UVP 11.924 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 7.445 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
Was kann die neue Version des beliebten Cross-Over Bikes von Yamaha?
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Reichen 48 PS? Unterschiede des Modells 2020 zum Vorgänger
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr einfach zu fahrendes Motorrad
  • perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
  • sehr gute Reifen und Bremsen
  • Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
  • vernünftige Koffer bei der GT inklusive
Kontra:
  • etwas teurer als Wettbewerber
  • QuickShifter nur gegen Aufpreis
Pro:
  • Fahrleistungen
  • Komfort
  • Durchzugsvermögen
  • Preis
Kontra:
  • Soziuskomfort
  • Windschutz

Abmessungen & Gewicht

Gewicht212kg
Radstand1.495mm
Länge2.135mm
Radstand1.495mm
Sitzhöhe: 845-865 mm
Höhe1.330mm
Gewicht188kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.065mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung73 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment68 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite439km
Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 R17
Reifen hinten180/55 R17
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)

Fazit

Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist  zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.
 
Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.924 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 9.000€
  • Baujahre: 2016 - heute
  • Farben: Schwarz, Silber-Blau

Fazit - was bleibt hängen

Die Kawasaki Z650 Jahrgang 2020 ist einfaches, aber gut gemachtes Motorrad. Das merkt man z.B. an der konventionellen Telegabel oder den fehlenden technischen Features, die ab der gehobenen Mittelklasse  (Z900) mittlerweile Standard sind. Dafür ist sie aber auch ein ganzes Stück günstiger.
 
Die Z650 ist eine eher kleine Maschine. Piloten ab 1,85m fühlen sich evtl. fehl am Platz, wobei das eine individuelle Sache ist. Wir empfehlen größeren Fahrern eine Sitzprobe. Für kleinere Fahrer hingegen  ist die Z650 ein Fest und unbedingt zu empfehlen. Zu zweit wird es dann allerdings etwas eng, was bei Wettbewerber-Bikes aber ähnlich ist. Der Sozius hat keine Haltegriffe, sondern nur einen Halteriemen. Ergo: Zum Baggersee reichts, von Hamburg nach München wird es zu zweit aber anstrengend.
 
Insgesamt ist die neue Z650 eine gelungene Maschine. Die Updates haben dem Motorrad gut getan, sie wirkt frischer und fährt sich flott und wendig und vermittelt enormen Fahrspaß. Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.000€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2017
  • Farben: weiß, schwarz, schwarz-grün

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Yamaha Tracer 7 GT vs. Kawasaki Z 650 – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die richtige Frage: Soll es eher das entspannte Reisen mit viel Komfort sein – oder das wendige, direkte Fahrgefühl für Alltag, Stadt und spontane Touren? Der Vergleich zwischen Yamaha Tracer 7 GT und Kawasaki Z 650 zeigt, wie stark sich zwei Konzepte unterscheiden können, obwohl beide auf ihre Weise Spaß machen. Dabei geht es nicht nur um Motor und Leistung, sondern vor allem um das Gesamtpaket: Sitzposition, Fahrwerkseindruck, Elektronik, Ausstattung und wie sich die Maschinen im Alltag anfühlen.

Grundidee der beiden Motorräder

Die Yamaha Tracer 7 GT ist klar als tourentaugliches Motorrad gedacht. Der Zusatz „GT“ steht dabei nicht nur für Optik, sondern für ein Setup, das lange Strecken angenehmer macht: mehr Komfort, mehr Schutz vor Wind und eine Ausstattung, die das Fahren leichter macht. Die Kawasaki Z 650 dagegen ist ein klassisches Naked Bike mit Fokus auf Agilität und Alltagstauglichkeit. Hier steht das direkte Ansprechverhalten im Vordergrund – weniger „Reisebüro“, mehr „Fahrmaschine“.

Charakter: Komfortreise vs. Direktheit

Im Vergleich der Fahrcharaktere wird schnell deutlich: Die Tracer 7 GT wirkt wie ein Motorrad, das dich mitnimmt – ruhig, stabil und auf Langstrecke ausgelegt. Die Z 650 fühlt sich dagegen kompakter und unmittelbarer an. Das macht sie besonders attraktiv, wenn kurze Wege, enge Straßen und häufiges Manövrieren im Vordergrund stehen.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beide Modelle liefern eine passende Portion Fahrspaß, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich: Die Tracer 7 GT ist so abgestimmt, dass sie auch bei längeren Etappen souverän bleibt. Das bedeutet: gleichmäßige Kraftentfaltung, ein ruhigerer Gesamteindruck und ein Gefühl von „einfach weiterfahren“. Die Z 650 ist ebenfalls alltagstauglich, wirkt aber spürbar direkter. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken kommt das Ansprechverhalten besonders gut zur Geltung.

