| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 10.645 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- lässige Optik
- cooler Sound
- einfaches Fahrverhalten
- einfachste Bedienung
- viel Chrome
- Bremsen könnten stärker zupacken
- teilweise Vibrationen
- überschaubare Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.075 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 773 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 2.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 Zoll | |
| Reifen hinten | 130/80-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
Fazit - was bleibt hängen
Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.
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Yamaha Tracer 7 GT vs. Kawasaki W 800 – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick so unterschiedlich wirken wie die Yamaha Tracer 7 GT und die Kawasaki W 800, wird der Vergleich besonders spannend. Denn hier treffen nicht nur zwei Hersteller aufeinander, sondern zwei Philosophien: Die Tracer 7 GT ist klar auf Touring, Alltag und vielseitige Einsätze ausgelegt, während die W 800 den Fokus auf klassischen Stil, entspanntes Cruisen und Charakter legt. Wer das passende Motorrad sucht, sollte deshalb weniger nach „besser“ oder „schlechter“ schauen, sondern danach, welche Art von Fahrgefühl im Alltag wirklich begeistert.
Grundidee im Vergleich: Reiseorientierung vs. Retro-Cruiser
Die Yamaha Tracer 7 GT ist als modernes, straßenorientiertes Motorrad gedacht, das auch längere Strecken angenehm macht. Der Name „Tracer“ steht dabei traditionell für ein sportlich-touringnahes Konzept: dynamisch genug für zügige Landstraßen, komfortabel genug für den Alltag und mit Ausstattung, die das Reisen leichter macht.
Die Kawasaki W 800 dagegen ist ein Motorrad, das bewusst auf den klassischen Look setzt. Das Konzept zielt auf eine entspannte Gangart, auf ein „einfach fahren“ ohne ständige Kompromisse. Wer die W 800 wählt, sucht meist nicht das maximale Tempo, sondern den Charakter, die Wärme im Motorgefühl und das Retro-Erlebnis.
Motor & Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich schnell: Die Tracer 7 GT wirkt wie ein Motorrad, das für unterschiedliche Situationen „bereit“ ist. Die Leistungsentfaltung ist so ausgelegt, dass man im Alltag spontan reagieren kann – vom entspannten Rollen bis zum zügigen Beschleunigen. Dadurch eignet sie sich besonders für Strecken, auf denen man häufig die Geschwindigkeit anpasst: Stadtverkehr, Landstraße mit wechselnden Abschnitten und auch Autobahn- oder Schnellstraßenfahrten.
Die W 800 spielt ihre Stärken anders aus. Das Fahrgefühl ist stärker auf gleichmäßiges Cruisen und einen „mechanischen“ Charakter ausgerichtet. Statt ständig zu „arbeiten“, fühlt sich das Motorrad eher wie ein Begleiter an, der mit ruhigem Rhythmus überzeugt. Das kann im Alltag sehr angenehm sein, gerade wenn man nicht ständig sportliche Reaktionen erwartet, sondern eine entspannte Fahrweise bevorzugt.
Stärken und Schwächen beim Motor-Charakter
- Yamaha Tracer 7 GT: Stärken liegen in der vielseitigen Nutzbarkeit und dem eher „modernen“ Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „klassisch“ wirkt – wer genau das sucht, findet bei der W 800 mehr Seele.
- Kawasaki W 800: Stärken liegen im Retro-Erlebnis und im entspannten Fahrrhythmus. Schwäche kann sein, dass die Dynamik weniger „touring-schnell“ wirkt, wenn man häufig sehr sportlich unterwegs ist.
Fahrwerk & Handling: Agilität vs. Gelassenheit
Beim Handling zeigt sich der Unterschied zwischen Reise- und Cruiser-Ansatz. Die Yamaha Tracer 7 GT ist darauf ausgelegt, sich in Kurven sicher und berechenbar zu bewegen. Das Motorrad wirkt wie ein Werkzeug, das man schnell „in den Flow“ bekommt: Richtungswechsel sind unkompliziert, und die Maschine vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, besonders auf Landstraßen.
Die Kawasaki W 800 fährt sich dagegen eher gelassen. Das Handling ist nicht darauf optimiert, maximal aggressiv zu attackieren, sondern auf harmonisches Gleiten. In der Praxis bedeutet das: Die W 800 macht Spaß, wenn man vorausschauend fährt und Kurven eher mit Ruhe angeht. Wer dagegen häufig sehr sportliche Linien fährt, wird die Tracer 7 GT als handlicher und „touring-aktiver“ empfinden.
Komfort in der Bewegung
Beide Motorräder können im Alltag überzeugen, aber auf unterschiedliche Weise. Die Tracer 7 GT zielt stärker auf Komfort über längere Strecken ab, während die W 800 Komfort eher über den entspannten Charakter und die entspannte Sitzhaltung liefert. Wer viel „durchfährt“ und dabei möglichst wenig Ermüdung spüren möchte, findet bei der Tracer 7 GT meist den passenderen Ansatz.
