UVP 11.924 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 8.195 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
Was kann die neue Version des beliebten Cross-Over Bikes von Yamaha?
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Ist die Kawasaki Ninja 650 nun ein SuperSportler oder nicht?
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr einfach zu fahrendes Motorrad
  • perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
  • sehr gute Reifen und Bremsen
  • Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
  • vernünftige Koffer bei der GT inklusive
Kontra:
  • etwas teurer als Wettbewerber
  • QuickShifter nur gegen Aufpreis
Pro:
  • wendiges Bike mit viel Fahrspaß
  • vernünftige Sitzposition
  • gute Verarbeitung
  • TFT-Display mit Handy-Connect
Kontra:
  • Leistung okay, aber kein Burner

Abmessungen & Gewicht

Gewicht212kg
Radstand1.495mm
Länge2.135mm
Radstand1.495mm
Sitzhöhe: 845-865 mm
Höhe1.330mm
Gewicht193kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.135mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung73 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment68 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite439km
Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment66 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.205km/h
Tankinhalt15Liter

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 R17
Reifen hinten180/55 R17
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)

Fazit

Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist  zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.
 
Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.924 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 9.000€
  • Baujahre: 2016 - heute
  • Farben: Schwarz, Silber-Blau

Fazit

Wir haben die Kawasaki Ninja 650 deutlich unterschätzt. Der Fahrspaß auf diesem Sportler ist enorm, auch wenn wir sie nicht als Super-Sportler bezeichnen würden. Dafür ist die Sitzposition (zum Glück!) nicht so radikal und eben deshalb eignet sich die Ninja 650 auch nicht nur für die Rennstrecke, sondern vor allem auch für Landstraße, Autobahn und Stadt. Sie ist gut verarbeitet und technisch einfach ausgestattet. Da wird kaum etwas kaputt gehen können, man wird jahrelang Spaß haben können mit diesem günstigen Bike. Preis/Leistung ist wirklich Top!
 
Das Testbike wurde uns wieder einmal von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau ist ein großer Kawasaki-Händler in Norddeutschland (St. Michaelisdonn) und stellt viele Kawasaki-Bikes als Vorführer zur Verfügung - und übrigens auch Husqvarna-Maschinen, wie die neue Norden 901 Expedition, die wir demnächst auch mal unter unsere Fittiche nehmen werden.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.245€
  • Gebraucht (5 Jahre alt): 7.000€
  • Baujahre: 2017-2023
  • Farben: Grau, Grün

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Yamaha Tracer 7 GT vs Kawasaki Ninja 650: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber aus unterschiedlichen Richtungen kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha Tracer 7 GT steht für sportlich-komfortables Reisen mit viel Alltagstauglichkeit, während die Kawasaki Ninja 650 eher den Fokus auf agiles Handling, klare Straßenperformance und ein unkompliziertes Fahrgefühl legt. Beide Modelle sind beliebt, beide lassen sich gut bewegen – aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten, sobald es um Komfort, Ergonomie, Windschutz und den Charakter des Motors geht.

Grundcharakter: Touring-Ansatz vs. sportliche Leichtigkeit

Yamaha Tracer 7 GT: Reiseorientiert mit Alltagsfokus

Die Tracer 7 GT ist als sportliches Tourenmotorrad gedacht. Das merkt man nicht nur an der Optik, sondern vor allem an der Auslegung: Komfort und Schutz vor Wind und Wetter sind stärker gewichtet, dazu kommt eine Ausstattung, die längere Strecken deutlich entspannter macht. Wer häufig unterwegs ist, Tages- oder Wochenendtouren plant und dabei nicht ständig „nachjustieren“ möchte, findet hier einen stimmigen Ansatz.

