| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 6.600 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
- Geländetauglichkeit
- Fahrkomfort
- Verarbeitung
- Leistung
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.230 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
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Yamaha XSR 900 GP vs. BMW G 310 GS – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Yamaha XSR 900 GP und die BMW G 310 GS, wird der Vergleich spannend: Hier trifft ein markanter, straßenorientierter Stil auf ein Modell, das für vielseitige Einsätze gemacht ist. Beide Bikes können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Art. Entscheidend ist weniger, welches Modell „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Alltag, zur gewünschten Fahrweise und zum Einsatzgebiet passt.
Grundcharakter: Straßenfokus vs. Allround-Anspruch
Die Yamaha XSR 900 GP steht für einen klaren Street-Charakter. Das Motorrad wirkt wie aus einer anderen Liga, wenn es um Dynamik und den „Look“ geht, der sofort Lust auf zügige Fahrten macht. Der Fokus liegt auf der Straße: flüssige Linien, sportliche Impulse und ein Fahrgefühl, das sich eher nach Fahrspaß als nach „Werkzeug“ anfühlt.
Die BMW G 310 GS dagegen ist stärker auf Vielseitigkeit ausgelegt. Sie ist dafür gemacht, den Alltag zu meistern und auch dort noch eine gute Figur zu machen, wo die Straße nicht ganz so perfekt ist. Der Charakter ist weniger auf maximale Performance getrimmt, sondern auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Handlichkeit, Alltagstauglichkeit und dem Gefühl, auch mal unkompliziert abbiegen zu können.
Motor & Antrieb: Wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen
Im Vergleich der Antriebsphilosophien zeigt sich schnell, warum die beiden Modelle unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Die Yamaha XSR 900 GP spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um zügiges Beschleunigen, souveräne Zwischenspurts und ein insgesamt „lebendigeres“ Fahrgefühl geht. Der Motor wirkt darauf ausgelegt, Drehzahlen und Dynamik zu nutzen – besonders auf der Landstraße oder wenn die Fahrt mehr sein soll als nur von A nach B.
Die BMW G 310 GS ist dagegen eher auf kontrollierbare, alltagstaugliche Leistung ausgelegt. Das merkt man vor allem im Stadtverkehr und bei entspannten Touren: Der Antrieb ist gut dosierbar, die Maschine bleibt leicht zu beherrschen und vermittelt ein sicheres Gefühl, auch wenn die Strecke mal unruhiger wird. Wer häufig stop-and-go fährt oder gern entspannt unterwegs ist, wird den Charakter der BMW oft als angenehmer empfinden.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Yamaha XSR 900 GP: Stärken liegen in der straßenorientierten Dynamik und dem sportlichen Charakter. Schwächen zeigen sich eher dort, wo man „Allround“ erwartet: Wer viel abseits befestigter Straßen fährt oder ein besonders unkompliziertes Handling im Gelände sucht, wird die Ausrichtung der Yamaha schnell merken.
- BMW G 310 GS: Stärken liegen in der Vielseitigkeit, der einfachen Handhabung und dem passenden Gefühl für Alltag und leichte Offroad-Abstecher. Schwächen liegen eher in Situationen, in denen maximale sportliche Dynamik gefragt ist – dort wirkt die Yamaha im Vergleich deutlich zielgerichteter.
Fahrwerk & Handling: Stabilität, Gefühl und Alltagstauglichkeit
Beim Fahrwerk geht es nicht nur um „hart oder weich“, sondern um das Zusammenspiel aus Stabilität, Rückmeldung und Komfort. Die Yamaha XSR 900 GP vermittelt ein eher sportlich abgestimmtes Fahrgefühl. In Kurven wirkt sie direkter, und das Motorrad lädt dazu ein, die Linie zügig zu fahren. Auf gutem Asphalt fühlt sich das besonders stimmig an.
Die BMW G 310 GS ist dagegen auf ein breiteres Einsatzprofil ausgelegt. Das Handling ist so gestaltet, dass man auch bei wechselnden Untergründen entspannt bleibt. Auf holprigen Abschnitten oder unebenen Wegen spielt die BMW ihre Stärken aus, weil sie weniger „auf Kante“ getrimmt wirkt und mehr auf kontrollierte Bewegungen.
Kurven, Tempo und Komfort – was passt besser?
Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist und gern zügig fährt, wird die Yamaha oft als „direkter“ erleben. Wer dagegen Pendeln, Stadtverkehr und gelegentliche Schotterwege kombiniert, findet in der BMW meist die passendere Basis. Beide können Kurven – aber die Art, wie sie sich anfühlen, ist unterschiedlich: Yamaha eher sportlich, BMW eher alltagstauglich.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Auch bei Bremsen zeigt sich der Unterschied im Einsatzprofil. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt darauf ausgelegt, sportliche Situationen souverän zu begleiten. Das Bremsgefühl ist tendenziell „aktiv“ und unterstützt dynamisches Fahren. Das ist besonders dann angenehm, wenn man häufiger aus höheren Geschwindigkeiten in Kurven oder in den Verkehr hinein verzögert.
