| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 13.395 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- Fahrleistungen
- Motor
- Komfort
- Platzverhältnisse
- Präzises Fahrwerk
- Windschild laut
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.485 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.050 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 103 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
| Leistung | 125 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 109 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 228 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 411 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP USD-Telegabel, Ø 43 mm (Federweg 185)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben Radial-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
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Yamaha Tracer 7 GT vs KTM 1090 Adventure: Vergleich für Touren, Alltag und Abenteuer
Wenn es um ein vielseitiges Motorrad geht, landen viele schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Konzepten: der Yamaha Tracer 7 GT und der KTM 1090 Adventure. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie „Adventure“-Maschinen, doch die Schwerpunkte liegen spürbar anders. Die Tracer 7 GT ist stärker auf komfortables Reisen und Alltagstauglichkeit ausgelegt, während die KTM 1090 Adventure mehr Richtung agiles Fahren, Charakter und Abenteuer auf gemischten Strecken schielt.
Im folgenden Vergleich schauen wir auf die typischen Punkte, die im Alltag wirklich zählen: Motor und Antrieb, Fahrwerk, Bremsen, Komfort, Elektronik sowie Stärken und Schwächen im direkten Vergleich. Dabei geht es nicht darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zur eigenen Fahrweise passt.
Grundidee: Tourenkomfort vs. KTM-Adventure-Feeling
Die Yamaha Tracer 7 GT steht für ein stimmiges Gesamtpaket aus komfortabler Sitzposition, tourentauglicher Ergonomie und einer Ausstattung, die lange Strecken angenehm macht. Die GT-Variante zielt dabei besonders auf Fahrerinnen und Fahrer, die häufig unterwegs sind und nicht ständig an der „Basis“ nachbessern wollen.
Die KTM 1090 Adventure bringt dagegen mehr „Kante“ ins Spiel. Das Motorrad wirkt insgesamt entschlossener, wenn es um zackiges Handling und Fahrspaß geht. Gleichzeitig bleibt es ein ernstzunehmendes Reisegerät – nur eben mit einem anderen Schwerpunkt: weniger „komfortabler Reisezug“, mehr „Adventure-Maschine mit Temperament“.
Motor und Antrieb: Wie sich die Charaktere unterscheiden
Beim Motor zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Konzepten deutlich. Die Yamaha Tracer 7 GT fährt sich in der Regel harmonisch und gleichmäßig. Gerade auf längeren Etappen wirkt das wie ein Vorteil: Der Antrieb lässt sich gut dosieren, und das Motorrad bleibt dabei ruhig in der Linie. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig im Alltag, auf Landstraßen und auf Autobahnabschnitten gefahren wird.
Die KTM 1090 Adventure wirkt im Vergleich oft „direkter“. Der Motor und die Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert, unterstreichen den Charakter. Wer gerne zügig beschleunigt, Kurven dynamischer angeht oder auch mal auf wechselndem Untergrund zügiger unterwegs ist, wird die KTM als lebendiger empfinden. Gleichzeitig kann diese Direktheit je nach Fahrstil auch mehr Aufmerksamkeit beim Dosieren verlangen.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Tracer 7 GT: Stärke ist die gleichmäßige, tourenfreundliche Leistungsentfaltung; Schwäche kann sein, dass sie weniger „Biss“ vermittelt als die KTM, wenn maximal sportlich gefahren wird.
- 1090 Adventure: Stärke ist die spürbare Dynamik und das agile Ansprechverhalten; Schwäche kann sein, dass der Charakter nicht jedem Fahrstil entspricht, besonders wenn es sehr entspannt und gleichmäßig sein soll.
Fahrwerk und Handling: Stabil auf Strecke, wendig in der Kurve
Das Fahrwerk entscheidet im Alltag oft darüber, ob sich ein Motorrad „groß“ oder „leicht“ anfühlt. Die Yamaha Tracer 7 GT spielt ihre Stärken vor allem auf längeren Strecken aus. Das Motorrad liegt in der Regel souverän, bleibt gut kontrollierbar und vermittelt ein Gefühl von Ruhe. Gerade wenn die Route mal welliger wird oder der Asphalt nicht perfekt ist, hilft die insgesamt ausgewogene Abstimmung.
Die KTM 1090 Adventure wirkt dagegen häufig agiler. In engen Kurven und bei Richtungswechseln zeigt sie mehr Bereitschaft, das Tempo zu tragen. Auf der anderen Seite kann das Fahrgefühl je nach Beladung und Untergrund etwas „lebendiger“ sein. Wer viel im Alltag fährt und dabei oft zwischen Stadt, Landstraße und zügigen Passagen wechselt, wird die KTM als besonders spritzig wahrnehmen.
Stärken und Schwächen beim Fahrwerk
- Tracer 7 GT: Stärke ist die entspannte Stabilität und die gute Kontrolle auf Distanz; Schwäche kann sein, dass sie weniger „sportlich“ wirkt, wenn man sehr dynamisch fährt.
- 1090 Adventure: Stärke ist das agile Handling und das schnelle Umsetzen von Fahrbefehlen; Schwäche kann sein, dass sie bei sehr ruhigem Langstreckenstil weniger „gelassen“ wirkt als die Yamaha.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Bei Bremsen geht es nicht nur um „Stoppwirkung“, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Im Vergleich zeigt sich: Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt oft besonders gut kontrollierbar. Das hilft, wenn man im Alltag häufig bremsen muss oder wenn die Geschwindigkeit in Kurven und vor Ampeln schnell angepasst werden soll.
