| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 17.245 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- umfangreiche Ausstattung
- gelungenes semi-aktives Fahrwerk (KECS)
- Kombination aus Zeigerinstrument und TFT toll gelöst und gut ablesbar
- recht hohes Gewicht
- Windschild nur manuell und mit beiden Händen verstellbar
- relativ hoher Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 257 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
| Leistung | 120 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 102 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Halbschwimmende 310-mm-Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
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Yamaha Tracer 7 GT vs. Kawasaki Versys 1000 SE: Vergleich für Touren, Alltag und Fernweh
Wer sich zwischen der Yamaha Tracer 7 GT und der Kawasaki Versys 1000 SE entscheidet, schaut im Grunde auf zwei sehr unterschiedliche Philosophien im Segment der Reise- und Adventure-Tourer. Beide Motorräder sind auf lange Strecken ausgelegt, beide wollen Komfort bieten und beide wirken im Alltag souverän. Trotzdem unterscheiden sie sich deutlich darin, wie sie Leistung, Fahrgefühl und Ausstattung in den Alltag übersetzen.
Im folgenden Vergleich stehen die Stärken und Schwächen beider Modelle im Fokus – mit Blick auf die aufgelisteten Werte und deren praktische Wirkung: von Motor und Antrieb über Fahrwerk und Bremsen bis hin zu Komfort, Elektronik und dem Thema Gepäck.
Motor und Antrieb: Charakter vs. Durchzug
Die Yamaha Tracer 7 GT setzt auf einen Motor, der eher auf harmonische Fahrbarkeit und einen gut nutzbaren Bereich ausgelegt ist. Die aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte zeigen: Die Tracer 7 GT liefert spürbar genug für zügiges Fahren, bleibt dabei aber in einem Bereich, der sich besonders für kurvige Strecken und dynamische Landstraßen eignet. Der Motor wirkt dadurch oft wie ein „Allrounder“, der nicht nur auf der Autobahn glänzt, sondern auch im Alltag angenehm zu dosieren ist.
Die Kawasaki Versys 1000 SE geht dagegen klar in Richtung „mehr Reserven“. Die aufgelisteten Werte bei Leistung und Drehmoment deuten auf einen stärkeren Schub hin, der vor allem bei Überholvorgängen, langen Autobahnabschnitten und voll beladenen Touren Vorteile bringt. Gerade wenn das Motorrad mit Gepäck unterwegs ist oder wenn häufig aus niedrigeren Drehzahlen beschleunigt wird, spielt die größere Leistungsreserve ihre Stärken aus.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Tracer 7 GT: Stärken liegen in der gutmütigen Abstimmung und der Alltagstauglichkeit. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlichen Ansprüchen oder hoher Beladung die „letzte“ Reserve schneller fehlt.
- Versys 1000 SE: Stärken liegen im kräftigen Durchzug und der souveränen Leistungsentfaltung. Schwäche kann sein, dass das Motorrad durch seine Ausrichtung und Größe im Stadtverkehr oder bei sehr engen Manövern weniger „leichtfüßig“ wirkt.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Konzepten. Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt anhand der aufgelisteten Daten wie ein Motorrad, das auf ein ausgewogenes Verhältnis aus Komfort und Agilität setzt. Das spricht besonders für Fahrer, die häufig zwischen Alltag, Feierabendrunde und Wochenendtour wechseln. Auf kurvigen Strecken kann die Tracer 7 GT dadurch sehr direkt wirken, ohne dabei den Komfort zu verlieren.
Die Kawasaki Versys 1000 SE ist dagegen stärker auf Stabilität und Langstreckenkomfort ausgelegt. Die aufgelisteten Werte deuten auf ein Motorrad hin, das bei höheren Geschwindigkeiten und bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt. Das ist ein klarer Vorteil, wenn die Tour länger wird, das Tempo steigt oder wenn das Motorrad mit Gepäck unterwegs ist.
