UVP 14.149 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 13.995 €
Baujahr von 2013 bis 2016
Retro-Sportler: Schön, schnell und technisch auf der Höhe der Zeit
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor !!!
  • glaubwürdige Retro-Optik
  • kerniger 3-Zylinder Sound
  • technisch gut ausgestattet
  • gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
Kontra:
  • typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
  • Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
Pro:
  • Sportlicher Motor
  • Fahrwerksabstimmung
  • Sound
  • Langstreckentauglichkeit
Kontra:
  • Gewicht
  • Geländetauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht200kg
Radstand1.500mm
Länge2.160mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.180mm
Gewicht238kg
Radstand1.560mm
Länge2.255mm
Radstand1.560mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.485mm

Motor

Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2 LC8 4-Takt
Hubraum1.195ccm
Hub69mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite280km
Leistung150 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment125 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.246km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite411km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUSD Gabel (Federweg 130)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W) Tubeless
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W) Tubeless
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne Upside-down-Gabel, Ø 48 mm (Federweg 190)mm
Federung hinten Zentralfederbein, direkt angelenkt (Federweg 190)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Aluminium
Reifen vorne120/70 ZR 19
Reifen hinten170/60 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, radial verschraubter 4-Kolben-Festsattel, Brembo, schwimmend gelagerte Bremszangen ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe mit Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm)

Fazit

So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!

Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 0.000€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Baujahre: 2016-2018
  • Verfügbarkeit: ab 12/2018
  • Farben: rot, knallgelb

Fazit 

Die KTM 1190 Adventure ist eher der Handwerker unter den Adventure-Bikes. Praktisch, sinnvoll, aber für die Oper nicht geeignet. Sie hat viel von Ducatis Multistrada, mehr jedenfalls als aus der BMW GS-Serie. Sie ist wegen der sehr speziellen Motorauslegung nicht der ideale Allrounder, will sie auch nicht sein. 
Wer ein sportliches, rauhes Adventure-Bike sucht und die körperlichen Voraussetzungen mitbringt, hat hier eine gute Alternative zum Musterschüler aus Deutschland und macht ganz bestimmt nichts falsch.

Das Testbike wurde uns von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis (Testbike): 8.990€
  • Gebraucht (6 Jahre alt): 8.000€
  • Baujahre: 2013-2016
  • Verfügbarkeit: gut
  • Farben: orange, schwarz, grau

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Yamaha XSR 900 GP vs KTM 1190 Adventure: Vergleich für Alltag, Tour und Charakter

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten, lohnt sich ein genauer Blick: Die Yamaha XSR 900 GP steht für einen modernen Retro-Roadster mit sportlichem Anspruch und viel Stil. Die KTM 1190 Adventure dagegen ist klar im Adventure-Lager zuhause – mit Fokus auf Reichweite, Vielseitigkeit und dem Gefühl, auch abseits der üblichen Strecke souverän zu bleiben. Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Konzepte im Alltag und auf Tour anfühlen: Wo die Stärken liegen, wo die Grenzen sind und welches Motorrad besser zu welchem Fahrprofil passt.

Grundcharakter: Retro-Roadster vs. Adventure-Allrounder

Die Yamaha XSR 900 GP wirkt auf den ersten Blick wie ein Motorrad, das man gern täglich fährt: kompakt, agil und mit einer Optik, die sofort nach „Spaß“ aussieht. Der Roadster-Ansatz sorgt dafür, dass sich das Bike in der Stadt leicht bewegt und auf kurvigen Strecken schnell Vertrauen aufbaut. Dabei bleibt der Charakter nicht nur optisch sportlich, sondern zeigt sich auch im Fahrgefühl: Das Motorrad lädt dazu ein, zügig zu fahren, ohne dass man ständig das Gefühl hat, man müsse es „ausfahren“.

Die KTM 1190 Adventure verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Sie ist ein Motorrad für längere Strecken, für wechselnde Untergründe und für Situationen, in denen man nicht nur die perfekte Asphaltlinie sucht. Das Adventure-Konzept bringt mehr „Allround“-Denken mit: Komfort für längere Fahrten, eine aufrechte bis entspannte Sitzhaltung und eine gewisse Gelassenheit, wenn die Strecke nicht ganz planbar ist. Wer gern plant, aber auch spontan abbiegt, findet hier ein passendes Werkzeug.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind keine „Schlafzimmer“-Maschinen, aber sie liefern Leistung auf unterschiedliche Weise. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt im Alltag oft wie ein Motorrad, das man „direkt“ nutzt. Gasannahme und Antriebskonzept passen gut zu dynamischer Fahrweise: Man kann zügig beschleunigen, ohne dass es sich hektisch anfühlt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufige Richtungswechsel, Ampelstarts und kurze Landstraßenabschnitte den Alltag prägen.