Die KTM 1090 Adventure bietet ebenfalls starke Bremsen, wirkt aber in der Wahrnehmung häufig „direkter“. Wer gerne zügig bremst und das Motorrad sportlich bewegt, bekommt ein unmittelbares Feedback. Für sehr entspannte Fahrstile kann das Gefühl je nach Erwartung etwas weniger „weich“ wirken.
Stärken und Schwächen bei der Bremsanlage
- Tracer 7 GT: Stärke ist die gut dosierbare Kontrolle; Schwäche kann sein, dass sie bei sehr sportlichem Bremsstil nicht ganz so „griffig“ wirkt wie die KTM.
- 1090 Adventure: Stärke ist das direkte Ansprechverhalten; Schwäche kann sein, dass die Dosierung bei sehr ruhiger Fahrweise mehr Feingefühl verlangt.
Komfort und Ergonomie: Wer sitzt entspannter?
Gerade bei Adventure- und Tourenmotorrädern ist Komfort kein „Nice-to-have“, sondern ein echter Kaufgrund. Die Yamaha Tracer 7 GT ist hier klar im Vorteil, wenn es um Langstreckenkomfort geht. Die Sitzposition wirkt in der Regel so gewählt, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Dazu kommt der Fokus auf Windschutz und Alltagstauglichkeit, was gerade auf Autobahnabschnitten spürbar wird.
Die KTM 1090 Adventure bietet ebenfalls eine gute Ergonomie, aber mit mehr „Fahrorientierung“. Das Motorrad lädt dazu ein, aktiver zu fahren. Wer gerne steht, sich in Kurven bewegt und das Motorrad dynamisch nutzt, wird die KTM als passend empfinden. Wer dagegen sehr lange, gleichmäßige Strecken in entspannter Haltung bevorzugt, wird die Yamaha oft als angenehmer wahrnehmen.
Stärken und Schwächen bei Komfort
- Tracer 7 GT: Stärke ist der Reise-Komfort und die entspannte Haltung; Schwäche kann sein, dass sie weniger „sportlich“ wirkt, wenn man viel dynamisch fährt.
- 1090 Adventure: Stärke ist die aktive Fahrhaltung und das lebendige Gefühl; Schwäche kann sein, dass sie bei sehr langen, gleichmäßigen Etappen weniger „entspannt“ wirkt als die Yamaha.
Elektronik und Assistenz: Moderne Hilfe im Alltag
Elektronik ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber die Wirkung im Alltag ist entscheidend. Die Yamaha Tracer 7 GT setzt häufig auf eine gut abgestimmte Unterstützung, die das Motorrad berechenbar macht. Das hilft besonders, wenn Wetter, Belag oder Beladung variieren. Gerade auf Touren ist das ein echter Vorteil, weil man sich mehr auf die Strecke konzentrieren kann.
Die KTM 1090 Adventure bringt ebenfalls moderne Elektronik mit, die das sportliche Potenzial unterstützt. Wer gerne „mit Gefühl“ fährt und das Motorrad aktiv bewegt, profitiert von der direkten Rückmeldung und den Systemen, die in kritischen Situationen Stabilität geben.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- Tracer 7 GT: Stärke ist die tourenfreundliche, berechenbare Unterstützung; Schwäche kann sein, dass sie weniger „sportlich“ wirkt, wenn man maximale Dynamik erwartet.
- 1090 Adventure: Stärke ist die Unterstützung für dynamisches Fahren; Schwäche kann sein, dass das Systemgefühl je nach Fahrstil stärker auffällt als bei der Yamaha.
Reisetauglichkeit: Gepäck, Wind und Alltag
Beide Motorräder sind grundsätzlich für Reisen gemacht, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt wie ein „fertiges“ Tourenpaket: Sie ist darauf ausgelegt, dass man mit wenig Aufwand losfährt und sich auf die Strecke konzentriert. Windschutz und Komfort spielen dabei eine große Rolle, ebenso wie die insgesamt ruhige Art, das Motorrad über Stunden zu bewegen.
Die KTM 1090 Adventure ist ebenfalls reisetauglich, aber mit mehr Fokus auf Flexibilität. Wer häufig zwischen Asphalt und Schotter wechselt oder auch mal abseits der Hauptstrecke unterwegs ist, wird die KTM als besonders passend empfinden. Das Motorrad wirkt dabei weniger wie ein reiner „Tourer“, sondern eher wie ein Adventure-Bike, das sich an unterschiedliche Situationen anpasst.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Am Ende entscheidet nicht nur die Ausstattung, sondern der persönliche Fahrstil. Die Yamaha Tracer 7 GT ist besonders stark, wenn Tourenkomfort, Alltagstauglichkeit und ein ruhiges, gut kontrollierbares Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Die KTM 1090 Adventure ist besonders attraktiv, wenn mehr Temperament, agiles Handling und ein deutliches Adventure-Feeling gefragt sind – auch dann, wenn die Strecke mal unruhiger wird.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die vor allem komfortabel reisen möchten: entspannte Ergonomie, ein berechenbares Fahrgefühl und eine Ausstattung, die lange Strecken angenehm macht. Wer häufig unterwegs ist, Wert auf ruhige Kontrolle legt und das Motorrad als zuverlässigen Begleiter für Alltag und Touren sieht, findet in der Tracer 7 GT meist den passendsten Charakter.
Die KTM 1090 Adventure passt besser, wenn Fahrspaß und Agilität stärker zählen: dynamisches Ansprechverhalten, lebendiges Handling und ein klarer Adventure-Charakter. Wer gern zügig fährt, Kurven aktiv angeht und auch mal gemischte Strecken bevorzugt, wird die KTM als motivierender empfinden.
Kurz gesagt: Tourenkomfort und Ruhe sprechen für die Yamaha – Temperament und Agilität für die KTM.