| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 5.999 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
- sehr gute technische Ausstattung
- modernes Cockpit
- agiles Fahrverhalten
- Motor mit erstaunlich viel Druck
- für größere Fahrer etwas zu klein
- Sound könnte deftiger sein
- Lambda-Sonde unterhalb des Krümmers sticht ins Auge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 165 | kg |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Sitzhöhe: | 800-820 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 45 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Reichweite | 387 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
| Rahmenbauart | GitterrohrGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 43 (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 17 Zoll | |
| Reifen hinten | 150/60 17 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
Fazit
Die neue KTM 390 Duke hat gegenüber der Vorgängerin ordentlich zugelegt. Die Ausstattung ist besser, der Motor drückt etwas mehr und sie ist optisch erwachsener geworden. Der Preis scheint im ersten Moment hoch zu sein, vergleicht man diesen aber mit dem Wettbewerb und zieht die famose Ausstattung der Duke ins Kalkül, so stellt sich die Sache schon ganz anders dar.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht die KTM 390 Duke in Blau als Vorführer bereit und freut sich auf viele Probefahrer! Bei Motorrad Ruser gibt es auch neue Maschinen von Yamaha und natürlich auch alle anderen KTMs als Testbikes, ein Besuch lohnt sich also auf jeden Fall. Auch ein Blick auf das Angebot an gebrauchten Maschinen lohnt sich.
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Yamaha XSR 900 GP vs. KTM 390 Duke: Vergleich für Alltag, Kurven und Fahrspaß
Wenn zwei Naked Bikes aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Bei der Yamaha XSR 900 GP und der KTM 390 Duke treffen zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die eine steht für erwachsenes, kraftvolles Straßenfahren mit viel Charakter, die andere für agiles Handling, leichte Handhabung und ein spürbar sportliches Fahrgefühl. Genau daraus entsteht der Reiz dieses Vergleichs: Welche Stärken passen besser zum eigenen Fahrstil – und wo liegen die typischen Schwächen im Alltag?
Grundidee: Charakter vs. Agilität
Die Yamaha XSR 900 GP wirkt wie ein Naked Bike, das bewusst auf „mehr“ setzt: mehr Drehmomentgefühl, mehr Souveränität im Straßenverkehr und ein Fahrstil, der auch auf längeren Strecken entspannt bleibt. Die KTM 390 Duke dagegen ist auf schnelle Reaktionen und ein leichtes, direktes Handling ausgelegt. Sie fühlt sich besonders dann richtig an, wenn die Strecke kurz ist, die Ampelabstände klein sind und Kurven häufiger vorkommen als lange Geraden.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung anfühlt
Yamaha XSR 900 GP: souverän und „erwachsen“
Im Vergleich zeigt die Yamaha XSR 900 GP vor allem ihre Stärke im Bereich der Durchzugskraft. Das bedeutet: Beim Beschleunigen aus dem mittleren Drehzahlbereich wirkt das Bike weniger „zackig“ im Sinne von abrupt, sondern eher wie ein gleichmäßiger Schub, der das Tempo schnell anhebt. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das man auf Landstraßen und im Alltag gleichermaßen schätzt: Man muss nicht ständig nachlegen, um zügig voranzukommen.
KTM 390 Duke: sportlich, lebendig, drehfreudig
Die KTM 390 Duke spielt ihre Stärken anders aus. Sie wirkt lebendiger, reagiert direkter auf Gasbefehle und lädt dazu ein, häufiger zu schalten und das Drehzahlband zu nutzen. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn man gern „mit dem Motorrad arbeitet“: Ein bisschen mehr Gas, ein sauberer Schaltimpuls, und schon fühlt sich die Fahrt dynamischer an. Gleichzeitig kann genau dieses sportliche Verhalten im Alltag auch bedeuten, dass man für entspanntes Cruisen etwas mehr Aufmerksamkeit auf die Fahrweise legen muss.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Yamaha XSR 900 GP: ruhiger auf der Linie
Die Yamaha XSR 900 GP wirkt im Vergleich tendenziell wie das Bike, das sich auf eine saubere Linie konzentriert. In schnellen Passagen und bei wechselnden Fahrbahnbelägen vermittelt sie ein Gefühl von Stabilität. Das ist ein Plus, wenn man nicht nur „Sport“, sondern auch Komfort und Gelassenheit sucht. Eine mögliche Schwäche im Vergleich ist, dass das Bike nicht ganz so „spielerisch“ wirkt wie die KTM – wer sehr häufig enge Kehren im Stadtverkehr fährt, merkt das manchmal in der Leichtigkeit.
