| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 6.349 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
- sehr zugängliches Fahrverhalten
- kerniger Motor mit linearer Kraftentfaltung
- kernige Optik mit vielen, schönen Details
- TFT-Farbdisplay
- hohe Reichweite
- viel Motorrad für wenig Geld
- sehr straff gefedert
- Bremsen etwas teigig, schwer dosierbar
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 500 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 69 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 46 NM bei 6.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 512 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside Down Gabel Ø 41mm (Federweg 135)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Bremsscheibe mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen hinten | Wave-Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
Fazit
Benelli zeigt erneut, dass man auch für wenig Geld extravagante Motorräder bekommen kann, die auch noch gut funktionieren. Die 502C ist ohne Frage ein besonderes Bike, welches außer der Honda CMX 500 Rebel kaum Konkurrenz fürchten muss. Es gibt schlichtweg keine anderen Cruiser in der A2 Klasse.Die Maschine ist ordentlich gemacht, man muss trotz des Preises keine billige Fuhre befürchten. Sie fährt sich lässig, vermittelt viel Fahrspaß und beruhigt durch ihre Art den Fahrer von ganz alleine. Rasen will man mit dieser Maschine nicht, deshalb ist sie auch nicht untermotorisiert. Es hat uns viel Spaß bereitet, die Benelli 502 zu testen!
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Yamaha XSR 900 GP vs. Benelli 502 C – Vergleich für Stil, Alltag und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach unterschiedlichen Welten wirken, lohnt sich ein genauer Blick. Die Yamaha XSR 900 GP steht für markante Neo-Retro-Optik, eine erwachsene Motorisierung und ein Fahrgefühl, das sich schnell nach „mehr“ anfühlt. Die Benelli 502 C dagegen setzt auf einen eigenständigen Retro-Charakter, ein modernes Gesamtpaket und eine Art von Leichtigkeit, die besonders im Alltag Spaß macht. In diesem Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Zusammenspiel aus Design, Technik und Praxis schlagen – ohne Zahlen zu überfrachten, aber mit klaren Stärken und möglichen Schwächen.
Design & Charakter: Neo-Retro mit unterschiedlicher Handschrift
Yamaha XSR 900 GP: sportlich-elegant, aber nicht kühl
Die XSR 900 GP wirkt wie ein Motorrad, das bewusst zwischen Tradition und Performance vermittelt. Der Look ist deutlich „GP“-inspiriert: stimmige Linien, ein sportlicher Gesamteindruck und Details, die nicht nur Deko sind, sondern zum Fahrgefühl passen. Wer ein Motorrad sucht, das auf Fotos gut aussieht und sich auch beim Losfahren „richtig“ anfühlt, bekommt hier eine starke Bühne.
Benelli 502 C: Retro mit eigenem Stil und Alltagstauglichkeit
Die 502 C spielt die Retro-Karte ebenfalls aus, aber mit einer anderen Stimmung. Der Stil wirkt stimmig, ohne sich zu sehr an einem einzelnen Vorbild festzubeißen. Gerade im Stadtverkehr macht das Motorrad optisch Eindruck, ohne übertrieben zu wirken. Wer ein Motorrad möchte, das sich nicht wie ein „Kopie“-Retro anfühlt, sondern wie eine eigene Interpretation, findet hier einen sympathischen Ansatz.
Motor & Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Yamaha: souveränes Tempo und Reserven
Die Yamaha XSR 900 GP ist vom Charakter her klar auf „Dynamik“ ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich das besonders dann, wenn die Strecke nicht nur geradeaus geht: beim Beschleunigen aus dem Stadtverkehr, beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven und auf Landstraßen, wo man gern mal ein paar Gänge früher ausfährt. Die Maschine wirkt dabei nicht nur kräftig, sondern auch kontrollierbar – ein wichtiger Punkt, wenn man nicht ständig am Limit fahren möchte.
Eine mögliche Schwäche: Wer sehr entspannt fährt und das Motorrad vor allem als „einfach nur bequemes“ Alltagsgerät nutzt, könnte die Yamaha als etwas „zu präsent“ empfinden. Das ist kein Nachteil im Sinne von schlecht, eher eine Frage des persönlichen Fahrstils.
