| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 20.094 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
- Komfort
- Verarbeitung
- Durchzugskraft
- Langstreckentauglichkeit
- Gewicht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 275 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.450 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.298 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 144 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 134 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
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Yamaha XSR 900 GP vs Yamaha FJR 1300 AE – Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei Yamaha-Modelle aufeinandertreffen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend: Die Yamaha XSR 900 GP steht für einen modernen, charakterstarken Roadster mit Fokus auf Fahrspaß und unmittelbares Feedback. Die Yamaha FJR 1300 AE dagegen ist ein ausgewachsener Tourer, der auf Komfort, Reichweite und entspannte Langstrecken ausgelegt ist. Genau diese Gegensätze machen die Entscheidung leicht – wenn man weiß, worauf es im Alltag und auf Tour wirklich ankommt.
Grundidee: Roadster-Feeling vs. Reise-Komfort
Die Yamaha XSR 900 GP ist ein Motorrad, das sich wie ein „Einsteigen und losfahren“ anfühlt. Die Sitzposition ist sportlich-nah am Fahrer, die Maschine wirkt agil und lädt dazu ein, Kurven direkt zu lesen und die Linie zügig zu fahren. Der Charakter ist klar: nicht verstecken, nicht verkleiden, sondern zeigen, was das Motorrad kann.
Die Yamaha FJR 1300 AE verfolgt eine andere Philosophie. Hier steht das komfortorientierte Reisen im Vordergrund. Die Maschine ist darauf ausgelegt, auch nach vielen Stunden noch konzentriert und entspannt zu fahren. Der Windschutz, die Ausstattung und die Art, wie sich das Motorrad auf der Strecke „stabil“ anfühlt, sind typische Tourer-Stärken.
Motor und Fahrgefühl: Direktheit auf der einen Seite, Souveränität auf der anderen
Im Vergleich zeigt sich: Die XSR 900 GP wirkt im Alltag besonders lebendig. Das Ansprechverhalten und die Art, wie die Leistung nutzbar wird, unterstützen ein dynamisches Fahren. Wer gern zügig beschleunigt, häufig schaltet und das Motorrad „mitnimmt“, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Die FJR 1300 AE spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um gleichmäßiges Tempo und entspanntes Gleiten geht. Der Motorcharakter ist auf Langstrecke ausgelegt: weniger „Impuls“, mehr „Durchzug“. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Strecken nicht nur aus Kurven bestehen, sondern auch aus Autobahnabschnitten, Landstraßen und wechselnden Bedingungen.
Stärken und Schwächen im Alltag
Die XSR 900 GP punktet dort, wo kurze Wege, Stadtverkehr und spontane Ausfahrten dominieren. Die Maschine wirkt handlich und motiviert. Als mögliche Schwäche kann sich je nach Fahrstil die sportlichere Ausrichtung bemerkbar machen: Wer sehr lange am Stück fährt, spürt eher, dass sie nicht als „Reise-Sofa“ gebaut wurde.
Die FJR 1300 AE ist dagegen genau dann im Element, wenn es länger wird. Sie nimmt den Fahrer akustisch und aerodynamisch stärker „in Schutz“, was den Stresspegel senkt. Als Gegenpol kann gelten: Wer vor allem enge Kurven, sehr dynamisches Stadtfahren oder häufiges Rangieren im Blick hat, empfindet die Tourer-Dimensionen eher als weniger agil.
Ergonomie und Sitzposition: Kurvenorientiert vs. Langstreckenfreundlich
Die Yamaha XSR 900 GP bietet eine Sitzposition, die den Fahrer aktiv einbindet. Das sorgt für ein sportliches Fahrgefühl und unterstützt das schnelle Umsetzen von Richtungswechseln. Wer gern „arbeitet“ und das Motorrad spürt, wird sich schnell wohlfühlen.
Die Yamaha FJR 1300 AE ist auf Komfort ausgelegt. Die Sitzposition ist so gestaltet, dass auch längere Etappen ohne ständiges Umsetzen angenehm bleiben. Dazu kommt der Bereich um Windschutz und Verkleidung: Das Motorrad reduziert spürbar den Fahrtwind-Einfluss, was gerade bei höheren Geschwindigkeiten ein echter Pluspunkt ist.
Was das für die Praxis bedeutet
Für Tagesausflüge und „Feierabendrunden“ ist die XSR 900 GP meist die passendere Wahl. Für Urlaubsfahrten, mehrstündige Etappen und Reisen mit Gepäck ist die FJR 1300 AE klar im Vorteil. Der Unterschied ist weniger „besser oder schlechter“, sondern eher: Welche Art von Fahrt steht im Vordergrund?
Windschutz, Verkleidung und Komfort: Der große Hebel im Vergleich
Beim Thema Komfort trennt sich die Spreu schnell: Die FJR 1300 AE ist mit ihrer Touring-Ausrichtung deutlich darauf ausgelegt, den Fahrer vor Wind und Wetter zu schützen. Das wirkt sich nicht nur auf das Wohlbefinden aus, sondern auch auf die Konzentration. Weniger Winddruck bedeutet häufig weniger Ermüdung – und das merkt man besonders auf langen Strecken.
