| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 9.495 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
- sehr gute Serienausstattung mit Quickshifter und Schräglagen-Zeugs
- quirliger Motor
- fauchender Triple-Sound
- Pfeilnavi und Handy-Anbindung ohne Aufpreis
- sehr leicht zu fahren
- aufrechte, langstreckentaugliche Sitzposition
- kein Hauptständer erhältlich
- Bremsen könnten besser sein
- Zubehörpreise teilweise ambitioniert
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 207 | kg |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Länge | 2.020 | mm |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.398 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-Reihenmotor, DOHC, 12V | |
| Hubraum | 660 | ccm |
| Hub | 51 | mm |
| Bohrung | 74 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 95 PS bei 11.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 8.250 U/Min | |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 388 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Perimeterrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Showa Up-Side-Down-Gabel mit separater Funktion (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock Hinterradaufhängung mit hydraulisch, werkzeuglos einstellbarer Federvorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarm-Stahlprofilschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin-2-Kolben-Sättel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel Nissin ( Ø 255 mm) | |
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
Fazit
Die neue Triumph Tiger Sport 660 macht genau so viel Spaß wie die Alte. Sie ist jetzt allerdings viel besser ausgestattet und kostet immer noch unter 10.000 Euro. Sie hat bis auf die Bremsen kaum Schwächen und erfreut mit einer sportlichen und dennoch sehr einfachen Fahrweise.Sie ist aus unserer Sicht das ideale Cross-Over Bike für Einsteiger und Umsteiger. Wer auf die 115 PS der Tiger Sport 800 verzichten kann, liegt hier genau richtig. A2-Führerschein-Inhaber sowieso, aber auch die immer größer werdende Zielgruppe der Down-Grader, die eine Maschine suchen, die sie a) wirklich beherrschen und die sie b) auch mal so richtig ausfahren können.
Bock auf Probefahrt? Auf geht's zu Triumph Hamburg, wo die Tiger Sport 660 als Vorführer auf Euch wartet. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.
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Yamaha XSR 900 GP vs Triumph Tiger Sport 660 – Vergleich für Straße, Alltag und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Spaß auf Asphalt“ aussehen, aber aus unterschiedlichen Richtungen kommen, wird der Vergleich spannend. Die Yamaha XSR 900 GP steht für einen modernen Retro-Ansatz mit markantem Auftritt und einem Motor, der spürbar nach vorne zieht. Die Triumph Tiger Sport 660 wirkt dagegen wie ein sportlicher Allrounder: sportlich genug für flotte Ausfahrten, gleichzeitig so gebaut, dass längere Strecken und der Alltag nicht zur Belastung werden. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede – denn am Ende entscheidet nicht nur die reine Leistung, sondern wie sich die Motorräder im Alltag und in der Kurve anfühlen.
Charakter und Fahrgefühl: Retro-Power trifft sportlichen Allround-Anspruch
Yamaha XSR 900 GP: dynamisch, direkt und mit Retro-Identität
Die Yamaha XSR 900 GP spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es zügig werden darf. Der Motor wirkt im Vergleich sehr „bereit“, also mit einem Antritt, der das Beschleunigen aus dem Drehzahlbereich heraus leicht macht. Das Gesamtpaket ist dabei eher auf spontane Reaktionen ausgelegt: Gas auf, Motorrad reagiert. Wer gerne zügig fährt, findet hier einen Charakter, der Lust auf Kurven macht und in der Stadt wie auf Landstraßen schnell ein vertrautes Gefühl vermittelt.
Triumph Tiger Sport 660: sportlich, aber alltagstauglich abgestimmt
Die Triumph Tiger Sport 660 bringt dagegen einen sportlichen Ton mit, ohne sich wie ein reines „Kurvenwerkzeug“ zu verhalten. Im Vergleich wirkt sie oft harmonischer im Alltag: Der Motor liefert gleichmäßig, die Abstimmung unterstützt flüssiges Fahren und das Motorrad bleibt dabei gut kontrollierbar. Gerade wenn Strecken länger werden oder der Verkehr häufiger bremst und beschleunigt, zeigt sich der Vorteil eines Konzepts, das Komfort und Fahrspaß zusammenbringen will.
Motor und Antrieb: Wie sich die Unterschiede in der Praxis bemerkbar machen
Beim Vergleich der Motorcharaktere fällt auf: Die Yamaha XSR 900 GP zielt stärker auf „mehr Druck“ und ein spürbar sportliches Beschleunigungsgefühl. Dadurch wirkt sie besonders attraktiv, wenn Überholmanöver, zügige Landstraßenabschnitte oder dynamische Ausfahrten im Fokus stehen. Die Triumph Tiger Sport 660 setzt hingegen auf einen ausgewogenen Antrieb, der sich über viele Situationen hinweg angenehm dosieren lässt. Das macht sie besonders interessant, wenn nicht nur die Geschwindigkeit zählt, sondern auch die Leichtigkeit, mit der sich das Motorrad im Alltag bewegen lässt.
Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl vs. souveräne Alltagstauglichkeit
Yamaha XSR 900 GP: sportliche Linie, lebendiges Einlenken
Die Yamaha XSR 900 GP wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das man gerne „arbeitet“: Einlenken, Gas geben, Linie halten. Das Fahrwerk unterstützt dabei eine sportliche Fahrweise, ohne dass es sich wie ein kompromissloses Rennbike anfühlt. Dennoch ist die Abstimmung klar auf Dynamik ausgelegt. Wer viel Kurven fährt und sich an einem direkten Feedback erfreut, wird hier schnell warm.
