| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 8.689 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
- praktisches Staufach
- sehr zugängliches Motorrad
- einfache Bedienung
- gutes Display mit Navi-Anbindung via App
- schöner Sound
- mehr Power als man erwartet
- Windschild nicht verstellbar
- USB-Anschluss nicht Serie
- keine Blinker-Rückstellung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 802 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 59 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 69 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 173 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 403 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17M/C | |
| Reifen hinten | 160/60-ZR17M/C | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe mit radial montierten Zweikolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolbenbremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
Fazit
Die Honda NC 750 X ist so etwas wie der VW Golf der Motorräder: Robust, praktisch, alltagstauglich. Das Image ist so lala, aber jeder will sie haben. Dieser Cross-Over war im letzten Jahr immerhin unter den Top 5 der meistverkauften Honda-Motorräder in Deutschland! Sie fährt sich klasse, überfordert niemanden und lässt sich tadellos bedienen. Das neue Cockpit ist stark und die Doppelscheibe vorne hat ihr auch gut getan. Wer auf der Suche nach einem alltagstauglichen Tausendsassa ist und z.B. im Stadtverkehr keinen Bock mehr auf die Schalterei hat, der sollte sich die Honda NC 750 X mit DCT unbedingt ansehen.Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der NC 750 X könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
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Yamaha XSR 900 GP vs Honda NC 750 X: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder auf dem Papier ähnlich wirken, im Alltag aber ganz unterschiedliche Prioritäten setzen, wird der Vergleich spannend. Genau das passiert beim Yamaha XSR 900 GP und der Honda NC 750 X: Die eine Maschine steht für Charakter, Sound und ein spürbar sportliches Auftreten, die andere für Vernunft, Alltagstauglichkeit und ein Konzept, das den Alltag leichter macht. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sollte weniger nach Schlagworten gehen, sondern danach, welche Art von Fahrgefühl und Nutzung wirklich zum eigenen Alltag passt.
Grundidee: Emotion und Stil vs. pragmatischer Allround-Ansatz
Yamaha XSR 900 GP: Retro-Performance mit Fokus auf Fahrspaß
Die Yamaha XSR 900 GP wirkt wie ein Statement: Retro-Design trifft auf moderne Technik. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, dass sich jede Fahrt lebendig anfühlt – von der Stadt bis zur Landstraße. Dabei geht es nicht nur um Optik: Die Abstimmung zielt auf Dynamik, und das merkt man besonders dann, wenn das Tempo steigt oder die Strecke kurvig wird. Wer gern „mit dem Motorrad arbeitet“, findet hier ein Bike, das Lust auf Bewegung macht.
Honda NC 750 X: Alltagskomfort mit durchdachtem Konzept
Die Honda NC 750 X verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist weniger auf maximale Emotion getrimmt, sondern auf ein rundes Gesamtpaket für den Alltag: entspannte Sitzposition, gute Übersicht und ein Konzept, das lange Fahrten und Pendelstrecken angenehm macht. Die Maschine ist besonders dann stark, wenn der Fokus auf Alltagstauglichkeit liegt – also auf entspannter Handhabung, planbarer Reichweite und einem Fahrgefühl, das nicht ständig nach „mehr“ verlangt.
Motor und Antrieb: Wie sich die Charaktere im Alltag unterscheiden
Im Vergleich zeigt sich vor allem der Unterschied im Antriebskonzept. Die Yamaha XSR 900 GP setzt auf einen kräftigen, drehfreudigen Charakter. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das sich mit steigender Drehzahl immer mehr „öffnet“. Das ist ideal, wenn gern beschleunigt, überholt oder auf kurvigen Strecken zügig aus dem Winkel heraus gefahren wird. Die Honda NC 750 X wirkt dagegen in der Abstimmung oft wie ein Motor, der Ruhe ausstrahlt: Sie liefert gleichmäßige Kraft und unterstützt einen entspannten Fahrstil. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder lange Strecken ohne ständiges „Aufdrehen“ fahren möchte, profitiert von diesem ruhigen, kontrollierten Charakter.
Beide Motorräder können sportlich gefahren werden – aber auf unterschiedliche Weise. Die Yamaha belohnt Dynamik und Drehzahl, die Honda belohnt gleichmäßiges Tempo und Effizienz im Alltag.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Gelassenheit
Yamaha: spürbar sportlicheres Handling
Die Yamaha XSR 900 GP fühlt sich im Vergleich oft direkter an. Das Motorrad lädt dazu ein, Kurven aktiv zu fahren: Gas geben, Linie halten, leicht korrigieren – das funktioniert besonders gut, wenn die Strecke abwechslungsreich ist. Das Fahrwerk wirkt darauf ausgelegt, dass sich das Motorrad nicht „träge“ anfühlt, sondern mitarbeitet. Gleichzeitig kann das bedeuten, dass man bei sehr ruppigem Untergrund etwas mehr Aufmerksamkeit braucht, weil die sportlichere Ausrichtung stärker durchkommt.
