| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 11.795 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
- Toller Motor!
- Überragender QuickShifter
- Kurvenwillig mit Tonnen an Fahrspaß
- Problemloses Fahren und somit auch für Anfänger geeignet
- Gute Serien-Ausstattung mit Schräglagen-Zeugs
- Absolut geeinget für (lange) Touren, gerne auch zu zweit
- Windschild teilweise mit Turbulenzen, etwas laut.
- Bei Regen Schmutz von hinten.
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 214 | kg |
| Radstand | 1.422 | mm |
| Länge | 2.073 | mm |
| Radstand | 1.422 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.386 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Reihen-Dreizylinder, 12 Ventile, DOHC | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 115 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 84 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 219 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 396 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Perimeterrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41 mm Upside-Down-Cartridge-Gabel mit separater Funktion, einstellbare Druck- und Zugstufe, (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock-Federbein mit einstellbarer Zugstufe und hydraulisch einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Stahl-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelte, schwimmend gelagerte Ø 310 mm-Bremsscheiben, radiale Vierkolben-Bremssättel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Feste Ø 255-mm-Einzelscheibe, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
Fazit
Puh, ist das eine geile Maschine. Die Tiger Sport 800 ist nicht nur TipTop ausgestattet, sie bietet auch Fahrspaß in ganz großen Tüten. Dazu klingt sie toll und hat kaum Schwächen. Wir empfehlen den Erwerb des GT-Pakets mit amtlichen Koffern und Heizgriffen, dass es derzeit 20% günstiger gibt - und dann steht auch Touren mit der 800er nichts mehr im Wege.Wer der alten Tiger Sport 1050 hinterher weint, für den gibt es nun einen adäquaten Ersatz. Der Motor macht süchtig und die Maschine geht derartig nach vorne, dass auch sportlich ambitionierten Fahrern das Wasser im Mund zusammenlaufen dürfte. Aber: Auch Anfänger oder Wiedereinsteiger dürfen sich trauen, denn die Tiger Sport 800 fährt sich total fluffig und ist nicht zu schwer. Traum-Motorrad für relativ wenig Geld.
Blut geleckt? Ab geht's zu Triumph Hamburg , wo die Tiger Sport 800 als Vorführer mit den Hufen scharrt. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und gaaanz viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.
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Yamaha XSR 900 GP vs Triumph Tiger Sport 800 – Vergleich
Wer zwischen Yamaha XSR 900 GP und Triumph Tiger Sport 800 schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Hier trifft ein modernes Retro-Naked-Bike auf einen sportlich orientierten Allrounder, der sich deutlich mehr nach „Tour“ anfühlt als nach „nur Stadt“. Beide Motorräder sind für ambitionierte Fahrer gedacht, die nicht nur von A nach B wollen, sondern das Fahren selbst genießen. Trotzdem unterscheiden sie sich spürbar in der Art, wie sie Leistung, Fahrwerk und Ergonomie in ein stimmiges Gesamtpaket übersetzen.
Grundcharakter: Retro-Naked vs sportlicher Tourer
Die Yamaha XSR 900 GP setzt auf den typischen Reiz eines Naked-Bikes: freie Sicht, direkter Kontakt zur Straße und ein Motor, der sich eher wie ein „Impulsgeber“ anfühlt. Der Fokus liegt auf dem Fahrspaß im Alltag und auf dynamischen Passagen – ohne dass man sich ständig Gedanken über „zu viel“ oder „zu wenig“ machen muss. Das Motorrad wirkt dabei wie gemacht für kurze bis mittlere Strecken, bei denen man gern zügig unterwegs ist und das Tempo auch in der Stadt nicht scheut.
Die Triumph Tiger Sport 800 verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Auch wenn sie sportlich aussieht und sich sportlich fahren lässt, ist die Grundidee stärker auf Alltag, längere Touren und entspanntes Tempo ausgelegt. Das merkt man vor allem daran, wie das Motorrad mit wechselnden Streckenprofilen umgeht: Es bleibt stabil, wirkt gut kontrollierbar und unterstützt den Fahrer dabei, den Fokus auf Linie und Rhythmus zu legen – statt auf ständiges Nachregeln.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der beiden Modelle wird schnell klar: Beide Motoren liefern spürbare Reserven, aber sie „liefern“ sie auf unterschiedliche Weise. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt im Antritt oft unmittelbarer. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufiges Beschleunigen, zügiges Einfädeln und dynamisches Herausbeschleunigen gefragt sind. Der Charakter ist dabei eher „agil“: Man bekommt das Gefühl, dass das Motorrad auf kleine Eingaben schnell reagiert.
