| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 6.749 € | |
| Baujahr | von 2006 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
- Leicht und wendig
- leicht zu bedienen
- auch für kleinere Piloten geeignet
- quirliger Reihentwin
- einfache Ausstattung
- untenrum etwas mau
- Cockpit zwar gut ablesbar, aber etwas altbacken
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.035 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 321 | ccm |
| Hub | 44 | mm |
| Bohrung | 68 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 42 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 30 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 367 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | USD 37mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17M/C (54H) Tubeless | |
| Reifen hinten | 140/70-17M/C (66H) Tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
Fazit - was bleibt hängen
Die Yamaha MT-03 hat unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist vor allem eine leichte Maschine mit verzeihenden Fahreigenschaften. Man sitzt komfortabel und kann so auch längere Touren schmerzfrei überstehen. Zu zweit ist der Komfort eher 1b, aber wir sprechen hier ja auch über ein Naked-Bike. Wir hatten jedenfalls jede Menge Fahrspaß mit dieser schönen Yamaha und Tanja - selbst A2-Bikerin - war überrascht, wie einfach sich diese Maschine im Vergleich zu ihrer Kawa ER6N über den Parcours treiben lässt.Vielen Dank an Tecius & Reimers von der Yamaha Zentrale Hamburg für die Leihstellung. Dort in Hamburg-Eidelstedt - gut zu erreichen über die A7 und A23 - steht die MT-03 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf Probefahrer. Und natürlich stehen dort auch jede Menge andere Bikes von Yamaha und Zero - also auf nach Hamburg! Joachim und das Team geben gerne einen Kaffee aus, wenn ihr nett seid.
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Yamaha XSR 900 GP vs Yamaha MT-03: Vergleich für Alltag, Landstraße und Fahrgefühl
Wenn zwei Yamaha-Modelle aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick beide zur modernen Street- und Naked-Welt gehören, wird der Unterschied oft erst beim genauen Hinsehen klar. Die Yamaha XSR 900 GP steht für einen deutlich erwachseneren Auftritt: mehr Power, mehr Charakter und ein Fahrgefühl, das nach Dynamik verlangt. Die Yamaha MT-03 wirkt dagegen wie die pragmatische Wahl für den Einstieg oder für alle, die ein leicht zu beherrschendes Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt.
Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Bikes in der Praxis unterscheiden – also dort, wo es zählt: bei Motorcharakter, Ansprechverhalten, Fahrwerk und Bremsen, bei der Sitzposition und beim Handling im Stadtverkehr sowie auf der Landstraße. Dabei werden die typischen Stärken und Schwächen gegeneinander abgewogen, ohne dass die eine Maschine pauschal „besser“ ist. Denn am Ende entscheidet das eigene Fahrprofil.
Grundcharakter: Retro-Anspruch vs. urbane Leichtigkeit
Yamaha XSR 900 GP: mehr Motorrad, mehr Bühne
Die XSR 900 GP ist optisch und vom Gesamteindruck her ein Statement. Das Motorrad wirkt wie ein Mix aus Retro-Design und moderner Performance-Philosophie. Genau dieses „mehr“ spürt man auch beim Fahren: Die Maschine fühlt sich in flotteren Situationen souveräner an, zieht kraftvoller durch und vermittelt ein Tempo-Gefühl, das man nicht nur auf dem Papier erwartet.
Yamaha MT-03: agil, handlich, alltagstauglich
Die MT-03 ist dagegen die Maschine, die sich schnell „klein“ anfühlt. Sie ist auf Agilität ausgelegt und macht im Stadtverkehr besonders viel Spaß, weil sie sich leicht bewegen lässt und das Handling intuitiv bleibt. Wer häufig im Stop-and-Go unterwegs ist oder einfach ein Motorrad sucht, das sich nicht „aufdrängt“, findet hier eine sehr angenehme Basis.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Der größte Unterschied zwischen den beiden Modellen liegt im Motor- und Leistungscharakter. Die Yamaha XSR 900 GP ist klar auf mehr Reserven ausgelegt: Sie bietet mehr Durchzug und wirkt in höheren Geschwindigkeitsbereichen weniger „angestrengt“. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Strecken mit längeren Beschleunigungsphasen oder zügigem Landstraßen-Tempo häufiger vorkommen.
Die Yamaha MT-03 spielt ihre Stärken eher im kontrollierten Bereich aus. Sie ist so abgestimmt, dass sie im Alltag gut nutzbar bleibt und das Fahren leicht wirkt. Gerade beim Anfahren, im Stadtverkehr und bei moderatem Tempo ist das ein Vorteil: Das Motorrad reagiert direkt, ohne dass man ständig das Gefühl hat, an Grenzen zu stoßen.
Stärke der XSR 900 GP: mehr Reserven und souveräneres Gefühl bei zügiger Fahrweise.
Schwäche der XSR 900 GP: wer vor allem entspannt pendelt, könnte die „große“ Auslegung als unnötig groß empfinden.
Stärke der MT-03: unkompliziertes Handling und ein Fahrgefühl, das schnell Vertrauen aufbaut.
Schwäche der MT-03: bei sportlicher Fahrweise und längeren Überholvorgängen ist die XSR 900 GP im Vergleich klar im Vorteil.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen „großem“ Motorradgefühl und „leichtem“ Alltagsfokus. Die XSR 900 GP wirkt bei dynamischerem Fahren stabiler und gibt mehr Sicherheit, wenn die Straße schneller wird oder wenn Kurven mit mehr Tempo angefahren werden. Das Motorrad liegt spürbar ruhiger, und das vermittelt ein gutes Gefühl beim Herausbeschleunigen.
