| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 7.445 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
- Fahrleistungen
- Komfort
- Durchzugsvermögen
- Preis
- Soziuskomfort
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
Fazit - was bleibt hängen
Die Kawasaki Z650 Jahrgang 2020 ist einfaches, aber gut gemachtes Motorrad. Das merkt man z.B. an der konventionellen Telegabel oder den fehlenden technischen Features, die ab der gehobenen Mittelklasse (Z900) mittlerweile Standard sind. Dafür ist sie aber auch ein ganzes Stück günstiger.Die Z650 ist eine eher kleine Maschine. Piloten ab 1,85m fühlen sich evtl. fehl am Platz, wobei das eine individuelle Sache ist. Wir empfehlen größeren Fahrern eine Sitzprobe. Für kleinere Fahrer hingegen ist die Z650 ein Fest und unbedingt zu empfehlen. Zu zweit wird es dann allerdings etwas eng, was bei Wettbewerber-Bikes aber ähnlich ist. Der Sozius hat keine Haltegriffe, sondern nur einen Halteriemen. Ergo: Zum Baggersee reichts, von Hamburg nach München wird es zu zweit aber anstrengend.
Insgesamt ist die neue Z650 eine gelungene Maschine. Die Updates haben dem Motorrad gut getan, sie wirkt frischer und fährt sich flott und wendig und vermittelt enormen Fahrspaß. Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn.
MotorradTest.de auf YouTube
Yamaha XSR 900 GP vs Kawasaki Z 650: Vergleich für Alltag, Landstraße und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach unterschiedlichen Welten wirken, lohnt sich ein genauer Blick. Die Yamaha XSR 900 GP steht für den Mix aus Retro-Optik, Charakter und spürbarer Leistungsbereitschaft. Die Kawasaki Z 650 wirkt dagegen wie ein pragmatischer Alltagsbegleiter: leicht zugänglich, unkompliziert im Handling und mit einem Motor, der sich für viele Fahrprofile gut eignet. Dieser Vergleich zeigt, wo die Stärken liegen, welche Schwächen man im Alltag spüren kann und welches Bike eher zu welchem Fahrstil passt.
Erster Eindruck: Design und Charakter
Yamaha XSR 900 GP – Retro mit Anspruch
Die XSR 900 GP spielt optisch in der Liga der Bikes, die man nicht nur fährt, sondern auch gern anschaut. Die Retro-Anmutung wirkt stimmig, ohne altmodisch zu sein. Dazu kommt ein Auftritt, der eher nach „mehr“ aussieht: Die Maschine wirkt sportlicher und präsenter, was sich später auch im Fahrgefühl widerspiegelt.
Kawasaki Z 650 – modern, direkt, alltagstauglich
Die Z 650 setzt auf eine moderne, klare Linienführung. Das Bike wirkt weniger „Show“, mehr „Funktion“. Gerade im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken spielt das eine große Rolle: Man steigt ein, fühlt sich schnell wohl und hat das Gefühl, dass das Motorrad nicht erst überzeugt werden muss.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung anfühlt
Yamaha XSR 900 GP: mehr Punch, mehr Reserven
Im Vergleich zeigt sich: Die XSR 900 GP ist deutlich stärker auf „Fahrspaß mit Reserven“ ausgelegt. Der Motor liefert spürbar mehr Durchzug und macht es leicht, zügig zu beschleunigen. Gerade beim Überholen oder beim dynamischen Fahren auf der Landstraße ist das ein Vorteil: Man muss weniger „planen“, weil die Maschine auch aus mittleren Drehzahlen bereitwillig nachlegt.
Kawasaki Z 650: souverän und gut dosierbar
Die Z 650 ist eher auf kontrollierbare Dynamik ausgelegt. Der Motor fühlt sich in vielen Situationen sehr harmonisch an: Beschleunigen klappt sauber, das Ansprechverhalten wirkt unkompliziert. Das ist besonders dann angenehm, wenn man nicht ständig am Limit fahren möchte, sondern entspannt unterwegs ist oder sich erst an mehr Leistung herantasten will.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
Die Stärke der Yamaha liegt klar im höheren Leistungsniveau und im „mehr“ bei Beschleunigung und Reserven. Die mögliche Schwäche ist nicht der Motor selbst, sondern die Konsequenz: Wer die XSR 900 GP bewegt, wird schneller in Situationen kommen, in denen man mehr Aufmerksamkeit braucht, weil das Motorrad dynamischer ist als viele Alltagsfahrer erwarten.