Die Triumph Tiger Sport 800 spielt ihre Stärken stärker im gleichmäßigen Vortrieb aus. Sie wirkt wie ein Motorrad, das auch bei längeren Abschnitten konstant Druck aufbaut und dabei gut kontrollierbar bleibt. Wer gern zügig fährt, aber nicht ständig den Drehzahlbereich „managen“ möchte, findet hier oft den entspannteren Zugang. Das ist besonders auf Landstraßen und bei längeren Strecken spürbar, wenn man nicht nur Kurven, sondern auch An- und Abfahrten im Blick hat.
Fahrwerk und Handling: Kurvenrhythmus vs Stabilität
Im Handling unterscheiden sich die Motorräder deutlich. Die Yamaha XSR 900 GP fühlt sich im Kurvenwechsel oft sehr direkt an. Das macht sie attraktiv, wenn man gern zügig durch Kurven arbeitet und das Motorrad als „Werkzeug“ nutzt, um den Rhythmus zu setzen. Die Rückmeldung aus dem Fahrwerk wirkt dabei eher sportlich und „nah an der Straße“ – ideal für Fahrer, die gern aktiv fahren und die Linie bewusst gestalten.
Die Triumph Tiger Sport 800 punktet dagegen mit einem souveränen, ruhigen Fahrgefühl. Gerade wenn die Strecke unruhiger wird – etwa durch wechselnden Belag, längere Autobahnabschnitte oder wellige Landstraßen – zeigt sich die Stärke eines sportlich abgestimmten Tour-Konzepts. Das Motorrad bleibt stabil, ohne dabei träge zu wirken. Wer häufig längere Strecken fährt oder sich auf wechselnde Bedingungen einstellen möchte, bekommt hier einen klaren Vorteil.
Bremsen und Sicherheit: Gefühl und Kontrolle
Bei beiden Modellen steht die Kontrolle im Vordergrund, aber die Charakteristik ist unterschiedlich. Die Yamaha XSR 900 GP vermittelt beim Bremsen ein sportliches, präzises Gefühl. Das unterstützt Fahrer dabei, in Kurven sauber zu dosieren und das Motorrad gezielt zu stabilisieren. Gerade bei zügigem Fahren ist das ein Plus, weil man sich auf die Reaktion verlassen kann.
Die Triumph Tiger Sport 800 setzt ebenfalls auf starke Bremsleistung, wirkt aber in der Gesamtwirkung oft „komfortabler“ im Handling. Das bedeutet nicht, dass sie weniger sportlich wäre – eher, dass die Kombination aus Bremsgefühl, Stabilität und Elektronik den Fahrer entlastet. Wer häufig im Alltag unterwegs ist, profitiert davon, weil das Motorrad auch bei wechselnden Situationen gut berechenbar bleibt.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung im richtigen Moment
Beide Motorräder bringen moderne Elektronik mit, die sich im Alltag bemerkbar macht. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt dabei wie ein Motorrad, das sportliche Ambitionen unterstützt, ohne den Fahrer komplett aus der Verantwortung zu nehmen. Die Abstimmung zielt darauf, dass man das Motorrad aktiv bewegen kann, während die Systeme bei Bedarf helfen.
Die Triumph Tiger Sport 800 legt den Schwerpunkt stärker auf Fahrkomfort und Sicherheit über längere Zeit. Gerade wenn man nicht immer im „Sportmodus“ unterwegs ist, kann das Systempaket den Unterschied machen: Das Motorrad bleibt ruhig, kontrolliert und unterstützt dabei, auch bei wechselnden Bedingungen entspannt zu bleiben.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Sicht und Reichweite
Die Ergonomie ist einer der größten Unterschiede im Vergleich. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt eher wie ein Naked-Bike, das den Fahrer näher an die Straße bringt. Die Sitzposition ist sportlich genug, um dynamisch zu fahren, aber nicht so kompromisslos, dass man nach kurzer Zeit „durch“ ist. Für Stadtfahrten und kurze Touren ist das meist ideal, weil man sich schnell wohlfühlt und das Motorrad intuitiv bewegt.
