| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2011 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
- leicht und wendig
- unkompliziert
- günstiger Verbrauch
- solide Verarbeitung
- genug Platz für Beifahrer/in
- versprüht wenig Emotionen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 192 | kg |
| Radstand | 1.477 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.477 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 652 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
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Yamaha XSR 900 GP vs. BMW G 650 GS – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt oft genau darin die spannendste Frage: Was passt wirklich zum eigenen Fahrstil? Die Yamaha XSR 900 GP steht für einen modernen Retro-Look, sportliche Akzente und ein Fahrgefühl, das Lust auf zügige Landstraßen macht. Die BMW G 650 GS dagegen ist als pragmatische Reiseenduro bekannt: unkompliziert, alltagstauglich und mit dem Anspruch, auch abseits des reinen Asphalt-Programms eine gute Figur zu machen. Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – ohne Zahlen-Listen, aber mit Blick darauf, wie sich die Eigenschaften im Alltag bemerkbar machen.
Erster Eindruck: Charakter und Einsatzprofil
Yamaha XSR 900 GP – Retro mit sportlichem Anspruch
Die XSR 900 GP wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf Stil setzt: runde Formen, markante Details und ein Gesamtbild, das nach „Spaß am Fahren“ aussieht. Gleichzeitig ist sie nicht nur Show. Das Fahrkonzept zielt klar darauf, dass man Kurven dynamisch angeht und das Motorrad dabei stabil und direkt bleibt. Wer gerne beschleunigt, zügig fährt und das Motorrad als „Allround-Sportler“ versteht, wird hier schnell warm.
BMW G 650 GS – Reiseenduro für den Alltag
Die G 650 GS ist weniger auf Show getrimmt, sondern auf Funktion. Der Charakter ist bodenständig: aufsteigen, losfahren, sich wohlfühlen. Gerade im Stadtverkehr und auf gemischten Strecken spielt sie ihre Stärken aus. Auch wenn der Fokus nicht auf maximaler Sportlichkeit liegt, ist das Motorrad so ausgelegt, dass es sich leicht kontrollieren lässt und Fahrten über längere Strecken angenehm bleiben.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Fahrgefühl zeigt
Im Vergleich zeigt sich ein deutliches Muster: Die Yamaha XSR 900 GP liefert ein Fahrgefühl, das stärker auf Dynamik ausgelegt ist. Das bedeutet: Beim Herausbeschleunigen aus Kurven und beim zügigen Fahren fühlt sich das Motorrad „wach“ an. Die Gasannahme wirkt dabei so, dass man das Tempo gut dosieren kann, ohne ständig gegen das Motorrad arbeiten zu müssen. Wer gerne sportlich fährt, profitiert von dieser direkten Abstimmung.
Die BMW G 650 GS setzt dagegen auf einen eher ruhigen, kontrollierten Charakter. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, gleichmäßig zu laufen und auch bei wechselnden Bedingungen souverän zu bleiben. Beim Beschleunigen aus dem Stand oder bei moderatem Tempo wirkt sie besonders angenehm, weil sie nicht „drängt“, sondern mitmacht. Für entspanntes Cruisen und für Strecken, bei denen man nicht ständig am Limit fahren will, ist das ein Vorteil.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Yamaha: Kurvengefühl und sportliche Linie
Die XSR 900 GP spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es kurvig wird. Das Fahrwerk unterstützt eine sportliche Linie: Das Motorrad bleibt in Schräglage gut kontrollierbar und vermittelt ein Gefühl von Stabilität, wenn das Tempo steigt. Gleichzeitig ist das Handling so ausgelegt, dass Richtungswechsel nicht unnötig schwer wirken. Das macht die Yamaha besonders interessant für Fahrer, die gerne „mit dem Motorrad arbeiten“ und Kurven aktiv gestalten.
BMW: Komfort und souveräne Kontrolle
Die G 650 GS ist auf Alltagstauglichkeit und kontrolliertes Fahren ausgelegt. Das Fahrwerk wirkt so, dass Unebenheiten nicht sofort in den Vordergrund drängen. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das auch auf längeren Strecken angenehm bleibt. In Situationen, in denen die Straße nicht perfekt ist – etwa bei schlechterem Belag oder wechselnden Untergründen – kann die BMW ihre Stärke ausspielen: Sie wirkt berechenbar und lässt sich gut führen, ohne dass man ständig nachjustieren muss.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man sich wohlfühlt. Die Yamaha XSR 900 GP orientiert sich stärker an einem sportlicheren Konzept. Das bedeutet: Die Haltung ist tendenziell aktiver, wodurch man schneller in eine „Fahrposition“ kommt, die zu zügigem Fahren passt. Für kurze bis mittlere Touren ist das oft ideal, während längere Strecken je nach persönlicher Körpergröße und Fahrstil unterschiedlich empfunden werden können.
