UVP 14.149 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 14.780 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Retro-Sportler: Schön, schnell und technisch auf der Höhe der Zeit
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Was kann das erste Elektro-Motorrad von Honda?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor !!!
  • glaubwürdige Retro-Optik
  • kerniger 3-Zylinder Sound
  • technisch gut ausgestattet
  • gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
Kontra:
  • typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
  • Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
Pro:
  • stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
  • zentraler und tiefer Schwerpunkt
  • spielerisch leichtes Fahrverhalten
  • Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
  • unterstützt DC-Schnellladen
  • Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
Kontra:
  • begrenzte Reichweite
  • Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
  • hoher Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht200kg
Radstand1.500mm
Länge2.160mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.180mm
Gewicht217kg
Radstand1.480mm
Länge2.156mm
Radstand1.480mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.085mm

Motor

Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartElektro
AntriebZahnriemen
Gänge1

Fahrleistungen

Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite280km
Leistung68 PS
Drehmoment100 NM
Höchstgeschw.129km/h
Reichweite140km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUSD Gabel (Federweg 130)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W) Tubeless
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W) Tubeless
Federung vorneShowa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenShowa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 17'
Reifen hinten150/60 17'

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenNissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm)

Fazit

So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!

Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 0.000€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Baujahre: 2016-2018
  • Verfügbarkeit: ab 12/2018
  • Farben: rot, knallgelb

Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken

Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.

Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.780 €
  • Verfügbarkeit: seit 07/2026
  • Farben: Grau, Schwarz, Schwarz mit Kupfer und Grau

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Yamaha XSR 900 GP vs. Honda WN7 – welcher Retro-Naked passt besser?

Wenn es um moderne Retro-Naked-Bikes geht, liegen die Erwartungen hoch: Charakter, Alltagstauglichkeit und ein Fahrgefühl, das sofort Lust auf die nächste Ausfahrt macht. Genau hier setzen der Yamaha XSR 900 GP und die Honda WN7 an. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie aus derselben Design-Werkstatt – doch beim genaueren Hinsehen zeigen sich Unterschiede, die im Alltag und auf längeren Strecken spürbar werden.

Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt: Motor und Antrieb, Fahrwerk und Handling, Bremsen, Sitzposition und Komfort sowie Ausstattung und Gesamteindruck. Dabei geht es nicht darum, ein Motorrad pauschal als „besser“ zu deklarieren, sondern darum, herauszufinden, welches Bike zu den eigenen Prioritäten passt.

Design und Charakter: Retro-Vibe, aber mit unterschiedlicher Handschrift

Yamaha XSR 900 GP: sportlicher Retro-Look

Die Yamaha XSR 900 GP wirkt deutlich „sportlicher“ interpretiert. Der Look ist zwar klar retro inspiriert, aber mit Akzenten, die an Performance und Dynamik erinnern. Das passt gut zu Fahrern, die nicht nur optisch Retro wollen, sondern auch ein Motorrad suchen, das sich lebendig und engagiert anfühlt.

Honda WN7: ruhiger, stimmiger Gesamteindruck

Die Honda WN7 präsentiert sich dagegen oft als stimmiger „Allrounder“ im Retro-Gewand. Der Stil wirkt weniger aggressiv, dafür harmonischer. Wer ein Motorrad möchte, das sich im Alltag unkompliziert anfühlt und dabei trotzdem Charakter zeigt, findet hier eine passende Richtung.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Bei Retro-Naked-Bikes entscheidet nicht nur die reine Leistungszahl, sondern vor allem, wie der Motor die Kraft bereitstellt. Genau hier unterscheiden sich die beiden Modelle in der Art, wie sie beschleunigen und wie „direkt“ sie auf Gasbefehle reagieren.

Yamaha XSR 900 GP: dynamisch und drehfreudig

Die Yamaha XSR 900 GP spielt ihre Stärken häufig dann aus, wenn es zügiger wird. Das Ansprechverhalten wirkt oft sportlich, und die Kraft entfaltet sich so, dass man schneller in einen flüssigen Rhythmus kommt. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Überholen wirkt das Motorrad dadurch sehr souverän.

