| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2004 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- Viel Motorrad zum überschaubaren Preis
- Ab 2011 ABS serienmäßig
- einfaches Handling
- 67 PS im Soziusbetrieb ein bisschen wenig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.290 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.405 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 645 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
| Leistung | 71 PS bei 8.800 U/Min | |
| Drehmoment | 62 NM bei 6.400 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 488 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 159)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
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Yamaha Tracer 7 GT vs. Suzuki DL 650 V-Strom – Motorradvergleich für Touren auf Straße und Schotter
Wer in der Mittelklasse nach einem Motorrad sucht, das sich sowohl auf der Landstraße als auch auf weniger perfekten Strecken wohlfühlt, landet schnell bei zwei beliebten Reiseenduros: der Yamaha Tracer 7 GT und der Suzuki DL 650 V-Strom. Beide Modelle stehen für Alltagstauglichkeit, solide Technik und einen Charakter, der lange Touren ebenso gut abkann wie spontane Ausfahrten. Trotzdem unterscheiden sie sich spürbar in der Art, wie sie Komfort, Fahrdynamik und Ausstattung in den Alltag übersetzen.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder gegenübergestellt – ohne bloße Datenlisten, sondern mit Blick darauf, wie sich die Unterschiede beim Fahren bemerkbar machen.
Grundcharakter: Sportlich-elegant vs. bewährt-pragmatisch
Yamaha Tracer 7 GT: mehr „Touring“ im Gesamteindruck
Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf längere Strecken ausgelegt ist. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtpaket aus Windschutz, Komfort und einer eher sportlich ausgerichteten Fahrbarkeit. Gerade auf Autobahnabschnitten und bei zügigem Landstraßentempo zeigt sich, dass die GT-Variante nicht nur „mehr Ausstattung“ sein will, sondern das Fahrgefühl insgesamt glatter und entspannter gestaltet.
Suzuki DL 650 V-Strom: bewährte Vielseitigkeit
Die Suzuki DL 650 V-Strom steht dagegen für einen pragmatischen Ansatz: ein Motorrad, das sich schnell „richtig“ anfühlt, ohne dass man viel nachdenken muss. Der Charakter ist alltagstauglich, die Bedienung wirkt unkompliziert, und das Fahrwerk ist darauf ausgelegt, unterschiedliche Untergründe souverän zu nehmen. Wer häufig zwischen Pendeln, Wochenendtour und gelegentlichem Schotterstreckenmix wechselt, findet in der V-Strom oft genau diese Art von Ruhe und Verlässlichkeit.
Motor und Antrieb: wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Beide Motorräder bewegen sich im Bereich der Mittelklasse und sind dafür gemacht, auch bei längeren Touren nicht ständig am Limit zu fahren. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass sich die Motorcharakteristik unterschiedlich „anfühlt“: Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt tendenziell lebendiger und lässt sich im mittleren Drehzahlbereich oft harmonischer dosieren, während die Suzuki DL 650 V-Strom eher auf gleichmäßige Zugkraft setzt und dadurch besonders entspannt wirkt, wenn es nicht um sportliche Beschleunigungsorgien geht, sondern um gleichmäßiges Vorankommen.
Beim Vergleich der Fahrbarkeit zeigt sich: Die Yamaha spielt ihre Stärken aus, wenn zügig gefahren wird und man die Gasannahme aktiv nutzt. Die Suzuki punktet, wenn der Fokus auf Konstanz liegt – etwa bei längeren Etappen, bei denen man möglichst stressfrei durch den Verkehr und über wechselnde Straßenoberflächen kommen möchte.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Tracer 7 GT: souverän bei Tempo, angenehm in Kurven
Die Yamaha Tracer 7 GT vermittelt ein Fahrgefühl, das bei höheren Geschwindigkeiten besonders ruhig wirkt. Das Zusammenspiel aus Frontaufbau, Lenkgefühl und Fahrwerksabstimmung sorgt dafür, dass man Kurven sauber anfahren und durchziehen kann. Gleichzeitig bleibt das Motorrad handlich genug, um auch in kurvigen Abschnitten nicht träge zu wirken.
