UVP 14.149 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 9.479 €
Baujahr von 2005 bis 2025
Retro-Sportler: Schön, schnell und technisch auf der Höhe der Zeit
Weiter zum Testbericht
So viel aus so wenig
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Motor !!!
  • glaubwürdige Retro-Optik
  • kerniger 3-Zylinder Sound
  • technisch gut ausgestattet
  • gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
Kontra:
  • typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
  • Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
Pro:
  • Fahrkomfort
  • Durchzugsstarker Motor
  • Alltagstauglich
  • Preis-Leistung
Kontra:
  • Mischbereifung überflüssig

Abmessungen & Gewicht

Gewicht200kg
Radstand1.500mm
Länge2.160mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.180mm
Gewicht213kg
Radstand1.560mm
Länge2.275mm
Radstand1.560mm
Sitzhöhe: 830-835 mm
Höhe1.405mm

Motor

Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum645ccm
Hub63mm
Bohrung81mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite280km
Leistung71 PS bei 8.800 U/Min
Drehmoment62 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.185km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite488km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUSD Gabel (Federweg 130)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W) Tubeless
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W) Tubeless
RahmenbauartBrücken
Federung vorneTelegabel 43 mm (Federweg 150)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 159)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne19 M/C x MT 2.50 110/80R19 M/C 59V
Reifen hinten150/70 R 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 260 mm)

Fazit

So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!

Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 0.000€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Baujahre: 2016-2018
  • Verfügbarkeit: ab 12/2018
  • Farben: rot, knallgelb

MotorradTest.de auf YouTube

Yamaha XSR 900 GP vs. Suzuki V-Strom 650 – Vergleich für Alltag, Tour & Fahrspaß

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die Frage, die beim Kauf wirklich zählt: Soll es vor allem Spaß im Stadtverkehr und auf kurzen Feierabendrunden machen – oder soll es auch lange Strecken souverän abspulen und dabei möglichst vielseitig bleiben? Der Vergleich zwischen Yamaha XSR 900 GP und Suzuki V-Strom 650 zeigt sehr klar, wie unterschiedlich die Konzepte sein können, obwohl beide Modelle im Alltag eine Menge bieten.

Grundcharakter: Retro-Performance trifft Tour-Allround

Die Yamaha XSR 900 GP steht für einen sportlich geprägten Retro-Look mit klarer Street-Fokusierung. Das Motorrad wirkt wie gemacht für kurvige Strecken, für dynamisches Fahren und für den Moment, in dem man einfach Lust auf Gas hat. Der Stil ist nicht nur Optik: Auch das Fahrgefühl zielt spürbar auf Agilität und spontane Reaktionen.

Die Suzuki V-Strom 650 verfolgt dagegen ein anderes Ziel. Sie ist als Allround-Tourer gedacht, der im Alltag genauso funktioniert wie auf längeren Ausfahrten. Der Charakter ist weniger „Show & Speed“, sondern eher „entspannt & zuverlässig“. Das merkt man daran, wie das Motorrad mit wechselnden Situationen umgeht – von der Stadt bis zur Landstraße.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistungsentfaltung unterscheidet

Beide Motorräder sind auf ihre Art für Fahrspaß ausgelegt, aber die Art der Kraftentfaltung ist unterschiedlich. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt im Vergleich oft direkter und „spritziger“ im Ansprechverhalten. Dadurch fühlt sich das Motorrad besonders dann stark an, wenn häufig beschleunigt, beschleunigungsnah gefahren oder zügig aus Kurven heraus gearbeitet wird.

Die Suzuki V-Strom 650 spielt ihre Stärken eher in einem gleichmäßigen Rhythmus aus. Im Vergleich wirkt sie häufig harmonischer für längere Abschnitte, bei denen man nicht ständig den Fahrstil neu „startet“, sondern einfach flüssig durchzieht. Das ist besonders angenehm, wenn die Strecke länger wird oder wenn der Fokus auf Komfort und Konstanz liegt.