Die BMW G 650 GS bietet eine eher entspannte, aufrechte Auslegung. Das hilft besonders im Alltag, etwa im Stadtverkehr oder bei längeren Fahrten, bei denen man nicht permanent in einer sportlichen Haltung „arbeiten“ möchte. Wer Wert auf Komfort legt und auch mal entspannt über Land fährt, findet hier häufig die passendere Grundlage.
Bremsen und Fahrassistenz: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied im Anspruch: Die Yamaha wirkt darauf abgestimmt, dass man auch bei sportlicherem Fahren zügig Vertrauen aufbaut. Das hilft in Kurven, beim Anbremsen und beim dynamischen Wechsel zwischen Beschleunigen und Verzögern.
Die BMW setzt ebenfalls auf sicheres Verzögern, aber mit einem Fokus auf Alltag und Kontrolle. Gerade wenn die Strecke unruhiger wird oder man nicht ständig „sportlich“ fährt, ist das ein Plus: Die Bremsleistung fühlt sich dann nicht nur stark, sondern vor allem berechenbar an.
Ausstattung und Alltag: Was zählt im echten Leben?
Im Alltag entscheidet nicht nur der Motor, sondern auch, wie gut das Motorrad zu den eigenen Routinen passt. Die Yamaha XSR 900 GP ist besonders attraktiv für Fahrer, die das Motorrad als Erlebnis sehen: Sie wirkt wie ein Bike, das man gerne aus der Garage holt, um einfach zu fahren – auch wenn es „nur“ eine Runde um die Ecke ist. Der Retro-Charakter sorgt zusätzlich dafür, dass sie optisch schnell zum Blickfang wird.
Die BMW G 650 GS punktet eher mit dem „funktioniert einfach“-Gefühl. Sie ist häufig die Wahl, wenn man ein Motorrad sucht, das vielseitig einsetzbar ist: für Pendeln, für Touren und auch für Strecken, bei denen der Untergrund nicht immer perfekt ist. Wer Wert auf unkomplizierte Nutzung legt, findet hier eine solide Basis.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha XSR 900 GP – Stärken
- Sportliches Fahrgefühl mit direktem Ansprechverhalten beim Beschleunigen.
- Kurvenorientierte Stabilität, die dynamisches Fahren unterstützt.
- Starker Charakter durch den Retro-Look mit klarer Performance-Anmutung.
Yamaha XSR 900 GP – Schwächen
- Wer sehr entspannt und „aufrecht“ fahren möchte, empfindet die sportlichere Haltung eventuell als weniger passend.
- Im Fokus steht eher der Asphalt-Genuss als das Abenteuer auf sehr unruhigen Untergründen.
BMW G 650 GS – Stärken
- Alltagstauglichkeit mit komfortabler, kontrollierter Sitzposition.
- Berechenbares Handling, besonders auf wechselnden Streckenbedingungen.
- Vielseitiges Einsatzprofil für Stadt, Land und „gemischte“ Touren.
BMW G 650 GS – Schwächen
- Wer maximale Dynamik und sportliche Attacke sucht, wird bei der Yamaha eher mehr „Biss“ spüren.
- Der Fokus liegt stärker auf Komfort und Kontrolle als auf maximaler Kurvenagilität im sportlichen Sinn.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zu den eigenen Prioritäten passt. Die Yamaha XSR 900 GP ist besonders passend für Fahrer, die gerne zügig unterwegs sind, Kurven aktiv angehen und ein Motorrad möchten, das sich dynamisch anfühlt und dabei optisch stark überzeugt. Sie eignet sich auch dann, wenn das Motorrad nicht nur für eine Art von Strecke gedacht ist, aber der Spaßfaktor im Vordergrund steht.
Die BMW G 650 GS ist die bessere Wahl für alle, die ein unkompliziertes, komfortorientiertes Motorrad suchen: für Pendeln, Touren mit wechselnden Untergründen und für Fahrten, bei denen man nicht ständig sportliche Höchstleistung abrufen muss. Wer ein Motorrad möchte, das sich leicht handhaben lässt und dabei zuverlässig bleibt, findet in der BMW häufig die passendere Basis.
Fazit:
Die Yamaha XSR 900 GP ist die richtige Wahl, wenn im Alltag vor allem Dynamik, sportliches Kurvengefühl und ein Motorrad mit klarer Performance-Identität zählen. Sie spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo zügiges Fahren Spaß macht und das Motorrad aktiv „mitarbeitet“. Die BMW G 650 GS überzeugt dagegen durch ihren alltagstauglichen Charakter: komfortable Ergonomie, berechenbares Handling und ein Einsatzprofil, das auch auf gemischten Strecken funktioniert. Wer häufig pendelt, längere Touren entspannt angehen möchte oder sich nicht auf perfekten Asphalt verlassen kann, liegt mit der BMW meist besser. Kurz gesagt: Yamaha für den sportlich-dynamischen Fahrstil und den Retro-Genuss mit Biss, BMW für Komfort, Kontrolle und vielseitige Touren ohne Stress. So wird aus dem Vergleich schnell eine klare Entscheidung – passend zu dem, was wirklich gefahren werden soll.