Die Kawasaki punktet mit einfacher Handhabung und einem Motor, der sich gut dosieren lässt. Als mögliche Schwäche kann man sehen, dass bei sehr sportlicher Fahrweise die Reserven schneller „aufgebraucht“ wirken als bei der Yamaha. Wer häufig zügig fährt und dauerhaft sportliche Ansprüche hat, wird das früher merken.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Yamaha XSR 900 GP: sportlicheres Gefühl
Die XSR 900 GP vermittelt ein fahrerisches Selbstbewusstsein. Das Fahrwerk unterstützt dynamische Linien, und das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, zügig um Kurven zu kommen. Gerade auf kurvigen Strecken macht sich das positiv bemerkbar: Man kann das Bike aktiv bewegen, ohne dass es sich „zu schwer“ anfühlt.
Kawasaki Z 650: leicht zu kontrollieren
Die Z 650 ist im Handling sehr zugänglich. Das macht sie besonders attraktiv für Alltag und Einsteiger-Szenarien: Das Motorrad lässt sich gut einlenken, reagiert direkt und bleibt dabei angenehm berechenbar. Auf der Landstraße fährt sie sich ebenfalls souverän, ohne dass man ständig das Gefühl hat, gegen das Motorrad arbeiten zu müssen.
Vergleich der Fahreigenschaften
Im direkten Vergleich wirkt die Yamaha eher wie die Wahl für Fahrer, die Kurven gern dynamisch nehmen und mehr sportliche Rückmeldung suchen. Die Kawasaki ist die Maschine, die man schnell „beherrscht“ und die einen nicht mit zu viel Anspruch bremst. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder gern entspannt fährt, profitiert von der unkomplizierten Art der Z 650. Wer dagegen regelmäßig sportlich unterwegs ist, wird an der XSR 900 GP mehr Freude haben.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort im Alltag
Yamaha XSR 900 GP: sportlicher, aber nicht unbequem
Die Sitzposition der XSR 900 GP wirkt sportlicher als bei vielen klassischen Alltagsnaked-Bikes. Das kann auf kurzen Strecken sehr angenehm sein, weil man eine aktive Haltung einnimmt. Auf längeren Touren hängt es stark davon ab, wie man selbst sitzt und wie man die Fahrt plant. Wer gern „mit dem Motorrad arbeitet“, wird die Yamaha schnell mögen.
Kawasaki Z 650: entspannter Einstieg
Die Z 650 bietet eine Sitzposition, die sich häufig als alltagstauglich erweist. Das ist ein Pluspunkt für Pendler und für alle, die nicht jedes Mal nach einer Stunde das Gefühl haben wollen, den Rücken „retten“ zu müssen. Gerade wenn man verschiedene Fahrstile ausprobiert oder das Motorrad auch mal für längere Wochenendfahrten nutzt, spielt das eine große Rolle.
Stärken und Schwächen bei der Ergonomie
Die Yamaha kann mit einer sportlicheren Haltung punkten, die mehr Fahrgefühl vermittelt. Als mögliche Schwäche kann sich das bei sehr langen Strecken oder bei häufigem Stop-and-go bemerkbar machen, wenn man eine eher entspannte Position bevorzugt.
Die Kawasaki ist in der Regel die „einfachere“ Wahl für Komfort und Alltag. Wer allerdings eine deutlich sportlichere Sitzhaltung sucht, könnte die Z 650 als etwas weniger „rennstreckennah“ empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Yamaha XSR 900 GP: kräftig und dosierbar
Die Yamaha vermittelt beim Bremsen ein gutes Gefühl für Kontrolle. Gerade bei zügigerem Fahren ist das wichtig: Man möchte nicht nur „stark bremsen“, sondern auch fein dosieren können. Die XSR 900 GP wirkt hier insgesamt auf sportliche Nutzung ausgelegt.