Die MT-03 punktet dagegen mit Wendigkeit. In engen Situationen, beim Rangieren oder in der Stadt ist das ein echter Vorteil. Das Motorrad lässt sich leichter umsetzen, man kann Linienwechsel entspannter angehen und hat das Gefühl, jederzeit „Herr der Lage“ zu sein.
Stärke der XSR 900 GP: mehr Stabilität bei flotter Fahrweise.
Schwäche der XSR 900 GP: im engen Stadtbetrieb kann das größere Motorradgefühl weniger „spielerisch“ wirken.
Stärke der MT-03: sehr handlich und angenehm im Alltag.
Schwäche der MT-03: bei hoher Dynamik stößt das Konzept schneller an Grenzen als die XSR 900 GP.
Bremsen und Sicherheit: Gefühl beim Verzögern
Auch bei den Bremsen zeigt sich die unterschiedliche Auslegung. Die XSR 900 GP bietet im Vergleich ein souveräneres Gesamtpaket, das besonders bei höheren Geschwindigkeiten und wiederholtem Verzögern Vertrauen schafft. Das Bremsgefühl wirkt dabei eher „erwachsen“: Man kann dosieren, ohne dass sich das System hektisch oder unruhig anfühlt.
Die MT-03 ist ebenfalls solide und alltagstauglich. Im Stadtverkehr und auf moderaten Strecken reicht die Bremsleistung in der Regel gut aus. Wer allerdings regelmäßig sehr sportlich fährt oder häufig aus höheren Tempi stark verzögert, wird die XSR 900 GP als klar entspannter empfinden.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie gut?
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man sich wohlfühlt. Die XSR 900 GP wirkt insgesamt sportlicher und gleichzeitig „erwachsener“ in der Körperhaltung. Das ist gut, wenn längere Touren mit zügigem Tempo geplant sind oder wenn die Maschine auch mal dynamisch bewegt werden soll.
Die MT-03 ist eher auf Alltagskomfort und unkompliziertes Handling ausgelegt. Die Ergonomie unterstützt ein entspanntes Fahren, bei dem man sich schnell zurechtfindet. Gerade für kürzere Strecken, Pendeln oder Fahrten, bei denen häufig angehalten wird, ist das ein Pluspunkt.
Stärke der XSR 900 GP: sportlichere Haltung für dynamische Ausfahrten.
Schwäche der XSR 900 GP: wer sehr häufig im Stop-and-Go unterwegs ist, empfindet die „größere“ Auslegung manchmal als weniger entspannt.
Stärke der MT-03: angenehme Alltags-Ergonomie.
Schwäche der MT-03: bei sehr langen, zügigen Touren kann die XSR 900 GP insgesamt mehr Reserven bieten.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Parken
Im Alltag zählt nicht nur die Fahrleistung, sondern auch das Gesamtpaket: Übersicht, Handhabung, Komfort und das Gefühl, dass das Motorrad „mitmacht“. Die MT-03 ist hier besonders stark, weil sie im Stadtverkehr leicht zu bewegen ist und das Fahren weniger „groß“ wirkt. Das macht sie attraktiv für Einsteiger, aber auch für erfahrene Fahrer, die bewusst ein unkompliziertes Motorrad für den Alltag suchen.
Die XSR 900 GP ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie spielt ihre Stärken stärker außerhalb der engsten Situationen aus. Wer häufig Landstraße oder längere Strecken fährt, wird die zusätzliche Leistung und das stabilere Fahrgefühl deutlich mehr nutzen. In der Stadt kann das Motorrad zwar genauso bewegt werden, aber das „große“ Gefühl ist stärker präsent.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha XSR 900 GP – wofür sie besonders passt
- Stärke: mehr Reserven bei zügigem Fahren und souveränes Durchziehen.
- Stärke: stabileres Fahrgefühl bei dynamischen Kurven und höheren Geschwindigkeiten.
- Schwäche: im reinen Stadtbetrieb wirkt das Motorrad „größer“ und weniger verspielt.
- Schwäche: wer vor allem entspannt pendelt, nutzt die Mehrleistung möglicherweise nicht aus.
Yamaha MT-03 – wofür sie besonders passt
- Stärke: leichtes, agiles Handling im Alltag und im Stadtverkehr.
- Stärke: unkompliziertes Fahrgefühl, das schnell Sicherheit vermittelt.
- Schwäche: bei sportlicher Fahrweise ist die XSR 900 GP im Vergleich klar im Vorteil.
- Schwäche: für lange, zügige Touren kann das größere Motorradgefühl der XSR 900 GP attraktiver sein.
Welches Bike ist die bessere Wahl? Fazit
Die Yamaha XSR 900 GP ist die bessere Wahl, wenn mehr Fahrspaß bei dynamischer Fahrweise im Vordergrund steht. Wer häufig zügig unterwegs ist, längere Strecken fährt oder ein Motorrad sucht, das auch bei höheren Tempi souverän bleibt, bekommt hier das stimmigere Gesamtpaket aus Kraft, Stabilität und erwachsenem Fahrgefühl. Die Schwäche liegt eher im Alltag: Im engen Stadtbetrieb kann das „größere“ Motorradgefühl weniger verspielt wirken, und wer nur entspannt pendelt, nutzt die Reserven eventuell nicht.
Die Yamaha MT-03 passt dagegen besonders gut, wenn Alltag, Stadtverkehr und unkompliziertes Handling wichtiger sind. Sie ist leicht zu bewegen, wirkt schnell zugänglich und macht das Fahren angenehm, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Für Einsteiger und für alle, die ein handliches Motorrad für den täglichen Gebrauch suchen, ist sie oft die sinnvollere Entscheidung. Wer jedoch regelmäßig sportlich fährt oder häufig aus höheren Tempi beschleunigt, wird die XSR 900 GP als klar überlegen empfinden.