UVP 19.249 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 26.770 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Mehr Technik geht nicht.
Weiter zum Testbericht
Das Modell 2025 mit dem 117er V2 darf ran.
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Wahnsinns-Ausstattung
  • strammer Motor
  • Sound von fauchend bis schreiend
  • sehr gutes semiaktives Fahrwerk
  • einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
  • absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
Kontra:
  • Automatik-Modus mit Schwächen
  • technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
Pro:
  • Optik
  • Motor
  • Sound
Kontra:
  • Völlig wurscht.

Abmessungen & Gewicht

Gewicht232kg
Radstand1.500mm
Länge2.175mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 845-860 mm
Höhe1.430mm
Gewicht315kg
Radstand1.650mm
Länge2.365mm
Radstand1.650mm
Sitzhöhe: 675 mm
Höhe1.095mm

Motor

Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartMilwaukee-Eight® 117 Custom
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
KühlungLuft/Öl
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.218km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km
Leistung104 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.000 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite344km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorne41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten180/55ZR17
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneTeleskopgabel mit 49 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 86)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne160/60 R 18 70V
Reifen hinten240/40 R18 79V

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 292 mm)

Fazit

Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 19.250€
  • Verfügbarkeit: seit 2023
  • Farben: blau, silber-blau

Fazit zur Harley Davidson Fat Boy 2025

Jo, HD Fat Boy. Was soll man zu dieser Maschine sagen? Für uns ist sie der Inbegriff für Maschinen aus Milwaukee. Kaum ein anderes Bike transportiert den Charme einer Harley so gekonnt wie die Fat Boy. Sie ist eigenwillig, fährt sich auch so, pfeift auf alle Konventionen und lässt es derartig krachen, dass man das Grinsen gar nicht mehr wegbekommt. Technik: Egal, Fahrwerk: Egal, Bremsen: Egal. Motor, Optik und Sound: Ne glatte 1. Wer eine Fat Boy fährt, muss nichts erklären. Gar nichts.
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die neue Fat Boy und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Wer sich beeilt, kann dort sogar noch die Fat Boy Gray Ghost bestaunen - ist aber schon verkauft, sorry.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 26.770€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 23.000€
  • Baujahre: 1990 bis heute
  • Farben: Schwarz, Blau, Grau, Schwarz-Rot

MotorradTest.de auf YouTube

Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) vs. Harley-Davidson Fat Boy – welcher Motorradtyp passt besser?

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) und die Harley-Davidson Fat Boy, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem darum, wie sich die Maschinen anfühlen, wie sie sich im Alltag bewegen und welche Art von Fahrspaß sie versprechen. Der eine Ansatz steht für sportlich-elegantes Touring mit moderner Technik, der andere für den klassischen Cruiser-Charakter mit viel Präsenz und einem ganz eigenen Motorgefühl.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit leichter wird, die richtige Wahl für den eigenen Fahrstil zu treffen.

Grundcharakter: Touring-Performance trifft Cruiser-Ikone

Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT): vielseitig und alltagstauglich

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist als Reise- und Tourenmaschine gedacht, die auch dann Spaß macht, wenn die Strecke nicht perfekt geplant ist. Der Fokus liegt auf einer ausgewogenen Mischung aus Fahrdynamik, Komfort und moderner Assistenz bzw. Bedienkonzepten. Gerade auf längeren Touren spielt die Maschine ihre Stärken aus: stabiler Geradeauslauf, gute Ergonomie und ein Setup, das sowohl zügiges Fahren als auch entspanntes Cruisen unterstützt.

Harley-Davidson Fat Boy: Stil, Sound und ein ruhigerer Rhythmus

Die Harley-Davidson Fat Boy steht für den klassischen Cruiser-Look und ein Fahrgefühl, das weniger auf „sportliche Präzision“ setzt, sondern mehr auf Charakter. Die Sitzposition ist deutlich entspannter, der Blick geht weiter nach vorn, und das Motorrad vermittelt ein „einsteigen und genießen“-Gefühl. Wer auf Sound, Präsenz und ein souveränes Dahingleiten Wert legt, findet hier genau den richtigen Ton.

Fahrgefühl im Vergleich: Dynamik vs. Gelassenheit

Beim direkten Vergleich zeigt sich: Die Tracer 9 GT Plus ist stärker auf aktive Fahrweise ausgelegt. Kurven werden eher „angefahren“, das Motorrad lässt sich präzise bewegen und unterstützt zügiges Vorankommen. Die Fat Boy dagegen fährt sich mehr im Modus „rollen lassen“. Das heißt nicht, dass sie unflexibel wäre – aber der Schwerpunkt liegt auf dem Cruiser-typischen Rhythmus: gleichmäßig, kraftvoll und mit einem Motorcharakter, der eher zum entspannten Fahren einlädt.

Getriebe und Bedienkonzept: Y-AMT als Komfortvorteil

Ein großer Unterschied liegt im Bedienkonzept der Yamaha. Das Y-AMT-System nimmt dem Fahrer in vielen Situationen Arbeit ab und macht das Motorrad im Alltag besonders angenehm: im Stadtverkehr, bei Stop-and-go oder wenn der Fokus auf der Strecke liegen soll. Die Harley-Davidson Fat Boy setzt hingegen auf den klassischen Ansatz – das kann für viele genau der Grund sein, warum sie zur Marke passt: direkte Rückmeldung, vertrautes Fahrgefühl und ein „mechanisches“ Erlebnis.

Ergonomie und Sitzposition: Touring-Logik vs. Cruiser-Entspannung

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus bietet eine Sitzposition, die typischerweise auf längere Fahrten ausgelegt ist: Rücken und Arme bleiben gut kontrollierbar, und die Maschine lässt sich auch über längere Zeit angenehm bewegen. Das ist ein klarer Vorteil, wenn Touren nicht nur aus einer kurzen Runde bestehen.