Die BMW G 310 GS setzt stärker auf gut dosierbare Kontrolle. Gerade im Stadtverkehr und bei wechselnden Bedingungen ist das ein Vorteil: Man kann die Verzögerung fein anpassen, ohne dass sich das Motorrad „zu sportlich“ oder unruhig anfühlt. Für viele Fahrer ist das genau die Art von Sicherheit, die im Alltag zählt.
Sitzposition & Ergonomie: Wie sich die Körperhaltung auf die Fahrt auswirkt
Die Yamaha XSR 900 GP bringt eine Sitzposition mit, die eher sportliches Fahren unterstützt. Das bedeutet: Wer gern aktiv fährt und die Maschine spürt, wird sich schnell wohlfühlen. Für längere, sehr entspannte Fahrten kann die sportlichere Ausrichtung aber je nach Körperbau und Fahrstil weniger „komfortabel“ wirken als bei einem stärker auf Touren ausgelegten Bike.
Die BMW G 310 GS ist ergonomisch so gedacht, dass sie im Alltag und auf Touren gut funktioniert. Die Sitzhaltung wirkt meist weniger „eingespannt“, wodurch längere Strecken oft angenehmer bleiben. Außerdem passt die BMW häufig besser zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das sich nicht nur für eine Art Fahrt gut anfühlt.
Ergonomie im Vergleich: Was ist wichtiger?
Wer vor allem Kurvenfahrten und dynamische Ausflüge plant, wird die Yamaha oft als motivierender erleben. Wer dagegen regelmäßig pendelt, auch mal längere Strecken fährt und dabei ein möglichst entspanntes Handling bevorzugt, findet in der BMW häufig die bessere Basis.
Alltag & Nutzung: Stadt, Landstraße und „mal eben“
Im Alltag zählt, wie schnell man sich an das Motorrad gewöhnt und wie gut es sich im Alltag „anfühlt“. Die Yamaha XSR 900 GP ist ein Motorrad, das man gern fährt, wenn man Lust auf Straße hat. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die gern in den Feierabend starten, die Landstraße suchen und das Motorrad als Erlebnis sehen.
Die BMW G 310 GS ist dagegen ein Bike, das sich für unterschiedliche Situationen eignet: Stadtverkehr, Landstraße und auch mal ein unbefestigter Weg. Wer ein Motorrad möchte, das nicht jedes Mal „geplant“ werden muss, sondern einfach mitkommt, wird die BMW oft als praktischer empfinden.
Stärken & Schwächen zusammengefasst
- Yamaha XSR 900 GP – Stärken: straßenorientierter Fahrspaß, sportliches Auftreten, dynamisches Gefühl bei zügiger Fahrweise. Yamaha – Schwächen: weniger ideal, wenn häufig unbefestigte Strecken oder ein stark allroundiger Einsatz im Vordergrund stehen.
- BMW G 310 GS – Stärken: vielseitig, handlich, alltagstauglich, kontrolliertes Fahrgefühl auch bei wechselnden Bedingungen. BMW – Schwächen: weniger „zielgerichtet sportlich“ im Vergleich, wenn maximale Dynamik und aggressiveres Kurventempo Priorität haben.
Welche Kaufentscheidung ist sinnvoll?
Der Vergleich zwischen Yamaha XSR 900 GP und BMW G 310 GS ist im Kern eine Entscheidung zwischen zwei Fahrwelten. Die Yamaha steht für das Gefühl, dass jede Fahrt nach Straße und Fahrspaß schmeckt. Die BMW steht für das Gefühl, dass das Motorrad mitmacht – egal ob Stadt, Landstraße oder ein kleiner Umweg über weniger perfekten Untergrund.
Wer sich unsicher ist, kann sich an einer einfachen Frage orientieren: Geht es mehr um sportliche Dynamik auf Asphalt oder um Allround-Einsatz mit unkompliziertem Handling? Daraus ergibt sich meist schon die passende Richtung.
Fazit:
Die Yamaha XSR 900 GP ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem auf der Straße unterwegs sind und ein Motorrad suchen, das sportlich wirkt, dynamisch anspricht und Kurvenfahrten besonders lebendig macht. Wer häufig Landstraße fährt, gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als Erlebnis betrachtet, wird mit der Yamaha deutlich mehr „Straßen-Feeling“ mitnehmen.
Die BMW G 310 GS passt besser zu Fahrern, die ein vielseitiges Motorrad für den Alltag suchen: Stadtverkehr, entspannte Touren und gelegentliche Abstecher auf weniger perfekten Untergrund. Die BMW wirkt dabei oft entspannter im Handling und vermittelt ein kontrolliertes, alltagstaugliches Fahrgefühl.
Kurz gesagt: Yamaha für Asphalt-Fahrspaß, BMW für Vielseitigkeit und unkomplizierte Nutzung.