| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 12.445 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- wertige Verarbeitung
- Drehmoment-Motor mit Klasse Sound
- lässige Sitzposition
- einfache Bedienung & einfaches Fahrverhalten
- Wind drückt ab 100 km/h ordentlich
- stehend-fahren nur mit O-Beinen möglich
- überschaubare Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 223 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 8V-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring-Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
| Leistung | 65 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 279 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm KYB Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | KYB Stereofederbeine, einstellbare Federvorspannung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmende Einzelscheibe, 4-Kolben Brembo-Festsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
MotorradTest.de auf YouTube
Yamaha Tracer 7 GT vs Triumph Scrambler 900 – Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha Tracer 7 GT steht für sportlich-elegantes Touring mit viel Komfort und einer klaren Ausrichtung auf Alltag und längere Strecken. Die Triumph Scrambler 900 dagegen bringt den klassischen Scrambler-Charakter: markant, direkt und mit einem Fahrgefühl, das Lust auf Kurven und spontane Ausfahrten macht. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede – denn am Ende entscheidet nicht nur die Technik, sondern vor allem, wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen.
Grundcharakter: Touring-Pragmatismus trifft Scrambler-Feeling
Yamaha Tracer 7 GT: Reiseorientiert, aber nicht steif
Die Tracer 7 GT ist als Reise- und Alltagsmaschine gedacht. Das merkt man daran, wie sie auf Komfort ausgelegt ist: Die Sitzposition wirkt so gestaltet, dass auch längere Fahrten nicht in Stress ausarten. Dazu kommt ein Konzept, das auf „entspannt ankommen“ setzt – ohne den sportlichen Anspruch zu verlieren. Gerade auf Landstraßen und bei wechselndem Tempo spielt die Tracer ihre Stärken aus: Sie bleibt berechenbar, wirkt stabil und vermittelt ein sicheres Gefühl.
Triumph Scrambler 900: Klassischer Look, modernes Fahrgefühl
Die Scrambler 900 ist weniger „Reiseapparat“ und mehr „Fahrmaschine mit Haltung“. Der Charakter ist spürbar: Das Motorrad wirkt lebendig, reagiert direkt und lädt dazu ein, die Gänge bewusst zu nutzen. Wer gerne fährt, statt nur zu „transportieren“, wird hier schnell warm. Gleichzeitig bleibt die Scrambler im Alltag nutzbar – allerdings mit einem anderen Fokus: weniger auf Windschutz und Langstreckenkomfort, mehr auf Fahrspaß, Stil und ein unmittelbares Ansprechverhalten.
Motor & Kraftentfaltung: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beide Motorräder sind für Straße gemacht, aber sie liefern ihre Stärken auf unterschiedliche Weise. Die Tracer 7 GT wirkt insgesamt wie ein Motor, der gleichmäßig durchzieht und das Tempo souverän hält. Das ist besonders angenehm, wenn Strecken variieren: Stadt, Landstraße, Autobahnabschnitte oder zügige Überholmanöver – die Maschine bleibt dabei handlich und kontrollierbar. Der Vorteil liegt weniger im „Kick“, sondern in der Alltagstauglichkeit der Kraftentfaltung.
Die Scrambler 900 setzt dagegen stärker auf den Charakter des Motors: Die Kraft kommt spürbar und vermittelt das Gefühl, dass man aktiv mit dem Motorrad arbeitet. Das macht sie besonders attraktiv für kurvige Strecken und für Fahrten, bei denen man gerne die Drehzahl nutzt. Wer häufig gemütlich rollt, wird die direkte Art zwar mögen oder als „zu lebendig“ empfinden – wer aber gern spielt, wird die Scrambler als sehr befriedigend erleben.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität
Tracer 7 GT: ruhige Linie, gutes Tempo
Die Tracer 7 GT spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es zügig wird oder die Straße nicht perfekt ist. Das Fahrwerk wirkt auf Stabilität ausgelegt: Die Maschine liegt ruhig, bleibt in der Spur und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle. Gerade bei längeren Fahrten ist das ein Pluspunkt, weil die Konzentration weniger „auf dem Motorrad“ liegt und mehr auf der Strecke. Auch bei wechselndem Untergrund bleibt die Tracer berechenbar.
Scrambler 900: leichtfüßig und kommunikativ
Die Scrambler 900 wirkt im Vergleich deutlich „direkter“. Das Handling ist agil, das Motorrad steht schnell in der gewünschten Linie und kommuniziert viel über den Kontakt zur Straße. Das ist ein Vorteil für enge Kurven, Stadtfahrten und Strecken, auf denen man häufig die Richtung wechselt. Gleichzeitig kann diese Direktheit auch bedeuten, dass man bei sehr langen, gleichförmigen Strecken etwas mehr auf den eigenen Fahrstil achten muss, um dauerhaft entspannt zu bleiben.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Bei beiden Motorrädern spielt die Bremsanlage eine wichtige Rolle, aber der Eindruck entsteht aus dem Zusammenspiel von Dosierbarkeit und Stabilität. Die Tracer 7 GT wirkt dabei wie ein Motorrad, das in kritischen Momenten sehr kontrolliert bleibt. Das hilft besonders, wenn man im Alltag oft zwischen moderatem und zügigem Tempo wechselt. Die Scrambler 900 kann ebenfalls stark bremsen, wirkt aber im Gefühl etwas „mechanischer“: Wer gerne präzise dosiert, bekommt ein direktes Feedback. Für viele Fahrer ist das ein Plus – wer eher „komfortabel automatisch“ bremsen möchte, wird die Tracer als entspannter empfinden.