Honda WN7: souverän und alltagstauglich

Die Honda WN7 zielt stärker auf ein gleichmäßiges, gut dosierbares Fahrgefühl. Das kann im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen ein echter Vorteil sein: weniger „Krawall“, mehr Kontrolle. Wer häufig in wechselnden Situationen unterwegs ist – Stop-and-Go, Baustellen, wechselnde Fahrbahnqualität – profitiert von einem Motor, der sich leicht beherrschen lässt.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Auch wenn beide Motorräder als Naked/Retro-Bikes auftreten, unterscheiden sie sich im Fahrwerksansatz. Das zeigt sich besonders bei Tempo, bei Lastwechseln und wenn die Straße nicht ganz so glatt ist, wie man es sich wünscht.

Yamaha XSR 900 GP: sportliches Setup für mehr Dynamik

Die Yamaha XSR 900 GP wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das gerne zügig gefahren wird. Das Fahrwerk unterstützt eine dynamische Linie, und das Handling vermittelt das Gefühl, dass man das Motorrad aktiv „mitnimmt“. In schnellen Kurven und bei zügigem Richtungswechsel kann das ein klarer Vorteil sein.

Honda WN7: komfortorientiert, trotzdem präzise

Die Honda WN7 legt den Fokus stärker auf Alltagstauglichkeit. Das Fahrwerk wirkt oft so abgestimmt, dass Unebenheiten nicht sofort in den Rücken „durchgereicht“ werden. Gleichzeitig bleibt das Motorrad handlich genug, um in der Stadt oder auf Landstraßen nicht träge zu wirken. Wer häufig kurze Strecken fährt oder auch mal länger unterwegs ist, merkt den Komfortvorteil.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Gerade bei Naked-Bikes ist das Bremsgefühl entscheidend, weil die Sitzposition und die offene Bauweise das Tempo oft schneller „sichtbar“ machen. Hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede in der Bremscharakteristik.

Yamaha XSR 900 GP: sportliches Bremsverhalten

Die Yamaha XSR 900 GP bietet tendenziell ein Bremsgefühl, das sportlich und direkt wirkt. Das hilft beim zügigen Fahren, weil man Verzögerung gut dosieren kann und sich das Motorrad dabei stabil anfühlt. In Situationen, in denen schnell entschieden werden muss, ist dieses Vertrauen ein Plus.

Honda WN7: kontrolliert und gut dosierbar

Die Honda WN7 punktet häufig mit einem kontrollierten Ansprechverhalten. Das ist besonders angenehm, wenn es im Alltag mal hektisch wird oder wenn die Fahrbahn rutschiger ist. Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist, schätzt oft genau diese „ruhige“ Bremscharakteristik.

Ergonomie und Komfort: Sitzposition entscheidet über den Fahrspaß

Retro-Naked-Bikes sind oft kompromissbehaftet: Man will Stil, aber auch eine Sitzposition, die nicht nach kurzer Zeit ermüdet. Hier zeigen sich Unterschiede, die man vor allem auf längeren Strecken spürt.

Yamaha XSR 900 GP: sportlicher, aber nicht unbequem

Die Yamaha XSR 900 GP wirkt in der Ergonomie eher auf sportliche Haltung ausgelegt. Das kann bedeuten, dass der Oberkörper etwas aktiver „arbeitet“, was beim dynamischen Fahren Spaß macht. Für kurze bis mittlere Strecken ist das meist sehr stimmig. Wer sehr lange Touren plant, sollte darauf achten, wie die eigene Körpergröße und Beweglichkeit zur Sitzgeometrie passt.

Honda WN7: entspannter für den Alltag

Die Honda WN7 bietet tendenziell eine entspanntere Auslegung. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen Komfort wichtiger ist als maximale Sportlichkeit. Gerade wenn häufig Stadtverkehr, Ampeln und wechselnde Streckenabschnitte anstehen, spielt diese Ausrichtung ihre Stärken aus.

Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt

Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „Features“, sondern darum, wie gut sich das Motorrad im Alltag nutzen lässt. Dazu zählen Bedienbarkeit, Übersichtlichkeit und die Art, wie das Motorrad auf unterschiedliche Fahrbedingungen reagiert.