DL 650 V-Strom: komfortabel und verzeihend
Die Suzuki DL 650 V-Strom ist häufig die Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das Unebenheiten nicht „durchreicht“, sondern sie abfedert. Gerade auf schlechterem Asphalt oder bei wechselndem Untergrund zeigt sich die Stärke: Das Motorrad bleibt stabil, ohne dass man ständig Korrekturen vornehmen muss. Das Handling ist dabei nicht auf maximale Sportlichkeit ausgelegt, sondern auf kontrollierte Alltagstauglichkeit.
Unterm Strich: Wer ein Motorrad bevorzugt, das sich bei zügiger Fahrt wie „auf Schienen“ anfühlt, wird mit der Yamaha oft glücklicher. Wer dagegen ein Reiseenduro sucht, das auch dann entspannt bleibt, wenn die Straße nicht perfekt ist, findet in der Suzuki häufig den besseren Kompromiss.
Bremsen und Sicherheit: Dosierbarkeit im Fokus
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich vor allem ein Unterschied in der Art der Rückmeldung. Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt tendenziell fein dosierbar, was beim sportlicheren Fahren und in Situationen mit häufigen Geschwindigkeitswechseln hilft. Die Suzuki DL 650 V-Strom bietet ebenfalls eine verlässliche Verzögerung, legt aber den Schwerpunkt stärker auf Konstanz und ein gutmütiges Ansprechverhalten.
Beide Motorräder sind auf Touren ausgelegt, bei denen man nicht nur einmal, sondern wiederholt aus höheren Geschwindigkeiten verzögern muss. Entscheidend ist daher, wie gut sich die Bremskraft im Alltag „lesen“ lässt. In dieser Hinsicht kann die Yamaha bei dynamischer Fahrweise punkten, während die Suzuki bei gleichmäßigem Tempo und entspanntem Fahrstil besonders angenehm bleibt.
Elektronik und Assistenz: Komfort durch moderne Features
Bei beiden Modellen spielt Elektronik eine Rolle, allerdings mit unterschiedlicher Ausrichtung. Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt in der Gesamtheit moderner im Touring-Konzept: Bedienlogik, Anzeige und Assistenzfunktionen sind darauf ausgelegt, den Fahrer auf langen Strecken zu entlasten. Das macht sich besonders bemerkbar, wenn man nicht ständig an Einstellungen drehen möchte, sondern einfach fahren will.
Die Suzuki DL 650 V-Strom setzt ebenfalls auf zeitgemäße Technik, bleibt aber in der Wahrnehmung oft etwas „klassischer“ in der Bedienung. Das ist kein Nachteil: Viele Fahrer schätzen genau diese direkte Art, weil sie sich schnell vertraut anfühlt. Wer Wert auf eine unkomplizierte Nutzung legt, wird mit der Suzuki häufig weniger „Einarbeitungszeit“ haben.
Windschutz, Sitzkomfort und Ergonomie: entscheidend für lange Touren
Gerade bei Reiseenduros entscheidet sich die Alltagstauglichkeit nicht nur am Motor, sondern daran, wie gut das Motorrad den Fahrer vor Wind und Ermüdung schützt. Die Yamaha Tracer 7 GT ist in diesem Punkt besonders stark: Der Windschutz und die Touring-Ergonomie sorgen dafür, dass man auch bei längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen entspannter bleibt. Das macht die Yamaha besonders attraktiv für Fahrer, die häufig weite Strecken fahren.
Die Suzuki DL 650 V-Strom bietet ebenfalls einen komfortorientierten Aufbau, wirkt aber in der Wahrnehmung etwas „bodenständiger“. Das heißt: Sie ist bequem genug für Touren, aber die Yamaha kann in der Kategorie „weniger Stress durch Wind“ oft die Nase vorn haben. Dafür punktet die Suzuki häufig mit einer sehr natürlichen Sitzposition und einem Fahrgefühl, das auch bei Tagesausflügen schnell in den Alltag passt.
