| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 20.400 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
- Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
- fauchender Triple-Sound
- zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
- volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
- nahezu einzigartiges Design
- sportlich fordernde Sitzposition
- Soziusbetrieb 1b
- Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 180 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 245 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 246 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Doppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
Fazit - was bleibt hängen
Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.
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Yamaha XSR 900 GP vs Triumph Speed Triple 1200 RR: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile
Wenn zwei Naked Bikes gegensätzliche Schwerpunkte setzen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Yamaha XSR 900 GP steht für eine Mischung aus Retro-Charme, Alltagstauglichkeit und einem Motor, der sich dynamisch anfühlt, ohne die ganze Zeit nach „Vollgas“ zu verlangen. Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen ist deutlich auf maximale Performance und sportliche Kontrolle ausgelegt. Wer sich zwischen beiden Modellen entscheidet, wählt damit nicht nur ein Motorrad, sondern auch eine Philosophie: eher „stilvoll und vielseitig“ versus „aggressiv und kompromisslos“.
Grundcharakter: Retro-Naked trifft Performance-Naked
Yamaha XSR 900 GP: Stil und Fahrgefühl im Vordergrund
Die XSR 900 GP wirkt wie ein Blick zurück in die Ära der sportlichen Straßenmaschinen – mit moderner Technik. Der Fokus liegt spürbar auf einem ausgewogenen Gesamtpaket: Motor und Fahrwerk arbeiten so zusammen, dass sich das Motorrad sowohl im Alltag als auch auf flotten Landstraßen angenehm bewegt. Das Handling ist dabei eher „leicht zu greifen“ als „nur für Profis“.
Triumph Speed Triple 1200 RR: Sportlichkeit als Leitmotiv
Die Speed Triple 1200 RR ist dagegen ein Statement. Sie richtet sich an Fahrer, die ein Naked Bike nicht nur „sportlich“ finden, sondern wirklich sportlich fahren wollen – mit klarer Tendenz zu dynamischer Beschleunigung, präziser Rückmeldung und einem Setup, das auch bei zügiger Gangart stabil bleibt. Das Motorrad fühlt sich insgesamt entschlossener an, als würde es ständig bereitstehen, das nächste Tempo zu liefern.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein deutlicher Unterschied in der Zielrichtung. Die Yamaha XSR 900 GP liefert eine kraftvolle, gut dosierbare Performance. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken wirkt die Leistungsentfaltung oft harmonisch: Gas geben fühlt sich kontrolliert an, und das Motorrad bleibt dabei gut beherrschbar. Das ist ein Pluspunkt für alle, die nicht nur auf der Geraden schnell sein wollen, sondern auch in der Kurve souverän bleiben möchten.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR spielt hingegen stärker die „Performance-Karte“. Im Vergleich zur Yamaha wirkt die Beschleunigung spürbar fordernder und die Reserven sind so ausgelegt, dass auch bei höheren Geschwindigkeiten noch Druck aufgebaut wird. Das kann ein Vorteil sein, wenn Überholmanöver und sportliche Ausfahrten im Fokus stehen. Gleichzeitig verlangt diese Ausrichtung mehr Aufmerksamkeit beim Dosieren – nicht, weil es unbeherrschbar wäre, sondern weil das Motorrad schneller in den Bereich kommt, in dem man wirklich aktiv fahren muss.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. sportliche Stabilität
Beide Motorräder sind auf Fahrspaß ausgelegt, aber sie vermitteln ihn unterschiedlich. Die Yamaha XSR 900 GP punktet mit einem Handling, das sich intuitiv anfühlt. Gerade bei wechselnden Geschwindigkeiten und häufigen Richtungswechseln wirkt die Abstimmung angenehm. Das Motorrad unterstützt das „Mitnehmen“ durch die Kurve, statt den Fahrer ständig zu zwingen, die Linie perfekt zu treffen.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR setzt stärker auf sportliche Stabilität. In schnellen Passagen und bei zügigem Tempo bleibt das Motorrad ruhiger und gibt mehr Kontrolle zurück. Das ist besonders dann ein Plus, wenn die Strecke „flowig“ ist und man das Tempo über längere Abschnitte halten möchte. Als Gegenpol kann das Setup im Alltag etwas weniger „entspannt“ wirken, wenn die Straßen unruhig sind oder häufig gebremst und beschleunigt werden muss.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich: Beide Modelle sind auf zügiges Fahren ausgelegt, aber die Triumph wirkt insgesamt stärker auf sportliche Anforderungen hin optimiert. Das bedeutet nicht, dass die Yamaha schwächer wäre – sie bietet ebenfalls ein gutes Gefühl beim Verzögern und lässt sich kontrolliert dosieren. Die Speed Triple legt jedoch den Schwerpunkt stärker auf standfestes Ansprechverhalten und ein sportliches Gesamtpaket, das besonders bei wiederholten Bremsmanövern und höherem Tempo Vorteile bringt.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung mit unterschiedlicher Ausrichtung
Elektronik ist bei beiden Motorrädern ein wichtiger Bestandteil des Fahrgefühls. Die Yamaha XSR 900 GP bietet eine sinnvolle Unterstützung, die das Motorrad im Alltag leicht zugänglich macht. Fahrmodi und Regelstrategien wirken dabei eher wie „Hilfe zur Abstimmung“, ohne das Motorrad zu sehr zu „verwalten“.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR geht in Richtung „sportliche Kontrolle“. Im Vergleich zur Yamaha wirkt die Elektronik stärker darauf ausgelegt, Leistung und Traktion in dynamischen Situationen zu managen. Das kann ein großer Vorteil sein, wenn die Fahrweise ambitionierter wird oder wenn man das Motorrad gezielt auf unterschiedliche Bedingungen einstellen möchte. Gleichzeitig ist es sinnvoll, sich mit den Möglichkeiten vertraut zu machen, damit die Elektronik nicht nur „da ist“, sondern wirklich passend genutzt wird.