Die KTM 1190 Adventure spielt ihre Stärken eher in einem breiteren Einsatzbereich aus. Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, gleichmäßig zu ziehen und dabei auch bei längeren Etappen souverän zu bleiben. Gerade auf Touren macht sich das positiv bemerkbar: Man kann entspannt fahren, aber wenn es schneller werden soll, ist genug Reserve da. Im Vergleich zur Yamaha liegt der Fokus weniger auf „kurz und knackig“, sondern mehr auf „durchgehend und belastbar“.

Stärken und Schwächen im Antriebskonzept

Yamaha XSR 900 GP: punktet mit einem sportlich-kompakten Gefühl und einer Art, die Leistung schnell in Fahrspaß umzusetzen. Schwäche ist weniger ein „zu wenig“, sondern eher die Grenzen des Roadster-Konzepts: Wer sehr lange, sehr komfortorientierte Etappen sucht oder häufig unwegsames Terrain fährt, wird eher zur Adventure-Logik greifen.

KTM 1190 Adventure: überzeugt mit Tour- und Allround-Charakter. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im reinen Stadt- und Kurven-„Kurzstreckenmodus“ weniger „leichtfüßig“ wirkt als ein Roadster. Außerdem ist das Adventure-Gefühl nicht jedermanns Sache, wenn man maximal sportliche Kompaktheit sucht.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie und warum das zählt

Die Yamaha XSR 900 GP setzt auf eine Sitzposition, die sportlich genug ist, um aktiv zu fahren, aber nicht so kompromisslos, dass man nach einer Tour sofort „durch“ ist. Für viele Fahrer ist das ein Sweet Spot: Man kann sich in Kurven gut bewegen, bleibt aber alltagstauglich. Gerade wenn häufig kurze Strecken gefahren werden, wirkt die Ergonomie angenehm unkompliziert.

Die KTM 1190 Adventure ist ergonomisch stärker auf längere Fahrten und wechselnde Situationen ausgelegt. Die Sitzhaltung unterstützt eine entspanntere Haltung, was auf Autobahnabschnitten und bei längeren Landstraßen spürbar wird. Gleichzeitig bleibt das Motorrad so aufgebaut, dass man auch mal anders sitzt oder sich anpasst, wenn die Strecke unruhiger wird.

Vergleich der Ergonomie im Fahralltag

Wer vor allem Stadt, Feierabendrunde und kurvige Landstraße fährt, findet in der Yamaha oft die passendere Balance. Wer dagegen lange Touren, wechselnde Untergründe und „ich will flexibel bleiben“ priorisiert, wird die KTM als stimmiger empfinden.

Fahrwerk, Handling und Stabilität: Kurven vs. Strecke

Beim Handling zeigt sich der Unterschied zwischen Roadster und Adventure besonders deutlich. Die Yamaha XSR 900 GP fühlt sich im Vergleich oft agiler an. Das Motorrad lässt sich leichter in die Linie bringen, unterstützt zügiges Kurvenfahren und wirkt wie gemacht für Fahrer, die gern „mit dem Motorrad arbeiten“. Das ist ein Vorteil, wenn die Strecke häufig wechselt und man ständig neu ansetzt.

Die KTM 1190 Adventure ist dagegen auf Stabilität und Durchzug ausgelegt. Auf längeren Strecken und bei höheren Geschwindigkeiten vermittelt sie ein Gefühl von Ruhe. Auch wenn die Straße nicht perfekt ist, bleibt das Motorrad eher „gelassen“. Im Vergleich zur Yamaha ist das Handling weniger auf „sofortige Agilität“ optimiert, sondern mehr auf „verlässliche Kontrolle“.

