| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2004 bis 2012 | |
Pro und Kontra
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
- Fahrgefühl
- Sitzkomfort
- Langlebigkeit
- Preis
- hohe Kosten bei Reparaturen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.450 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 120 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 349 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Tragender Motor-Getriebe-Verbund | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweigelenk-Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse ( Ø 265 mm) | |
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
Fazit - was bleibt hängen
Ein wirklich tolles Motorrad, mit dem man lange Freude haben kann. Und mal ehrlich: die Reiseenduro GS von BMW zählt zu den meistverkauften Motorrädern der Welt und belegt bei uns in Deutschland seit Jahren unangefochten Platz eins. Man darf sich also an dieser Stelle durchaus die Frage stellen, ob sich eine solche Masse an Motorradfahrern wirklich irren kann? Wir glauben das nicht und finden auch die 2010er-Variante der GS äußerst ansprechend! Einziges Manko: GS fahren ist nicht günstig. Denn auch gebraucht und mit hoher Laufleistung haben diese Motorräder ihren Preis. Aber so ist das eben mit der R1200GS. Wer einmal eine hat, gibt diese offensichtlich nicht so leicht wieder her. Und wenn überhaupt, lässt man sich den Verlust entsprechend entlohnen.
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Yamaha XSR 900 GP vs. BMW R 1200 GS K25 – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder so unterschiedliche Welten verkörpern, wird die Entscheidung spannend: Die Yamaha XSR 900 GP steht für einen modernen Retro-Look, ein agiles Fahrgefühl und den Spaßfaktor im Alltag. Die BMW R 1200 GS K25 dagegen ist die klassische Referenz für Reiseenduro-Fans – mit Fokus auf Komfort, Reichweite und souveräne Langstrecken-Tauglichkeit. Genau hier lohnt sich der Vergleich: Nicht nur, was die Modelle auf dem Papier leisten, sondern wie sie sich im Alltag und auf Touren anfühlen.
Grundcharakter: Retro-Naked vs. Reiseenduro
Yamaha XSR 900 GP: sportlich-eleganter Alltagsspaß
Die Yamaha XSR 900 GP wirkt wie ein Statement: kompakt, leicht im Auftritt und mit einer Haltung, die Lust auf kurvige Strecken macht. Der Motorcharakter ist dabei deutlich „direkter“ als bei vielen großen Tourern – die Maschine reagiert spürbar auf Gasimpulse und lädt dazu ein, zügig zu fahren, ohne dass es sich nach „Dauerstress“ anfühlt. Wer ein Motorrad sucht, das sich in der Stadt genauso gut bewegt wie auf Feierabendrunden, findet hier einen starken Kandidaten.
BMW R 1200 GS K25: souverän, komfortorientiert, tourenstark
Die BMW R 1200 GS K25 ist weniger „laut im Charakter“, sondern eher „verlässlich“. Die GS vermittelt ein Gefühl von Stabilität und Kontrolle – besonders dann, wenn die Strecke länger wird oder das Wetter wechselt. Das Motorrad ist auf Alltag und Reisen ausgelegt: Man sitzt entspannt, das Fahrwerk arbeitet ruhig, und das Gesamtpaket wirkt wie gemacht für Kilometer, die sich nicht nach „Anstrengung“ anfühlen sollen.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Yamaha XSR 900 GP und der BMW R 1200 GS K25 geht es weniger um „wer ist stärker“, sondern darum, wie die Leistung nutzbar wird. Die Yamaha spielt ihre Stärken im dynamischen Bereich aus: Gasannahme und Beschleunigung wirken lebendig, wodurch sich Überholmanöver und zügige Passagen leicht anfühlen. Die BMW punktet dagegen mit einem gleichmäßigeren Drehmomentgefühl und einer Art „Dauerzug“, der das Fahren auf längeren Strecken angenehm macht. Dadurch entsteht ein Unterschied im Fahrstil: Die Yamaha belohnt aktives Fahren, die BMW eher entspanntes Vorankommen.
