| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 20.400 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
- fauchender Triple-Sound
- zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
- volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
- nahezu einzigartiges Design
- sportlich fordernde Sitzposition
- Soziusbetrieb 1b
- Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
| Leistung | 180 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 245 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 246 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
Fazit - was bleibt hängen
Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.
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Yamaha Tracer 7 GT vs Triumph Speed Triple 1200 RR: Vergleich für Tour und Tempo
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha Tracer 7 GT steht für alltagstaugliches Touring mit komfortabler Sitzposition, sinnvoller Elektronik und einem Fahrgefühl, das auch auf längeren Strecken entspannt bleibt. Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen ist ein kompromissloses Naked-Bike mit Fokus auf Dynamik, präzises Handling und einem Motorcharakter, der Kurven und Beschleunigung regelrecht einfordert.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – mit Blick auf das, was im Alltag und auf der Tour wirklich zählt: Antrieb, Fahrwerk, Bremsen, Elektronik, Komfort und die Frage, wie gut sich die jeweiligen Bikes für unterschiedliche Einsatzzwecke eignen.
Grundcharakter: Touring-orientiert vs. Performance-Naked
Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt wie ein Motorrad, das man gern jeden Tag fährt und das auch auf längeren Strecken nicht nervt. Die GT-Ausrichtung zielt dabei auf mehr Komfort und Schutz ab, ohne das Bike in Richtung „zu groß“ oder „zu schwer“ zu verschieben. Das Ergebnis ist ein Motorrad, das sich leicht in den Alltag einfügt und gleichzeitig genug Reserven für flotte Ausfahrten bietet.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen klar auf sportliche Ansprüche ausgelegt. Das Naked-Design ist nicht nur Optik, sondern Programm: Der Fahrer sitzt nah am Geschehen, das Bike reagiert direkt und die Performance wirkt jederzeit präsent. Wer ein Motorrad sucht, das auf der Landstraße Tempo nicht nur mitmacht, sondern aktiv einfordert, findet hier eine sehr direkte Antwort.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich ein grundlegender Unterschied im Charakter. Die Yamaha Tracer 7 GT liefert eine kraftvolle, aber eher „touring-taugliche“ Leistungsentfaltung. Sie ist darauf ausgelegt, gleichmäßig zu ziehen und dabei auch bei wechselnden Geschwindigkeiten angenehm beherrschbar zu bleiben. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Strecken nicht nur aus Vollgas-Passagen bestehen, sondern aus Stadtverkehr, Landstraße und Autobahnanteilen.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR setzt dagegen auf einen deutlich sportlicheren Antrieb. Die Leistungsentfaltung wirkt spürbar aggressiver und die Beschleunigung fühlt sich „mechanischer“ und unmittelbarer an. Im Vergleich zur Tracer steht weniger das gleichmäßige Dahingleiten im Vordergrund, sondern das schnelle Aufbauen von Tempo und das präzise Ausnutzen der Drehmoment- und Leistungsreserven.
Stärken und Schwächen im Antrieb
- Tracer 7 GT: Stärken liegen in der gut dosierbaren Kraft und dem entspannten Vorwärtsdrang. Schwäche kann sein, dass der „Kick“ im Vergleich zu einer RR-Performance-Variante weniger brachial wirkt.
- Speed Triple 1200 RR: Stärken liegen in der sportlichen Durchzugskraft und dem sehr direkten Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf Performance im Alltag manchmal mehr Aufmerksamkeit und „mehr Motorrad“ verlangt, als man für entspannte Fahrten möchte.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Fahrwerksvergleich zeigt sich, wie unterschiedlich die Zielgruppen gedacht sind. Die Yamaha Tracer 7 GT ist auf souveränen Geradeauslauf und kontrolliertes Handling ausgelegt. Gerade auf längeren Strecken profitiert man von einem Fahrgefühl, das Unebenheiten nicht unnötig durchreicht und Kurven sicher einleitet. Das Bike wirkt dabei „freundlich“ in dem Sinne, dass es nicht ständig nach Korrektur verlangt.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist spürbar sportlicher abgestimmt. Das Handling wirkt präziser und das Motorrad lädt sich schneller in die Kurve ein. Im Vergleich zur Tracer steht weniger Komfort im Vordergrund, sondern die Fähigkeit, zügig zu reagieren und das Tempo in Kurven konsequent zu unterstützen.
Was das in der Praxis bedeutet
Auf kurvigen Strecken zeigt die Triumph ihre Stärken: Das Bike vermittelt ein sehr direktes Feedback und macht Lust auf zügige Linien. Die Yamaha punktet dagegen dort, wo Strecken länger werden oder die Fahrbahn weniger perfekt ist: Sie bleibt insgesamt entspannter und lässt sich auch bei wechselnden Bedingungen gut kontrollieren.
Bremsen: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen unterscheiden sich die Bikes vor allem in der Art, wie sie Verzögerung vermitteln. Die Yamaha Tracer 7 GT bietet ein sehr stimmiges Setup, das für Alltags- und Tourenfahrten ausgelegt ist. Die Dosierbarkeit wirkt angenehm, und das System unterstützt ein ruhiges, vorhersehbares Bremsgefühl.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR zielt stärker auf sportliche Nutzung. Im Vergleich zur Tracer wirkt die Bremsleistung insgesamt „druckvoller“ und das Bike reagiert schneller auf Bremsimpulse. Das ist ein klarer Vorteil, wenn häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert wird oder wenn die Fahrweise dynamischer wird.