Bremsen und Fahrstabilität

Beide Motorräder bringen die nötige Bremsleistung für sportliche Einsätze mit. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die Yamaha wirkt in dynamischen Situationen oft direkter, während die KTM ihre Stärke in der Kombination aus Stabilität und kontrolliertem Verzögern ausspielt. Wer häufig hart bremst und sehr sportlich in Kurven reinfährt, wird die direkte Rückmeldung der Yamaha besonders schätzen. Wer dagegen auf Touren häufiger „vorausschauend“ fährt und dabei auch mal unruhige Streckenabschnitte hat, profitiert von der KTM-typischen Souveränität.

Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt

Im Alltag zählt nicht nur die Optik, sondern wie das Motorrad im Alltag „funktioniert“. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt wie ein Motorrad, das man gern nutzt: unkompliziert, mit einem klaren Fokus auf Fahrspaß. Je nach Setup und persönlichem Geschmack passt sie gut zu Fahrern, die ihr Motorrad gern individualisieren oder einfach die sportliche Grundidee täglich genießen.

Die KTM 1190 Adventure ist stärker auf „unterwegs sein“ ausgelegt. Das zeigt sich vor allem dann, wenn man mehr Gepäck plant oder längere Strecken fährt. Die Adventure-Logik macht sich bemerkbar, wenn man nicht nur von A nach B will, sondern auch unterwegs Optionen offen halten möchte. Im Vergleich ist die KTM daher oft die bessere Wahl, wenn Tourenplanung und Flexibilität im Vordergrund stehen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha XSR 900 GP – Stärken

  • Agiles Roadster-Handling für Kurven und dynamische Fahrten
  • Sportlicher Charakter, der sich im Alltag schnell „griffbereit“ anfühlt
  • Ergonomie, die für viele Fahrer auch nach längeren Fahrten noch angenehm bleibt

Yamaha XSR 900 GP – Schwächen

  • Weniger ideal, wenn häufig sehr lange Etappen mit maximalem Komfort oder unwegsames Terrain im Fokus stehen
  • Adventure-typische Vielseitigkeit (z. B. für Offroad-ähnliche Einsätze) ist nicht das Hauptziel des Konzepts

KTM 1190 Adventure – Stärken

  • Tour- und Reisefokus mit stabiler, souveräner Fahrweise
  • Vielseitigkeit für unterschiedliche Streckenprofile
  • Ergonomie, die längere Fahrten angenehmer macht

KTM 1190 Adventure – Schwächen

  • Im reinen Stadt- und „leichtfüßigen“ Kurvenbetrieb kann sie sich im Vergleich weniger kompakt anfühlen
  • Wer vor allem maximalen Roadster-Fahrspaß sucht, könnte den Adventure-Charakter als weniger „direkt“ empfinden

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Yamaha XSR 900 GP ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag schnell Spaß macht: kurze Strecken, kurvige Abschnitte, spontane Ausfahrten und ein Fahrgefühl, das sich sportlich und lebendig anfühlt. Wer gern aktiv fährt und das Motorrad als „Werkzeug für den Feierabend“ sieht, findet hier eine stimmige Kombination aus Stil, Handling und Performance.

Die KTM 1190 Adventure ist die bessere Wahl, wenn Touren, Flexibilität und ein breiter Einsatzbereich wichtiger sind. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Gepäck mitnimmt oder auch mal abseits der typischen Route unterwegs sein möchte, profitiert von der Adventure-Logik: Stabilität, Komfort und ein Gefühl von „ich kann das so fahren, wie die Strecke es verlangt“.

Fazit:

Wer vor allem agiles Handling, sportlichen Roadster-Charakter und unkomplizierten Fahrspaß sucht, liegt mit der Yamaha XSR 900 GP richtig. Sie passt besonders gut zu Fahrprofilen, in denen Kurven, spontane Fahrten und ein direktes Ansprechverhalten im Vordergrund stehen. Die KTM 1190 Adventure ist dagegen die bessere Wahl für alle, die Reisetauglichkeit, Stabilität und Vielseitigkeit priorisieren: längere Touren, wechselnde Strecken und das Bedürfnis, flexibel zu bleiben. Kurz gesagt: Die Yamaha gewinnt, wenn das Motorrad vor allem „für den Spaß zwischendurch“ gedacht ist. Die KTM gewinnt, wenn das Motorrad „für die ganze Reise“ gedacht ist – und auch dann souverän bleiben soll, wenn die Route nicht perfekt planbar ist.

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