Praxiswirkung
Während die Tracer 7 GT eher „mitfährt“ und sich schnell in die gewünschte Linie bringen lässt, fühlt sich die Versys 1000 SE häufig wie ein Reisegerät an, das die Strecke „abspult“. Beide Ansätze sind richtig – aber sie passen zu unterschiedlichen Fahrstilen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen aus der Abstimmung
Bei den Bremsen ist entscheidend, wie gut die Verzögerung dosierbar ist und wie konstant sie sich über längere Zeit anfühlt. Die aufgelisteten Bremsdaten lassen erkennen, dass beide Motorräder auf sicheres Fahren ausgelegt sind. Die Tracer 7 GT wirkt dabei tendenziell wie ein Motorrad, das sich leicht und präzise dosieren lässt – besonders hilfreich in der Stadt oder bei häufigen Richtungswechseln.
Die Versys 1000 SE profitiert von ihrer Ausrichtung: Die Bremsanlage wirkt darauf ausgelegt, auch bei höheren Geschwindigkeiten und stärkerer Belastung zuverlässig zu funktionieren. Das ist vor allem dann relevant, wenn lange Etappen gefahren werden oder wenn das Motorrad regelmäßig voll beladen ist.
Elektronik und Assistenz: Komfort-Upgrade vs. Funktionsumfang
Im Bereich Elektronik zeigt sich ein weiterer Unterschied. Die Yamaha Tracer 7 GT bietet eine moderne Basis, die den Alltag spürbar erleichtert: Bedienbarkeit, sinnvolle Assistenzfunktionen und eine Ausstattung, die Touren komfortabler macht. Die aufgelisteten Elektronik-Features wirken dabei wie ein „rundes Paket“ für Fahrer, die nicht unbedingt jedes Hightech-Detail suchen, aber dennoch zeitgemäße Unterstützung möchten.
Die Kawasaki Versys 1000 SE geht beim Funktionsumfang tendenziell weiter. Die aufgelisteten Werte und Ausstattungsdetails deuten auf ein Motorrad hin, das stärker auf Assistenz und Komfortsysteme setzt, die gerade auf langen Strecken helfen. Wer häufig Autobahn fährt, viel Gepäck dabei hat oder einfach möglichst wenig „Handarbeit“ im Alltag möchte, profitiert davon.
Stärken und Schwächen
- Tracer 7 GT: Stärken in der klaren Bedienlogik und dem sinnvollen Elektronikpaket. Schwäche kann sein, dass bei sehr technikaffinen Fahrern der Wunsch nach noch mehr Systemtiefe bleibt.
- Versys 1000 SE: Stärken in der breiteren Komfort- und Assistenzabdeckung. Schwäche kann sein, dass die Bedienung und das Systemverständnis etwas mehr Einarbeitung verlangen.
Komfort: Windschutz, Sitzgefühl und Alltagstauglichkeit
Komfort entscheidet bei Touren oft mehr als reine Zahlen. Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt anhand der aufgelisteten Komfortmerkmale wie ein Motorrad, das für viele Fahrer eine entspannte Sitzposition und einen guten Windschutz bietet. Gerade auf kürzeren bis mittleren Strecken kann das den Unterschied machen: weniger Ermüdung, weniger „Konzentrationsarbeit“ gegen den Fahrtwind.
Die Kawasaki Versys 1000 SE ist stärker auf Langstreckenkomfort ausgerichtet. Die aufgelisteten Werte sprechen für ein Setup, das auch bei längeren Etappen stabil bleibt und den Fahrer weniger aus dem Rhythmus bringt. Besonders wenn die Tour mehrere Stunden am Stück dauert oder wenn das Motorrad regelmäßig mit Gepäck unterwegs ist, spielt dieser Komfortvorteil seine Stärken aus.
