| UVP | 8.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 3.469 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- üppige Serienausstattung
- wunderbarer Dreizylinder ohne Hubzapfenversatz
- eigenständiger, wunderbarer Triple-Sound
- schönes TFT-Display mit vier schicken Anzeigearten
- viele sinnvolle Details
- PREIS !!!
- komplizierte Connectivity-Ersteinrichtung
- Quickshifter ohne Blipper
- Lastwechsel-Reaktionen im Sport-Modus in niedrigen Gängen
- Bremse vorne braucht viel Handkraft
- Service alle 5.000 km
- sehr leicht und agil
- schicke Optik designed in Italy
- Voll-LED
- Ganganzeige
- fluffiges, exaktes Getriebe
- SEHR GÜNSTIG!
- kein ABS
- gewöhnungsbedürftiges Combinded Bremssystem
- Gänge etwas kurz übersetzt
- Seitenständer zu lang, Maschine steht recht steil
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 236 | kg |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.618 | mm |
| Gewicht | 145 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Drei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC | |
| Hubraum | 699 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4 Takt, 4 Ventile, OHC | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 54 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 512 | km |
| Leistung | 13 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 10 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 110 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 568 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminium-Druckguss-Rahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R18 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Gabel ø 35 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 100/80 –17 | |
| Reifen hinten | 130/70 – 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 3 Kolben Bremssattel ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Bei günstigen Motorrädern aus chinesischer Fertigung wird häufig gesagt: "Für diesen Preis echt gut!" Das würde der Zontes 703F Adventure aber nicht gerecht werden. Sie ist ein gutes Motorrad, und zwar auch unabhängig vom günstigen Preis. Sie kann viel, klingt gut, kommt mit vielen schönen Details und einer bemerkenswerten Serien-Ausstattung und fährt sich gut.Der allerletzte Feinschliff fehlt vielleicht noch, z.B. bei der Gasannahme oder der Einrichtung der Navigationslösung, aber das ist wirklich Meckern auf höchstem Niveau. Die Maschine macht tatsächlich viel Spaß und sieht dazu auch noch richtig gut aus - finden wir zumindest. Eine Probefahrt wird dringend empfohlen!
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 125 besticht durch zwei Aspekte: Ihrer Optik und dem Preis. Okay, das Design ist Geschmackssache, aber beim Preis kann es keine zwei Meinungen geben: Nicht einmal 3.500 Euro sind im Vergleich zu den Wettbewerbern ein Witz. Die Maschine wirkt dennoch nicht billig oder schnell zusammengedengelt. Im Gegenteil, Schalter, Rahmen, und viele Details sind liebevoll gemacht - uns gefällt sie.Gestört hat uns eigentlich nur das fehlende ABS, ansonsten gab es kaum etwas zu meckern. Wer ein A1 bzw. B196 Bike sucht und keine 5.500 Euro ausgeben will, der sollte sich die Benelli Leoncino 125 unbedingt ansehen.
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Zontes 703 F vs. Benelli Leoncino 125 – welcher Vergleich passt wirklich?
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedliche Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Genau das passiert bei Zontes 703 F und Benelli Leoncino 125. Während die Zontes 703 F eher die Richtung „mehr Hubraum, mehr Reserven“ einschlägt, steht die Benelli Leoncino 125 für den Einstieg in die Motorradwelt – kompakt, alltagstauglich und mit einem Charakter, der Lust auf kurze wie längere Touren macht.
Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen: beim Fahren in der Stadt, auf der Landstraße und bei der Frage, welches Motorrad sich für welchen Anspruch am stimmigsten anfühlt.
Grundidee im Vergleich: Anspruch, Einsatz und Fahrgefühl
Zontes 703 F: mehr „Straßenpower“ für Alltag und Tour
Die Zontes 703 F ist als Motorrad für Menschen gedacht, die nicht nur von A nach B wollen, sondern auch unterwegs Reserven spüren möchten. Der größere Motorbereich sorgt dafür, dass sich das Motorrad in vielen Situationen souverän anfühlt – besonders dann, wenn es um zügiges Beschleunigen, entspanntes Halten von Tempo oder das Überholen auf der Landstraße geht.
Benelli Leoncino 125: leichter Einstieg mit eigenem Stil
Die Benelli Leoncino 125 zielt auf den Einstieg ab: für Fahranfänger, für alle, die mit einem kleineren Hubraum starten möchten, oder für den Alltag, in dem das Motorrad vor allem praktisch sein soll. Das Fahrgefühl ist dabei oft direkter und unkomplizierter – das Motorrad wirkt handlich, lässt sich im Stadtverkehr gut bewegen und macht das tägliche Fahren weniger „aufwendig“ als bei größeren Maschinen.
Motor und Leistungsentfaltung: Wie sich die Unterschiede wirklich anfühlen
Beim direkten Vergleich zeigt sich: Die Zontes 703 F spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn mehr Drehmoment und mehr „Luft“ gefragt sind. Das Motorrad wirkt dadurch häufig gelassener, weil es nicht ständig an die Grenzen der eigenen Möglichkeiten denken lässt. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder auf Landstraßen unterwegs ist, profitiert von dieser Art von Reserven.
