| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 6.960 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
- Fahrkomfort
- einfache Bedienung
- Soziusplatz
- Reichweite und Verbrauch
- Keine Assistenzsysteme
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 782-790 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Nissin, Zweikolben-Bremszange ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
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Yamaha XSR 900 GP vs. Honda CB 500 F: Vergleich für Alltag, Landstraße und Fahrspaß
Wer zwischen der Yamaha XSR 900 GP und der Honda CB 500 F schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Auf der einen Seite steht ein deutlich sportlicherer, markanterer Auftritt mit dem Anspruch, mehr Dynamik zu liefern. Auf der anderen Seite geht es bei der CB 500 F vor allem um unkomplizierten Fahrspaß, gute Alltagstauglichkeit und ein Setup, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Beide Motorräder sind für viele Situationen geeignet – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.
Erster Eindruck: Charakter und Einsatzprofil
Die Yamaha XSR 900 GP wirkt wie ein Naked Bike mit Retro-Genen und gleichzeitig sportlichem Anspruch. Das Design ist auffällig, die Haltung wirkt entschlossen, und das Motorrad macht schon beim Anblick klar: Hier geht es nicht nur um „von A nach B“, sondern auch um Fahrgefühl und Präsenz. Die Honda CB 500 F dagegen ist eher die pragmatische Wahl. Sie wirkt weniger „Show“, mehr „Funktion“ – und genau das ist ihr Vorteil. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell anfühlt, leicht zu handeln ist und im Alltag nicht nervt, findet hier einen sehr stimmigen Ansatz.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich ein klarer Unterschied im Charakter. Die Yamaha XSR 900 GP ist spürbar darauf ausgelegt, mehr Reserven zu bieten und auch bei zügiger Fahrweise souverän zu bleiben. Das merkt man vor allem dann, wenn es nicht nur um entspanntes Dahingleiten geht, sondern um Beschleunigung, Überholen oder das schnelle Herausbeschleunigen aus Kurven. Die Maschine fühlt sich dabei „größer“ an – nicht im Sinne von schwer, sondern im Sinne von Dynamik und Durchzug.
Die Honda CB 500 F spielt dagegen ihre Stärken in der Alltagspraxis aus. Der Motor wirkt insgesamt gut dosierbar und harmoniert mit einer Fahrweise, die eher auf gleichmäßiges Tempo und sauberes Handling setzt. Gerade im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken ist das ein Plus: Man muss nicht ständig „arbeiten“, um voranzukommen. Auf der Landstraße macht die CB 500 F ebenfalls Spaß, allerdings eher im Bereich flüssiger Fahrt statt im Bereich maximaler sportlicher Ansprüche.
Stärken und Schwächen beim Motorvergleich
- Yamaha XSR 900 GP: Stärken liegen in mehr Dynamik, mehr Reserven und einem sportlicheren Ansprechverhalten. Schwäche: Wer vor allem entspannt und langsam fährt, bekommt möglicherweise mehr Motorrad, als man im Alltag wirklich braucht.
- Honda CB 500 F: Stärken liegen in gutem Alltagsgefühl, einfacher Dosierbarkeit und einem entspannten Fahrrhythmus. Schwäche: Wer regelmäßig sportlich unterwegs ist oder häufig hohe Geschwindigkeiten anpeilt, stößt früher an Grenzen.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Souveränität
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich in der Art, wie sie Kurven und Tempo „verarbeiten“. Die Yamaha XSR 900 GP vermittelt mehr Souveränität, wenn die Straße schneller wird. In zügigen Passagen wirkt die Maschine stabil und zielgerichtet. Das Fahrwerk unterstützt eine sportlichere Linie, und die Geometrie lädt dazu ein, Kurven aktiv zu fahren. Gleichzeitig bleibt sie nicht „unruhig“ – sie will nur klar geführt werden, statt sich treiben zu lassen.
Die Honda CB 500 F ist im Vergleich besonders angenehm, wenn es um Leichtigkeit und Übersicht geht. Sie fühlt sich handlich an und lässt sich im Stadtverkehr gut bewegen. Auf der Landstraße ist sie ebenfalls kompetent, aber eher als Motorrad für flüssiges Fahren: nicht als „Angriffsmaschine“, sondern als verlässlicher Begleiter, der Kurven sauber nimmt und dabei nicht überfordert.
Bremsen und Sicherheit im Vergleich
Beide Motorräder sind auf alltagstaugliche Sicherheit ausgelegt. Im direkten Vergleich zeigt sich jedoch: Die Yamaha XSR 900 GP wirkt bei sportlicherer Gangart insgesamt „präsenter“, weil sie mit mehr Reserven und einem dynamischeren Gesamtpaket zusammenarbeitet. Die Honda CB 500 F überzeugt vor allem durch gut dosierbares Bremsverhalten und ein Gefühl von Kontrolle – besonders dann, wenn der Fokus auf entspanntem Fahren liegt.