Gepäck und Tourenausrüstung: Flexibilität im Alltag
Beide Motorräder sind für Reisen gedacht, aber die Art der Nutzung kann sich unterscheiden. Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt wie ein Motorrad, das sich gut für „Tour light“ bis „Tour mittel“ eignet: genug Ausstattung, um entspannt zu starten, ohne dass sich alles wie ein vollgepacktes Expeditionsgerät anfühlt. Die aufgelisteten Gepäck- und Ausstattungsdetails unterstützen diese Alltagsnähe.
Die Kawasaki Versys 1000 SE ist eher die Wahl für „Tour heavy“. Die aufgelisteten Werte und die Ausrichtung auf Komfort und Ausstattung deuten darauf hin, dass sie mit Gepäck und längeren Etappen besonders gut harmoniert. Wer regelmäßig mit Koffer und zusätzlichem Equipment unterwegs ist, wird die Reserven und die Reiseorientierung zu schätzen wissen.
Wirtschaftlichkeit und Alltag: Kostenfaktor vs. Fahrspaß
Auch wenn die konkreten Kosten nicht im Vordergrund stehen, beeinflussen die aufgelisteten Werte wie Verbrauch, Reichweite und Gewicht die Alltagstauglichkeit. Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt dabei tendenziell wie ein Motorrad, das sich leichter in den Alltag integrieren lässt: weniger „Trägheit“ im Handling und oft ein entspannteres Gefühl beim täglichen Nutzen.
Die Kawasaki Versys 1000 SE bringt dagegen mehr Motorrad mit: mehr Leistung, mehr Komfort und mehr Reiseorientierung. Das kann sich besonders lohnen, wenn die Touren regelmäßig stattfinden und wenn das Motorrad nicht nur als Wochenendspaß, sondern als echtes Reisewerkzeug genutzt wird.
Gewicht und Fahrgefühl
Im direkten Vergleich ist das Gewicht ein wichtiger Faktor: Die Tracer 7 GT wirkt leichter zu handeln, während die Versys 1000 SE mehr Masse mitbringt. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – im Gegenteil: Auf der Strecke kann die zusätzliche Stabilität ein Plus sein. Im Stadtverkehr oder beim Rangieren kann die größere Masse jedoch spürbarer sein.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Yamaha Tracer 7 GT und Kawasaki Versys 1000 SE hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Tour im Vordergrund steht.
Yamaha Tracer 7 GT
Die Tracer 7 GT ist besonders passend für Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad suchen: für Alltag, für Wochenendtouren und für Strecken, auf denen Kurven und wechselnde Geschwindigkeiten dominieren. Wer ein Motorrad möchte, das sich angenehm dosieren lässt, schnell in den Fahrfluss kommt und dabei modernen Komfort bietet, findet hier eine stimmige Basis.
Kawasaki Versys 1000 SE
Die Versys 1000 SE richtet sich an Fahrer, die lange Strecken lieben, häufig Autobahn fahren oder Touren mit mehr Gepäck planen. Wer beim Überholen Reserven möchte und ein Motorrad sucht, das auch bei hoher Belastung souverän bleibt, wird die Stärken der Kawasaki besonders deutlich spüren.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl, wenn ein ausgewogenes, leicht zu handhabendes Reise- und Tourenmotorrad im Fokus steht. Die aufgelisteten Werte wirken in der Praxis vor allem dort stark, wo Agilität, gut dosierbare Leistung und ein angenehmes Komfortniveau gefragt sind – ideal für kurvige Strecken, abwechslungsreiche Wochenendtouren und den Alltag mit gelegentlichen längeren Etappen.
Die Kawasaki Versys 1000 SE passt am besten, wenn der Schwerpunkt klar auf Langstrecke, Durchzug und einem maximal reiseorientierten Gesamtpaket liegt. Die aufgelisteten Leistungs- und Ausstattungswerte sprechen dafür, dass sie bei hoher Beladung, langen Autobahnabschnitten und häufigen Überholmanövern besonders überzeugt. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein komfortables Reisegerät anfühlt und dabei kräftig Reserven bietet, trifft mit der Kawasaki die richtige Entscheidung.