KTM 390 Duke: leichtfüßig und schnell umsetzbar
Die KTM 390 Duke punktet vor allem mit Wendigkeit. Gerade in der Stadt oder auf kurvigen Strecken mit vielen Richtungswechseln fühlt sich das Motorrad schnell an: Ein Lenkimpuls, und das Bike ist da. Das ist ein klarer Vorteil, wenn man gern zügig durch den Verkehr kommt oder Kurven „aktiv“ fährt. Als Gegenstück kann man im Vergleich feststellen, dass die KTM bei sehr langen, gleichmäßigen Autobahnabschnitten weniger auf „große Ruhe“ ausgelegt ist als die Yamaha – das Fahrgefühl bleibt eher sportlich und aufmerksam.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind für den Straßenbetrieb ausgelegt, aber der Charakter beim Bremsen unterscheidet sich. Die Yamaha XSR 900 GP vermittelt im Vergleich tendenziell ein Gefühl von Kontrolle und Stabilität, besonders wenn man aus höheren Geschwindigkeiten verzögert. Die KTM 390 Duke wirkt dabei oft sehr direkt und „greifbar“, was in dynamischen Situationen hilft. Eine typische Schwäche beider Bikes kann je nach Fahrstil auftreten: Wer sehr aggressiv bremst, merkt schneller, dass man die Dosierung und die eigene Technik braucht, statt sich nur auf das Material zu verlassen.
Ergonomie und Sitzposition: Alltagstauglichkeit im Vergleich
Yamaha XSR 900 GP: entspannter für längere Fahrten
Die Yamaha XSR 900 GP wirkt im Vergleich so, als wäre sie für längere Sessions gemacht. Die Sitzposition unterstützt ein ruhigeres Fahren, und das Motorrad lässt sich gut kontrollieren, ohne dass man ständig „gegen“ die Haltung arbeitet. Das ist ein Plus, wenn man das Bike nicht nur für kurze Ausfahrten nutzt, sondern auch für Touren.
KTM 390 Duke: sportlich, aber kompakt
Die KTM 390 Duke ist ergonomisch eher auf ein sportliches Handling ausgelegt. Das bedeutet: Man sitzt so, dass man schnell reagieren kann, und das Motorrad lässt sich zügig in die gewünschte Richtung bringen. Im Alltag kann das sehr angenehm sein, weil man sich schnell wohlfühlt. Gleichzeitig ist es möglich, dass längere Strecken weniger „entspannt“ wirken, wenn man eine eher komfortorientierte Sitzhaltung bevorzugt.
Alltag und Nutzung: Stadt, Landstraße, Feierabend
Im Vergleich zeigt sich: Die KTM 390 Duke ist besonders stark, wenn das Motorrad häufig im Alltag genutzt wird. Kurze Wege, häufiges Anfahren, enge Parklücken und viele Richtungswechsel passen gut zum Charakter. Die Yamaha XSR 900 GP spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn man mehr Zeit auf der Straße verbringt: Landstraße, zügiges Fahren, und das Gefühl, dass das Bike auch bei höheren Geschwindigkeiten souverän bleibt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Yamaha XSR 900 GP
- Souveräner Durchzug und ein erwachsenes Fahrgefühl im Straßenverkehr.
- Stabilität bei zügiger Fahrt und ein ruhigeres Gesamtverhalten.
- Komfortorientierte Nutzung für längere Strecken.
Schwächen der Yamaha XSR 900 GP
- Weniger „spielerisch“ als die KTM, besonders bei sehr engen, häufigen Richtungswechseln.
- Wer maximales Stadt-„Go-Kart“-Feeling sucht, könnte die KTM als passender empfinden.
Stärken der KTM 390 Duke
- Agiles Handling und schnelle Umsetzung von Lenkimpulsen.
- Sportliches, direktes Ansprechverhalten beim Beschleunigen.
- Alltagstauglichkeit durch kompakte, lebendige Fahrweise.
Schwächen der KTM 390 Duke
- Für sehr entspannte Langstreckenfahrten wirkt die Yamaha im Vergleich oft „gelassener“.
- Wer selten schaltet oder das Drehzahlband ungern nutzt, muss die Fahrweise anpassen.
Für wen lohnt sich welches Bike?
Im Vergleich wird schnell klar, dass beide Motorräder ihre Zielgruppe haben. Die Yamaha XSR 900 GP ist besonders interessant, wenn ein Naked Bike gesucht wird, das kraftvoll, stabil und tourentauglich wirkt. Sie passt gut zu Fahrern, die gern zügig unterwegs sind, aber nicht ständig das Motorrad „ausreizen“ möchten, um schnell voranzukommen.
Die KTM 390 Duke ist die bessere Wahl, wenn Wendigkeit, Direktheit und sportliche Lebendigkeit im Vordergrund stehen. Wer viel in der Stadt fährt, Kurven liebt und ein Motorrad möchte, das sich schnell und leicht anfühlt, wird mit der KTM häufig glücklicher.
Typische Entscheidungshilfe
- Mehr Ruhe, mehr Souveränität, längere Strecken: Yamaha XSR 900 GP.
- Mehr Agilität, mehr Direktheit, Alltag und Kurven: KTM 390 Duke.
Fazit:
Die Yamaha XSR 900 GP gewinnt im Vergleich vor allem dort, wo ein Naked Bike souverän, stabil und durchzugsstark sein soll. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind, aber ein ruhigeres Gesamtgefühl bevorzugen – ideal also für Landstraße, längere Ausfahrten und entspannteres Cruisen. Die KTM 390 Duke punktet dagegen mit agilem Handling und lebendigem Ansprechverhalten. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist, Kurven dynamisch fährt und ein Motorrad möchte, das schnell auf Gas und Lenkimpulse reagiert, trifft mit der KTM meist die passendere Wahl. Kurz gesagt: Yamaha für Souveränität und Touren, KTM für Wendigkeit und sportliche Alltagsfahrten.