| UVP | 19.249 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 8.589 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Wahnsinns-Ausstattung
- strammer Motor
- Sound von fauchend bis schreiend
- sehr gutes semiaktives Fahrwerk
- einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
- absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
- Automatik-Modus mit Schwächen
- technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
- neues TFT-Display mit Navi-Lösung
- kräftige Bremse
- überraschend potenter Motor
- schönes Ansaug-Geräusch
- agiles Fahrverhalten
- Spaß-Granate!
- Hm. Fällt uns gerade nix ein.
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
| Gewicht | 184 | kg |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 207 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Einstellbares Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.
Fazit
Yamaha hat an den richtigen Stellen nachgebessert. Die neue MT-07 hat nun eine zeitgemäße Ausstattung mit tollen Bremsen und sinnvollen technischen Helferlein. Der Motor ist munter wie eh und je und fühlt sich nun dank neuem Mappings jetzt sogar noch ein bisschen kräftiger an. Wir sind gespannt, ob die neue MT-07 wieder den Sprung unter die Top 5 schafft. Vermutlich werden auch wieder viele Frauen gefallen finden an diesem Update - zumindest war dies bislang stets der Fall bei der MT07.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die MT-07 als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht in Hamburg, das hätte die MT-07 nicht verdient!
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Yamaha Tracer 9 GT Plus vs Yamaha MT-07: Vergleich der Charaktere
Wenn zwei Yamaha-Modelle so unterschiedlich auftreten wie die Yamaha Tracer 9 GT Plus und die Yamaha MT-07, wird der Vergleich besonders spannend. Die Tracer 9 GT Plus ist klar auf Komfort und Reichweite ausgelegt – mit Touring-Feeling, mehr Ausstattung und einem souveränen Auftritt auf längeren Strecken. Die MT-07 dagegen steht für Leichtigkeit, Direktheit und ein unkompliziertes Fahrvergnügen, das im Alltag genauso funktioniert wie auf kurzen Ausfahrten.
Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern um das, was beim Fahren wirklich zählt: Wie unterscheiden sich die beiden Motorräder in der Praxis? Wo liegen die Stärken, wo die Grenzen – und welches Bike passt besser zu welchem Fahrstil?
Grundcharakter: Tourer-Anspruch trifft Naked-DNA
Yamaha Tracer 9 GT Plus: souverän, komfortorientiert, „ready to go“
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus wirkt wie ein Motorrad, das man einfach startet und dann entspannt Kilometer sammelt. Die Sitzposition ist auf längere Fahrten ausgelegt, die Verkleidung hilft dabei, Wind und Wetter besser zu „sortieren“, und das Gesamtpaket fühlt sich wie ein durchdachtes Reisegerät an. Gerade wenn die Strecke länger wird oder das Tempo konstant bleibt, spielt die Tracer ihre Stärken aus.
Yamaha MT-07: leichtfüßig, direkt, ideal für den Alltag
Die Yamaha MT-07 ist dagegen ein Motorrad, das Lust auf spontane Fahrten macht. Der Fokus liegt auf Agilität und einem unmittelbaren Ansprechverhalten. In der Stadt, auf Landstraßen und bei kurvigen Strecken wirkt die MT-07 oft wie „einfach immer passend“: Sie fordert nicht zu viel, belohnt aber sauberes Fahren. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für große Touren gedacht ist, sondern auch für den täglichen Gebrauch.
Motor & Antrieb: Unterschiedliche Art von „Zug“
Beide Motorräder liefern Fahrspaß, aber auf unterschiedliche Weise. Die Tracer 9 GT Plus ist darauf ausgelegt, auch bei höherem Tempo ruhig und gleichmäßig zu wirken. Das macht sie besonders angenehm, wenn Überholvorgänge zügig erledigt werden sollen oder wenn man Autobahn- und Landstraßen-Mix fährt. Der Antrieb fühlt sich dabei eher wie ein „Reise-Partner“ an: kraftvoll, aber nicht hektisch.
Die MT-07 setzt stärker auf ein lebendiges, spürbares Ansprechverhalten. Der Motor macht das Motorrad leicht steuerbar und unterstützt ein dynamisches Fahren aus dem Drehmoment heraus. Gerade bei niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten wirkt die MT-07 besonders „handlich“, weil sie schnell auf Gasbefehle reagiert und das Fahrgefühl sehr direkt bleibt.
Elektronik & Assistenz: Mehr Komfort bei der Tracer, mehr Einfachheit bei der MT-07
Hier zeigt sich der größte Unterschied im „Alltagskomfort“. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist deutlich stärker in Richtung moderne Assistenz und Touring-Elektronik gedacht. Das merkt man daran, wie das Motorrad im Alltag unterstützt: Stabilität, Fahrmodi und die Art, wie das Motorrad das Tempo und die Traktion „mitdenkt“, machen längere Fahrten entspannter. Auch wenn man nicht ständig „alles ausreizt“, sorgt die Elektronik für ein ruhigeres Gesamtgefühl.
Die Yamaha MT-07 wirkt dagegen bewusst unkompliziert. Das Motorrad bleibt in der Bedienung nah am Fahrer und lässt mehr Raum für ein klassisches Fahrgefühl. Wer es mag, wenn das Motorrad nicht zu viel „regelt“, sondern einfach reagiert, wird die MT-07 schnell als unkomplizierten Begleiter schätzen.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Die Tracer 9 GT Plus spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man zügig unterwegs ist. Das Fahrwerk wirkt auf längere Strecken souverän, die Maschine liegt spürbar stabiler in der Spur und vermittelt Vertrauen. In schnellen Kurven und bei konstantem Tempo fühlt sich die Tracer wie ein Motorrad an, das „mitarbeitet“, statt nur zu reagieren.