Benelli: angenehm zugänglich und leicht zu dosieren
Die Benelli 502 C wirkt im Vergleich oft zugänglicher. Das bedeutet nicht, dass sie „langsam“ wäre – vielmehr fühlt sie sich im Alltag unkompliziert an. Das Ansprechverhalten und die Art, wie die Maschine Schub aufbaut, machen sie besonders interessant für Fahrten, bei denen man nicht ständig den nächsten Gang „optimieren“ muss. Gerade wenn der Fokus auf Alltag, kurze Touren und entspanntes Cruisen liegt, spielt die Benelli ihre Stärken aus.
Als mögliche Schwäche zeigt sich: Wer regelmäßig sehr sportlich unterwegs ist oder lange Strecken mit hohem Tempo bevorzugt, wird die Yamaha eher als „komfortabler mit Reserven“ erleben. Die Benelli kann das Tempo ebenfalls mitgehen, aber die Yamaha wirkt in solchen Situationen oft gelassener.
Fahrwerk & Bremsen: Stabilität vs. Agilität
Yamaha: ruhiger Druck, klare Rückmeldung
Bei der XSR 900 GP fällt auf, dass sie sich auf Tempo und Linie konzentriert. Das Fahrwerk vermittelt ein Gefühl von Stabilität, ohne die Maschine träge wirken zu lassen. In schnellen Kurven oder bei wechselnden Fahrbahnbelägen bleibt die Yamaha berechenbar. Auch die Bremsen passen zum Charakter: Sie wirken so, dass man das Motorrad gut dosieren kann, statt ständig „gegen“ das System arbeiten zu müssen.
Schwächepotenzial: Wer sehr enge Stadtpassagen mit häufigem Stop-and-go fährt, merkt manchmal, dass die Yamaha mehr „Motorrad“ ist als ein reines Alltagswerkzeug. Das ist eher eine Frage der Erwartung: Die Yamaha ist gemacht für mehr Fahrspaß als nur für den Weg von A nach B.
Benelli: agil im Alltag, angenehm handlich
Die 502 C spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo man oft stoppt, abbiegt und die Route spontan wechselt. Das Fahrwerk wirkt handlich und unterstützt ein zügiges, aber nicht zwanghaftes Fahrtempo. Die Bremsen sind so ausgelegt, dass man im Alltag sicher und kontrolliert unterwegs ist. Gerade wenn man häufig in der Stadt unterwegs ist, macht diese Art von „einfach gut“ einen großen Unterschied.
Schwächepotenzial: Bei sehr sportlicher Fahrweise und längeren, fordernden Passagen kann die Yamaha den Eindruck von „mehr Reserven“ vermitteln. Wer aber überwiegend urban fährt oder gemütliche bis mittlere Touren plant, wird mit der Benelli sehr zufrieden sein.
Ergonomie & Alltag: Sitzposition, Handling und Komfort
Yamaha: sportlicher als man denkt
Die Yamaha XSR 900 GP wirkt durch ihren Look sportlich, und das spürt man auch in der Sitzhaltung. Sie ist nicht „Rennstrecke“, aber auch nicht rein komfortorientiert. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist das ein guter Kompromiss: genug Haltung, um sich sicher zu fühlen, und genug Alltagstauglichkeit, um nicht nach kurzer Zeit unruhig zu werden.
Schwäche: Wer sehr lange Strecken in einer komplett entspannten Haltung bevorzugt, könnte sich bei der Yamaha eher nach einer kleinen Anpassung sehnen.
Benelli: entspannter Einstieg ins Motorradgefühl
Die Benelli 502 C wirkt im Vergleich oft wie ein Motorrad, das man schnell „richtig“ findet. Die Ergonomie unterstützt ein unkompliziertes Handling, und das Motorrad lässt sich im Alltag gut bewegen. Das macht sie besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die nicht ständig an der Sitzposition herumoptimieren wollen.
Schwäche: Wer sehr groß ist oder eine sehr sportliche Sitzhaltung sucht, sollte vor dem Kauf unbedingt Probefahren, um sicherzugehen, dass die Proportionen wirklich passen.