Yamaha XSR 900 GP: Fokus auf Fahrdynamik

Die Yamaha XSR 900 GP wirkt insgesamt wie ein Motorrad, das die Fahrdynamik in den Vordergrund stellt. Das zeigt sich daran, wie stimmig das Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk und Bremsgefühl zusammenarbeitet. Wer gerne fährt, statt nur zu rollen, wird das besonders zu schätzen wissen.

Honda WN7: ausgewogenes Gesamtpaket

Die Honda WN7 wirkt dagegen wie ein ausgewogenes Paket für den Alltag. Die Abstimmung zielt darauf ab, dass das Motorrad in vielen Situationen „einfach funktioniert“. Das ist ein Vorteil, wenn das Bike nicht nur am Wochenende, sondern auch unter der Woche genutzt wird.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Yamaha XSR 900 GP

  • Dynamisches Fahrgefühl, das sportliche Fahrweise unterstützt.
  • Direktes Ansprechverhalten beim Beschleunigen und beim Wechsel zwischen Lastzuständen.
  • Sportlich wirkendes Gesamtpaket aus Handling und Bremsverhalten.

Schwächen bzw. mögliche Nachteile der Yamaha XSR 900 GP

  • Je nach Fahrstil kann die sportlichere Ausrichtung auf längeren Strecken stärker fordern.
  • Wer maximalen Komfort in den Vordergrund stellt, könnte die Abstimmung weniger „entspannt“ empfinden.

Stärken der Honda WN7

  • Alltagstauglichkeit durch gut dosierbares Fahrverhalten.
  • Komfortorientierte Ergonomie, die auch für längere Fahrten angenehm sein kann.
  • Kontrolliertes Bremsgefühl für wechselnde Situationen.

Schwächen bzw. mögliche Nachteile der Honda WN7

  • Wer maximale Sportlichkeit sucht, könnte das Fahrgefühl weniger „aggressiv“ empfinden.
  • In sehr sportlichen Szenarien kann das Setup weniger „auf Attacke“ wirken als bei der Yamaha.

Welche Wahl passt besser? – Empfehlung nach Fahrprofil

Am Ende entscheidet nicht nur das Motorrad, sondern der eigene Fahrstil. Die Yamaha XSR 900 GP ist besonders interessant, wenn dynamisches Fahren, ein engagiertes Ansprechverhalten und ein sportlich abgestimmtes Gesamtgefühl im Vordergrund stehen. Sie passt gut zu Fahrern, die Kurven gerne zügig annehmen, das Motorrad aktiv bewegen und sich beim Beschleunigen „mitziehen“ lassen.

Die Honda WN7 ist dagegen die bessere Wahl, wenn ein ausgewogenes, komfortorientiertes und leicht zu beherrschendes Motorrad gesucht wird. Wer viel im Alltag unterwegs ist, häufig zwischen Stadt und Landstraße wechselt und dabei Wert auf entspannte Ergonomie sowie kontrollierbares Fahrverhalten legt, wird mit der Honda oft zufriedener sein.

Fazit:

Die Yamaha XSR 900 GP ist die stimmige Wahl für alle, die Retro mögen, aber beim Fahren vor allem Dynamik suchen: Das Motorrad wirkt lebendig, unterstützt sportliche Linien und vermittelt ein direktes, engagiertes Gefühl beim Beschleunigen und Verzögern. Wer gerne zügig unterwegs ist und das Bike als „Fahrmaschine“ versteht, findet hier eine starke Basis.

Die Honda WN7 überzeugt eher als entspannter Allrounder im Retro-Look. Sie spielt ihre Stärken besonders im Alltag aus: gut dosierbares Fahrverhalten, komfortorientierte Ergonomie und ein kontrolliertes Bremsgefühl, das auch in stressigen Situationen Ruhe bringt. Wer ein Motorrad sucht, das zuverlässig funktioniert – egal ob Stadt, Feierabendrunde oder längere Ausfahrt – trifft mit der Honda häufig die passendere Entscheidung.

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