Kawasaki Ninja 650: Agil, direkt und unkompliziert

Die Ninja 650 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das schnell ans Ziel kommt – im Kopf wie auf der Straße. Die Sitzposition ist sportlicher, das Handling wirkt leichter und die Maschine lädt dazu ein, zügig zu fahren, ohne dass man ständig „mitdenken“ muss. Für kurze Strecken, Feierabendrunden oder kurvige Strecken ist der Charakter besonders passend.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind für die Straße gemacht, aber sie liefern das Fahrgefühl unterschiedlich. Die Tracer 7 GT zielt stärker darauf ab, gleichmäßig und souverän zu laufen – besonders dann, wenn es um konstantes Tempo, entspanntes Dahingleiten und sauberes Ansprechverhalten bei wechselnden Situationen geht. Die Ninja 650 spielt ihre Stärken eher in der Direktheit aus: Gasannahme und Schaltgefühl wirken unmittelbarer, wodurch sich das Motorrad dynamischer „anfühlt“, wenn man zügig beschleunigt oder in Kurven mehr Schwung holen möchte.

Wichtig ist dabei auch das Zusammenspiel aus Motorcharakter und Fahrwerk: Die Tracer 7 GT wirkt dadurch oft wie das „ruhigere“ Gesamtpaket, während die Ninja 650 mehr von dem vermittelt, was viele an sportlichen Straßenmaschinen mögen: ein lebendiges, leichtes Gefühl, das Lust auf Kurven macht.

Ergonomie und Sitzposition: Komfort vs. sportliche Haltung

Bei der Ergonomie trennen sich die Wege deutlich. Die Yamaha Tracer 7 GT ist auf längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gestaltet, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt bleibt. Dazu kommt der Bereich Windschutz: Der Fahrer profitiert spürbar davon, dass die Maschine den Fahrtwind besser „abfängt“, was gerade bei Autobahnabschnitten oder zügigen Landstraßenfahrten den Unterschied macht.

Die Kawasaki Ninja 650 setzt dagegen stärker auf eine sportlichere Haltung. Das ist nicht automatisch unbequem, aber es ist klar spürbar, dass die Maschine mehr auf aktives Fahren ausgelegt ist. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei gerne zügig unterwegs ist, wird die Haltung oft als angenehm direkt empfinden. Für lange Etappen kann die Tracer 7 GT jedoch die entspanntere Wahl sein.

Windschutz und Alltagstauglichkeit: Wer macht längere Strecken leichter?

Im Alltag entscheidet sich vieles an Kleinigkeiten – und genau da punktet die Tracer 7 GT. Der Windschutz und die generelle Reiseauslegung sorgen dafür, dass die Fahrt weniger „anstrengend“ wird. Auch das Thema Gepäck und Zubehör spielt in der Praxis eine Rolle: Die Tracer 7 GT ist so gedacht, dass sich Touren mit mehr Ausrüstung leichter planen lassen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für die Wochenendrunde, sondern auch für längere Ausfahrten oder regelmäßige Fahrten genutzt wird.

Die Ninja 650 ist ebenfalls alltagstauglich, aber eher im Sinne von „einfach losfahren“. Sie ist weniger auf Reisekomfort getrimmt, sondern auf ein unkompliziertes, sportliches Gesamtgefühl. Wer selten großes Gepäck mitnimmt und sich eher auf Fahrspaß und Wendigkeit konzentriert, findet hier eine sehr passende Basis.

Fahrwerk und Handling: Stabilität in der Reise vs. Agilität in der Kurve

Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen Touring- und Sportansatz. Die Tracer 7 GT wirkt darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Bedingungen ruhig und berechenbar zu bleiben. Das ist besonders auf längeren Strecken ein Vorteil: Man fährt entspannter, weil das Motorrad nicht ständig „nach Aufmerksamkeit“ verlangt.

Die Ninja 650 spielt ihre Stärken im Kurvenalltag aus. Das Handling wirkt leicht, das Motorrad lässt sich zügig in die Linie bringen und vermittelt ein direktes Feedback. Wer gerne dynamisch fährt und Kurven als Hauptprogramm sieht, wird die Agilität der Ninja 650 schnell zu schätzen wissen.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Tempowechsel

Beide Motorräder sind auf die Straße ausgelegt und bieten ein solides Sicherheitsniveau. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die Tracer 7 GT wirkt wie das Paket, das bei höheren Reisegeschwindigkeiten und längeren Fahrten besonders „gelassen“ bleibt. Die Ninja 650 kann im sportlichen Fahrstil ebenfalls überzeugen, wirkt aber stärker auf das unmittelbare Fahrgefühl fokussiert. In der Praxis heißt das: Wer häufig zügig unterwegs ist und dabei Wert auf ein ruhiges, tourentaugliches Gesamtbild legt, wird die Tracer 7 GT oft als stimmiger empfinden. Wer dagegen vor allem kurvenreiche Strecken fährt und das Motorrad als sportliches Werkzeug nutzt, findet in der Ninja 650 eine sehr direkte Lösung.

