| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
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Yamaha XSR 900 GP vs. Suzuki DR-Z 4SM: Vergleich für Straße, Stadt und mehr
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und technisch aus unterschiedlichen Welten stammen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt wie ein moderner Retro-Roadster: klassisches Design trifft auf zeitgemäße Motor- und Fahrwerkskonzepte. Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen bringt Supermoto-Charakter mit: kompakt, direkt und darauf ausgelegt, dass Fahrspaß nicht nur auf Asphalt stattfindet. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich so interessant – denn am Ende entscheidet nicht nur die Leistung, sondern vor allem, wie sich das Motorrad im Alltag anfühlt.
Grundcharakter: Retro-Roadster vs. Supermoto-Agilität
Yamaha XSR 900 GP: Straßenfokus mit Retro-Identität
Die Yamaha XSR 900 GP steht für einen klaren Anspruch: Sie soll auf der Straße begeistern. Das merkt man am Gesamtpaket aus Motorcharakter, Sitzposition und dem eher straßenorientierten Setup. Der Roadster-Ansatz sorgt dafür, dass sich die Maschine sowohl in der Stadt als auch auf der Landstraße angenehm bewegt. Dabei bleibt der Stil nicht nur Deko – er begleitet das Fahrgefühl.
Suzuki DR-Z 4SM: Supermoto-Feeling mit Offroad-Ader
Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen ein Motorrad, das sich nach „mehr“ anfühlt. Supermoto bedeutet: schnelle Richtungswechsel, ein agiles Handling und ein Fahrwerk, das auch dann noch Spaß macht, wenn der Untergrund nicht perfekt ist. Die DR-Z 4SM ist damit oft die Wahl für alle, die nicht nur die schnellste Linie suchen, sondern auch die spannendste – inklusive Feldweg, Schotterstück oder dem „eigentlich geht’s hier auch“-Moment.
Motor und Antrieb: Wie sich die Kraft im Alltag zeigt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder liefern Fahrspaß, aber auf unterschiedliche Art. Die Yamaha XSR 900 GP setzt stärker auf einen Straßen-tauglichen Leistungsfluss. Das bedeutet in der Praxis: gleichmäßiges Ansprechverhalten, gute Kontrolle beim Beschleunigen und ein Gefühl von „souverän statt hektisch“. Gerade auf der Landstraße wirkt das wie ein Vorteil, weil sich das Motorrad leicht dosieren lässt und man sich auf Rhythmus und Linie konzentrieren kann.
Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt dagegen oft unmittelbarer. Der Antrieb ist stärker auf das agile Fahrkonzept abgestimmt: Gas geben, einlenken, wieder Gas – das Motorrad unterstützt diese Dynamik. In Situationen, in denen Traktion und Untergrund eine Rolle spielen, fühlt sich die DR-Z 4SM lebendiger an. Gleichzeitig kann das bedeuten, dass man je nach Fahrstil etwas mehr „mitarbeiten“ möchte, um das volle Potenzial auszuschöpfen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Beim Fahrwerk trennt sich die Spreu schnell. Die Yamaha XSR 900 GP ist auf Straßenkomfort und kontrolliertes Einlenken ausgelegt. Das Fahrgefühl ist oft geprägt von Stabilität: Man kann zügig fahren, ohne dass das Motorrad ständig „nachjustieren“ will. Für längere Strecken und für den Alltag ist das ein Plus, weil die Maschine auch bei wechselndem Tempo ruhig bleibt.
Die Suzuki DR-Z 4SM spielt ihre Stärken in der Wendigkeit aus. Supermoto-typisch ist das Motorrad dafür gemacht, Richtungswechsel schnell und präzise umzusetzen. Auf kurvigen Strecken oder bei wechselndem Belag wirkt das besonders spaßig. Allerdings gilt: Wer vor allem Komfort und „Autobahnruhe“ sucht, wird beim Supermoto-Ansatz eher Kompromisse spüren. Das Motorrad ist nicht dafür gebaut, sich wie ein klassischer Tourer zu verhalten – es ist dafür gebaut, aktiv gefahren zu werden.
Bremsen und Fahrkontrolle: Vertrauen in jeder Situation
Beide Modelle bieten eine solide Basis für sicheres Fahren, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Yamaha XSR 900 GP vermittelt häufig ein Gefühl von kontrollierter Verzögerung und guter Dosierbarkeit. Das ist besonders hilfreich, wenn man im Stadtverkehr häufig bremsen und beschleunigen muss oder wenn man auf der Landstraße zügig unterwegs ist.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist stärker auf dynamische Manöver ausgelegt. Gerade im Supermoto-Kontext zählt, wie gut das Motorrad beim Einlenken und in Schräglage „mitmacht“. Auf unebenem oder wechselhaftem Untergrund spielt die Fahrkontrolle eine große Rolle. Wer die DR-Z 4SM so fährt, wie sie gedacht ist, bekommt ein sehr direktes Feedback – und damit ein hohes Maß an Fahrgefühl.
