn Agilität, Komfort und ein gut integriertes Elektronikpaket zusammenkommen sollen.
Die Kawasaki Ninja 1000 SX ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Sporttourer-Qualitäten liegt: ruhiges, stabiles Fahrgefühl bei Tempo, souveräner Durchzug und ein Gesamtpaket, das längere Strecken besonders angenehm macht. Wer häufig größere Distanzen fährt und dabei gern zügig unterwegs ist, wird die Kawasaki schnell als „Reisemittel“ schätzen.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 7 GT ist die richtige Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und Touren suchen: agiles Handling, komfortorientierter Windschutz und eine Elektronik, die sich im Alltag gut nutzen lässt. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die gern zwischen entspanntem Cruisen und sportlicher Landstraßenfahrt wechseln und dabei ein unkompliziertes Gesamtgefühl möchten.
Die Kawasaki Ninja 1000 SX empfiehlt sich, wenn Langstrecke und sporttourer-typische Stabilität im Vordergrund stehen: souveräner Durchzug, ein ruhigeres Fahrgefühl bei höheren Geschwindigkeiten und ein Setup, das auf weniger Ermüdung ausgelegt ist. Wer häufig größere Strecken fährt und dabei gern zügig unterwegs ist, findet in der Ninja 1000 SX oft die passendere „Tourenmaschine“.
Kurz gesagt: Tracer 7 GT für Allround-Komfort und Agilität, Ninja 1000 SX für sporttourer-orientierte Stabilität und Langstreckenfokus.