Windschutz & Ergonomie: Wie viel Strecke „leicht“ wird
Ein großer Unterschied im Vergleich ist der Umgang mit Wind und Reiseergonomie. Die Yamaha Tracer 7 GT ist als Touring-Variante gedacht, bei der Windschutz und Alltagstauglichkeit eine wichtige Rolle spielen. Das macht sich besonders bemerkbar, wenn man längere Strecken fährt oder bei wechselhaftem Wetter unterwegs ist. Auch die Sitzposition wirkt eher darauf ausgelegt, dass man nicht nach kurzer Zeit „umdenken“ muss.
Die Kawasaki W 800 setzt auf eine klassische Cruiser-Optik und eine Sitzhaltung, die eher auf entspanntes Fahren ausgelegt ist. Das ist angenehm, wenn man die Fahrt als Erlebnis sieht und nicht als „Daueraufgabe“. Bei sehr langen Autobahnabschnitten kann der fehlende Touring-Fokus jedoch stärker ins Gewicht fallen – je nach Fahrstil und Körpergröße.
Ausstattung & Praxis: Was im Alltag wirklich hilft
Im Alltag zählt nicht nur das Fahrgefühl, sondern auch, wie gut das Motorrad mit den typischen Situationen klarkommt: Stadtverkehr, kurze Strecken, spontane Ausfahrten und längere Touren. Die Tracer 7 GT ist hier klar im Vorteil, weil sie als Reise-orientiertes Motorrad gedacht ist. Die Ausstattung und der Gesamteindruck sind darauf ausgelegt, dass man ohne großen Aufwand losfahren kann und sich das Motorrad auf die Reise konzentriert.
Die W 800 ist dagegen weniger „technikgetrieben“, sondern mehr „stilgetrieben“. Das kann ein Vorteil sein, weil es das Motorrad weniger kompliziert wirken lässt. Wer Wert auf einen klassischen Look und ein Motorrad legt, das man gerne pflegt und fährt wie früher, wird die W 800 besonders stimmig finden.
Stärken und Schwächen in der Ausstattung
- Yamaha Tracer 7 GT: Stärken liegen in der Reiseorientierung und dem praxisnahen Touring-Setup. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Funktion und Komfort liegt und weniger auf Retro-Feeling.
- Kawasaki W 800: Stärken liegen in Stil, Charakter und dem „einfachen“ Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass sie für sehr lange Strecken oder häufige Autobahnfahrten weniger auf Komfort optimiert wirkt.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Beim Thema Bremsen geht es vor allem um Dosierbarkeit und Stabilität. Die Tracer 7 GT vermittelt hier typischerweise ein sicheres Gefühl, das zu sportlicherem Fahren und häufigen Geschwindigkeitswechseln passt. Das ist besonders relevant, wenn man im Alltag zügig unterwegs ist oder viel Landstraße fährt.
Die W 800 ist ebenfalls alltagstauglich, aber der Charakter des Motorrads lädt eher zu einer ruhigeren Fahrweise ein. Dadurch wirkt die Bremsleistung im Alltag oft harmonisch, ohne dass man ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss. Wer allerdings sehr dynamisch fährt, wird die Tracer 7 GT als konsequenteren Reise- und Fahrspaß-Partner empfinden.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Yamaha Tracer 7 GT und Kawasaki W 800 hängt stark davon ab, welche Art von Motorradalltag gewünscht ist.
Yamaha Tracer 7 GT: ideal für vielseitige Fahrer
Die Tracer 7 GT ist besonders passend, wenn häufig unterschiedliche Strecken gefahren werden: Stadt, Landstraße, längere Touren und auch mal eine schnelle Verbindung zwischen zwei Punkten. Wer ein Motorrad möchte, das Komfort, Windschutz und ein modernes Fahrgefühl kombiniert, findet hier einen sehr stimmigen Gesamtpaket-Ansatz. Auch für Fahrer, die nicht nur „schön“ fahren wollen, sondern regelmäßig zügig unterwegs sind, wirkt die Tracer 7 GT wie die pragmatischere Wahl.
Kawasaki W 800: ideal für Stil, Charakter und entspanntes Cruisen
Die W 800 passt besonders gut, wenn das Motorrad vor allem eines sein soll: charaktervoll. Wer Retro-Optik liebt, gerne entspannt fährt und das Motorrad als Erlebnis betrachtet, wird mit der W 800 sehr zufrieden sein. Sie ist eine gute Wahl für Menschen, die weniger auf maximale Reise-Performance setzen, sondern auf eine stimmige, klassische Fahrkultur.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad für viele Lebenslagen gesucht wird: Alltag, Touren, wechselnde Strecken und ein Fahrgefühl, das schnell Sicherheit und Komfort vermittelt. Der Touring-Ansatz mit passendem Windschutz und der insgesamt vielseitigen Ausrichtung macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren oder gern zügig unterwegs sind, ohne dabei auf Alltagstauglichkeit zu verzichten.
Die Kawasaki W 800 gewinnt dagegen dort, wo Stil und Charakter wichtiger sind als maximale Reise-Funktionalität. Wer Retro liebt, entspannt cruisen möchte und ein Motorrad sucht, das sich wie ein klassischer Begleiter anfühlt, findet in der W 800 die passendere Entscheidung. Kurz gesagt: Tracer 7 GT für die vielseitige Tourenmaschine, W 800 für das klassische Cruiser-Erlebnis.