Ergonomie und Alltag: Wie bequem sind die beiden Konzepte?
Ergonomie ist mehr als Sitzhöhe: Es geht darum, wie die Maschine den Fahrer unterstützt. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt wie ein Roadster, der für den Alltag gemacht ist. Die Sitzposition ist sportlich genug, um Spaß zu machen, aber nicht so kompromissbehaftet, dass längere Fahrten schnell anstrengend werden. In Kombination mit dem straßenorientierten Setup entsteht ein Motorrad, das man gern öfter nutzt.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist ergonomisch eher auf aktives Fahren ausgelegt. Das kann sehr gut passen, wenn kurze Wege, kurvige Strecken und gelegentliche Ausflüge abseits des perfekten Asphalts im Fokus stehen. Wer jedoch vor allem lange, entspannte Strecken plant, könnte den Supermoto-Charakter als „präsenter“ empfinden – also weniger „entspannt dahingleiten“, mehr „immer wach sein“.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha XSR 900 GP: Stärken
- Straßenfokus: Das Motorrad fühlt sich auf Asphalt besonders stimmig an.
- Kontrolliertes Fahrgefühl: Stabilität und Dosierbarkeit erleichtern zügiges Fahren.
- Alltagstauglichkeit: Das Konzept wirkt wie gemacht für regelmäßige Fahrten.
Yamaha XSR 900 GP: Schwächen
- Weniger Offroad-Anspruch: Wer häufig abseits befestigter Wege unterwegs ist, wird eher Kompromisse spüren.
- Charakter: Der Roadster-Ansatz ist nicht darauf optimiert, Supermoto-Manöver „aus dem Stand“ zu zelebrieren.
Suzuki DR-Z 4SM: Stärken
- Agiles Handling: Supermoto-typisch schnell in der Reaktion.
- Untergrund-Flexibilität: Sie macht auch dann Spaß, wenn die Strecke nicht perfekt ist.
- Direktes Fahrgefühl: Der Fahrer bekommt viel Rückmeldung und kann aktiv gestalten.
Suzuki DR-Z 4SM: Schwächen
- Komfort-Anspruch: Für „entspanntes Gleiten“ ist das Konzept weniger ausgelegt.
- Fahrstil: Wer das Motorrad nicht aktiv fährt, nutzt nicht unbedingt die Stärken aus.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich wird am Ende sehr klar, wenn man die typischen Fahrprofile betrachtet. Die Yamaha XSR 900 GP passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das im Alltag funktioniert, auf der Landstraße souverän wirkt und dabei optisch wie technisch einen modernen Retro-Anspruch erfüllt. Wer gerne regelmäßig fährt, Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket legt und vor allem auf Asphalt unterwegs ist, findet hier eine sehr überzeugende Basis.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist dagegen ideal für alle, die mehr Abwechslung wollen: kurvige Strecken, wechselnder Untergrund und der Wunsch, das Motorrad auch mal „anders“ zu bewegen. Wer Spaß daran hat, Richtungen schnell zu wechseln, das Motorrad aktiv zu nutzen und gelegentlich abseits der typischen Route unterwegs zu sein, wird mit der DR-Z 4SM deutlich mehr „Spiel“ erleben.
Fazit:
Die Yamaha XSR 900 GP ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein straßenorientiertes Motorrad mit Retro-Charme suchen: Sie überzeugt durch ein kontrolliertes, stabiles Fahrgefühl, gute Dosierbarkeit und eine Alltagstauglichkeit, die Lust auf regelmäßige Touren macht. Wer vor allem Asphalt fährt und ein stimmiges Gesamtpaket aus Komfort, Handling und souveräner Performance möchte, trifft hier sehr wahrscheinlich die richtige Entscheidung.
Die Suzuki DR-Z 4SM gewinnt dagegen, wenn der Fokus auf Agilität und Abwechslung liegt. Supermoto-typisch fühlt sich das Motorrad lebendig an und unterstützt dynamische Manöver – besonders dann, wenn der Untergrund nicht perfekt ist. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur „von A nach B“ bringt, sondern Fahrspaß auch abseits der Standardstrecken liefert, findet in der DR-Z 4SM den passenden Charakter.