UVP 14.149 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 15.895 €
Baujahr von 2007 bis 2026~
Retro-Sportler: Schön, schnell und technisch auf der Höhe der Zeit
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Der lässige British-Cruiser von Triumph im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor !!!
  • glaubwürdige Retro-Optik
  • kerniger 3-Zylinder Sound
  • technisch gut ausgestattet
  • gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
Kontra:
  • typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
  • Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
Pro:
  • lässiger Auftritt
  • lässige Sitzposition
  • lässige Leistung
  • lässiges Dahingleiten
  • hochwertige Verarbeitung und liebevolle Details
Kontra:
  • Lenker schlägt beim starken Einschlagen gegen die Knie
  • Bremsleistung hinten 1b
  • Soziuskomfort 1b

Abmessungen & Gewicht

Gewicht200kg
Radstand1.500mm
Länge2.160mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.180mm
Gewicht263kg
Radstand1.500mm
Länge2.220mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 705 mm
Höhe1.055mm

Motor

Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz
Hubraum1.200ccm
Hub80mm
Bohrung98mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite280km
Leistung78 PS bei 6.100 U/Min
Drehmoment106 NM bei 4.000 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite267km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUSD Gabel (Federweg 130)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W) Tubeless
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W) Tubeless
RahmenbauartStahlrohr-Schleifenrahmen
Federung vorneShowa Cartridge-Gabel 47 mm (Federweg 90)mm
Federung hintenZentralfederbein mit Umlenkung und einstellbarer Vorspannung (Federweg 73)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Stahl
Reifen vorne130/90 B 16
Reifen hinten150/80 R 16

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneDoppel-Bremsscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin Einzelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm)

Fazit

So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!

Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 0.000€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 0.000€
  • Baujahre: 2016-2018
  • Verfügbarkeit: ab 12/2018
  • Farben: rot, knallgelb

Fazit - was bleibt hängen

Die Triumph Speedmaster ist optisch eine Augenweide und erfreut ihren Besitzer mit vielen liebevollen Details. Sie ist super verarbeitet, man möchte sie am liebsten ins Wohnzimmer stellen. Dort gehört sie aber nicht hin, denn sie fährt sich auch super. Für einen Cruiser geradezu federleicht, eignet sie sich auch für Personen unter 100 kg. Sound, Motor und Fahrverhalten machen aus jeder Ausfahrt ein kleines Erlebnis - so soll das sein!
 
Unsere Testmaschine haben wir von Q-Bike Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer mit ca. 4.000 km für 13.280 Euro zum Verkauf. Dabei sind Motorschutzbügel, Tasche, Heizgriffe und eine Restgarantie bis 1/2026. Deal!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.395 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 12.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2002
  • Farben: rot, schwarz, schwarz-weiß

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Yamaha XSR 900 GP vs. Triumph Bonneville Speedmaster: Vergleich moderner Classics

Wenn es um moderne Retro-Motorräder geht, treffen bei diesem Vergleich zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die Yamaha XSR 900 GP wirkt wie ein aufgeräumter, sportlich interpretierter Klassiker – mit Fokus auf Agilität, Antritt und einem dynamischen Fahrgefühl. Die Triumph Bonneville Speedmaster dagegen steht für britische Gelassenheit, kräftigen Charakter und einen Komfort-orientierten Auftritt, der besonders auf längeren Strecken und im entspannten Alltag überzeugt.

Beide Bikes sehen nach Stil aus, beide machen Lust auf Ausfahrten – aber sie spielen ihre Stärken an unterschiedlichen Stellen aus. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Maschine fühlt sich leichter an, welche liefert das passendere Ansprechverhalten, wie unterscheiden sich Fahrwerk und Bremsen, und wo liegen die jeweiligen Schwächen?

Design und Charakter: Zwei Retro-Interpretationen

Yamaha XSR 900 GP: sportlich, kompakt, „GP“-Denke

Die XSR 900 GP setzt auf eine klare, sportlich angehauchte Linie. Der Look wirkt bewusst „modern classic“, aber mit dem Anspruch, dass das Motorrad nicht nur gut aussieht, sondern auch zügig bewegt werden will. Das Design unterstützt dieses Gefühl: schlanke Proportionen, aufgeräumte Optik und ein Gesamtbild, das eher nach Kurve als nach Couch aussieht.

