| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 12.295 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2022 | |
Pro und Kontra
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- Durchzugskräftiger Motor
- Präzises Fahrverhalten
- Getriebeabstufung
- Fahrleistungen
- Soziusbetrieb
- Reifen bei Kälte oder Nässe
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 183 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 765 | ccm |
| Hub | 53 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
| Leistung | 123 PS bei 11.700 U/Min | |
| Drehmoment | 77 NM bei 11.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 241 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 335 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Showa „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 115)mm | |
| Federung hinten | Öhlins STX40 Zentralfederbein mit Piggyback-Ausgleichsbehälter (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Zwei schwimmend gelagerte 310 mm Bremsscheiben, Brembo M50 4-Kolben-Monoblock-Radialsättel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Starre 220-mm-Bremsscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
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Yamaha Tracer 7 GT vs Triumph Street Triple RS – Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Yamaha Tracer 7 GT und die Triumph Street Triple RS, wird der Vergleich besonders spannend. Denn hier treffen zwei Philosophien aufeinander: Die Tracer 7 GT steht für vielseitiges Fahren mit Reise-Feeling, während die Street Triple RS vor allem für sportliche Agilität, präzises Handling und einen klaren Fokus auf Fahrspaß bekannt ist. Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die Stärken und Schwächen beider Modelle im Alltag und auf der Hausstrecke bemerkbar machen – ohne dass man sich in Zahlen verliert.
Grundidee und Charakter: Tourenkomfort trifft auf Sportfokus
Yamaha Tracer 7 GT: die Reise-orientierte Allrounderin
Die Yamaha Tracer 7 GT ist als Sporttourer gedacht: Sie will lange Strecken angenehm machen, ohne dabei komplett in Richtung „Tourenmaschine“ abzudriften. Das merkt man vor allem an der Auslegung für komfortables Tempo, an der Sitzposition und daran, wie das Motorrad mit wechselnden Bedingungen umgeht. Wer häufig pendelt, aber auch Wochenendtouren plant, findet hier eine stimmige Basis.
Triumph Street Triple RS: die kompromisslose Spaßmaschine
Die Triumph Street Triple RS ist dagegen klar auf Sportlichkeit getrimmt. Das Motorrad wirkt leichter, direkter und „ansprechender“ in der Art, wie es auf Gasbefehle und Lenkimpulse reagiert. Gerade in kurvigen Abschnitten zeigt sich der Charakter: Die Street Triple RS lädt dazu ein, Linien zu verfeinern, früh zu beschleunigen und das Motorrad aktiv zu bewegen.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beide Motorräder liefern Fahrspaß, aber auf unterschiedliche Weise. Die Yamaha Tracer 7 GT spielt ihre Stärken eher in einem breiten nutzbaren Bereich aus: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man entspannt bewegen kann, aber auch bei Bedarf zügig Fahrt aufnimmt. Das ist besonders praktisch, wenn die Strecke nicht planbar ist – etwa bei Stadtverkehr, Landstraße mit wechselndem Tempo oder wenn man mal „einfach nur“ fahren möchte.
Die Triumph Street Triple RS setzt stärker auf das sportliche Gefühl: Der Antrieb wirkt lebendiger und „spürbarer“, wodurch sich das Motorrad schneller in den richtigen Modus bringt. Wer gern dynamisch fährt, merkt, dass die RS eher dazu animiert, das Setup auszureizen. Das ist ein Plus für Kurvenfahrten und Überholmanöver, kann aber im entspannten Alltag auch bedeuten, dass man den sportlichen Charakter bewusst zügeln muss, um wirklich ruhig unterwegs zu sein.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Tracer 7 GT: souverän und tourentauglich
Die Yamaha Tracer 7 GT vermittelt ein Gefühl von Stabilität. Gerade bei längeren Strecken und bei wechselndem Belag ist das ein Vorteil: Das Motorrad bleibt gut kontrollierbar, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. In flotten Kurven zeigt sich die Balance aus Komfort und sportlicher Unterstützung. Gleichzeitig bleibt die Tracer 7 GT so aufgebaut, dass sie nicht nur für perfekte Straßen gemacht ist.
Street Triple RS: präzise Lenkimpulse
Die Triumph Street Triple RS punktet mit direkterem Ansprechverhalten. Das Motorrad lässt sich spürbar leichter in Richtungen bringen, was in engen Kehren und auf kurvigen Strecken besonders auffällt. Wer gern zügig fährt und das Motorrad aktiv führt, bekommt hier ein sehr dankbares Fahrgefühl. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass der sportliche Fokus weniger „tourig“ wirkt – vor allem dann, wenn die Strecke holprig ist oder man sehr entspannt unterwegs sein möchte.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Im Vergleich zeigen sich beide Motorräder als bremsstark, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung. Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt dabei wie ein Motorrad, das in Alltagssituationen zuverlässig bleibt: Man kann kontrolliert verzögern, ohne dass das Fahrgefühl „kippt“. Die Triumph Street Triple RS hingegen vermittelt beim Bremsen häufig mehr sportliches Feedback – ideal, wenn man häufig aus Kurven heraus oder aus höheren Tempi verzögert und dabei präzise dosieren möchte.