Stärken und Schwächen bei den Bremsen
- Tracer 7 GT: Stärken in der gut kontrollierbaren Bremsdosierung und dem tourentauglichen Gefühl. Schwäche: Bei sehr sportlicher Fahrweise kann die „Performance-Anmutung“ weniger dominant wirken als bei einer RR.
- Speed Triple 1200 RR: Stärken in der sportlichen Bremswirkung und dem schnellen Ansprechverhalten. Schwäche: Wer eher entspannt fährt, empfindet die Performance manchmal als „zu präsent“.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung vs. sportliche Eingriffe
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt in der Abstimmung darauf ausgelegt, das Fahren im Alltag leichter zu machen. Elektronische Helfer unterstützen dabei, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar bleibt. Das ist besonders hilfreich, wenn nicht jedes Ausfahren ein „reines Sport-Event“ ist.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR bringt ebenfalls moderne Assistenzsysteme mit, die jedoch stärker auf sportliche Dynamik ausgelegt sind. Im Vergleich zur Yamaha fühlt sich die Elektronik eher wie ein Werkzeugkasten für ambitionierte Fahrten an: Sie hilft, Leistung sicher zu übertragen und unterstützt beim schnellen Wechsel zwischen Beschleunigen, Aufrichten und Verzögern.
Wie sich das auf den Fahrstil auswirkt
Die Yamaha ist dadurch besonders geeignet, wenn das Motorrad „einfach funktionieren“ soll – auch dann, wenn die Tagesform oder die Strecke nicht perfekt ist. Die Triumph eignet sich besser, wenn bewusst dynamisch gefahren wird und man die Systeme als Teil des sportlichen Gesamtkonzepts nutzt.
Komfort und Ergonomie: Langstrecke vs. sportliche Haltung
Im Komfortvergleich zeigt die Yamaha Tracer 7 GT ihre Touring-Ausrichtung. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass man auch über längere Zeit entspannt bleibt. Dazu kommt der Schutz durch Verkleidungselemente und die insgesamt „tourige“ Auslegung des Motorrads. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen nicht nur die Kurve zählt, sondern auch die Strecke dorthin.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist ergonomisch klar sportlicher. Das bedeutet nicht automatisch unbequem, aber die Haltung ist stärker auf aktive Fahrweise ausgelegt. Wer gern dynamisch fährt und die Kontrolle über das Motorrad aktiv einsetzt, wird die Position als passend empfinden. Für sehr lange, entspannte Autobahnphasen kann die Yamaha im Gesamtkonzept jedoch die angenehmere Wahl sein.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Verkehr und „einfach losfahren“
Im Alltag spielt die Yamaha ihre Stärken aus: Sie wirkt leichter im Handling, lässt sich gut im Verkehr bewegen und bleibt dabei angenehm zugänglich. Die Triumph kann ebenfalls im Alltag gefahren werden, aber sie verlangt eher nach einer bewussteren Fahrweise. Wer im Stadtverkehr häufig stoppt, anrollt und wieder beschleunigt, merkt schneller, dass die Speed Triple stärker auf Performance getrimmt ist.
Unterm Strich ist die Yamaha Tracer 7 GT die „Allround“-Option, während die Triumph Speed Triple 1200 RR eher die „Fahrspaß“-Option ist – mit dem passenden Anspruch, den man dafür mitbringt.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha Tracer 7 GT
- Stärken: Touring-Fokus, komfortables Fahrgefühl, gut dosierbare Leistungsentfaltung, entspannte Ergonomie und ein souveränes Gesamtpaket für längere Strecken.
- Schwächen: Wer maximal sportliche „RR“-Dynamik sucht, findet bei der Triumph den deutlich direkteren Kick.
Triumph Speed Triple 1200 RR
- Stärken: sehr sportliches Ansprechverhalten, dynamisches Handling, sportlich wirkende Brems- und Performance-Charakteristik sowie ein Gesamtkonzept für ambitionierte Fahrten.
- Schwächen: Für rein entspannte Touren oder häufige Alltagsfahrten kann der Performance-Fokus weniger „easy“ wirken als bei der Tracer.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das als echter Reisebegleiter funktioniert: komfortabel, berechenbar und mit einem Fahrgefühl, das auch über längere Zeit entspannt bleibt. Wer viel unterwegs ist, unterschiedliche Strecken fährt und dabei nicht ständig die sportliche Schalterstellung im Kopf haben möchte, findet in der Tracer ein rundes Gesamtpaket.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR passt dagegen am besten zu Fahrern, die vor allem Dynamik wollen: präzises Handling, spürbare Performance und ein Motorrad, das Kurven und Beschleunigung aktiv „mitgestaltet“. Wer gern zügig fährt, das Motorrad bewusst fordert und die sportliche Ausrichtung als Teil des Fahrspaßes sieht, wird mit der Speed Triple deutlich mehr „Performance-Feeling“ erleben.
Kurz gesagt: Touring und Alltag sprechen eher für die Yamaha – Tempo und sportliche Direktheit eher für die Triumph.