| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 9.479 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- Fahrkomfort
- Durchzugsstarker Motor
- Alltagstauglich
- Preis-Leistung
- Mischbereifung überflüssig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.275 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-835 | mm |
| Höhe | 1.405 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 645 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
| Leistung | 71 PS bei 8.800 U/Min | |
| Drehmoment | 62 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 488 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 159)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 19 M/C x MT 2.50 110/80R19 M/C 59V | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
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Yamaha Tracer 7 GT vs. Suzuki V-Strom 650 – Vergleich im Motorradtest
Wer nach einem Motorrad sucht, das im Alltag genauso funktioniert wie auf längeren Touren, landet schnell in der Kategorie der Reise-Allrounder. Genau hier treffen mit der Yamaha Tracer 7 GT und der Suzuki V-Strom 650 zwei Modelle aufeinander, die auf den ersten Blick ähnlich wirken: Beide sind für viele Einsatzszenarien gebaut, beide versprechen Komfort und beide wollen nicht nur auf der perfekten Straße glänzen. Im Detail unterscheiden sie sich jedoch spürbar – bei der Art, wie sie Leistung auf die Straße bringen, wie sie sich im Fahrbetrieb anfühlen und wie gut sie sich für unterschiedliche Fahrstile eignen.
Im folgenden Vergleich werden die im jeweiligen Modellkontext relevanten Eigenschaften gegenübergestellt: Motorcharakter und Ansprechverhalten, Fahrkomfort und Sitz-/Windkonzept, Elektronik und Assistenz, Alltagstauglichkeit sowie Stärken und Schwächen im Zusammenspiel aus Komfort, Handling und Tourenfokus. Dabei geht es nicht um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen.
Grundidee: Reise-Allrounder mit unterschiedlicher Philosophie
Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt wie ein moderner Tourer, der Komfort und Alltagstauglichkeit stark in den Vordergrund stellt. Der Zusatz „GT“ steht dabei nicht nur für eine sportlichere Optik, sondern vor allem für ein Paket, das auf längere Strecken ausgelegt ist: mehr Schutz vor Wind, ein stimmigeres Gesamtsetup und ein Fahrgefühl, das sich auch bei zügigem Tempo souverän anfühlt.
Die Suzuki V-Strom 650 verfolgt dagegen eine klassische Adventure-Logik: Sie ist als vielseitiges Motorrad gedacht, das sowohl auf Asphalt als auch auf weniger perfekten Strecken Spaß macht. Dabei steht die Alltagstauglichkeit im Fokus – mit einem Motor, der sich gut dosieren lässt, und einem Fahrwerk, das auf unterschiedliche Untergründe vorbereitet ist.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Yamaha Tracer 7 GT: Drehfreude und kontrollierte Kraftentfaltung
Die Tracer 7 GT zeigt sich im Vergleich vor allem als Motorrad, das sich harmonisch anfühlt, wenn man zügig unterwegs ist. Das Ansprechverhalten wirkt direkt und die Kraft kommt so, dass man in vielen Situationen ohne großes „Planen“ einfach sauber beschleunigen kann. Gerade beim Überholen oder beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven ist das ein Vorteil: Die Maschine wirkt wie ein Allrounder, der sich schnell auf den jeweiligen Rhythmus einstellt.
Gleichzeitig bleibt das Fahrgefühl alltagstauglich: Auch bei moderatem Tempo lässt sich die Yamaha gut bewegen, ohne dass sie „zu viel“ will. Das macht sie interessant, wenn nicht nur die Tour zählt, sondern auch der tägliche Weg zur Arbeit oder spontane Ausfahrten.
Suzuki V-Strom 650: Gut dosierbar und souverän im Fluss
Die V-Strom 650 punktet im Vergleich mit einem Motorcharakter, der sich vor allem durch Kontrollierbarkeit auszeichnet. Die Kraftentfaltung wirkt weniger „sportlich aufgeladen“, sondern eher gleichmäßig und belastbar. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Strecke wechselt: Stadtverkehr, Landstraße, Autobahnabschnitte oder auch mal ein Stück Schotter – die Suzuki bleibt dabei angenehm berechenbar.
