| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 5.920 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- Preis-Leistung
- Geländetauglichkeit
- Fahrkomfort
- Ausstattung
- Laue Bremsen
- Nichts für Leistungsfetischisten
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.360 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 411 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt mit Ölkühler | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
| Leistung | 24 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 32 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 127 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 469 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Halbduplex | |
| Federung vorne | Teleskopgabel 41 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Progressives Zentralfederbein 5-fach einstellbar | |
| Reifen vorne | 90/90-21 MC 56H | |
| Reifen hinten | 120/90-17 MC 64S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
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Yamaha Tracer 7 GT vs. Royal Enfield Himalayan: Vergleich für Straße, Schotter und Abenteuer
Wer ein Motorrad sucht, das sowohl auf der Straße souverän wirkt als auch auf weniger perfekten Strecken Spaß macht, landet schnell in der Kategorie „Adventure“. Genau dort treffen im Vergleich zwei sehr unterschiedliche Ansätze aufeinander: die Yamaha Tracer 7 GT steht für modernes Touring mit viel Komfort und einer Ausstattung, die den Alltag erleichtert. Die Royal Enfield Himalayan dagegen setzt auf einen bodenständigen, unkomplizierten Charakter und den typischen Abenteuer-Vibe – mit Fokus auf Robustheit und ein Fahrgefühl, das eher nach „einfach losfahren“ klingt als nach „alles muss perfekt sein“.
Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die Stärken und Schwächen der beiden Modelle im Vergleich bemerkbar machen: beim Fahrkomfort, bei der Alltagstauglichkeit, auf Schotter und bei der Frage, welches Motorrad besser zu welchem Fahrprofil passt.
Grundcharakter: Touring-Adventure vs. klassisches Reiseabenteuer
Yamaha Tracer 7 GT: Komfort und Technik als Schwerpunkt
Die Tracer 7 GT ist klar als Reise- und Allroundmaschine gedacht. Der „GT“-Anspruch zeigt sich vor allem darin, wie das Motorrad den Fahrer auf längeren Strecken unterstützt: mit einer insgesamt tourentauglichen Ergonomie, einer eher ruhigen Fahrweise und einer Ausstattung, die das Fahren entspannter macht. Wer häufig auf der Straße unterwegs ist, dabei aber auch mal Schotter oder Feldwege einplant, bekommt ein stimmiges Gesamtpaket.
Royal Enfield Himalayan: Einfachheit, Robustheit und Abenteuergefühl
Die Himalayan wirkt dagegen wie ein Motorrad, das bewusst nicht alles „glattzieht“. Sie steht für einen eher ursprünglichen Stil: weniger „Hightech-Show“, mehr Charakter. Das macht sie besonders interessant für Fahrten, bei denen die Strecke wichtiger ist als das perfekte Setup. Auf unbefestigten Wegen fühlt sie sich oft so an, als wäre sie dafür gemacht, auch mal langsamer zu fahren, sich Zeit zu nehmen und die Umgebung zu genießen.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich die Maschinen auf der Straße anfühlen
Beide Motorräder sind für gemischte Einsätze gedacht, aber sie liefern das Fahrgefühl auf unterschiedliche Weise.
Yamaha: stabil, berechenbar und auf längere Strecken ausgelegt
Die Tracer 7 GT spielt ihre Stärken besonders auf Asphalt aus. Das Fahrwerk und die Abstimmung wirken darauf ausgelegt, dass das Motorrad auch bei längeren Etappen ruhig bleibt und nicht ständig „nacharbeitet“. Gerade bei wechselnden Fahrbahnbelägen entsteht der Eindruck, dass die Yamaha eher auf Komfort und Vorhersagbarkeit optimiert ist. Das hilft, wenn man viel fährt und nicht jedes Detail „erspüren“ möchte.