Stärken und Schwächen beim Fahrgefühl

  • Yamaha XSR 900 GP: Stärken liegen in der dynamischen Reaktion und dem sportlichen Drive. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf Street-Performance weniger „Tour-Ruhe“ vermittelt als bei einem reinen Reise-Allrounder.
  • Suzuki V-Strom 650: Stärken liegen in der entspannten Alltagstauglichkeit und dem tourorientierten Gesamtkonzept. Schwäche kann sein, dass der „Kick“ im Vergleich weniger im Vordergrund steht als bei der Yamaha, wenn es um sehr spontane, sportlich aggressive Fahrmomente geht.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Beim Handling zeigt sich der Unterschied zwischen Street und Tour-Konzept besonders deutlich. Die Yamaha XSR 900 GP ist darauf ausgelegt, sich leicht und lebendig anzufühlen. Das macht sie attraktiv, wenn häufig gewechselt wird zwischen Schräglage, Beschleunigung und Richtungsänderung. Gerade auf kurvigen Strecken wirkt das Motorrad dadurch sehr „on point“.

Die Suzuki V-Strom 650 setzt dagegen stärker auf Stabilität und kontrollierte Fahrbarkeit. Im Vergleich ist das Motorrad häufig dann im Vorteil, wenn die Strecke länger ist, wenn es schneller unruhig wird (z. B. durch Wind oder Fahrbahnunebenheiten) oder wenn man einfach entspannt fahren möchte, ohne ständig aktiv gegensteuern zu müssen.

Kurven, Tempo und Alltag

Für kurze, sportliche Runden ist die Yamaha oft die emotionalere Wahl. Für längere Touren und „einfach fahren“ ist die Suzuki häufig die stressfreiere Option. Beide können Kurven – aber die Art, wie sie sich dabei anfühlen, ist unterschiedlich: Yamaha eher „direkt und verspielt“, Suzuki eher „ruhig und berechenbar“.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Vergleich

Bei Bremsen geht es nicht nur um maximale Verzögerung, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Im Vergleich zeigt sich: Die Yamaha XSR 900 GP wirkt tendenziell sportlich abgestimmt, was das Bremsen in dynamischen Situationen angenehm macht. Die Suzuki V-Strom 650 punktet dagegen häufig mit einem souveränen Gesamtpaket, das auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen ein gutes Sicherheitsgefühl vermittelt.

Unterm Strich gilt: Wer häufig zügig fährt und sportliche Manöver mag, fühlt sich bei der Yamaha oft schneller „im Flow“. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt und dabei vor allem Ruhe und Kontrolle sucht, ist mit der Suzuki meist besser bedient.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie – und warum das zählt

Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Alltag spürbar beeinflusst. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt im Vergleich eher auf sportliche Haltung ausgelegt. Das kann sich auf kurzen Strecken sehr gut anfühlen, weil das Motorrad dadurch „aktiv“ wirkt. Auf längeren Touren kann sich jedoch zeigen, dass eine sportlichere Position mehr Aufmerksamkeit verlangt, besonders wenn die Fahrt länger dauert.

Die Suzuki V-Strom 650 bietet im Vergleich eine ergonomische Ausrichtung, die stärker auf Alltag und längere Fahrten zielt. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig gefahren wird – auch dann, wenn die Tour nicht jedes Mal „nur Spaß“ ist, sondern auch mal Pendeln, Besorgungen oder längere Wochenendfahrten umfasst.

Windschutz und Komfort

Ein weiterer Unterschied liegt im Umgang mit Fahrtwind und dem Gefühl von „entspanntem Reisen“. Die Suzuki ist als Tourer konzipiert, wodurch sie bei längeren Autobahn- oder Landstraßenabschnitten oft angenehmer wirkt. Die Yamaha bleibt dagegen stärker im Street-Charakter: Das kann man lieben, wenn man den direkten Kontakt zur Straße sucht – aber es ist weniger „Reisefokus“ als bei der V-Strom.