Komfort und Sitzposition: Wie lange macht das Fahren Spaß?
Komfort ist bei beiden Modellen ein Thema, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die Yamaha XSR 900 GP ist tendenziell sportlicher ausgelegt. Das kann auf kurzen Strecken großartig sein, weil die Maschine direkt anspricht und die Haltung „mitarbeitet“. Auf längeren Touren hängt es stark davon ab, wie man die Sitzposition interpretiert und wie man die Fahrt plant. Wer gerne zügig fährt und die Haltung sportlich mag, wird die Yamaha als sehr stimmig empfinden.
Die Honda CB 500 F ist in der Praxis oft entspannter. Die Sitzposition wirkt weniger fordernd, und das Motorrad bleibt auch bei längeren Fahrten alltagstauglich. Gerade wenn der Anspruch eher „komfortabel ankommen“ lautet, spielt die CB 500 F ihre Vorteile aus.
Ausstattung und Alltag: Was zählt, wenn man nicht nur am Wochenende fährt
Im Alltag entscheidet sich vieles an Kleinigkeiten: Übersicht, Ergonomie, Bedienbarkeit und das Gefühl, dass das Motorrad nicht ständig „mehr“ will. Die Yamaha XSR 900 GP punktet durch ihren Charakter und die sportliche Ausrichtung. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das sich auch optisch und vom Fahrgefühl her besonders anfühlt, bekommt hier genau das. Gleichzeitig ist sie eher die Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die bewusst mehr Dynamik suchen.
Die Honda CB 500 F ist dagegen die Maschine, die man gerne jeden Tag nutzt. Sie wirkt unkompliziert, lässt sich gut handhaben und passt zu einem Fahrstil, der nicht ständig nach „mehr“ verlangt. Das macht sie besonders attraktiv für Einsteiger, Wiedereinsteiger oder alle, die ein Motorrad möchten, das zuverlässig funktioniert und nicht ständig Aufmerksamkeit fordert.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Yamaha XSR 900 GP: Stärken: mehr Fahrspaß bei zügiger Fahrt, sportlicher Charakter, starke Präsenz. Schwächen: weniger „entspanntes“ Gesamtgefühl für reine Kurzstrecken, sportliche Ausrichtung kann je nach Fahrstil fordernder wirken.
- Honda CB 500 F: Stärken: unkompliziert, alltagstauglich, leicht zu bewegen, komfortorientierter. Schwächen: bei sehr sportlichen Ansprüchen oder häufigen Hochgeschwindigkeitsphasen fehlt früher die Reserve.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern vielmehr davon, wie gefahren wird. Die Yamaha XSR 900 GP ist besonders passend, wenn der Fokus auf Dynamik, sportlicherem Fahrgefühl und einem Motorrad liegt, das auch bei zügiger Fahrt Spaß macht. Sie ist ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die gerne Kurven aktiv fahren, Überholmanöver souverän angehen und ein Motorrad möchten, das sich nicht nach „Limit“ anfühlt.
Die Honda CB 500 F ist die bessere Wahl, wenn Alltag, einfache Handhabung und ein entspanntes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie passt gut zu Einsteigern, zu Menschen, die ein Motorrad für Stadt und Landstraße suchen, und zu allen, die ein verlässliches Gesamtpaket möchten, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt.
Fazit:
Die Yamaha XSR 900 GP ist die richtige Wahl, wenn mehr Dynamik, sportlicheres Ansprechverhalten und ein Motorrad mit klarer „Fahrspaß“-Identität gefragt sind. Wer gerne zügig unterwegs ist, Kurven aktiv fährt und auch auf längeren Strecken das Gefühl von Reserven genießen möchte, wird mit der Yamaha deutlich mehr „Kick“ erleben. Ihre Stärke liegt in der souveränen Performance und dem insgesamt dynamischeren Charakter – allerdings ist sie eher für Fahrerinnen und Fahrer gedacht, die diese Ausrichtung auch wirklich nutzen.
Die Honda CB 500 F überzeugt vor allem durch Alltagstauglichkeit, angenehme Dosierbarkeit und ein unkompliziertes Handling. Sie ist ideal für Stadtverkehr, für entspannte Landstraßenfahrten und für alle, die ein Motorrad suchen, das leicht zu fahren ist und dabei zuverlässig funktioniert. Wer weniger sportliche Ambitionen hat, dafür aber Komfort, Übersicht und ein harmonisches Gesamtgefühl priorisiert, trifft mit der CB 500 F die passendere Entscheidung.