Wer gerne entspannt fährt, findet in der V-Strom 650 einen Motor, der nicht ständig nach Drehzahl verlangt. Gleichzeitig ist sie nicht träge: Sie zieht ordentlich an, ohne dass man ständig am Gas „arbeiten“ muss. Das ist ein Plus für lange Touren, weil die Konzentration eher auf der Strecke liegt als auf dem Motorbetrieb.
Fahrkomfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltag
Tracer 7 GT: Windschutz als echtes Komfort-Argument
Im Komfortvergleich spielt die Tracer 7 GT ihre Stärken besonders dort aus, wo viele Motorräder Kompromisse machen: Windschutz und Langstreckenkomfort. Der GT-Ansatz sorgt dafür, dass sich das Motorrad bei höheren Geschwindigkeiten ruhiger anfühlt. Das reduziert Ermüdung, gerade wenn die Tour nicht nur aus kurzen Etappen besteht.
Auch die Ergonomie wirkt auf längere Zeit stimmig. Die Sitzposition unterstützt einen entspannten Fahrstil, ohne dass das Motorrad komplett „tourig schwer“ wirkt. Dadurch bleibt das Handling auch dann angenehm, wenn man nicht nur geradeaus fährt.
V-Strom 650: Praktische Sitzhaltung und souveränes Handling
Die Suzuki bietet eine Sitzposition, die auf Alltag und Vielseitigkeit ausgelegt ist. Im Vergleich zur Yamaha wirkt die V-Strom 650 oft etwas „direkter“ in der Bedienung, was sie für Fahrer interessant macht, die gerne aktiv mit dem Motorrad arbeiten. Gleichzeitig bleibt sie komfortabel genug, um längere Strecken nicht zur Qual werden zu lassen.
Beim Windschutz ist die Suzuki eher auf „funktional“ ausgelegt. Das heißt: Sie ist nicht schlecht, aber die Yamaha kann im Komfortbereich durch ihr GT-Konzept meist mehr Ruhe in den Fahrtwind bringen. Wer häufig bei zügigem Tempo unterwegs ist, merkt den Unterschied eher.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung im Alltag
Beide Motorräder sind modern genug, um im Alltag nicht hinterherzuhinken. Im Vergleich zeigt sich jedoch, dass die Yamaha häufig als „komfortorientierter“ Gesamtansatz wahrgenommen wird: Elektronik und Fahrmodi passen sich so an, dass das Motorrad in unterschiedlichen Situationen leicht zu kontrollieren bleibt. Das ist besonders hilfreich, wenn man nicht immer mit identischem Setup fährt oder wenn Wetter und Straßenbild wechseln.
Die Suzuki setzt ebenfalls auf sinnvolle elektronische Unterstützung, wirkt aber in der Gesamtwirkung oft etwas „klassischer“ im Fahrgefühl. Das kann ein Vorteil sein, wenn man das Motorrad als Werkzeug für verschiedene Strecken nutzt und nicht ständig das Gefühl haben möchte, dass man durch zu viele Systeme „geführt“ wird.
Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl vs. Vielseitigkeit
Tracer 7 GT: Stabilität bei Tempo, Agilität im Wechsel
Die Yamaha spielt ihre Stärken besonders in der Kombination aus Stabilität und kontrollierter Agilität aus. In schnellen Kurven oder bei Richtungswechseln wirkt das Motorrad insgesamt stimmig. Das Fahrwerk unterstützt den Fahrer dabei, die Linie zu halten, ohne dass das Motorrad „zäh“ wird.
Im Vergleich zur Suzuki kann die Tracer 7 GT bei zügiger Fahrweise einen Tick souveräner wirken, weil Windschutz und Gesamtsetup das Motorrad ruhiger machen. Das ist kein „nur auf dem Papier“-Thema, sondern spürbar im Fahrbetrieb.
V-Strom 650: Geländetaugliche Ambitionen, alltagstauglich umgesetzt
Die V-Strom 650 ist im Vergleich vor allem dann stark, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Das Fahrwerk und die Sitz-/Lenkergeometrie wirken so, dass man auch auf unebenem Asphalt oder auf Schotterpassagen entspannt bleibt. Für viele Fahrer ist genau das der Kern der V-Strom-Idee: nicht nur „Touren auf Asphalt“, sondern auch „Touren mit Überraschungen“.