Leistungsabgabe und Drehmomentgefühl

Vergleicht man die Leistungsdaten und vor allem, wie sie sich in der Praxis bemerkbar machen, wird klar: Die Tracer 7 GT spielt ihre Stärken eher bei gleichmäßigem Tempo und bei Fahrten, bei denen man nicht ständig „nachjustieren“ möchte. Die Z 650 hingegen belohnt ein aktiveres Fahren. Wer gerne Gas aufmacht, früh bremst und die Maschine in den Kurven arbeiten lässt, bekommt hier ein sehr lebendiges Gefühl.

Fahrwerk und Handling: Stabilität oder Wendigkeit?

Beim Fahrwerk und Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich. Die Tracer 7 GT ist darauf ausgelegt, auch bei längeren Fahrten stabil zu bleiben. Das zeigt sich im Gesamteindruck: Geradeauslauf, ruhige Linienführung und ein souveränes Gefühl, wenn die Strecke länger wird. Die Z 650 ist dagegen spürbar leichter „in der Hand“. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig gewechselt wird zwischen Beschleunigen, Verzögern und Richtungswechseln.

Kurvenverhalten im Vergleich

Im Kurvenverhalten zeigt sich: Die Tracer 7 GT fühlt sich wie ein Motorrad an, das Kurven „mit Ruhe“ nimmt. Sie ist dabei nicht träge, aber eher auf fließendes Fahren ausgelegt. Die Z 650 wirkt agiler und direkter – ideal, wenn man Kurven gerne dynamisch ansteuert und die Maschine schnell von einer Seite auf die andere bringt.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Tempo

Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um reine Zahlen, sondern um das Gefühl beim Dosieren. Die Tracer 7 GT vermittelt durch ihre tourenorientierte Abstimmung ein hohes Maß an Berechenbarkeit. Die Z 650 punktet ebenfalls mit gutem Ansprechverhalten, wirkt aber im Gesamtkonzept stärker auf „sportlich im Alltag“ getrimmt. Wer häufig in Stadt und Landstraße unterwegs ist, profitiert von der direkten Rückmeldung – wer regelmäßig längere Strecken fährt, schätzt die entspannte, stabile Bremswirkung.

Elektronik und Assistenz: Mehr Komfort oder mehr Einfachheit?

Elektronik kann den Unterschied machen, vor allem wenn Wetter, Verkehr oder Fahrbahnbelag wechseln. Im Vergleich der Elektronik- und Assistenzfunktionen zeigt sich: Die Tracer 7 GT ist stärker auf Komfort und Unterstützung ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man nicht jedes Detail aktiv „managen“ möchte. Die Z 650 bleibt dagegen in ihrer Ausrichtung eher klassisch: weniger „Overhead“, dafür ein direkteres Fahrgefühl.

Alltagstauglichkeit durch Assistenz

Gerade im Alltag, wenn es mal regnet oder man häufiger im Stop-and-go unterwegs ist, kann die zusätzliche Unterstützung der Tracer 7 GT spürbar entspannen. Die Z 650 ist trotzdem keineswegs unmodern – sie bietet ein Setup, das sich schnell versteht und sich gut in den Alltag integrieren lässt.

Sitzposition und Ergonomie: Wie bequem ist es wirklich?

Die Sitzposition ist einer der wichtigsten Punkte im Vergleich. Die Tracer 7 GT ist klar auf längere Fahrten ausgelegt. Das bedeutet: mehr Schutz, eine ergonomische Haltung und ein Gefühl, bei dem man nach einer längeren Tour nicht „abgearbeitet“ ist. Die Z 650 ist sportlicher und kompakter in der Wahrnehmung. Das kann im Stadtverkehr und auf kurzen Touren ein Vorteil sein, weil man sich schnell bewegt und die Maschine leicht kontrolliert.

Windschutz und Tagesform

Beim Windschutz spielt die Tracer 7 GT ihre Stärken aus. Wer häufig auf der Landstraße oder Autobahn-ähnlichen Strecken unterwegs ist, merkt den Unterschied. Die Z 650 ist mehr „unverkleidet“ im Gefühl – das kann für manche genau richtig sein, für andere aber auf Dauer weniger angenehm.

Ausstattung und Praxis: Was bringt das „GT“-Paket?