Ergonomie und Alltag: Wie bequem ist das Konzept?
Bei der Ergonomie unterscheiden sich die Modelle spürbar. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt insgesamt alltagstauglicher: Die Sitzposition ist so gestaltet, dass längere Fahrten nicht automatisch in „Sportmodus“ enden. Auch im Stadtverkehr bleibt das Motorrad angenehm handlich, was den Alltag erleichtert.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist sportlich ausgelegt. Das heißt: Wer gern zügig fährt, wird die Position und das Fahrgefühl schnell mögen. Für sehr lange Strecken oder häufiges Stop-and-Go kann die sportlichere Ausrichtung jedoch weniger „entspannt“ sein als bei der Yamaha. Das ist weniger ein Mangel, sondern eine klare Ausrichtung auf Fahrspaß.
Design und Charakter: Optik ist mehr als nur Deko
Die XSR 900 GP spielt mit Retro-Details und einem Look, der bewusst an klassische Linien erinnert. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das nicht nur technisch überzeugt, sondern auch optisch Persönlichkeit zeigt.
Die Speed Triple 1200 RR setzt dagegen auf eine moderne, aggressive Präsenz. Das Design wirkt wie eine Verlängerung der Fahrdynamik: kantig, leistungsorientiert, kompromisslos. Wer ein Naked Bike sucht, das auch im Stand „Tempo“ ausstrahlt, findet hier eine klare Antwort.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha XSR 900 GP – Stärken
- Ausgewogene Performance für Alltag und flotte Touren
- Intuitives Handling, das das Fahren leicht zugänglich macht
- Retro-Charakter mit moderner Technik
- In der Regel angenehmer für längere, weniger „radikal“ gefahrene Strecken
Yamaha XSR 900 GP – Schwächen
- Wer maximale Sportperformance sucht, wird bei der Triumph schneller „mehr“ finden
- Bei sehr ambitionierter Fahrweise kann die Triumph das sportliche Gesamtpaket stärker ausspielen
Triumph Speed Triple 1200 RR – Stärken
- Deutlich sportlicherer Performance-Fokus
- Stabile Kontrolle bei zügigem Tempo und dynamischer Fahrweise
- Elektronik stärker auf sportliche Unterstützung ausgelegt
- Bremsen und Fahrwerk wirken insgesamt „track-nah“ im Straßenkontext
Triumph Speed Triple 1200 RR – Schwächen
- Sportlichere Ausrichtung kann im Alltag weniger „entspannt“ wirken
- Für Einsteiger oder sehr gelassene Fahrprofile ist die Yamaha oft leichter zu „leben“
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrstil passt. Die Yamaha XSR 900 GP ist besonders interessant, wenn ein Naked Bike gesucht wird, das im Alltag Spaß macht, auf Landstraßen souverän bleibt und dabei optisch wie technisch eine stimmige Mischung bietet. Wer gern unkompliziert fährt, häufig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das nicht ständig nach „sportlichem Einsatz“ verlangt, trifft mit der Yamaha eine sehr passende Wahl.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist die richtige Wahl, wenn sportliche Dynamik im Mittelpunkt steht: zügige Ausfahrten, ambitionierte Kurvenfahrten und ein Motorrad, das Leistung nicht nur liefert, sondern auch kontrolliert. Wer das Potenzial regelmäßig abrufen möchte und sich an einer sportlicheren Ergonomie sowie einer stärker eingreifenden Elektronik nicht stört, bekommt hier ein sehr zielgerichtetes Gesamtpaket.
Fazit:
Die Yamaha XSR 900 GP ist die Wahl für alle, die ein Naked Bike mit Retro-Charakter suchen, das sich im Alltag leicht bewegt und auf flotten Strecken ausgewogen bleibt. Sie punktet mit einem zugänglichen Handling und einem Motor, der sich gut dosieren lässt – ideal, wenn Fahrspaß ohne ständigen „Sportmodus“ gewünscht ist. Die Triumph Speed Triple 1200 RR richtet sich an Fahrer, die spürbar mehr Performance wollen: sportliche Stabilität, kräftige Beschleunigung und ein Elektronik-Setup, das dynamische Situationen aktiv unterstützt. Wer häufig zügig fährt und ein Motorrad bevorzugt, das Tempo konsequent in Kontrolle übersetzt, findet in der Triumph die passendere Basis. Kurz gesagt: Yamaha für vielseitige, unkomplizierte Freude; Triumph für maximale sportliche Ansprüche.