Stärken der Yamaha beim Fahrgefühl
- Direkte Reaktion auf Gasbefehle
- Lebendiges Beschleunigungsgefühl für kurvige Strecken
- Mehr „Sportlichkeit“ im Alltagsrhythmus
Stärken der BMW beim Fahrkomfort
- Ruhiger, souveräner Antrieb für lange Touren
- Gute Nutzbarkeit im Alltag durch gleichmäßige Kraftentfaltung
- Entspanntes Tempo ohne ständiges Nachdenken
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie?
Die Sitzposition ist ein zentraler Unterschied. Die Yamaha XSR 900 GP ist als Naked/Retro-Modell eher auf eine sportlichere Haltung ausgelegt. Das sorgt für ein agiles Gefühl und unterstützt das schnelle Umsetzen von Richtungswechseln. Gleichzeitig kann die aufrechte, aber kompakte Position je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit nach längerer Zeit „mehr Aufmerksamkeit“ verlangen.
Die BMW R 1200 GS K25 ist dagegen klar auf Komfort ausgelegt. Die Ergonomie wirkt so, dass man auch nach mehreren Stunden noch gerne weiterfährt. Das ist besonders relevant, wenn Touren nicht nur aus einer Runde bestehen, sondern aus Tagesetappen. Wer häufig lange Strecken fährt oder auch mal unruhige Straßenbedingungen gewohnt ist, profitiert von der GS-typischen Auslegung.
Fahrwerk und Handling: Agil vs. stabil
Beim Handling zeigt sich die Philosophie beider Motorräder sehr deutlich. Die Yamaha XSR 900 GP fühlt sich in Kurven und beim schnellen Richtungswechsel eher „leicht“ an. Das macht sie zu einem Motorrad, das man gerne bewegt – und das sich nicht nach Arbeit anfühlt, wenn die Strecke abwechslungsreich wird.
Die BMW R 1200 GS K25 spielt ihre Stärke in Stabilität und Ruhe aus. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder auf längeren Autobahnabschnitten wirkt das Fahrwerk kontrolliert. Auch wenn die Straße nicht perfekt ist, bleibt das Motorrad berechenbar. Das ist ein großer Vorteil, wenn man Touren plant, bei denen man nicht ständig „auf den Untergrund reagieren“ möchte.
Yamaha: Vorteile im Kurvenalltag
- Agiles Einlenken und dynamisches Kurvengefühl
- Gute Unterstützung für sportliche Linienwahl
- Mehr Fahrspaß bei kürzeren, intensiven Strecken
BMW: Vorteile auf langen Strecken
- Stabile Fahrweise bei wechselnden Bedingungen
- Komfortorientiertes Zusammenspiel aus Fahrwerk und Ergonomie
- Weniger Ermüdung bei Tagesetappen
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Bremsen
Beide Motorräder sind auf Alltags- und Tourenbetrieb ausgelegt, aber sie vermitteln unterschiedlich viel „Gefühl“ in der Bremsphase. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt beim sportlichen Fahren besonders passend, weil das Motorrad beim Verzögern schnell wieder in die nächste Aktion übergeht. Die BMW R 1200 GS K25 punktet mit einem insgesamt souveränen Bremsverhalten, das sich gut in den Reisealltag einfügt – inklusive dem Gefühl, dass man auch bei längeren Fahrten sicher und kontrolliert bleibt.
Windschutz und Alltag: Stadt, Land, Autobahn
Im Alltag entscheidet oft Kleines: Wind, Sitzkomfort, Übersicht und die Frage, wie entspannt man bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten bleibt. Die Yamaha XSR 900 GP ist als Naked-Modell naturgemäß stärker dem Wind ausgesetzt. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – viele mögen gerade dieses „unmittelbare“ Fahrgefühl. Auf längeren Autobahnabschnitten kann jedoch ein größerer Windkomfort fehlen, weshalb sich hier die Frage stellt, ob eine passende Verkleidung oder ein Zubehör-Windschutz gewünscht ist.
Die BMW R 1200 GS K25 ist in dieser Hinsicht klar im Vorteil: Durch die Reiseenduro-Ausrichtung ist der Windschutz meist besser in das Gesamtkonzept eingebunden. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Autobahn oder zügige Landstraßen gefahren werden. Auch im Regen oder bei wechselnden Bedingungen wirkt die GS insgesamt „tourenfertiger“.
