| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 4.520 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- Handling
- Optik
- Sound
- Preis
- Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 181 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 494 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr | |
| Federung vorne | 41er-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 102)mm | |
| Aufhängung hinten | ZweiarmschwingeStahl-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 140/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Bybre ( Ø 270 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
Fazit - was bleibt hängen
Die Royal Enfield Hunter 350 ist ein Motorrad wie ein guter Freund. Sie strahlt eine extreme Gelassenheit aus und ist so einfach zu fahren wie kaum ein anderes Bike. Aufgrund ihres geringen Gewichts und der Ergonomie passt sie für jeden Biker, egal welcher Statue. Natürlich darf man von ihr vor allem bezüglich der Fahrleistungen keine Wunder erwarten, aber das wird auch niemand tun, der einen Kauf in Erwägung zieht. Sie ist schön und schlicht und viel kaputt gehen kann an dieser Maschine auch nicht. Kaufpreis, Steuern, Versicherung, Benzin- und Werkstattkosten dürften sich auf ein Minimum beschränken. Günstiger und stylischer kann man kaum unterwegs sein – wenn überhaupt vielleicht mit der Classic 350.Wettbewerber der Royal Enfield Hunter 350 sind (neben den schon genannten 350er aus dem eigenen Haus) die Mash Five Hundred, Benelli Imperiale 400, Mondial HPS 300i und die Brixton Felsberg 250. Vielen Dank an KSR für die Teststellung der Hunter 350.
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Yamaha Tracer 7 GT vs. Royal Enfield HNTR 350: Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber sehr unterschiedliche Konzepte verfolgen, wird die Entscheidung spannend. Genau das passiert beim Vergleich zwischen der Yamaha Tracer 7 GT und der Royal Enfield HNTR 350. Die eine Maschine ist klar auf Touren, Komfort und souveränes Tempo ausgelegt, die andere auf einen besonderen Fahrcharakter, entspannte Alltagsrunden und ein Design, das sofort auffällt. Wer sich fragt, welches Motorrad besser passt, findet hier einen verständlichen Vergleich – ohne Zahlenfriedhof, aber mit Blick auf die entscheidenden Unterschiede.
Grundidee: Touring-Anspruch vs. urbaner Charakter
Die Yamaha Tracer 7 GT steht für ein Motorrad, das lange Strecken mag und dabei auch bei wechselnden Bedingungen ruhig und kontrolliert bleibt. Der „GT“-Anspruch zeigt sich vor allem im Komfort: Windschutz, Sitz- und Fahrposition sowie die insgesamt tourentaugliche Abstimmung sind auf entspannte Tagesetappen ausgelegt.
Die Royal Enfield HNTR 350 verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie wirkt wie ein Motorrad für Menschen, die nicht nur von A nach B wollen, sondern den Weg genießen. Der Fokus liegt auf einem zugänglichen Fahrgefühl, einem markanten Stil und einer Art „Leichtigkeit“, die im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Strecken besonders Spaß macht.
Fahrgefühl im Alltag: Wie sich die beiden Motorräder anfühlen
Yamaha Tracer 7 GT: stabil, ruhig, tourorientiert
Im Vergleich zeigt die Yamaha Tracer 7 GT vor allem ihre Stärke bei gleichmäßigem Vorankommen. Das Fahrwerk und die Geometrie wirken darauf abgestimmt, dass sich das Motorrad auch bei längeren Fahrten nicht „anstrengend“ anfühlt. Gerade auf Landstraßen und bei zügigem Fahren spielt sie ihre Souveränität aus: Das Motorrad bleibt berechenbar, lässt sich sauber einlenken und vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn die Strecke schneller wird oder der Untergrund wechselt.
Royal Enfield HNTR 350: lebendig, nah am Fahrer
Die Royal Enfield HNTR 350 fühlt sich im Alltag direkter an. Sie ist weniger auf „Dauer-Tempo“ getrimmt und mehr auf das, was zwischen Ampeln, Kreisverkehren und kurzen Landstraßen passiert. Das Fahrgefühl ist oft „mechanischer“ und dadurch sehr unmittelbar: Gas geben, reagieren lassen, genießen. Wer gern entspannt fährt, findet hier ein Motorrad, das nicht ständig nach mehr Leistung schreit, sondern mit seinem Charakter überzeugt.