Die Triumph Tiger Sport 800 bietet eine Position, die stärker auf längere Strecken ausgelegt ist. Das spürt man besonders, wenn man mehrere Stunden unterwegs ist oder häufiger Autobahn und Landstraße kombiniert. Die Maschine wirkt dann weniger wie ein „kurzfristiges Spaßgerät“, sondern eher wie ein Motorrad, das man gern für den ganzen Tag nimmt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha XSR 900 GP – Stärken
- Direktes, agiles Fahrgefühl für dynamische Kurven und zügige Fahrten.
- Unmittelbarer Antritt, der häufiges Beschleunigen im Alltag besonders spaßig macht.
- Sportliche Rückmeldung von Fahrwerk und Bremsen, ideal für aktives Fahren.
- Modernes Retro-Design, das auch im Alltag auffällt.
Yamaha XSR 900 GP – Schwächen
- Wer sehr lange Strecken bevorzugt, könnte den Fokus eher auf „Fahrspaß“ als auf „Tour-Komfort“ spüren.
- Je nach Fahrstil kann die aktive Fahrweise mehr Aufmerksamkeit verlangen als bei einem tourorientierten Setup.
Triumph Tiger Sport 800 – Stärken
- Stabiler, souveräner Charakter für wechselnde Strecken und längere Abschnitte.
- Entspannter Vortrieb, der auch ohne ständiges Drehzahl-Management Spaß macht.
- Tour-orientierte Ergonomie, die für längere Fahrten angenehmer wirkt.
- Elektronik-Unterstützung, die den Alltag spürbar erleichtert.
Triumph Tiger Sport 800 – Schwächen
- Wer maximal „Naked-Agilität“ sucht, empfindet die Abstimmung möglicherweise einen Tick weniger direkt.
- Der sportliche Anspruch ist klar vorhanden, aber der Charakter ist stärker auf Allround als auf reines Kurven-„Spielzeug“ ausgelegt.
Für welchen Fahrstil passt welches Motorrad?
Die Yamaha XSR 900 GP ist besonders passend, wenn der Fokus auf kurvenreichen Strecken, dynamischem Fahren und einem Motorrad liegt, das auf kleine Eingaben schnell reagiert. Wer gern aktiv fährt, gern beschleunigt und das Motorrad als „direktes Erlebnis“ versteht, wird hier sehr wahrscheinlich Freude haben. Auch im urbanen Umfeld wirkt sie wie ein Bike, das man gern öfter nimmt – weil es sich leicht und lebendig anfühlt.
Die Triumph Tiger Sport 800 ist die bessere Wahl, wenn Alltag und Tour zusammenkommen. Wer längere Strecken plant, häufiger unterschiedliche Straßenbedingungen hat und dabei ein ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl bevorzugt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Besonders attraktiv wird sie für Fahrer, die sportlich unterwegs sind, aber nicht ständig „arbeiten“ wollen, um das Motorrad im perfekten Bereich zu halten.
Fazit:
Die Yamaha XSR 900 GP ist die richtige Wahl für alle, die ein direktes, agiles Naked-Fahrgefühl suchen: dynamischer Antritt, sportliche Rückmeldung und ein Handling, das Kurvenfahrten besonders lebendig macht. Sie passt besonders gut, wenn kurze bis mittlere Strecken im Vordergrund stehen und das Motorrad vor allem als Spaßmaschine im Alltag dienen soll.
Die Triumph Tiger Sport 800 empfiehlt sich eher für Fahrer, die sportlich fahren, aber gleichzeitig Komfort, Stabilität und Tour-Tauglichkeit priorisieren. Ihr Charakter wirkt souverän über längere Abschnitte, die Ergonomie unterstützt den ganzen Tag und die Elektronik hilft dabei, auch bei wechselnden Bedingungen entspannt zu bleiben.
Kurz gesagt: Wer maximale Direktheit und aktives Kurvenfahren möchte, greift zur Yamaha. Wer ein sportliches Motorrad für den Alltag mit klarer Reise-Orientierung sucht, findet in der Triumph den besseren Match.