Kawasaki Z 650: solide Basis für den Alltag
Die Z 650 bietet Bremsleistung, die im Alltag und auf der Landstraße sehr gut funktioniert. Für viele Fahrer ist das genau die richtige Mischung: ausreichend Reserven, gute Dosierbarkeit und ein System, das nicht unnötig kompliziert wirkt.
Vergleich
Die Yamaha hat im sportlichen Kontext tendenziell die Nase vorn, weil sie stärker auf dynamische Fahrweise abgestimmt wirkt. Die Kawasaki ist die pragmatische Wahl, wenn man vor allem im Alltag unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das zuverlässig bremst, ohne dass man sich ständig Gedanken über „zu wenig“ machen muss.
Ausstattung und Alltag: Was im echten Leben zählt
Yamaha XSR 900 GP: mehr Anspruch, mehr „Motorradgefühl“
Die XSR 900 GP wirkt wie ein Motorrad, das man gern aus der Garage holt. Das betrifft nicht nur den Look, sondern auch das Gesamtpaket: Man hat das Gefühl, ein Bike zu fahren, das mehr Persönlichkeit mitbringt. Für Fahrer, die gern Individualität und Fahrspaß kombinieren, ist das ein klarer Vorteil.
Kawasaki Z 650: unkompliziert und vielseitig
Die Z 650 ist stark, wenn es um Alltag, kurze Wege und „einfach losfahren“ geht. Sie eignet sich gut für unterschiedliche Fahrerprofile und ist oft die Maschine, die man auch mal ohne großen Plan nutzt: Pendeln, Einkaufen, Feierabendrunde oder spontane Landstraßenkilometer.
Stärken und Schwächen im Alltag
Die Yamaha kann im Alltag dann überzeugen, wenn man das Motorrad nicht nur als Transportmittel sieht, sondern als Erlebnis. Wer dagegen vor allem Effizienz, einfache Bedienung und ein entspanntes Fahrgefühl sucht, wird die Kawasaki als angenehmer empfinden.
Für wen passt welches Motorrad?
Yamaha XSR 900 GP: die richtige Wahl für sportlichere Fahrer
Die Yamaha ist besonders interessant für Fahrer, die mehr Leistung wollen, gern dynamisch fahren und das Motorrad auch optisch als Statement sehen. Wer Kurven liebt, gern zügig unterwegs ist und Reserven schätzt, findet in der XSR 900 GP eine passende Basis. Auch für Fortgeschrittene ist sie spannend, weil das Motorrad mehr „Tempo-Optionen“ bietet und das Fahrgefühl sportlicher ausfällt.
Kawasaki Z 650: die richtige Wahl für Alltag, Einstieg und Vielseitigkeit
Die Kawasaki Z 650 passt gut zu Menschen, die ein Motorrad suchen, das schnell Vertrauen aufbaut. Für Einsteiger oder Wiedereinsteiger ist die Z 650 oft attraktiv, weil sie sich kontrollierbar anfühlt und im Alltag nicht überfordert. Wer ein vielseitiges Bike für Stadt und Landstraße möchte, ohne ständig das Gefühl zu haben, „mehr“ zu brauchen, liegt mit der Z 650 häufig richtig.
Fazit:
Die Yamaha XSR 900 GP ist die bessere Wahl, wenn mehr Leistung, mehr Reserven und ein sportlicheres Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die regelmäßig zügig unterwegs sind, Kurven dynamisch nehmen und ein Motorrad suchen, das nicht nur funktional, sondern auch charakterstark wirkt. Wer das Motorrad als Erlebnis betrachtet, wird die Stärken der Yamaha deutlich spüren.
Die Kawasaki Z 650 ist die passendere Option, wenn Alltagstauglichkeit, unkompliziertes Handling und ein gut dosierbares Fahrgefühl wichtiger sind. Sie wirkt wie ein Motorrad, das schnell vertraut wird und sich für Stadtverkehr, Feierabendrunden und vielseitige Einsätze anbietet. Wer ein Bike sucht, das leicht zu fahren ist und trotzdem auf der Landstraße Spaß macht, findet in der Z 650 eine sehr stimmige Lösung.