Komfort und Windschutz: Wer macht längere Strecken leichter?
Beim Thema Komfort unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die Yamaha Tracer 7 GT ist klar als Tourer gedacht: Der Windschutz und die insgesamt aufrechte, aber entspannte Sitzposition helfen dabei, dass Fahrtwind weniger ermüdet. Auch die Ergonomie wirkt darauf ausgelegt, dass man nach mehreren Stunden nicht das Gefühl hat, „durchgearbeitet“ zu sein.
Die Royal Enfield HNTR 350 ist dagegen eher für kürzere bis mittlere Strecken die bessere Wahl. Das Motorrad bietet einen angenehmen Einstieg in die Welt des Motorradfahrens und macht im Stadt- und Landstraßenbetrieb Spaß. Auf langen Autobahnabschnitten oder bei sehr hohen Geschwindigkeiten steht jedoch eher die Frage im Raum, wie viel Komfort man erwartet und wie sehr man bereit ist, den Fokus auf den Fahrspaß statt auf maximale Langstreckenruhe zu legen.
Leistung und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen
Beide Motorräder bringen Fahrfreude, aber auf unterschiedliche Weise. Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt wie ein Motorrad, das Reserven bietet und das Tempo auch dann noch sauber aufnimmt, wenn die Strecke anspruchsvoller wird. Dadurch eignet sie sich besonders für Fahrten, bei denen häufig überholt wird oder man zügig durch den Verkehr fließt.
Die Royal Enfield HNTR 350 setzt stärker auf einen „entspannten Rhythmus“. Der Antrieb passt gut zu einem Fahrstil, bei dem man nicht ständig am Limit arbeitet, sondern mit Gefühl fährt. Das ist ein Vorteil für den Alltag: weniger Stress, mehr Gelassenheit. Gleichzeitig sollte klar sein, dass das Motorrad nicht die gleiche Art von Durchzug und Langstrecken-„Souveränität“ liefert wie die Yamaha.
Bremsen und Fahrstabilität: Sicherheit im Vergleich
Bei der Yamaha Tracer 7 GT fällt im Vergleich auf, dass sie auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt ist. Das Zusammenspiel aus Fahrwerk, Bremsgefühl und Gesamtbalance wirkt so, als wäre das Motorrad für wechselnde Situationen gemacht: mal Stadtstop-and-go, mal Landstraße mit Kurven, mal längere Etappe.
Die Royal Enfield HNTR 350 ist ebenfalls gutmütig und vermittelt Vertrauen, aber sie spielt eher in der Liga „Alltag und Genuss“. Wer sportlich am Limit unterwegs ist oder häufig sehr zügig fährt, wird bei der Yamaha eher das Gefühl haben, dass sie dafür gemacht ist. Wer dagegen überwiegend entspannt fährt, bekommt bei der Royal Enfield ein stimmiges Gesamtpaket, das nicht überfordert.
Ausstattung und Elektronik: GT-Paket vs. Fokus auf das Wesentliche
Die Yamaha Tracer 7 GT punktet im Vergleich typischerweise mit einer tourorientierten Ausstattung. Dazu gehören Features, die den Alltag und längere Fahrten angenehmer machen – etwa in Richtung Bedienkomfort, Sicht und Unterstützung im Fahrbetrieb. Das „GT“-Konzept zielt darauf ab, dass man sich auf die Strecke konzentrieren kann, statt ständig mit Kleinigkeiten zu kämpfen.
Die Royal Enfield HNTR 350 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das bewusst den Fokus auf das Fahrerlebnis legt. Das bedeutet nicht, dass sie „weniger wert“ wäre – eher, dass sie eine andere Priorität setzt: Stil, Charakter und ein unkompliziertes Fahrgefühl. Wer moderne Assistenzsysteme als Muss betrachtet, wird bei der Yamaha eher zufriedener sein. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich nicht zu technisch anfühlt, findet in der Royal Enfield eine stimmige Alternative.
