| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 13.100 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2017 | |
Pro und Kontra
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
- für eine Boxer-Maschine relativ leicht
- kräftiger Motor mit Charakter
- als agiler Tourer aufrüstbar
- kein Technik-Overload
- sicheres Fahrgefühl
- nicht ganz billig
- Windschutz unterirdisch
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.300 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 125 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 363 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
| Rahmenbauart | zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | Upside-Down 45 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 276 mm) | |
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
Fazit - was bleibt hängen
Wunderbar, diese BMW R1200 R. Nicht nur schön, schnell und sicher, sondern auch potent genug für eine Alpentour. Dazu braucht es natürlich ein Koffersystem, welches bei BMW ganz schön ins Geld geht. Und eben eine Tourenscheibe, die im Zweitmarkt (z.B. MRA) für etwa 150 Euro zu haben ist. So ausgerüstet dürfte man in den Bergen den anderen Bikern ganz schön um die Ohren fahren, denn die 1200er bringt alles mit, was es dafür braucht: Kraft, Agilität, Wendigkeit und vor allem das Gefühl der Sicherheit, dass einem mit diesem Bike eigentlich nicht viel passieren kann.MotorradTest.de auf YouTube
Yamaha XSR 900 GP vs. BMW R 1200 R – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Yamaha XSR 900 GP steht für Retro-Design, lebendigen Charakter und eine moderne, alltagstaugliche Auslegung. Die BMW R 1200 R dagegen setzt auf die typische Boxer-Logik, viel mechanische Souveränität und ein Fahrgefühl, das sich eher nach „Gelassenheit“ als nach „Hektik“ anfühlt. Beide Bikes sind für viele Einsatzszenarien interessant – aber sie spielen ihre Stärken auf unterschiedliche Weise aus.
Grundidee: Retro-Naked vs. klassischer Roadster
Yamaha XSR 900 GP: Stil und Agilität
Die Yamaha XSR 900 GP wirkt wie ein Blick zurück in die 70er, aber mit dem Anspruch, sich wie ein modernes Naked Bike zu fahren. Das Design ist bewusst markant: runde Formen, stimmige Proportionen und ein Look, der nicht nach „unauffällig“ aussieht. Im Fahrbetrieb zeigt sich das Konzept als klarer Fokus auf Dynamik und ein direktes Ansprechverhalten.
BMW R 1200 R: Boxer-Charakter und Alltagssouveränität
Die BMW R 1200 R ist ein Roadster, der sich weniger über Show und mehr über Substanz definiert. Der Boxermotor prägt das Gefühl: gleichmäßige Schubentfaltung, ein charakteristisches Laufbild und eine Art von „Stabilität“, die man besonders bei längeren Strecken spürt. Dazu kommt ein Fahrstil, der eher auf Kontrolle und Komfort setzt.
Motor und Fahrgefühl im Vergleich
Beim Motor geht es nicht nur um Zahlen, sondern um das, was daraus im Alltag wird. Die Yamaha XSR 900 GP liefert ein spürbar lebendiges Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig beschleunigt, beschleunigungsstark aus Kurven heraus gefahren oder einfach „mit Gefühl“ gefahren wird. Die BMW R 1200 R dagegen wirkt im Vergleich oft wie ein ruhigerer Partner: Der Boxer schiebt gleichmäßig und lässt sich sehr gut dosieren. Das ist ein Vorteil, wenn man entspannt unterwegs ist oder wenn die Strecke nicht ständig nach „Sport“ ruft.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut gegenüberstellen: Die Yamaha punktet mit Temperament und einem direkteren Gefühl zwischen Gasgriff und Vortrieb. Die BMW punktet mit Souveränität und einem Motorcharakter, der auch bei längeren Fahrten wenig „Nerven“ kostet. Als Schwäche kann man bei der Yamaha eher den Anspruch sehen, das Potenzial aktiv zu nutzen, während die BMW ihre Stärken besonders dann ausspielt, wenn man nicht ständig maximale Dynamik abruft, sondern gleichmäßig fährt.
Fahrwerk, Handling und Bremsen: Wie unterschiedlich fühlt sich „Kontrolle“ an?
Im Handling zeigen sich die typischen Unterschiede zwischen einem eher agilen Naked Bike und einem komfortorientierten Roadster. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt im Alltag häufig handlicher und lädt dazu ein, Kurven zügig anzusteuern. Das Fahrwerk unterstützt dieses Konzept mit einem spürbaren Fokus auf Beweglichkeit. Gleichzeitig kann genau das bedeuten, dass man bei sehr ruppigen Straßen oder längeren Autobahnabschnitten stärker auf die eigene Fahrweise achten muss, um das Setup optimal zu nutzen.
Die BMW R 1200 R vermittelt dagegen ein Gefühl von Ruhe. Das Fahrwerk ist darauf ausgelegt, die Strecke zu „tragen“ statt sie nur zu „spielen“. Gerade bei wechselnden Bedingungen – Stadtverkehr, Landstraße, längere Tour – ist das ein Plus. Die Bremsen und das Gesamtpaket aus Verzögerung und Stabilität wirken oft so, dass man sich auf das Motorrad verlassen kann, ohne jedes Mal neu „einzufühlen“. Als mögliche Schwäche kann man sehen, dass das Handling im Vergleich zur Yamaha weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn man sehr sportlich und spontan um die Ecke will.
Ergonomie: Sitzposition und Alltagstauglichkeit
Ergonomie entscheidet im Alltag oft mehr als man denkt. Die Yamaha XSR 900 GP bietet eine Sitzposition, die sportlich genug ist, um zügig zu fahren, aber nicht so kompromisslos, dass man nach kurzer Zeit unzufrieden ist. Sie passt gut zu Fahrern, die gerne dynamisch unterwegs sind und bei denen das Motorrad „mitdenken“ soll.
