UVP 14.149 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 12.995 €
Baujahr von 2011 bis 2019
Retro-Sportler: Schön, schnell und technisch auf der Höhe der Zeit
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Es lebe der Sport!
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor !!!
  • glaubwürdige Retro-Optik
  • kerniger 3-Zylinder Sound
  • technisch gut ausgestattet
  • gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
Kontra:
  • typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
  • Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
Pro:
  • Fahrleistungen
  • Komfort
  • Ausstattung
  • Preis-Leistung
Kontra:
  • Getriebe sehr kurz übersetzt

Abmessungen & Gewicht

Gewicht200kg
Radstand1.500mm
Länge2.160mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.180mm
Gewicht235kg
Radstand1.440mm
Länge2.100mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.185mm

Motor

Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum1.043ccm
Hub56mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite280km
Leistung142 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment111 NM bei 7.300 U/Min
Höchstgeschw.247km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite327km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUSD Gabel (Federweg 130)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W) Tubeless
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W) Tubeless
RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 144)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17M/C (73W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 250 mm)

Fazit

So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!

Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 0.000€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Baujahre: 2016-2018
  • Verfügbarkeit: ab 12/2018
  • Farben: rot, knallgelb

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Yamaha XSR 900 GP vs Kawasaki Z 1000 SX – Vergleich der beiden Charakterköpfe

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau das, was im Alltag zählt: Fahrgefühl, Komfort, Alltagstauglichkeit und die Art, wie sich Leistung anfühlt. Der Vergleich zwischen der Yamaha XSR 900 GP und der Kawasaki Z 1000 SX zeigt zwei sehr eigenständige Konzepte. Die Yamaha steht für einen modernen Retro-Look mit sportlich angehauchter Ausrichtung, während die Kawasaki eher den Fokus auf souveräne Allround-Performance und Reise-Feeling legt. Beide sind stark – aber auf unterschiedliche Weise.

Grundidee und Motorrad-Charakter: Retro-Sport vs. Reise-Allround

Die Yamaha XSR 900 GP wirkt wie ein Motorrad, das Spaß am Kurvenfahren und am spontanen Losrollen priorisiert. Der Auftritt ist bewusst markant, und das Konzept zielt darauf, dass sich das Motorrad nicht wie ein reines Zweckgerät anfühlt. Stattdessen steht ein stimmiges Gesamtpaket aus Design, Motorcharakter und einer Fahrweise im Vordergrund, die sich dynamisch und direkt anfühlt.

Die Kawasaki Z 1000 SX dagegen ist eher das Motorrad, das man auswählt, wenn man häufig längere Strecken fährt oder wenn das Bike auch bei wechselnden Bedingungen souverän funktionieren soll. Der Charakter ist weniger „Show“ und mehr „Funktion“: Das Motorrad ist darauf ausgelegt, dass man entspannt unterwegs ist, ohne dabei auf sportliche Reserven zu verzichten.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag bemerkbar macht

Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder bringen genug Antrieb, um zügig voranzukommen. Entscheidend ist aber, wie die Leistung ankommt. Die Yamaha wirkt dabei oft lebendiger und „näher am Fahrer“, was besonders beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim sportlichen Fahren spürbar wird. Wer gern früh ans Gas geht und das Motorrad wie ein Werkzeug für die Linie nutzt, bekommt hier ein sehr stimmiges Gefühl.

Die Kawasaki spielt ihre Stärken stärker in der gleichmäßigen Fahrt aus. Der Motor fühlt sich häufig wie ein verlässlicher Begleiter an: Man kann entspannt fahren, ohne ständig die Drehzahl im Blick zu haben, und trotzdem bleibt jederzeit genug Punch für Überholmanöver oder zügige Passagen. Das macht die Z 1000 SX besonders interessant, wenn der Alltag nicht nur aus kurzen Fahrten besteht.

Stärken und Schwächen im Motor-Vergleich

  • Yamaha XSR 900 GP: Stärken liegen im direkten Ansprechverhalten und im dynamischen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf „Spaß“ liegt und weniger auf maximaler Langstrecken-Entspannung.
  • Kawasaki Z 1000 SX: Stärken liegen in der souveränen Allround-Performance und dem entspannten Charakter auf längeren Strecken. Schwäche kann sein, dass das Motorrad weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn man ausschließlich sehr sportlich und aggressiv in engen Passagen unterwegs ist.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Yamaha XSR 900 GP vermittelt häufig den Eindruck, dass sie sich schnell auf die gewünschte Linie einstellen lässt. Das macht sie attraktiv, wenn die Strecke kurvig ist oder wenn man gern mit dem Motorrad „arbeitet“. Gerade in der Stadt oder auf kurvenreichen Landstraßen fühlt sich das Handling oft sehr intuitiv an.

Die Kawasaki Z 1000 SX punktet stärker mit Stabilität und Ruhe. Bei höheren Geschwindigkeiten oder bei längeren Autobahnabschnitten wirkt das Motorrad oft wie ein „Anker“: Es bleibt kontrolliert, und die Fahrt fühlt sich weniger hektisch an. Das ist ein klarer Vorteil, wenn man häufig weite Strecken fährt oder wenn die Bedingungen nicht immer perfekt sind.

Bremsen und Fahrstabilität

Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie sportliche Situationen sicher abdecken. Im Vergleich fällt jedoch auf, dass die Yamaha eher den Eindruck vermittelt, dass sie für dynamische Manöver „von vornherein“ bereit ist. Die Kawasaki hingegen wirkt in vielen Situationen besonders berechenbar, was gerade bei wechselnden Untergründen oder bei längeren Fahrten ein Plus ist.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie und warum?