Triumph Tiger Sport 660: stabil, gutmütig und trotzdem flott
Die Triumph Tiger Sport 660 punktet im Vergleich mit einem souveränen Fahrgefühl. Das Motorrad bleibt auch bei wechselnden Bedingungen gut kontrollierbar. Gerade auf längeren Strecken oder wenn die Straße nicht perfekt ist, zeigt sich der Vorteil einer Abstimmung, die nicht nur für die perfekte Kurve gedacht ist. Das Handling fühlt sich oft „ruhiger“ an, was das Fahren entspannter macht – ohne den sportlichen Anspruch zu verlieren.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Vergleich der Bremsen zeigt sich ein typisches Bild: Die Yamaha XSR 900 GP wirkt darauf ausgelegt, sportliche Verzögerungsmanöver schnell und kräftig umzusetzen. Das gibt in Kurven und beim zügigen Fahren ein gutes Gefühl, weil das Motorrad zuverlässig verzögert. Die Triumph Tiger Sport 660 setzt ebenfalls auf starke Verzögerung, wirkt aber im Gesamtkonzept oft besonders angenehm dosierbar. Das ist im Alltag ein Vorteil, weil sich Bremskraft und Gefühl leichter an wechselnde Situationen anpassen lassen.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie bequem?
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die Yamaha XSR 900 GP bringt eine sportlichere Haltung mit, die das Motorrad stärker in Richtung „Fahrspaß“ schiebt. Das ist ideal, wenn kurze bis mittlere Strecken im Vordergrund stehen und die Körperhaltung aktiv mitarbeiten darf. Die Triumph Tiger Sport 660 wirkt dagegen so, dass sie auch längere Fahrten angenehmer macht. Die Ergonomie unterstützt eine entspanntere Haltung, was besonders dann zählt, wenn der Tag nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus Stadtverkehr und Autobahn-Abschnitten.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber der Nutzen zeigt sich unterschiedlich. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt im Gesamtpaket eher darauf ausgelegt, sportliche Fahrmodi und ein dynamisches Ansprechverhalten zu unterstützen. Das kann gerade beim zügigen Fahren helfen, weil sich das Motorrad schnell an den gewünschten Stil anpasst. Die Triumph Tiger Sport 660 bietet ebenfalls sinnvolle Assistenz und Fahrmodi, wirkt aber im Vergleich besonders darauf abgestimmt, das Fahren im Alltag stressfreier zu machen. Wer häufig unterwegs ist und nicht jedes Mal „nachdenken“ möchte, profitiert von dieser Art der Abstimmung.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und längere Strecken
Im Alltag entscheidet oft Kleinkram: Windschutz, Übersicht, Komfort und wie leicht sich das Motorrad im Verkehr bewegt. Die Triumph Tiger Sport 660 hat hier im Vergleich häufig die Nase vorn, weil sie als sportlicher Tourer gedacht ist. Der Komfort und die entspanntere Sitzposition machen sie besonders attraktiv für Pendler oder für Touren, die mehr als nur eine Runde um die Ecke sind. Die Yamaha XSR 900 GP ist im Alltag ebenfalls gut nutzbar, wirkt aber stärker als „Fahrspaß-Maschine“. Wer gerne spontan fährt und das Motorrad als tägliche Freude sieht, wird sie lieben – wer dagegen vor allem lange Strecken und möglichst wenig Ermüdung sucht, findet in der Triumph oft die passendere Basis.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha XSR 900 GP – Stärken
- Dynamischer Charakter mit spürbarem Vorwärtsdrang
- Sportliches Handling, das Kurvenfahrten besonders direkt macht
- Retro-Optik mit modernem Anspruch
Yamaha XSR 900 GP – Schwächen
- Sportlichere Sitzposition kann auf sehr langen Strecken ermüden
- Fokus auf Fahrspaß bedeutet: weniger „Tourer-Ruhe“ als bei der Triumph
Triumph Tiger Sport 660 – Stärken
- Allround-Anspruch: sportlich, aber alltagstauglich abgestimmt
- Angenehmes Fahrgefühl mit guter Dosierbarkeit
- Komfort für längere Fahrten durch ergonomisches Gesamtkonzept
Triumph Tiger Sport 660 – Schwächen
- Weniger „roher“ Sportfokus als bei der Yamaha – wer maximale Direktheit sucht, könnte weniger begeistert sein
- Charakter eher ausgewogen statt maximal „pushy“
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Yamaha XSR 900 GP und Triumph Tiger Sport 660 hängt stark davon ab, wie gefahren wird. Die Yamaha ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf zügigem Fahren, direktem Feedback und sportlichem Kurvengefühl liegt. Sie passt besonders zu Fahrern, die das Motorrad als „Spaßgerät“ sehen und gerne dynamisch beschleunigen, umsetzen und wieder in die Kurve gehen.
Die Triumph ist die bessere Wahl, wenn Alltagstauglichkeit, Komfort und ein sportlicher, aber entspannter Gesamteindruck wichtiger sind. Wer häufig unterwegs ist, auch mal längere Strecken fährt oder ein Motorrad sucht, das sich in vielen Situationen leicht anfühlt, wird mit der Tiger Sport 660 sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die Yamaha XSR 900 GP gewinnt im Vergleich dort, wo Fahrspaß und Dynamik im Vordergrund stehen: direkter Motorcharakter, lebendiges Handling und ein sportlicher Auftritt machen sie zur idealen Wahl für Kurvenfreunde und alle, die gerne zügig unterwegs sind. Die Triumph Tiger Sport 660 punktet dagegen als sportlicher Allrounder: Sie wirkt im Alltag besonders stimmig, lässt sich angenehm dosieren und bietet eine ergonomische Basis, die längere Fahrten entspannter macht. Wer ein Motorrad sucht, das vor allem „Spaß auf Knopfdruck“ liefert, ist mit der Yamaha besser bedient. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das täglich funktioniert und dabei sportlich bleibt, findet in der Triumph die passendere Lösung.