Die Harley-Davidson Fat Boy setzt auf eine deutlich entspanntere Haltung. Das sorgt für Komfort im Cruiser-Sinn – vor allem beim gemütlichen Fahren. Wer jedoch häufig sportlich um die Ecke fährt oder viel „aktiv“ lenkt, könnte die ergonomische Ausrichtung der Fat Boy weniger passend finden. Umgekehrt ist genau diese entspannte Haltung für viele Cruiser-Fans der Hauptgrund, warum sie das Motorrad lieben.

Komfort auf langen Strecken: Windschutz, Alltag und Reichweite im Denken

Bei der Yamaha ist der Touring-Gedanke deutlich spürbar. Die Maschine ist so konzipiert, dass sie auch bei wechselnden Bedingungen gut funktioniert: Wind, Temperaturwechsel und längere Fahrzeiten werden leichter „weggearbeitet“. Dazu kommt, dass die Tracer 9 GT Plus typischerweise auf eine moderne Ausstattung setzt, die den Alltag erleichtert.

Die Harley-Davidson Fat Boy punktet weniger durch „Touring-Assistenz“ im technischen Sinn, sondern durch das Gesamtgefühl: ruhiges Tempo, angenehmes Sitzen und eine Art von Komfort, die sich aus dem Cruiser-Charakter ergibt. Für Fahrten, bei denen der Weg das Ziel ist und weniger „Effizienz“ im Vordergrund steht, kann das sogar der bessere Ansatz sein.

Ausstattung und Technik: moderne Assistenz vs. klassischer Fokus

Im Vergleich der Ausstattungsphilosophien zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus wirkt wie ein modernes Tourenpaket, bei dem Technik und Bedienkomfort zusammen gedacht sind. Das macht sie besonders interessant, wenn Wert auf eine durchdachte Ergonomie, klare Bedienlogik und moderne Features gelegt wird.

Die Harley-Davidson Fat Boy steht dagegen für den klassischen Cruiser-Ansatz: weniger „Tech-Spielerei“, mehr Stil, Gefühl und Identität. Das ist eine Stärke, wenn das Motorrad nicht als Projekt verstanden wird, sondern als Ausdruck des eigenen Fahrstils.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT): Stärken

  • Vielseitigkeit: geeignet für Touren, Alltag und dynamisches Fahren.
  • Komfort durch modernes Bedienkonzept: das Y-AMT-System reduziert Stress im Alltag.
  • Touring-Logik: ergonomisch und auf längere Strecken ausgelegt.
  • Fahrdynamik: unterstützt zügige Passagen und aktives Handling.

Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT): mögliche Schwächen

  • Charakter: wer ausschließlich den klassischen Cruiser-Vibe sucht, könnte die Yamaha „zu modern“ empfinden.
  • Fokus: als Cruiser-Ersatz ist sie weniger gedacht – der Stil ist ein anderer.

Harley-Davidson Fat Boy: Stärken

  • Präsenz und Identität: der Cruiser-Charakter ist sofort spürbar.
  • Entspanntes Fahrgefühl: ideal für gemütliche Touren und Genussfahrten.
  • Direktes Fahrerlebnis: klassisches Konzept ohne „Assistenz-Fokus“.
  • Stil: passt besonders gut zu Fahrern, die Motorradfahren als Lifestyle sehen.

Harley-Davidson Fat Boy: mögliche Schwächen

  • Aktive Fahrweise: für sehr sportliche Kurvenfahrten ist die Ausrichtung weniger „touring-sportlich“.
  • Alltagsstress: je nach Verkehrssituation kann ein klassisches Konzept weniger entlasten als moderne Assistenz.
  • Touring-Anspruch: wer maximale Reiseeffizienz und moderne Bedienlogik sucht, findet bei der Yamaha eher den passenden Ansatz.

Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist besonders passend, wenn das Motorrad mehrere Rollen erfüllen soll: Touren, längere Strecken, auch mal zügiger fahren und dabei möglichst komfortabel bleiben. Wer im Alltag häufig unterwegs ist und das Fahren möglichst stressarm gestalten möchte, profitiert vom modernen Bedienkonzept. Kurz gesagt: Die Tracer ist eine starke Wahl für alle, die ein Allround-Touring suchen.

Die Harley-Davidson Fat Boy ist dagegen ideal, wenn das Motorrad vor allem Gefühl, Stil und Cruiser-Genuss liefern soll. Wer Wert auf eine entspannte Sitzposition, ein charakterstarkes Fahrgefühl und eine Maschine legt, die im Stand und in Bewegung „präsent“ ist, wird mit der Fat Boy sehr zufrieden sein. Kurz gesagt: Die Fat Boy ist die bessere Wahl für Genussfahrten und Fahrer, die das Motorrad als Ausdruck ihres Fahrstils sehen.

Fazit:

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) überzeugt vor allem durch ihre Vielseitigkeit, den Touring-Fokus und das komfortable Bedienkonzept, das im Alltag und auf langen Strecken spürbar entlastet. Wer ein Motorrad sucht, das dynamisch genug ist, um auch zügig zu fahren, und gleichzeitig bequem bleibt, trifft hier eine sehr stimmige Wahl. Die Harley-Davidson Fat Boy punktet dagegen mit Cruiser-Charakter, Präsenz und einem entspannten Fahrgefühl, das besonders bei gemütlichen Touren und Lifestyle-Fahrten glänzt. Wer vor allem Genuss, Sound und Identität möchte, findet in der Fat Boy den passenden Begleiter. Insgesamt gilt: Tracer für modernes Allround-Touring, Fat Boy für Cruiser-Genuss und klassischen Stil.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