Technik, Wartung und Alltagskosten: Worauf man beim Kauf achten sollte
Bei der Kaufentscheidung spielen neben dem Fahrgefühl auch Aspekte wie Wartungsfreundlichkeit, Teileverfügbarkeit und der allgemeine Zustand eine Rolle. Die BMW R 1200 GS K25 ist als Modell in vielen Regionen sehr verbreitet, wodurch sich Service und Ersatzteilthemen in der Praxis oft einfacher gestalten. Gleichzeitig ist bei jeder gebrauchten GS – wie bei jedem Motorrad – ein genauer Blick auf Wartungsnachweise und typische Verschleißpunkte sinnvoll.
Die Yamaha XSR 900 GP richtet sich eher an Fahrer, die ein Motorrad mit Charakter suchen, das sich modern und zugleich nostalgisch anfühlt. Auch hier gilt: Beim Gebrauchtkauf sind Pflegezustand, Wartungshistorie und der technische Gesamteindruck entscheidend. Wer regelmäßig fährt und das Motorrad gut im Blick behält, bekommt mit der Yamaha häufig ein sehr stimmiges Gesamtpaket aus Fahrspaß und Alltagstauglichkeit.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha XSR 900 GP – Stärken
- Agiles, lebendiges Fahrgefühl für kurvige Strecken
- Retro-Optik mit moderner Auslegung
- Ideal, wenn das Motorrad im Alltag „mitfahren“ soll, nicht nur „reisen“
Yamaha XSR 900 GP – Schwächen
- Weniger Windschutz als bei Reiseenduros
- Für sehr lange Autobahnfahrten kann Komfort durch Zubehör oder Fahrstil begrenzt sein
BMW R 1200 GS K25 – Stärken
- Komfort und Stabilität für lange Touren
- Entspanntes Fahrgefühl durch gleichmäßige Kraftentfaltung
- Sehr passend, wenn unterschiedliche Streckenarten geplant sind
BMW R 1200 GS K25 – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ im schnellen Richtungswechsel als eine Naked
- Wer primär kurze, sportliche Runden fährt, könnte den Fokus der GS als „zu groß“ empfinden
Welche Wahl passt? Typische Käuferprofile
Die Yamaha XSR 900 GP ist besonders dann die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem für den Alltag, für Feierabendrunden und für kurvige Strecken genutzt wird. Wer ein Motorrad möchte, das sich schnell „in Bewegung“ setzt, das optisch auffällt und das Fahrgefühl eher sportlich und direkt sein soll, trifft mit der Yamaha häufig genau den Nerv.
Die BMW R 1200 GS K25 ist dagegen die richtige Wahl, wenn Touren im Vordergrund stehen: längere Etappen, wechselnde Bedingungen, mehr Komfort und ein Motorrad, das auch nach vielen Kilometern noch souverän wirkt. Wer häufig unterwegs ist, Wert auf Stabilität legt und ein Reiseenduro-Gefühl sucht, bekommt mit der GS ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Fazit:
Die Yamaha XSR 900 GP ist das Bike für alle, die vor allem Fahrspaß im Alltag suchen: kurvige Strecken, dynamische Gasannahme und ein agiles Handling stehen hier klar im Mittelpunkt. Wer kurze bis mittlere Touren mag und dabei den unmittelbaren Naked-Charakter genießen möchte, findet in der Yamaha eine sehr passende Wahl. Ihre Schwäche liegt weniger im Können als im Konzept: Bei langen Autobahnabschnitten kann der Windschutz weniger Komfort bieten als bei Reiseenduros.
Die BMW R 1200 GS K25 ist die bessere Entscheidung für Fahrer, die regelmäßig lange Strecken fahren oder ein Motorrad wollen, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig und stabil bleibt. Komfort, souveräne Kraftentfaltung und ein tourenorientiertes Gesamtgefühl machen die GS besonders attraktiv für Reisen. Wer dagegen primär sportlich-agil unterwegs sein möchte, könnte die GS im direkten Vergleich als weniger „leicht“ empfinden.
Kurz gesagt: Yamaha für dynamischen Alltags- und Kurvenspaß, BMW für Komfort, Stabilität und lange Touren.