Reisetauglichkeit: Gepäck, Alltag und Nutzung auf gemischten Strecken
Beide Motorräder sind für Touren gemacht. Der Unterschied liegt eher darin, wie sie sich für unterschiedliche Fahrprofile anfühlen. Die Yamaha Tracer 7 GT ist besonders dann im Element, wenn das Motorrad als „Langstreckenmaschine“ genutzt wird: gleichmäßiges Tempo, guter Windschutz und ein Gesamtpaket, das man gern auch mit Gepäck kombiniert.
Die Suzuki DL 650 V-Strom ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn die Touren abwechslungsreich sind: Stadtanteile, Landstraße, gelegentlich Schotter oder schlechterer Asphalt. Das Motorrad wirkt dann wie ein verlässlicher Begleiter, der nicht empfindlich ist und sich gutmütig fahren lässt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha Tracer 7 GT – Stärken
- Touring-Fokus mit starkem Windschutz und entspannter Langstreckenwirkung
- Feines Ansprechverhalten bei dynamischer Fahrweise
- Stimmiges Gesamtpaket aus Komfort, Ergonomie und moderner Bedienung
Yamaha Tracer 7 GT – Schwächen
- Wer vor allem „einfach losfahren“ ohne viel Touring-Feeling sucht, könnte den Charakter als etwas stärker auf Komfort/Tempo ausgerichtet empfinden
- Je nach Fahrprofil kann der Fokus auf Touring-Ausstattung weniger relevant sein, wenn überwiegend kurze Strecken gefahren werden
Suzuki DL 650 V-Strom – Stärken
- Pragmatische Vielseitigkeit für Alltag, Touren und gemischte Untergründe
- Verzeihendes Fahrverhalten bei wechselnder Straßenqualität
- Unkomplizierte Bedienung und ein sehr natürlicher Einstieg
Suzuki DL 650 V-Strom – Schwächen
- Bei sehr dynamischer Fahrweise kann die Yamaha im subjektiven Fahrgefühl „sportlicher“ wirken
- Beim Thema Windschutz und Langstrecken-Entlastung liegt die Yamaha in der Wahrnehmung oft vorn
Für wen eignet sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Fahrgefühl und welcher Nutzungsstil besser zum eigenen Alltag passt.
Yamaha Tracer 7 GT: die bessere Wahl für Langstrecken-Fahrer
Die Yamaha Tracer 7 GT passt besonders gut, wenn häufig längere Strecken gefahren werden, wenn Windschutz und Komfort eine große Rolle spielen und wenn das Motorrad auch bei zügiger Fahrweise souverän wirken soll. Wer Touren plant, bei denen man viele Kilometer am Stück abspult, findet in der Yamaha oft den entspannteren Begleiter.
Suzuki DL 650 V-Strom: die bessere Wahl für vielseitige Allround-Touren
Die Suzuki DL 650 V-Strom ist ideal, wenn der Mix aus Stadt, Landstraße und gelegentlichen Schotter- oder Schlechtstraßenabschnitten regelmäßig vorkommt. Wer ein Motorrad sucht, das schnell vertraut ist, verlässlich bleibt und auch bei wechselnden Bedingungen nicht „kompliziert“ wird, liegt mit der V-Strom häufig richtig.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 7 GT ist die stimmigere Wahl für Fahrer, die vor allem lange Strecken genießen und dabei Wert auf Windschutz, Touring-Komfort und ein harmonisches Fahrgefühl bei Tempo legen. Sie spielt ihre Stärken besonders aus, wenn die Tour aus vielen gleichmäßigen Kilometern besteht und das Motorrad spürbar entspannter wirken soll. Die Suzuki DL 650 V-Strom punktet dagegen mit pragmatischer Vielseitigkeit: Sie fühlt sich im Alltag schnell richtig an, bleibt auf wechselnder Straßenqualität souverän und eignet sich hervorragend für Touren, die nicht nur aus perfektem Asphalt bestehen. Wer ein Motorrad für den breiten Einsatz sucht – von Wochenendtrip bis gemischte Untergründe – findet in der V-Strom oft den besseren Allround-Partner. Kurz gesagt: Yamaha für Langstrecke und Touring-Feeling, Suzuki für unkomplizierte Allround-Touren.