Design und Alltagstauglichkeit: Wer passt besser zum eigenen Stil?
Design ist natürlich Geschmackssache, aber es beeinflusst die Kaufentscheidung stark. Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt wie ein „funktionales Statement“: sportlich, aber mit klarer Tourenlinie. Sie sieht nach Motorrad aus, das man auch für längere Reisen ernst nimmt.
Die Royal Enfield HNTR 350 ist dagegen ein echter Blickfang. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern zeigt und das im Alltag Gespräche auslöst. Für viele ist das ein wichtiger Punkt: Nicht nur das Fahren zählt, sondern auch das Gefühl, ein Motorrad zu besitzen, das zur eigenen Persönlichkeit passt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha Tracer 7 GT – Stärken
- Tour-Komfort: Windschutz und Ergonomie sind auf längere Fahrten ausgelegt.
- Stabilität bei Tempo: Das Motorrad wirkt souverän, wenn es zügiger wird.
- Allround-Fähigkeit: Stadt, Landstraße und längere Etappen funktionieren zusammenhängend.
- Tourorientierte Ausstattung: Bedienkomfort und Unterstützung im Alltag.
Yamaha Tracer 7 GT – Schwächen
- Anspruch an den Fahrstil: Wer nur „entspannt und leicht“ sucht, könnte die Yamaha als etwas „großer“ empfinden.
- Tour-Fokus: Für reine Kurzstrecken ohne Komfortanspruch ist sie manchmal überdimensioniert.
Royal Enfield HNTR 350 – Stärken
- Charakter im Alltag: Lebendiges, unmittelbares Fahrgefühl.
- Entspanntes Fahren: Passt gut zu Stadtverkehr und kurzen bis mittleren Strecken.
- Stil und Identität: Design, das auffällt und Freude macht.
- Unkompliziertes Konzept: Weniger „Technikballast“, mehr Fahrspaß.
Royal Enfield HNTR 350 – Schwächen
- Langstrecken-Anspruch: Bei sehr hohen Geschwindigkeiten und langen Autobahnfahrten ist die Yamaha im Vorteil.
- Begrenzte Reserven: Wer häufig sportlich überholt oder dauerhaft zügig fährt, wird eher zur Tracer greifen.
Welche Wahl ist sinnvoll? Kaufberatung nach Fahrprofil
Die Entscheidung wird leichter, wenn das eigene Fahrprofil klar ist. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf Komfort legt und ein Motorrad möchte, das auch bei wechselndem Tempo ruhig bleibt, trifft mit der Yamaha Tracer 7 GT eine sehr passende Wahl. Sie ist besonders dann stark, wenn Touren nicht nur „ab und zu“, sondern ein fester Bestandteil des Fahrplans sind.
Wer dagegen vor allem im Alltag unterwegs ist, gern entspannt fährt und ein Motorrad sucht, das sich leicht anfühlt und optisch sowie vom Charakter her überzeugt, findet in der Royal Enfield HNTR 350 eine attraktive Alternative. Sie ist ideal, wenn kurze Wege, Landstraßen-Snacks und das Gefühl von „einfach losfahren“ im Vordergrund stehen.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für längere Touren suchen: mehr Komfort, mehr Ruhe bei Tempo und ein Gesamtpaket, das sich auf Alltag und größere Strecken gleichermaßen gut anfühlt. Wer häufig unterwegs ist, auch bei Wind und wechselnden Bedingungen, und dabei nicht auf moderne, tourorientierte Unterstützung verzichten möchte, wird mit der Tracer deutlich zufriedener sein.
Die Royal Enfield HNTR 350 passt am besten zu einem Fahrstil, der Genuss vor Effizienz setzt: Stadt, Feierabendrunden und entspannte Ausflüge sind ihr Terrain. Wer ein Motorrad mit starkem Charakter sucht, das unkompliziert bleibt und optisch sofort begeistert, trifft mit der HNTR 350 eine stimmige Entscheidung. Kurz gesagt: Tour-Komfort und Souveränität sprechen für die Yamaha, Charme, Leichtigkeit und Alltagsspaß für die Royal Enfield.