Royal Enfield: entspannter Rhythmus, mehr „Mitfahren“ als „Glätten“
Die Himalayan vermittelt eher einen gleichmäßigen, bodenständigen Rhythmus. Sie ist nicht darauf ausgerichtet, sportlich zu wirken oder sich wie ein Straßen-Tourer zu verhalten. Stattdessen passt sie gut zu Fahrten, bei denen man bewusst langsamer unterwegs ist oder die Strecke bewusst „mitnimmt“. Auf der Straße ist das Fahrgefühl angenehm, aber der Fokus liegt stärker auf dem Abenteuer-Charakter als auf maximaler Laufruhe.
Leistung und Motorcharakter: Unterschiedliche Stärken im Alltag
Im Vergleich zeigt sich: Die Yamaha wirkt insgesamt „moderner“ im Ansprechverhalten und unterstützt den Fahrer dadurch, dass sie in typischen Alltagssituationen schnell wieder in den passenden Bereich findet. Die Royal Enfield dagegen punktet mit einem Motorcharakter, der eher zum gleichmäßigen Fahren einlädt. Das kann je nach Fahrstil ein Vorteil sein: Wer gern entspannt unterwegs ist, bekommt ein stimmiges Gesamtgefühl. Wer dagegen häufig zügig beschleunigt oder sehr dynamisch fährt, wird die Yamaha als die stressfreiere Option empfinden.
Ausstattung und Elektronik: Komfort-Plus vs. bewusstes „Weniger“
Tracer 7 GT: mehr Helfer für den Alltag
Bei der Yamaha fällt auf, dass die GT-Ausrichtung auf Komfort und Unterstützung setzt. Im Vergleich mit der Himalayan zeigt sich das besonders bei der Art, wie das Motorrad den Fahrer entlastet: bessere Integration von Komfortfunktionen, eine insgesamt „tourige“ Auslegung und ein Setup, das auch bei wechselnden Bedingungen angenehm bleibt. Das ist vor allem dann ein Plus, wenn man häufig unterwegs ist, ohne jedes Mal groß nachzujustieren.
Himalayan: weniger „Assistenten“, mehr direkte Rückmeldung
Die Royal Enfield Himalayan setzt stärker auf das Wesentliche. Das kann man als Schwäche interpretieren, wenn man maximale Assistenz erwartet. Gleichzeitig ist es für viele Fahrer genau der Reiz: weniger Komplexität, mehr unmittelbares Feedback und ein Motorrad, das sich nicht wie ein „System“ anfühlt, sondern wie ein Werkzeug für die Reise.
Fahrwerk und Handling: Straße, Schotter und Tempo
Auf gemischten Strecken entscheidet sich oft, wie gut ein Motorrad „mitmacht“.
Yamaha: souverän bei höheren Geschwindigkeiten
Die Tracer 7 GT wirkt im Vergleich besonders dann stark, wenn die Strecke mehr Tempo zulässt. Das Handling bleibt dabei kontrolliert, und das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Stabilität. Auf Schotter kann sie ebenfalls überzeugen, aber der Schwerpunkt liegt klar auf dem Zusammenspiel aus Komfort und Fahrbarkeit auf Asphalt – mit der Option, auch mal abseits der perfekten Straße zu fahren.
Royal Enfield: gelassen auf unbefestigten Wegen
Die Himalayan spielt ihre Stärken eher im „langsamen Abenteuer“ aus. Auf Schotter und einfachen Offroad-Passagen fühlt sie sich oft natürlich an, weil sie nicht auf maximale Dynamik getrimmt ist. Das kann helfen, wenn man mit Gefühl fährt und die Strecke liest. Wer dagegen häufig schnell über holprige Abschnitte bügelt, wird die Yamaha als entspannter empfinden.
Ergonomie und Alltag: Wer sitzt wie lange bequem?
Bei Adventure-Motorrädern ist die Ergonomie entscheidend, weil man selten nur kurze Strecken fährt.
Tracer 7 GT: Komfortorientierte Sitzposition
Die Yamaha wirkt im Vergleich so, als wäre sie für längere Tage gemacht. Die Sitzposition und die Gesamtergonomie unterstützen das entspannte Fahren. Das ist besonders relevant, wenn man regelmäßig Touren plant, bei denen Wind, Wetter und Verkehr zusammenkommen.