Die BMW R 1200 R zielt stärker auf eine entspannte Haltung. Das ist besonders interessant, wenn häufig längere Strecken gefahren werden oder wenn der Fokus auf Komfort liegt. Die BMW wirkt dabei oft wie ein Motorrad, das man einfach „laufen lässt“ – und das ist für viele Fahrer genau der Punkt. Als Schwäche könnte man höchstens anmerken, dass die Yamaha für sehr sportlich orientierte Fahrer gefühlt unmittelbarer wirkt, während die BMW eher auf Gelassenheit setzt.
Ausstattung und Fahrassistenz: Was hilft wirklich?
Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr ist besser“, sondern darum, was im Alltag spürbar ist. Die Yamaha XSR 900 GP punktet typischerweise mit einem modernen Gesamtpaket, das sich gut anfühlt, ohne den Charakter zu überdecken. Gerade im Bereich Bedienbarkeit und Übersichtlichkeit ist das Motorrad oft so ausgelegt, dass man sich schnell zurechtfindet.
Die BMW R 1200 R setzt häufig auf ein stimmiges Zusammenspiel aus Komfort und Technik. Wenn Assistenz- oder Komfortfunktionen vorhanden sind, dann sind sie meist darauf ausgelegt, das Fahren entspannter zu machen – etwa durch bessere Unterstützung im Alltag oder durch ein insgesamt „runderes“ Fahrgefühl. Eine mögliche Schwäche ist, dass man bei BMW je nach Ausstattung stärker auf die konkrete Konfiguration achten muss, damit man genau das bekommt, was man erwartet.
Reisetauglichkeit: Stadt, Landstraße und längere Tour
Beide Motorräder können reisen, aber sie tun es auf unterschiedliche Weise. Die Yamaha XSR 900 GP eignet sich besonders gut für Touren mit vielen Kurven und häufigen Richtungswechseln. Wer gerne zügig fährt und die Strecke als Spielplatz sieht, wird sich schnell zuhause fühlen. Für lange Autobahnphasen ist sie grundsätzlich geeignet, aber das Fahrgefühl bleibt stärker „nervös“ im Sinne von lebendig – was nicht jeder als Vorteil empfindet.
Die BMW R 1200 R ist oft die bessere Wahl, wenn die Reise auch mal „lang und gleichmäßig“ wird. Der Boxer und die ruhige Abstimmung sorgen dafür, dass man sich weniger verkrampft. Das macht sie interessant für Fahrer, die Komfort und Konstanz höher gewichten als maximale Spontanität. Als Schwäche kann man sehen, dass die Yamaha im Kurven- und Beschleunigungsgefühl oft direkter wirkt, während die BMW eher auf Stabilität und gleichmäßigen Fluss setzt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha XSR 900 GP – typische Pluspunkte
- Lebendiges Fahrgefühl mit direktem Ansprechverhalten
- Retro-Optik, die modern umgesetzt ist
- Agiles Handling für Kurven und dynamische Strecken
- Alltagsorientierte Abstimmung, ohne den Spaß zu verlieren
Yamaha XSR 900 GP – mögliche Nachteile
- Wer sehr entspannt und „gleichmäßig“ fahren will, empfindet die Yamaha manchmal als zu lebendig
- Bei sehr ruppigen Straßen kann man das Setup stärker spüren und muss die Fahrweise anpassen
BMW R 1200 R – typische Pluspunkte
- Boxer-Charakter mit souveräner Schubentfaltung
- Komfort und Ruhe für längere Strecken
- Stabilität im Fahrverhalten, besonders bei wechselnden Bedingungen
- Stimmiges Gesamtpaket aus Fahrwerk, Bremsgefühl und Ergonomie
BMW R 1200 R – mögliche Nachteile
- Im Vergleich zur Yamaha wirkt das Handling weniger „leichtfüßig“
- Je nach Ausstattung sollte man genau prüfen, was im konkreten Motorrad enthalten ist
Für wen welches Motorrad passt
Die Entscheidung hängt am Ende weniger von „besser“ ab, sondern davon, welcher Fahrstil besser zum eigenen Alltag passt. Die Yamaha XSR 900 GP ist besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das optisch auffällt, sich direkt anfühlt und auf dynamische Fahrten ausgelegt ist. Wer gerne Kurven nutzt, häufig beschleunigt und das Motorrad als aktiven Begleiter sieht, trifft mit der Yamaha oft genau die richtige Wahl.
Die BMW R 1200 R ist dagegen eine starke Option für alle, die Komfort, Ruhe und einen souveränen Motorcharakter priorisieren. Wenn längere Strecken, wechselnde Straßenbedingungen und ein entspanntes Fahrgefühl im Vordergrund stehen, spielt die BMW ihre Stärken besonders überzeugend aus. Auch wer Wert auf ein „rundes“ Gesamtpaket legt, wird sich mit der BMW häufig schneller wohlfühlen.
Fazit:
Die Yamaha XSR 900 GP ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf lebendigem Fahrgefühl, direktem Ansprechverhalten und einem agilen Handling liegt. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die gerne dynamisch unterwegs sind, Kurven aktiv nutzen und ein Motorrad möchten, das optisch wie technisch Spaß macht. Wer dagegen eher gleichmäßig fährt, Komfort über maximale Spontanität stellt und sich auf ein ruhiges, souveränes Gesamtpaket verlassen möchte, findet in der BMW R 1200 R den stimmigeren Begleiter. Der Boxer-Charakter und die insgesamt entspannte Abstimmung machen sie zur starken Option für längere Touren und Alltag mit vielen Kilometern. Kurz gesagt: Yamaha für Temperament und Agilität, BMW für Ruhe, Stabilität und entspanntes Reisen.