Die Sitzposition ist ein Bereich, in dem sich die beiden Modelle deutlich unterscheiden können. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt oft wie ein Motorrad, das man gern aktiv fährt: Man sitzt so, dass man das Bike spürt und es in die Kurve „mitnimmt“. Für kürzere Touren oder für Fahrten mit sportlichem Anspruch ist das ein Vorteil.

Die Kawasaki Z 1000 SX zielt stärker auf Komfort und Langstrecken-Eignung. Die Sitzposition ist häufig so gewählt, dass man auch über längere Zeit entspannt bleibt. Das ist besonders relevant, wenn man nicht nur am Wochenende fährt, sondern auch im Alltag oder auf mehrtägigen Touren unterwegs ist.

Windschutz und Alltag: Stadt, Landstraße, Autobahn

Gerade bei der Frage „Wie fühlt sich das Motorrad bei echten Fahrten an?“ spielt Windschutz eine große Rolle. Die Kawasaki ist in diesem Punkt typischerweise im Vorteil, weil sie stärker auf Reise- und Allround-Szenarien ausgelegt ist. Das kann den Unterschied machen, wenn man häufig Autobahnanteile hat oder wenn man bei wechselndem Wetter unterwegs ist.

Die Yamaha kann dafür im Alltag mit einem sehr direkten Fahrgefühl punkten. In der Stadt, bei Stop-and-Go oder auf kurzen Strecken ist das Motorrad oft „einfach da“ und wirkt weniger wie ein Reisegerät. Wer gern spontan fährt und das Motorrad als Hobby nutzt, findet hier schnell den Zugang.

Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung oder „nur fahren“?

Beide Modelle setzen auf moderne Elektronik, aber die Wirkung im Alltag ist unterschiedlich. Die Yamaha liefert eine sportlich orientierte Abstimmung, die das Fahrgefühl unterstützt, ohne das Motorrad zu „überregeln“. Die Kawasaki hingegen wirkt häufig wie ein Paket, das Komfort und Sicherheit in den Vordergrund stellt, damit man auch bei längeren Fahrten entspannt bleibt und sich auf die Strecke konzentrieren kann.

Wer gern selbst den Ton angibt, wird an der Yamaha besonders viel Freude haben. Wer dagegen Wert auf eine gleichmäßige, gut kontrollierbare Performance legt, findet in der Kawasaki oft die passendere Basis.

Ausstattung und Praxis: Was zählt, wenn man nicht nur testet

Im Alltag sind Details entscheidend: Übersichtlichkeit, Bedienbarkeit, Stauraum-Optionen und die Frage, wie gut sich das Motorrad für Touren vorbereiten lässt. Die Kawasaki Z 1000 SX ist typischerweise stärker auf „Tour-ready“ ausgelegt. Das zeigt sich in der Gesamtkonzeption: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man relativ unkompliziert für längere Strecken nutzt.

Die Yamaha XSR 900 GP punktet eher mit dem Charakter und dem „Look & Feel“. Sie ist ideal, wenn das Motorrad auch optisch und emotional ein Teil des Hobbys ist. Für viele Fahrer ist das genau der Punkt: Man steigt ein, fühlt sich sofort wohl und fährt los – ohne dass das Bike sich wie ein reines Reisewerkzeug anfühlt.

Vergleich der Stärken und Schwächen im Überblick

  • Yamaha XSR 900 GP – Stärken: lebendiges Fahrgefühl, sportliche Direktheit, aktives Handling, emotionaler Retro-Charakter.
  • Yamaha XSR 900 GP – Schwächen: weniger „Reisefokus“ im Gesamteindruck; wer maximale Langstrecken-Entspannung sucht, muss genauer hinschauen.
  • Kawasaki Z 1000 SX – Stärken: souveräne Allround-Performance, oft mehr Komfort für längere Strecken, stabiler Eindruck bei höheren Geschwindigkeiten.
  • Kawasaki Z 1000 SX – Schwächen: kann im sehr engen, aggressiven Fahrstil weniger „leichtfüßig“ wirken als die Yamaha.

Welches Motorrad passt besser? Entscheidung nach Fahrprofil

Die Wahl zwischen Yamaha XSR 900 GP und Kawasaki Z 1000 SX hängt vor allem davon ab, wie die meisten Fahrten aussehen. Wer häufig kurvige Strecken fährt, gern dynamisch unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich schnell und direkt anfühlt, wird mit der Yamaha sehr glücklich. Sie ist ein Bike für Fahrer, die das Fahren spüren wollen und bei denen der Spaßfaktor im Vordergrund steht.

Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf Stabilität, Komfort und eine entspannte Grundhaltung legt, findet in der Kawasaki die passendere Basis. Die Z 1000 SX ist besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende, sondern auch als Reise- und Alltagsmaschine funktionieren soll.

Fazit:

Die Yamaha XSR 900 GP ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad mit emotionalem Charakter und direktem Fahrgefühl suchen. Sie eignet sich besonders, wenn kurvige Strecken, aktives Fahren und ein sportlich-kompaktes Handling im Alltag dominieren. Die Kawasaki Z 1000 SX passt dagegen besser zu Fahrern, die ein souveränes Allround-Motorrad für längere Touren wollen: stabil, komfortorientiert und mit einem Gesamteindruck, der auch bei längeren Fahrten Ruhe ausstrahlt. Kurz gesagt: Wer mehr „Spaß pro Kurve“ sucht, landet eher bei der Yamaha. Wer mehr „Komfort pro Kilometer“ priorisiert, trifft mit der Kawasaki die bessere Entscheidung.

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