Die XSR 900 GP ist dagegen stärker „offen“ und damit näher am Motorradgefühl. Das kann im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken sehr angenehm sein, weil das Motorrad nicht wie ein Panzer wirkt. Auf längeren Autobahnabschnitten kann der fehlende oder geringere Windschutz jedoch stärker ins Gewicht fallen.
Ausstattung und Elektronik: Tourer-Fokus vs. Roadster-Charakter
Die Yamaha FJR 1300 AE bringt typischerweise eine Ausstattung mit, die auf Reisen ausgelegt ist: Komfortfunktionen, die das Fahren erleichtern, und eine Elektronik, die den Alltag auf der Strecke unterstützt. Das ist besonders hilfreich, wenn unterschiedliche Bedingungen aufeinandertreffen oder wenn das Motorrad auch mit Gepäck und wechselnden Fahrstilen zuverlässig funktionieren soll.
Die Yamaha XSR 900 GP setzt mehr auf den „Kern“ des Fahrens: ein stimmiges Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und Handling. Elektronik ist vorhanden, aber der Fokus liegt weniger auf maximalem Reise-Assistenzgefühl, sondern auf einem direkten, unverfälschten Fahrstil.
Stärken und Schwächen bei der Ausstattung
Die FJR 1300 AE punktet vor allem mit dem Gesamtpaket aus Komfort und Reiseorientierung. Eine mögliche Schwäche ist, dass sie für manche Fahrer „zu viel Motorrad“ sein kann, wenn der Anspruch eher auf leichtem Handling und puristischem Fahrspaß liegt.
Die XSR 900 GP wirkt dagegen oft wie die bessere Wahl, wenn die Fahrt im Mittelpunkt steht und weniger die Reiseorganisation. Wer jedoch regelmäßig sehr lange Strecken fährt, wird den Komfortvorteil der FJR früher oder später spüren.
Fahrwerk und Bremsen: Stabilität für die Reise, Agilität für den Spaß
Im Vergleich zeigt sich: Die FJR 1300 AE ist auf Stabilität und Ruhe ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt ein gleichmäßiges Tempo und lässt das Motorrad auch bei längeren Fahrten kontrolliert wirken. Gerade bei wechselnden Straßenverhältnissen ist diese „Gelassenheit“ ein Vorteil.
Die XSR 900 GP fühlt sich dagegen stärker nach „Kurvenmaschine“ an. Das Motorrad reagiert direkter, unterstützt zügige Richtungswechsel und vermittelt ein unmittelbares Feedback. Wer gern sportlich fährt, wird die Agilität besonders schätzen.
Bei den Bremsen gilt im Alltag meist: Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie sicher funktionieren und Vertrauen geben. Der Unterschied liegt eher im Fahrstil: Die FJR unterstützt den ruhigen, kontrollierten Reise-Ansatz, während die XSR den sportlichen Umgang mit Gas und Bremse belohnt.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung wird klar, wenn man die eigenen Fahrgewohnheiten ehrlich einordnet. Die Yamaha XSR 900 GP ist ideal für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag Spaß macht, Kurven liebt und ein direktes Fahrgefühl bietet. Sie passt besonders gut für kurze bis mittlere Strecken, für Ausfahrten mit Freunden und für alle, die das Motorrad als Teil des Fahrens erleben möchten.
Die Yamaha FJR 1300 AE ist die bessere Wahl für alle, die regelmäßig lange Strecken fahren, Wert auf Windschutz und Komfort legen und ein Motorrad möchten, das auch nach vielen Stunden noch „leicht“ wirkt. Wer Touren plant, gern zügig unterwegs ist und dabei möglichst entspannt bleiben möchte, bekommt mit der FJR ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Typische Szenarien
- XSR 900 GP: Stadt, Landstraße, Wochenendrunde, kurvige Strecken, sportlicher Fahrstil.
- FJR 1300 AE: Autobahnanteile, mehrstündige Etappen, Reisen mit Gepäck, Komfort und Schutz vor Wind.
Fazit:
Die Yamaha XSR 900 GP ist die richtige Wahl, wenn der Fokus auf direktem Fahrgefühl, Agilität und einem sportlich geprägten Roadster-Charakter liegt. Sie eignet sich besonders für Fahrten, bei denen Kurven, Dynamik und ein unmittelbares Motorrad-Erlebnis im Vordergrund stehen. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt und das Motorrad „spüren“ möchte, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtbild.
Die Yamaha FJR 1300 AE überzeugt vor allem dort, wo Komfort und Reiseeffizienz zählen. Der Windschutz, die tourentypische Ergonomie und die insgesamt souveräne Art, lange Strecken zu bewältigen, machen sie zur besseren Option für regelmäßige Langstrecken, Urlaubsfahrten und entspannte Etappen. Wer viel unterwegs ist und dabei möglichst wenig Ermüdung spüren möchte, findet in der FJR den passenden Begleiter.
Kurz gesagt: XSR 900 GP für Fahrspaß und Kurven, FJR 1300 AE für Reisen und Komfort.