Die MT-07 ist dagegen ein Meister der Wendigkeit. Sie macht Richtungswechsel leicht, wirkt agil und lässt sich im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken sehr spontan bewegen. Das ist ein Vorteil, wenn häufig gebremst, beschleunigt und umpositioniert wird. Gleichzeitig bedeutet diese Leichtigkeit: Wer sehr lange, sehr schnell und sehr sportlich fährt, spürt eher die Grenzen des „Naked“-Konzepts im Vergleich zur tourentauglichen Auslegung der Tracer.
Bremsen & Sicherheit: Unterschiedliche Prioritäten
Bei beiden Motorrädern steht Sicherheit im Fokus, aber die Prioritäten sind verschieden. Die Tracer 9 GT Plus ist auf ein ruhiges, berechenbares Gesamtpaket ausgelegt. Das hilft besonders dann, wenn man mit Gepäck oder auf längeren Strecken unterwegs ist und häufiger aus höheren Geschwindigkeiten verzögert. Das Gefühl bleibt dabei eher „touring-stabil“.
Die MT-07 bremst ebenfalls zuverlässig, wirkt aber im Gesamtgefühl direkter und „näher“ am Fahrer. Das kann im Alltag ein Vorteil sein, weil man Bremsaktionen schnell dosieren kann. Wer allerdings regelmäßig sehr sportlich fährt oder lange Strecken mit viel Tempo abspult, wird die Tracer als entspannter empfinden.
Ergonomie & Windschutz: Touring-Pluspunkte bei der Tracer
Der Komfortunterschied ist spürbar. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus bietet durch Verkleidung und Touring-Ausrichtung einen deutlich besseren Windschutz. Das reduziert Ermüdung – besonders bei längeren Fahrten oder wenn das Wetter nicht perfekt ist. Auch die Sitzposition wirkt so, dass man nicht ständig „gegen“ den Fahrtwind arbeiten muss.
Die Yamaha MT-07 ist dagegen puristischer. Die offene Naked-Position macht das Motorrad sehr lebendig und unkompliziert. Im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken ist das angenehm. Auf langen Autobahnabschnitten oder bei starkem Wind kann das aber schneller anstrengend werden, weil der Fahrer stärker „mit dem Wetter“ interagiert.
Alltagstauglichkeit: Welche passt besser zu Pendeln und Wochenendtouren?
Für den Alltag ist die MT-07 oft die naheliegendere Wahl: Sie ist leicht zu handeln, wirkt schnell in der Bewegung und macht das tägliche Fahren unkompliziert. Wer häufig durch den Verkehr muss, freut sich über das agile Handling und das direkte Ansprechverhalten.
Die Tracer 9 GT Plus ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Alltag schon nach „Tour“ aussieht: längere Strecken, wechselnde Bedingungen, vielleicht auch mal mit Gepäck oder mit dem Anspruch, mehrere Stunden am Stück entspannt unterwegs zu sein. Die Ausstattung und die Touring-Orientierung zahlen sich hier aus.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha Tracer 9 GT Plus – Stärken
- Komfort und Windschutz für längere Fahrten
- Touring-orientiertes Gesamtgefühl mit souveräner Stabilität
- Moderne Elektronik für mehr Unterstützung im Alltag
- Entspanntes Tempo bei längeren Strecken und Überholmanövern
Yamaha Tracer 9 GT Plus – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ als die MT-07 im engen Stadtverkehr
- Wer maximale Einfachheit sucht, empfindet die Touring-Ausrichtung als „zu viel“
Yamaha MT-07 – Stärken
- Agiles Handling und schnelle Reaktionen
- Direktes Fahrgefühl ohne unnötige Umwege
- Alltagstauglich für Pendeln und kurze Ausfahrten
- Viel Fahrspaß auch bei moderaten Geschwindigkeiten
Yamaha MT-07 – Schwächen
- Weniger Touring-Komfort bei langen Autobahn- oder Windstrecken
- Für sehr sportliche Langstreckenfahrten wirkt die Tracer im Gesamtpaket überlegen
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist besonders passend, wenn das Motorrad nicht nur „fahren“, sondern auch mitdenken soll: Komfort, Windschutz, moderne Unterstützung und ein souveränes Fahrverhalten machen sie zur idealen Wahl für längere Touren, wechselnde Bedingungen und Fahrer, die gerne entspannt unterwegs sind.
Die Yamaha MT-07 ist dagegen die richtige Wahl, wenn das Motorrad vor allem leicht zu bewegen sein soll und ein direktes, lebendiges Fahrgefühl bietet. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, gerne spontan fährt oder ein Motorrad sucht, das schnell Spaß macht, wird mit der MT-07 sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist das bessere Gesamtpaket für alle, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wind und Komfort ernst nehmen und eine moderne, unterstützende Elektronik schätzen. Sie wirkt auf der Straße souverän, stabil und entspannend – besonders dann, wenn aus einer Ausfahrt schnell eine richtige Tour wird. Die Yamaha MT-07 gewinnt dagegen dort, wo Leichtigkeit zählt: im Alltag, im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken, auf denen direktes Ansprechen und agiles Handling wichtiger sind als maximaler Touring-Komfort. Wer ein Motorrad sucht, das schnell Spaß macht und unkompliziert bleibt, trifft mit der MT-07 die richtige Wahl. Wer hingegen Komfort, Ausstattung und Langstrecken-Feeling priorisiert, liegt mit der Tracer 9 GT Plus vorn.