Triumph Speedmaster: massig, souverän, cruiser-nah

Die Speedmaster präsentiert sich dagegen wie ein britischer Cruiser mit Retro-Genen. Die Silhouette wirkt stimmig und „erwachsen“, der Auftritt ist weniger auf Tempo-Optik getrimmt, sondern auf Präsenz. Wer ein Motorrad sucht, das sich im Stand schon nach „Urlaub“ anfühlt, wird hier schnell fündig.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Ansprechverhalten und Drehmoment-Charakter

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Yamaha XSR 900 GP spielt ihre Stärken eher über ein dynamisches Ansprechverhalten aus. Der Motor wirkt darauf ausgelegt, zügig zu reagieren und das Motorrad bei Bedarf spürbar nach vorn zu schieben. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig beschleunigt wird – etwa beim Überholen, in kurvigen Abschnitten oder wenn die Fahrt „lebendig“ bleiben soll.

Die Triumph Bonneville Speedmaster setzt stärker auf einen souveränen, gleichmäßigen Charakter. Das Motorrad fühlt sich häufig dann besonders passend an, wenn nicht ständig „getaktet“ wird, sondern wenn man mit ruhigem Rhythmus unterwegs ist. Die Kraft kommt dabei nicht nur aus dem Durchzug, sondern auch aus dem Gefühl, dass das Bike bei passender Drehzahl entspannt weiterzieht.

Getriebegefühl und Alltagstauglichkeit

Beide Motorräder sind alltagstauglich, aber auf unterschiedliche Weise. Die Yamaha wirkt im Stadtverkehr oft „direkter“, weil das Konzept auf Agilität und schnelle Reaktion ausgelegt ist. Die Triumph ist im gleichen Szenario häufig entspannter, weil sie mit ihrem Charakter eher zu gleichmäßiger Fahrt einlädt – weniger hektisch, mehr „einfach laufen lassen“.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Souveränität

Kurvenverhalten und Spurtreue

Die Yamaha XSR 900 GP vermittelt in Kurven meist das Gefühl, dass sie schnell „in die Linie“ findet. Das Motorrad wirkt wie gemacht für zügige Richtungswechsel und für Fahrer, die gern aktiv arbeiten. Gerade auf Landstraßen, wo Tempo und Kurvenfrequenz wechseln, spielt die Yamaha ihre Stärken aus.

Die Triumph Speedmaster wirkt dagegen oft wie ein souveräner Reisebegleiter. Sie liegt stabil, vermittelt Ruhe und lässt sich kontrolliert bewegen. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Strecke länger wird oder wenn man nicht ständig maximal sportlich unterwegs sein möchte.

Komfort über Unebenheiten

Im Vergleich der Fahrwerksauslegung zeigt sich: Die Yamaha ist tendenziell sportlicher abgestimmt und damit direkter – kann aber je nach Fahrbahn und Beladung auch etwas „präsenter“ sein. Die Triumph zielt stärker auf Komfort und ein gleichmäßiges Abrollen. Wer häufig über schlechteren Asphalt fährt oder längere Strecken am Stück plant, spürt den Unterschied oft deutlich.

Bremsen und Sicherheit: Wie gut lässt sich Tempo dosieren?

Bei beiden Motorrädern steht die Bremsleistung im Fokus, aber die Charakteristik unterscheidet sich. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt tendenziell so, dass sie Bremsmanöver präzise unterstützt – besonders dann, wenn man sportlich an die Kurve herangeht und das Motorrad kontrolliert einlenken möchte. Die Triumph Speedmaster punktet häufig mit einem gut dosierbaren Gefühl, das zu ihrem entspannten Fahrstil passt: kräftig genug für sicheres Verzögern, aber eher auf ruhige Kontrolle ausgelegt.

Stärken und Schwächen zeigen sich hier weniger als „besser/schlechter“, sondern eher als „passt besser zum Stil“. Wer häufig dynamisch bremst und eng fährt, wird die Yamaha oft als agiler empfinden. Wer vor allem komfortorientiert unterwegs ist, wird die Triumph als stimmig erleben.

Sitzposition und Ergonomie: Für wen fühlt sich welches Bike richtig an?

Yamaha: sportlich aufgerichtet, aktiv fahrbar

Die Sitzposition der Yamaha XSR 900 GP wirkt eher darauf ausgelegt, dass man das Motorrad aktiv steuert. Das bedeutet: Hände und Blick sind so ausgerichtet, dass man Kurven und Tempo gut im Griff hat. Für Fahrer, die gern „mit dem Bike arbeiten“, ist das ein Plus.