Im Vergleich der Ausstattung zeigt sich der größte Unterschied im Konzept. Die Tracer 7 GT wirkt wie ein Motorrad, das bereits ab Werk auf Touren vorbereitet ist. Das betrifft nicht nur den Komfort, sondern auch die Art, wie sich das Motorrad im Alltag „fertig“ anfühlt. Die Z 650 ist dagegen stärker auf das Wesentliche reduziert – und gerade das macht sie so sympathisch: unkompliziert, schnell zu verstehen und ideal, wenn man nicht zu viel „Dinge“ mit sich herumtragen möchte.

Alltag, Gepäck und Tourenplanung

Wenn es um Tourenplanung geht, ist die Tracer 7 GT im Vorteil. Sie passt besser zu Fahrten, bei denen man mehrere Stunden am Stück unterwegs ist und dabei möglichst entspannt bleiben möchte. Die Z 650 ist dafür perfekt, wenn der Fokus auf kurzen Wegen, spontanen Ausfahrten und einem Motorrad liegt, das man gerne öfter nutzt – ohne dass es sich wie „Urlaubsgerät“ anfühlt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha Tracer 7 GT – Stärken

  • Tourenorientierter Komfort: mehr Ruhe im Fahrgefühl und besserer Schutz auf längeren Strecken.
  • Stabile Gesamtabstimmung: wirkt souverän bei höheren Tagesetappen.
  • Unterstützende Elektronik: erleichtert das Fahren in wechselnden Situationen.
  • „GT“-Ausrichtung: das Motorrad fühlt sich oft wie ein fertiges Reisepaket an.

Yamaha Tracer 7 GT – Schwächen

  • Konzeptbedingt weniger „Naked-Direktheit“: wer maximales, unvermitteltes Feedback sucht, fühlt sich bei der Tracer weniger „roh“.
  • Tourenfokus: für reine Stadtfahrten kann das Gesamtpaket manchmal „zu viel Motorrad“ sein.

Kawasaki Z 650 – Stärken

  • Agiles Handling: ideal für Stadt, enge Straßen und dynamische Landstraßenabschnitte.
  • Direktes Fahrgefühl: schnell zu verstehen, macht Lust auf aktives Fahren.
  • Unkomplizierter Charakter: weniger „Tourenballast“, mehr Alltagsspaß.
  • Viel Motorrad fürs Budget: als Einstieg oder Zweitmoped oft besonders attraktiv.

Kawasaki Z 650 – Schwächen

  • Weniger Langstreckenkomfort: ohne den starken Tourenfokus ist das Gefühl bei sehr langen Etappen weniger entspannt.
  • Wind- und Schutzwirkung: je nach Fahrprofil kann das auf Dauer anstrengender sein.

Für wen lohnt sich welcher Vergleich?

Der Vergleich zwischen Yamaha Tracer 7 GT und Kawasaki Z 650 ist am Ende vor allem eine Entscheidung für das eigene Fahrprofil. Beide Motorräder sind keine „Fehlkäufe“, aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf Komfort und Unterstützung legt und ein Motorrad sucht, das auch nach vielen Kilometern noch gut funktioniert, wird sich bei der Tracer 7 GT deutlich wohler fühlen. Wer dagegen vor allem in der Stadt unterwegs ist, gerne spontan fährt und ein Motorrad möchte, das leicht zu bewegen ist und direkt reagiert, trifft mit der Z 650 sehr häufig genau den richtigen Ton.

Typische Einsatzszenarien

  • Tracer 7 GT: Wochenendtouren, längere Landstraßenetappen, entspannteres Reisen, Fahrten mit wechselnden Bedingungen.
  • Z 650: Stadtverkehr, kurze bis mittlere Ausfahrten, kurvige Strecken mit Fokus auf Agilität und unmittelbares Feedback.

Fazit:

Die Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl, wenn Komfort, Windschutz und eine tourenorientierte Gesamtabstimmung im Vordergrund stehen. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die regelmäßig längere Strecken fahren, ein souveränes Fahrgefühl möchten und sich über unterstützende Elektronik sowie ein „fertiges“ Reisepaket freuen. Die Kawasaki Z 650 gewinnt dagegen dort, wo Alltag, Wendigkeit und ein direktes, leichtfüßiges Handling zählen. Sie ist ideal für kurze Wege, spontane Ausfahrten und alle, die ein Naked Bike suchen, das schnell zu kontrollieren ist und Spaß macht, ohne sich wie ein großes Reisegerät anzufühlen.

Kurz gesagt: Wer eher reisen will, greift zur Tracer 7 GT. Wer eher fahren und genießen im Alltag möchte, findet in der Z 650 den passenden Charakter.

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