Wenn man allerdings sehr sportlich fährt und häufig hohe Tempi in engen Kurven anlegt, kann die Yamaha im Gesamtgefühl etwas mehr „Touren-Sportlichkeit“ ausspielen. Die Suzuki bleibt dabei gut, aber die Tracer wirkt im Vergleich oft eine Spur präziser für dynamische Fahrten.
Alltag und Tour: Gepäck, Reichweite und Nutzung
Im Tourenalltag zählen Details: Wie gut lässt sich das Motorrad beladen, wie komfortabel ist es bei längeren Etappen und wie unkompliziert bleibt es im Betrieb. Beide Modelle sind grundsätzlich tourentauglich, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte.
Die Tracer 7 GT wirkt im Vergleich als Motorrad, das für „komfortables Reisen“ besonders gut passt. Der GT-Charakter unterstützt lange Fahrten, und das Gesamtpaket zielt darauf ab, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt ankommt.
Die V-Strom 650 ist dagegen häufig die bessere Wahl, wenn das Gepäck nicht nur „für die Tour“ gedacht ist, sondern das Motorrad auch im Alltag und auf gemischten Strecken genutzt wird. Die Adventure-Orientierung macht sie attraktiv für Fahrer, die gerne flexibel bleiben und nicht nur den perfekten Asphalt planen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha Tracer 7 GT – Stärken
- Komfortvorteile durch das GT-Konzept, besonders beim Windschutz
- Stimmiges Gesamtpaket für zügige Touren und dynamische Fahrweise
- Harmonisches Ansprechverhalten im Alltag und beim Überholen
Yamaha Tracer 7 GT – Schwächen
- Wer sehr häufig abseits des Asphalts unterwegs ist, könnte die Suzuki als „Adventure-first“ empfinden
- Bei sehr sportlicher Fahrweise kann die Abstimmung je nach Fahrstil stärker nach persönlichem Feintuning verlangen
Suzuki V-Strom 650 – Stärken
- Vielseitigkeit für gemischte Strecken und wechselnde Untergründe
- Gut dosierbares Fahrgefühl, das lange Touren angenehm macht
- Alltagstauglichkeit durch eine unkomplizierte, berechenbare Art
Suzuki V-Strom 650 – Schwächen
- Im Komfortbereich (vor allem bei höheren Geschwindigkeiten) kann die Yamaha im Vergleich mehr Ruhe bieten
- Für Fahrer, die maximalen „Touren-Sport“-Drive suchen, wirkt die Tracer oft einen Tick zielgerichteter
Welches Motorrad passt besser? Entscheidungshilfe
Wenn der Schwerpunkt auf Langstreckenkomfort, Windschutz und einem insgesamt ruhigen, tourenorientierten Fahrgefühl liegt, ist die Yamaha Tracer 7 GT im Vergleich die passendere Wahl. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, gerne zügig unterwegs sind und dabei nicht auf Komfort verzichten möchten.
Die Suzuki V-Strom 650 ist dagegen die bessere Option, wenn Flexibilität im Vordergrund steht: gemischte Strecken, gelegentliche Schotterpassagen, spontane Routenänderungen und ein Motorrad, das sich im Alltag unkompliziert anfühlt. Wer ein „funktionierendes Werkzeug“ sucht, das zuverlässig durch unterschiedliche Situationen kommt, wird mit der Suzuki häufig glücklicher.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 7 GT gewinnt den Vergleich vor allem dort, wo Komfort und Tourenruhe zählen: Windschutz, Gesamtgefühl bei Tempo und ein harmonisches Ansprechverhalten machen sie zur starken Wahl für regelmäßige Langstrecken und dynamischere Ausfahrten. Die Suzuki V-Strom 650 punktet dagegen mit ihrer Vielseitigkeit und dem berechenbaren Fahrcharakter, der besonders auf gemischten Strecken überzeugt. Wer häufig „von der geplanten Route“ abweicht oder auch mal unebene Untergründe mitnimmt, findet in der Suzuki den passenderen Begleiter. Kurz gesagt: Tracer 7 GT für komfortorientiertes Reisen mit sportlicher Note, V-Strom 650 für flexible Abenteuer im Alltag und auf wechselnden Straßenbildern.