Elektronik & Assistenz: Komfort durch moderne Helfer
Elektronik ist bei beiden Konzepten relevant, aber sie wird unterschiedlich eingesetzt. Die Tracer 7 GT ist klar auf Alltag und Touring ausgelegt: Fahrmodi und Assistenzfunktionen unterstützen dabei, das Motorrad an unterschiedliche Bedingungen anzupassen. Das ist besonders praktisch, wenn Wetter, Beladung oder Fahrstil variieren. Die Elektronik wirkt dabei wie ein Sicherheitsnetz, das den Fahrspaß nicht ausbremst, sondern planbarer macht.
Die Scrambler 900 setzt ebenfalls auf moderne Technik, bleibt aber stärker auf das unmittelbare Fahrerlebnis fokussiert. Das bedeutet: Die Elektronik ist da, aber das Motorrad möchte vor allem „gefühlt“ werden. Für viele ist das genau richtig – für andere, die maximale Unterstützung suchen, kann die Tracer 7 GT im Gesamtpaket die rundere Wahl sein.
Ergonomie & Windschutz: Wer lange fährt, merkt den Unterschied
Hier trennt sich die Spreu schnell. Die Tracer 7 GT ist als Touring-orientiertes Motorrad konzipiert, und das zeigt sich im Komfortpaket. Der Windschutz und die insgesamt auf längere Fahrten ausgelegte Sitzposition reduzieren Ermüdung. Das ist ein echter Vorteil, wenn Wochenendtouren länger werden oder wenn man auch mal eine längere Strecke „durchzieht“.
Die Scrambler 900 ist deutlich mehr „open air“. Das kann herrlich sein, weil das Motorrad dadurch sehr nah am Fahrerlebnis bleibt. Gleichzeitig ist das weniger ideal, wenn man häufig gegen Wind arbeitet oder lange Autobahnabschnitte fährt. Wer vor allem Stadt, Landstraße und kurze bis mittlere Touren fährt, wird die Scrambler eher als passend empfinden.
Alltagstauglichkeit: Parken, Handling, Nutzung im Alltag
Beide Motorräder sind alltagstauglich, aber die Schwerpunkte sind unterschiedlich. Die Tracer 7 GT wirkt im Alltag wie ein „funktionales“ Motorrad: Sie ist für viele Situationen vorbereitet, macht das Handling im Verkehr angenehm und bietet durch das Touring-Konzept mehr Komfort bei längeren Fahrten. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende genutzt wird.
Die Scrambler 900 ist im Alltag ebenfalls stark, aber eher als Motorrad, das man gerne „aus dem Stand heraus“ bewegt. Das Handling wirkt lebendig, und der Charakter macht jede Fahrt zu einem kleinen Erlebnis. Wer häufig kurze Wege fährt oder gerne spontan losfährt, wird die Scrambler als sehr stimmig erleben.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha Tracer 7 GT – Stärken
- Touring-Komfort: mehr Schutz und entspannteres Fahrgefühl auf längeren Strecken.
- Ruhiges Handling: stabil bei zügigem Fahren und berechenbar im Alltag.
- Elektronik als Unterstützung: hilft dabei, das Motorrad situationsabhängig passend zu fahren.
Yamaha Tracer 7 GT – Schwächen
- Weniger „Scrambler-Feeling“: wer maximale Direktheit und „Krawall-Charakter“ sucht, findet ihn eher bei der Scrambler.
- Touring-Fokus: kann sich für manche Fahrer weniger „pur“ anfühlen.
Triumph Scrambler 900 – Stärken
- Direktes Fahrgefühl: reagiert spürbar und macht Kurvenfahrten besonders lebendig.
- Charakter: Motor und Setup wirken „hands-on“ statt „komfort-getrieben“.
- Agilität im Alltag: ideal für Stadt, Landstraße und spontane Touren.
Triumph Scrambler 900 – Schwächen
- Weniger Touring-Komfort: bei langen Strecken kann der Wind- und Sitzkomfort weniger überzeugen.
- Anspruch an den Fahrstil: wer sehr entspannt und gleichmäßig fahren möchte, muss sich ggf. stärker anpassen.
Welche Wahl passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung zwischen Yamaha Tracer 7 GT und Triumph Scrambler 900 hängt vor allem davon ab, wie die Fahrten typischerweise aussehen. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, auch mal bei Wind und Wetter unterwegs ist und dabei ein Motorrad möchte, das Komfort und Kontrolle kombiniert, findet in der Tracer 7 GT die passendere Basis. Sie ist die Wahl für Menschen, die ein Motorrad suchen, das zuverlässig durch den Alltag trägt und auf Touren nicht anstrengend wird.
Die Scrambler 900 ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Fahrspaß, Stil und unmittelbarer Reaktion liegt. Sie passt besonders gut zu Fahrten, bei denen man bewusst kurvt, die Gänge nutzt und das Motorrad als Teil des Erlebnisses versteht. Wer eher „kurz raus und genießen“ fährt, wird die Scrambler schnell als Lieblingsmaschine empfinden.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 7 GT ist die rundere Wahl für alle, die ein Motorrad für Alltag und längere Touren suchen: mehr Komfort, stabileres Langstreckengefühl und Elektronik-Unterstützung, die das Fahren entspannter macht. Die Triumph Scrambler 900 punktet dagegen mit Charakter, direktem Ansprechverhalten und einem agilen, lebendigen Fahrgefühl – ideal für Kurven, Stadtfahrten und kürzere bis mittlere Ausfahrten, bei denen der Spaß im Vordergrund steht. Wer häufig lange Strecken fährt und dabei möglichst wenig Ermüdung möchte, entscheidet sich meist für die Tracer 7 GT. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich „pur“ anfühlt und Lust auf aktives Fahren macht, findet in der Scrambler 900 den besseren Match. Am Ende gewinnt das Bike, das zum eigenen Fahrprofil passt – und genau da unterscheiden sich beide Modelle deutlich.