Honda: komfortorientierte Stabilität
Die Honda NC 750 X punktet mit einem Fahrgefühl, das auf Stabilität und Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. Gerade bei längeren Fahrten oder auf weniger perfekten Straßen wirkt das Motorrad oft souveräner. Die Maschine vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, ohne dass man ständig „gegensteuern“ muss. Wer häufig pendelt, viel Landstraße fährt oder einfach entspannt ankommen möchte, wird diese Gelassenheit zu schätzen wissen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Tempo
Beim Vergleich der Bremsen zeigt sich: Beide Motorräder sind für ihren Einsatzbereich ausgelegt, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt tendenziell sportlicher, sodass sich Bremsmanöver bei zügigerer Fahrweise sehr direkt anfühlen. Die Honda NC 750 X setzt eher auf ein berechenbares, alltagstaugliches Bremsgefühl. Das ist besonders angenehm, wenn häufig aus dem Stadtverkehr heraus gebremst wird oder wenn man nicht ständig am Limit fährt, sondern einfach sicher und komfortabel unterwegs sein möchte.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie – und warum das zählt
Ein großer Unterschied im Vergleich liegt in der Ergonomie. Die Yamaha XSR 900 GP bietet eine Sitzposition, die sportlicher wirkt und das Motorrad „näher“ an den Fahrer bringt. Das unterstützt ein aktives Fahrgefühl, kann aber bei sehr langen Strecken oder bei häufigem Stop-and-Go-Verkehr je nach Körperbau weniger entspannend sein. Die Honda NC 750 X ist dagegen auf Alltagskomfort ausgelegt: Die Sitzposition wirkt oft entspannter, die Bedienung ist auf praktische Nutzung getrimmt. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder regelmäßig längere Strecken fährt, profitiert von dieser ergonomischen Ruhe.
Alltagstauglichkeit: Nutzung, Komfort und „Nebenfaktoren“
Im Alltag entscheidet nicht nur der Motor. Gerade bei der Honda NC 750 X spielt das Gesamtkonzept eine große Rolle: Die Maschine ist darauf ausgelegt, dass man sich schnell zurechtfindet und die Fahrt unkompliziert bleibt. Dazu gehören ein stimmiges Handling, eine angenehme Übersicht und ein Fahrgefühl, das nicht ständig nach „Einstellung“ verlangt.
Die Yamaha XSR 900 GP ist im Alltag ebenfalls nutzbar, aber sie wirkt stärker wie ein Motorrad, das man gern „spürt“. Wer Wert auf Stil, Sound und ein Motorrad legt, das sich nicht wie ein reines Transportmittel anfühlt, wird hier mehr Freude haben. Gleichzeitig kann die sportlichere Ausrichtung bedeuten, dass man bei sehr langen, entspannten Fahrten mehr auf Komfort-Details achten sollte (z. B. Windschutz, Sitzkomfort durch Zubehör oder persönliche Einstellung).
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha XSR 900 GP – Stärken
- Fahrspaß und Dynamik: spürbar sportlicher Charakter, der Kurven und Beschleunigung belohnt.
- Emotionales Gesamtpaket: Retro-Optik und ein Motorradgefühl, das Lust auf Fahrt macht.
- Direktes Handling: wirkt agil und unterstützt aktives Fahren.
Yamaha XSR 900 GP – Schwächen
- Komfortfokus nicht im Vordergrund: je nach Fahrprofil kann das sportlichere Setup weniger „entspannt“ wirken.
- Anspruch an den Fahrstil: wer sehr ruhig und gleichmäßig fährt, bekommt nicht immer den maximalen Nutzen aus der sportlichen Ausrichtung.
Honda NC 750 X – Stärken
- Alltagstauglichkeit: komfortorientiert, unkompliziert und gut für Pendelstrecken.
- Ruhiger, kontrollierter Antrieb: unterstützt gleichmäßiges Fahren ohne ständiges „Aufdrehen“.
- Gelassenes Handling: wirkt stabil und berechenbar im Alltag.
Honda NC 750 X – Schwächen
- Weniger „Show“ im Fahrgefühl: wer maximale Emotion sucht, könnte sich schneller „unterfordert“ fühlen.
- Sportliche Ansprüche: für sehr dynamische Fahrweise ist die Yamaha oft die emotionalere Wahl.
Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?
Der Vergleich wird am Ende vor allem eine Frage: Was soll das Motorrad im Alltag leisten? Die Yamaha XSR 900 GP passt besonders gut, wenn Fahrten regelmäßig als Erlebnis gedacht sind – wenn Kurven, Beschleunigung und ein lebendiges Motorradgefühl im Vordergrund stehen. Sie ist ideal für Strecken, auf denen man gern zügig unterwegs ist, und für Fahrer, die ein Motorrad nicht nur „benutzen“, sondern auch „genießen“ möchten.
Die Honda NC 750 X ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Alltag dominiert: Pendeln, Stadtverkehr, längere Touren mit Fokus auf Komfort und ein Konzept, das den Tag erleichtert. Wer ein Motorrad sucht, das zuverlässig funktioniert, ohne dass man ständig an der Fahrweise feilen muss, findet hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Fazit:
Die Yamaha XSR 900 GP ist die richtige Wahl, wenn Fahrspaß, Dynamik und ein emotionales Retro-Gefühl im Mittelpunkt stehen. Sie eignet sich besonders für Strecken, auf denen Kurven und Beschleunigung Spaß machen, und für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das aktiv fordert und belohnt. Die Honda NC 750 X ist dagegen die bessere Entscheidung, wenn Alltag, Komfort und ein unkompliziertes, berechenbares Fahrgefühl wichtiger sind. Sie passt ideal zu Pendlern, zu Menschen, die lange Strecken entspannt fahren wollen, und zu allen, die ein Motorrad suchen, das im Alltag einfach funktioniert, ohne dass man ständig „sportlich“ fahren muss. Kurz gesagt: Wer mehr Erlebnis will, greift zur Yamaha – wer mehr Alltagstauglichkeit und Ruhe sucht, ist mit der Honda besser bedient.