Himalayan: aufrechte Haltung, Abenteuer-Feeling
Die Himalayan bietet eine eher aufrechte, „direkte“ Sitzhaltung. Das passt gut zu Fahrten, bei denen man öfter mal umgreift, sich bewegt und das Motorrad als Reisebegleiter nutzt. Für sehr lange Autobahn- oder Schnellstraßenetappen ist die Yamaha im Vergleich meist die komfortablere Wahl – die Royal Enfield ist eher dann ideal, wenn die Reise aus vielen kleinen Abschnitten besteht.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha Tracer 7 GT – Stärken
- Touring-Komfort: Die GT-Ausrichtung macht längere Strecken entspannter.
- Berechenbares Fahrverhalten auf Asphalt und bei wechselnden Bedingungen.
- Allround-Charakter: gut geeignet für „Straße zuerst, Schotter als Bonus“.
- Moderne Unterstützung durch eine insgesamt durchdachte Ausstattung.
Yamaha Tracer 7 GT – Schwächen
- Wer ein möglichst „puristisches“ Motorrad sucht, findet bei der Yamaha weniger von diesem ursprünglichen Abenteuer-Charakter.
- Für sehr langsamen Offroad-Fokus kann die Yamaha zwar funktionieren, aber nicht so „zielgerichtet“ wie ein stärker offroad-orientiertes Konzept.
Royal Enfield Himalayan – Stärken
- Abenteuer-Charakter: unkompliziert, robust wirkend und motivierend.
- Natürliches Fahrgefühl auf Schotter und einfachen Wegen.
- Weniger Komplexität: das Motorrad bleibt „greifbar“ und direkt.
- Reise-Feeling: ideal für Touren, bei denen die Route wichtiger ist als das Tempo.
Royal Enfield Himalayan – Schwächen
- Im Vergleich zur Yamaha wirkt die Tracer 7 GT bei längeren, anspruchsvollen Asphaltetappen oft komfortabler.
- Wer häufig sehr dynamisch fährt oder maximale Assistenz erwartet, wird die Yamaha als stimmiger empfinden.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Konzept besser zum eigenen Fahrstil passt.
Yamaha Tracer 7 GT: die bessere Wahl für…
- Fahrer, die viel auf Asphalt unterwegs sind und dabei trotzdem gelegentlich Schotter oder Feldwege einplanen.
- Menschen, die Komfort und Unterstützung schätzen und längere Touren möglichst entspannt erleben möchten.
- Alle, die ein modernes Allround-Adventure suchen, das im Alltag nicht kompliziert wird.
Royal Enfield Himalayan: die bessere Wahl für…
- Fahrer, die Abenteuer-Feeling priorisieren und gern mit Ruhe und Gefühl unterwegs sind.
- Menschen, die Reisen mit vielen kleinen Etappen planen – mit Route statt Tempo.
- Wer ein Motorrad möchte, das direkt und unkompliziert bleibt und nicht nach „maximaler Technik“ verlangt.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 7 GT ist im Vergleich die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Touring-Komfort, Stabilität und moderner Unterstützung liegt. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die häufig längere Strecken auf Asphalt fahren, dabei aber nicht auf gelegentliche Schotterpassagen verzichten möchten. Die Yamaha wirkt insgesamt wie ein Motorrad, das den Alltag und die großen Touren leichter macht.
Die Royal Enfield Himalayan spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo Abenteuer-Charakter wichtiger ist als maximale Laufruhe oder Hightech-Assistenz. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die gern langsam und bewusst unterwegs sind, die Route genießen und auch auf unbefestigten Wegen ein natürliches, unkompliziertes Fahrgefühl suchen.
Kurz gesagt: Wer „Straße zuerst“ denkt und Komfort mitnimmt, greift zur Tracer 7 GT. Wer „Reise und Charakter“ sucht und Schotter als Teil des Abenteuers versteht, findet in der Himalayan die passendere Begleiterin.