Unterm Strich gilt: Beide bieten ein hohes Maß an Vertrauen. Die Tracer 7 GT ist dabei eher auf gleichmäßige, entspannte Kontrolle ausgelegt, während die Street Triple RS stärker auf sportliche Dynamik setzt.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung im richtigen Moment
Elektronik ist bei modernen Motorrädern ein großes Thema, und beide Modelle bringen hier sinnvolle Systeme mit. Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt in der Abstimmung darauf ausgelegt, das Fahren über verschiedene Situationen hinweg angenehm zu machen: Stadt, Landstraße, Reise – das Motorrad soll dabei nicht „nervös“ werden, sondern planbar bleiben.
Die Triumph Street Triple RS setzt ebenfalls auf moderne Unterstützung, wirkt aber in der Gesamtanmutung stärker auf sportliche Fahrweise abgestimmt. Das kann ein Vorteil sein, wenn man gern dynamisch unterwegs ist und die Systeme als „Hilfe“ für zügiges Fahren wahrnimmt. Wer dagegen sehr entspannt fährt, kann die sportliche Grundausrichtung als weniger „neutral“ empfinden – je nach Fahrstil.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort auf Distanz vs. sportliche Haltung
Hier trennt sich die Spreu schnell. Die Yamaha Tracer 7 GT ist klar auf Komfort ausgelegt: Sitzposition und Windschutz zielen darauf, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Das macht sie besonders interessant für Touren, bei denen man nicht ständig Pausen einplant.
Die Triumph Street Triple RS bietet eine sportlichere Sitzhaltung. Das ist ein Plus für Kurvenfahrten und für alle, die das Motorrad gern „aktiv“ bewegen. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass längere Strecken – je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit – weniger entspannt wirken als bei der Tracer 7 GT.
Windschutz, Verkleidung und Alltag: Was man wirklich spürt
Die Yamaha Tracer 7 GT spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo Wind und Wetter den Unterschied machen. Der Windschutz und die Reiseauslegung sorgen dafür, dass man bei höheren Geschwindigkeiten weniger „gegen“ den Fahrtwind arbeitet. Das ist besonders auf Autobahnabschnitten oder bei längeren Landstraßen spürbar.
Die Triumph Street Triple RS ist weniger auf „Wind wegnehmen“ ausgelegt, sondern mehr auf direkte Fahrdynamik. Wer kurze bis mittlere Strecken fährt oder den sportlichen Charakter priorisiert, wird das als Vorteil sehen. Wer jedoch regelmäßig lange Strecken zurücklegt, merkt schneller, dass die Tracer 7 GT im Komfortbereich die Nase vorn hat.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Yamaha Tracer 7 GT
- Tourenorientiertes Gesamtpaket mit Fokus auf Komfort und Alltagstauglichkeit
- Stabiles, gutmütiges Fahrgefühl über längere Strecken
- Wind- und Reiseauslegung, die das Fahren entspannter macht
- Elektronik wirkt eher „harmonisierend“ für verschiedene Situationen
Schwächen der Yamaha Tracer 7 GT
- Wer maximale Sportdirektheit sucht, empfindet die Tracer 7 GT möglicherweise als weniger „scharf“ als die Street Triple RS
- Im sehr sportlichen Kurvenmodus kann der Komfortfokus etwas weniger „rennstreckig“ wirken
Stärken der Triumph Street Triple RS
- Sehr agiles Handling mit direktem Lenk- und Fahrgefühl
- Sportlicher Antrieb, der dynamisches Fahren besonders belohnt
- Starke Performance für kurvige Strecken und zügige Fahrweise
- Elektronik unterstützt sportliche Ambitionen, ohne das Motorrad „zu entschärfen“
Schwächen der Triumph Street Triple RS
- Weniger Reisekomfort als bei der Tracer 7 GT, besonders bei längeren Strecken
- Sportliche Grundausrichtung kann im entspannten Alltag weniger „neutral“ wirken
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, wie gefahren wird. Die Yamaha Tracer 7 GT ist besonders passend für Menschen, die ein Motorrad suchen, das den Alltag gut mitmacht und gleichzeitig für Touren bereit ist. Wer häufig längere Strecken fährt, Wert auf Windschutz und eine entspanntere Sitzposition legt und ein souveränes Gesamtgefühl bevorzugt, findet in der Tracer 7 GT eine sehr stimmige Wahl.
Die Triumph Street Triple RS ist dagegen ideal für alle, die Kurven lieben, das Motorrad gern aktiv bewegen und sportliche Direktheit spüren möchten. Wer seine Zeit eher auf Landstraßen, in engen Abschnitten oder auf Strecken mit vielen Richtungswechseln verbringt, wird die RS als besonders „lebendig“ und präzise erleben.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und längere Touren suchen. Der Komfort, der Windschutz und das insgesamt souveräne Fahrgefühl machen sie besonders attraktiv, wenn Streckenlänge und Wetterwechsel eine Rolle spielen. Die Triumph Street Triple RS ist dagegen die richtige Entscheidung für alle, die sportliche Agilität priorisieren: präzises Handling, ein stärker spürbarer Antrieb und ein Fahrgefühl, das Kurvenfahrten in den Mittelpunkt stellt. Wer häufig entspannt unterwegs ist oder viel Autobahn und längere Landstraßen fährt, wird mit der Tracer 7 GT glücklicher. Wer dagegen vor allem kurvige Strecken sucht und das Motorrad aktiv bewegt, bekommt mit der Street Triple RS mehr unmittelbaren Fahrspaß. So wird aus dem Vergleich schnell eine klare Frage nach dem eigenen Fahrprofil.