Elektronik und Komfortfunktionen: Mehr Unterstützung bei der Tracer

Ein großer Unterschied im Alltag liegt in der Art, wie die Elektronik und Komfortfunktionen das Fahren erleichtern. Die Tracer 7 GT ist stärker auf „unterstützen statt ablenken“ ausgelegt. Das zeigt sich vor allem dann, wenn man längere Strecken fährt oder wenn Wetter und Verkehr wechselhaft sind. Die Ninja 650 ist ebenfalls modern, aber der Fokus liegt stärker auf dem Kern: leichtes, sportliches Fahren ohne dass man sich ständig mit Komfort-Features beschäftigen muss.

Wer viel pendelt, häufig unterwegs ist und dabei möglichst wenig Stress möchte, profitiert bei der Tracer 7 GT typischerweise stärker. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich schnell „handlich“ anfühlt und sportlich bleibt, wird die Ninja 650 als sehr passend erleben.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha Tracer 7 GT – Stärken

  • Komfort und Windschutz für längere Strecken
  • Reiseorientierte Gesamtwirkung mit Fokus auf entspannteres Fahren
  • Alltagstauglichkeit durch durchdachte Ausstattung und Touren-Nähe
  • Ruhiger Charakter, der auch bei wechselnden Bedingungen Sicherheit vermittelt

Yamaha Tracer 7 GT – Schwächen

  • Wer maximale Sportlichkeit im Sinne einer „leichten“ Maschine sucht, empfindet die Tracer im Vergleich manchmal als weniger „direkt“
  • Der Touring-Ansatz kann für sehr kurze Fahrten oder rein sportliche Einsätze „zu viel Motorrad“ wirken

Kawasaki Ninja 650 – Stärken

  • Agiles Handling und sportlich-direktes Fahrgefühl
  • Unkompliziertes Alltagsverhalten für kurze bis mittlere Strecken
  • Kurvenfokus durch leichtes, lebendiges Gesamtpaket
  • Sportliche Sitzposition für aktives Fahren

Kawasaki Ninja 650 – Schwächen

  • Für lange Etappen kann der Komfortvorteil der Tracer 7 GT deutlicher werden
  • Der Reise- und Windschutzfokus ist weniger stark ausgeprägt, wodurch längere Autobahnfahrten subjektiv anstrengender wirken können

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie der Alltag aussieht. Die Tracer 7 GT ist besonders dann die richtige Wahl, wenn das Motorrad häufig für längere Strecken genutzt wird, wenn Windschutz und Komfort eine große Rolle spielen und wenn Touren mit mehr Ausrüstung realistisch geplant sind. Die Ninja 650 ist ideal, wenn das Motorrad vor allem für sportliche Fahrten, kurvige Strecken und ein leichtes, direktes Handling gesucht wird – also für Fahrspaß, der schnell verfügbar ist.

Fazit:

Die Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für längere Strecken suchen: Der Reisecharakter, der spürbare Windschutz und das insgesamt entspanntere Fahrgefühl machen sie besonders attraktiv für Touren, Pendeln über weitere Distanzen und Fahrten, bei denen Komfort zählt. Wer regelmäßig unterwegs ist und dabei möglichst wenig „Fahrtstress“ möchte, findet in der Tracer 7 GT ein stimmiges Gesamtpaket.

Die Kawasaki Ninja 650 passt dagegen am besten zu Fahrern, die vor allem Agilität und sportliche Direktheit wollen: Kurven, zügige Landstraßen und ein unkompliziertes Handling stehen im Vordergrund. Die sportlichere Sitzposition und das lebendige Fahrgefühl machen sie zur idealen Wahl für kürzere bis mittlere Strecken und für alle, die das Motorrad als dynamisches Werkzeug nutzen möchten.

Kurz gesagt: Tourenkomfort und Schutz sprechen für die Tracer 7 GT, Agilität und sportliche Leichtigkeit für die Ninja 650.

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