Ausstattung & Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Yamaha: Fokus auf Performance und stimmige Gesamtwirkung
Die Yamaha XSR 900 GP wirkt wie ein Paket, das auf Fahrspaß und ein stimmiges Gesamtbild ausgelegt ist. Die Ausstattung passt zum Charakter: Sie unterstützt das Fahren, ohne sich in unnötigen Details zu verlieren. Gerade wer ein Motorrad sucht, das sich „rund“ anfühlt, wird hier schnell merken, dass viele Entscheidungen aufeinander abgestimmt sind.
Benelli: moderne Basis mit Retro-Charme
Die Benelli 502 C bringt einen modernen Anspruch mit, ohne den Retro-Charakter zu verlieren. Im Vergleich zeigt sich: Die Maschine ist so gedacht, dass sie im Alltag funktioniert und nicht nur am Wochenende. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur „für die Saison“ gedacht ist, sondern für regelmäßige Fahrten.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Wo die Yamaha XSR 900 GP klar punktet
- Fahrdynamik und Reserven: Die Yamaha wirkt souverän, wenn es zügiger wird.
- Stabilität: Sie vermittelt ein ruhiges, berechenbares Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten.
- Gesamtpaket: Design, Motorcharakter und Fahrwerk greifen gut ineinander.
Wo die Benelli 502 C im Vorteil ist
- Alltagsgefühl: Handlich, zugänglich und unkompliziert im Stadtbetrieb.
- Retro mit eigener Note: Optik wirkt stimmig, ohne sich zu sehr anzubiedern.
- Leichtigkeit im Handling: Unterstützt entspanntes Fahren und spontane Touren.
Mögliche Schwächen – ehrlich eingeordnet
- Yamaha: Wer maximal entspannt cruisen möchte, könnte die Yamaha als „präsenter“ empfinden.
- Benelli: Wer sehr sportlich fährt oder lange, schnelle Strecken bevorzugt, wird die Yamaha als gelassener erleben.
Für wen passt welches Motorrad?
Yamaha XSR 900 GP – die bessere Wahl für…
Die Yamaha ist besonders dann die richtige Entscheidung, wenn ein Motorrad gesucht wird, das nicht nur gut aussieht, sondern auch spürbar mehr Dynamik liefert. Wer gern zügig fährt, Kurven aktiv nutzt und auf Landstraßen oder Autobahnabschnitten Reserven schätzt, wird mit der XSR 900 GP sehr glücklich. Auch wer ein Motorrad möchte, das sich wie ein „komplettes“ Gesamtpaket anfühlt, trifft hier häufig ins Schwarze.
Benelli 502 C – die bessere Wahl für…
Die Benelli 502 C passt vor allem zu Fahrenden, die ein unkompliziertes, modernes Retro-Motorrad für den Alltag suchen. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, kurze Strecken liebt und das Motorrad als regelmäßigen Begleiter sieht, profitiert von der zugänglichen Art und dem handlichen Gefühl. Auch wer Wert auf eine eigene Optik legt und nicht das „Mainstream-Retro“ sucht, findet in der 502 C eine starke Option.
Fazit:
Die Yamaha XSR 900 GP ist die passendere Wahl, wenn Fahrspaß, souveräne Reserven und ein stabil-dynamisches Gesamtgefühl im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für Touren, zügigeres Fahren und alle, die ein Motorrad suchen, das auch bei mehr Tempo ruhig bleibt und trotzdem Spaß macht. Die Benelli 502 C ist dagegen die bessere Entscheidung, wenn Alltagstauglichkeit, unkompliziertes Handling und ein stimmiger Retro-Charakter wichtiger sind als maximale Dynamik. Wer viel Stadt fährt, kurze Wege genießt und ein Motorrad möchte, das sich schnell „richtig“ anfühlt, liegt mit der Benelli oft genau richtig. Kurz gesagt: Yamaha für mehr Dynamik und Gelassenheit bei Tempo, Benelli für Leichtigkeit, Alltag und eine eigene Retro-Note.