Triumph: entspannter, cruiser-nah

Die Triumph Speedmaster bietet eine Sitzhaltung, die mehr auf entspanntes Sitzen und ruhiges Vorankommen ausgelegt ist. Das ist besonders angenehm, wenn die Fahrt nicht nur aus kurzen sportlichen Passagen besteht, sondern aus längeren Abschnitten, in denen Komfort wichtiger wird als maximale Aktivität.

Ausstattung und Alltag: Was im echten Leben zählt

Im Alltag spielen Details eine große Rolle: Übersicht, Bedienbarkeit, Wärmeentwicklung, Windschutz (falls vorhanden) und die Frage, wie gut sich das Motorrad im Stadtverkehr bewegt. Die Yamaha wirkt dabei oft „handlicher“ im Kopf, weil sie vom Gesamtkonzept her auf Dynamik ausgelegt ist. Die Triumph wirkt „reiseorientierter“, weil sie das Gefühl von Ruhe und Souveränität mitbringt.

Auch beim Thema Alltagstauglichkeit unterscheiden sich die Bikes in der Art, wie sie mit Tempo und Last umgehen. Die Yamaha macht Spaß, wenn man öfter Gas gibt und das Motorrad spürbar in Bewegung bringt. Die Triumph macht Spaß, wenn man gleichmäßig fährt und das Motorrad die Arbeit übernimmt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha XSR 900 GP – Stärken

  • Dynamisches Fahrgefühl: reagiert oft schnell und unterstützt zügiges Fahren.
  • Agiles Handling: wirkt besonders in kurvigen Passagen lebendig.
  • Sportliche Ausrichtung: passt gut zu Fahrern, die gern aktiv steuern.

Yamaha XSR 900 GP – Schwächen

  • Komfort kann sportlich wirken: je nach Fahrbahn und Fahrstil kann sie „präsenter“ sein.
  • Stil passt nicht zu jedem: wer vor allem cruiser-entspannt fahren möchte, könnte die Yamaha als zu aktiv empfinden.

Triumph Bonneville Speedmaster – Stärken

  • Souveräner Charakter: lädt zu gleichmäßigem, entspanntem Fahren ein.
  • Komfortorientierte Auslegung: besonders angenehm auf längeren Strecken.
  • Präsenz und Stil: wirkt wie ein echtes „Statement“-Motorrad.

Triumph Bonneville Speedmaster – Schwächen

  • : in sehr dynamischen Situationen wirkt die Yamaha oft näher am sportlichen Anspruch.
  • Fahrstilabhängig: wer ständig maximale Agilität sucht, könnte die Triumph weniger „leichtfüßig“ erleben.

Welches Motorrad passt besser? (Fahrprofil statt Bauchgefühl)

Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Die Yamaha XSR 900 GP ist besonders dann die bessere Wahl, wenn häufig beschleunigt wird, Kurven aktiv angefahren werden und das Motorrad ein spürbar dynamisches Feedback geben soll. Sie passt zu Fahrern, die gern „mit dem Gas arbeiten“ und denen ein agiles Handling wichtiger ist als maximaler Cruiser-Komfort.

Die Triumph Bonneville Speedmaster ist dagegen ideal, wenn längere Strecken, entspannte Fahrten und ein souveräner Motorcharakter im Vordergrund stehen. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur gut aussieht, sondern sich auch im Alltag und auf Reisen angenehm anfühlt, findet in der Speedmaster häufig die stimmigere Wahl.

Fazit:

Die Yamaha XSR 900 GP gewinnt vor allem dort, wo Dynamik zählt: in kurvigen Abschnitten, beim zügigen Beschleunigen und wenn ein Motorrad möglichst direkt auf Fahraktionen reagieren soll. Ihre Stärke liegt im aktiven Fahrgefühl – mit einem Handling, das Lust auf Tempo macht. Wer sportlich unterwegs ist und das Motorrad gern „arbeitet“, wird mit der Yamaha sehr zufrieden sein.

Die Triumph Bonneville Speedmaster ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Komfort, Souveränität und einen entspannten Charakter suchen. Sie spielt ihre Stärken auf längeren Strecken aus und fühlt sich besonders dann richtig an, wenn gleichmäßiges Fahren im Vordergrund steht. Wer ein Retro-Motorrad möchte, das sich nach Reise anfühlt und dabei trotzdem kräftig genug ist, trifft mit der Speedmaster oft die passendere Entscheidung.

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