Verbrauch und Alltagskosten: Wie die Konzepte zusammenpassen

Beim Thema Verbrauch ist weniger die einzelne Zahl entscheidend als das Zusammenspiel aus Fahrstil, Streckenprofil und Motorcharakter. Im Vergleich wirkt die Suzuki V-Strom 650 häufig als „effizienter Begleiter“, wenn man gleichmäßig fährt und nicht ständig die sportliche Schiene sucht. Die Yamaha XSR 900 GP kann ebenfalls sparsam bewegt werden, aber ihr sportlicher Charakter lädt eher zu Fahrweisen ein, bei denen der Verbrauch stärker mit dem Fahrspaß steigt.

Wer also regelmäßig entspannt unterwegs ist, profitiert oft vom Tour-Allround-Ansatz der Suzuki. Wer dagegen häufig dynamisch fährt und das Motorrad als Spaßmaschine nutzt, wird die Yamaha stärker ausspielen.

Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich hilft

Im Praxisvergleich spielt die Frage eine große Rolle, wie gut sich ein Motorrad für den Alltag „ausrüsten“ lässt. Die Suzuki V-Strom 650 ist als vielseitiges Konzept gedacht und passt dadurch häufig gut zu Touring-Zubehör, Gepäcklösungen und einer Nutzung, bei der das Motorrad nicht nur für eine bestimmte Art von Fahrt gedacht ist.

Die Yamaha XSR 900 GP ist dagegen stärker auf den Street- und Fahrspaß-Fokus ausgerichtet. Das bedeutet nicht, dass sie unpraktisch wäre – aber sie wirkt im Vergleich mehr wie ein Motorrad, das man bewusst für bestimmte Ausfahrten auswählt, statt als „immer dabei“-Reisegerät.

Stärken und Schwächen in der Nutzung

  • Yamaha XSR 900 GP: Stärken in der emotionalen Optik, im sportlichen Fahrgefühl und in der Freude an dynamischen Strecken. Schwäche: weniger „Tour-Ruhe“ und weniger Fokus auf Reise-Features.
  • Suzuki V-Strom 650: Stärken in Vielseitigkeit, Komfort und dem tourorientierten Gesamtkonzept. Schwäche: weniger sportliche Direktheit als bei der Yamaha, wenn es um maximalen „Kick“ geht.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über die eigene Fahrrealität entscheiden. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt, gern sportlich unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich lebendig und direkt anfühlt, wird mit der Yamaha XSR 900 GP sehr wahrscheinlich mehr Begeisterung finden. Sie ist besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel ist, sondern ein Stück Fahrkultur.

Wer dagegen regelmäßig längere Touren plant, Wert auf Komfort und entspannte Fahrbarkeit legt und ein Motorrad möchte, das in vielen Situationen funktioniert, ist mit der Suzuki V-Strom 650 meist besser beraten. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die ein vielseitiges Setup suchen und nicht jedes Mal neu entscheiden möchten, ob es „heute sportlich“ oder „heute bequem“ sein soll.

Fazit:

Die Yamaha XSR 900 GP ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Street-Fahrspaß, direktem Ansprechverhalten und einem sportlich-emotionalen Gesamtgefühl liegt. Sie eignet sich besonders für kurvige Strecken, dynamische Fahrten und alle, die ihr Motorrad gern „aktiv“ bewegen. Die Suzuki V-Strom 650 ist die passendere Option, wenn Vielseitigkeit, Komfort und tourentaugliche Alltagstauglichkeit wichtiger sind. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn längere Strecken anstehen, wenn das Motorrad zuverlässig funktionieren soll und wenn ein ruhiger, berechenbarer Fahrstil im Vordergrund steht. Kurz gesagt: Wer mehr Fahrgefühl und Street-Charakter sucht, findet in der Yamaha den stärkeren Partner. Wer ein Motorrad für Alltag und Touren sucht, das möglichst oft passt, wird mit der Suzuki glücklicher.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