Die Benelli Leoncino 125 hingegen ist weniger auf „Durchziehen“ ausgelegt, sondern auf ein angenehmes, kontrollierbares Fahren. Die Leistungsentfaltung ist typischerweise so gestaltet, dass man mit Gefühl und Drehzahl arbeiten kann, ohne dass das Motorrad überfordert wirkt. Das ist besonders für Einsteiger ein Vorteil: Das Motorrad bleibt überschaubar, das Fahrtempo lässt sich gut dosieren, und das Handling steht im Vordergrund.
Fahrwerk und Handling: Stadtkomfort vs. souveräne Stabilität
Zontes 703 F: Stabilität und ruhige Linie
Die Zontes 703 F wirkt im Vergleich häufig wie das Motorrad, das auf längeren Strecken „geradeaus“ denkt. Das Fahrwerk unterstützt eine stabile Linie, und das Gesamtpaket vermittelt ein Gefühl von Kontrolle bei höheren Geschwindigkeiten. Gerade wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man zügiger unterwegs ist, zeigt sich die Stärke eines größeren, ausgewogeneren Setups.
Benelli Leoncino 125: wendig, leicht zu bewegen
Die Benelli Leoncino 125 punktet vor allem im urbanen Umfeld. Durch die kompaktere Auslegung und das insgesamt handliche Konzept lässt sie sich im dichten Verkehr leichter positionieren. Das ist ein echter Pluspunkt, wenn häufig geparkt, rangiert oder zwischen engen Lücken gefahren wird. Auf kurzen Strecken fühlt sich das Motorrad oft „einfach richtig“ an.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Beim Thema Bremsen geht es im Alltag weniger um maximale Werte, sondern um das Gefühl: Wie gut lässt sich dosieren? Wie schnell ist man im richtigen Moment „im Griff“? In der Praxis zeigt sich häufig, dass die Zontes 703 F durch ihre größere Leistungs- und Gewichts-Klasse ein anderes Sicherheitsgefühl vermittelt – besonders dann, wenn man schneller unterwegs ist oder häufiger aus höheren Geschwindigkeiten verzögert.
Die Benelli Leoncino 125 ist dagegen auf ein gut beherrschbares Tempo ausgelegt. Das macht das Bremsen im Stadtverkehr oft angenehm, weil sich das Motorrad in typischen Situationen gut kontrollieren lässt. Für Einsteiger ist das ein Vorteil: Das System wirkt verständlich, und das Motorrad bleibt im Alltag berechenbar.
Ausstattung und Komfort: Was man im Alltag wirklich merkt
Bei der Ausstattung zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Zontes 703 F richtet sich eher an Fahrer, die mehr „Motorrad“ im Sinne von Langstrecken-Feeling und Komfort suchen. Dazu gehören häufig auch Details, die das Fahren weniger anstrengend machen – etwa die Art, wie sich das Gesamtpaket aus Sitzposition, Ergonomie und Bedienung anfühlt.
Die Benelli Leoncino 125 setzt stärker auf das Wesentliche: ein stimmiges Setup für den Einstieg, eine unkomplizierte Bedienung und ein Design, das auch ohne „Overkill“ Spaß macht. Wer ein Motorrad sucht, das nicht ständig nach „mehr“ verlangt, sondern einfach funktionieren soll, findet hier oft den passenden Charakter.
Design und Charakter: Zwei unterschiedliche Identitäten
Design ist natürlich Geschmackssache – aber es beeinflusst, wie man das Motorrad wahrnimmt. Die Zontes 703 F wirkt eher wie ein modernes Straßenmotorrad, das auf Präsenz und Alltagstauglichkeit setzt. Die Benelli Leoncino 125 hat dagegen einen eigenen, markanten Look, der sich gut in die Kategorie „sympathisch und stilvoll“ einordnet.
Wer Wert darauf legt, dass das Motorrad auch optisch zur eigenen Persönlichkeit passt, wird beim Vergleich schnell merken: Beide Modelle haben eine klare Linie, aber sie sprechen unterschiedliche Zielgruppen an.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Zontes 703 F
- Souveränes Fahrgefühl durch mehr Reserven im Alltag und auf der Landstraße
- Stabilität bei zügigerem Fahren und längeren Strecken
- Komfortorientiertes Gesamtpaket, das weniger „Kompromiss“ wirkt
Schwächen bzw. Grenzen der Zontes 703 F
- Anspruch an den Einsatz: Wer nur sehr kurze Strecken fährt oder bewusst klein starten möchte, könnte das größere Konzept als „zu viel“ empfinden
- Fokus auf mehr Leistung: Dadurch ist das Motorrad weniger „leicht und spielerisch“ als kompaktere Einsteiger-Maschinen
Stärken der Benelli Leoncino 125
- Einfacher Einstieg und gut dosierbares Fahrverhalten
- Wendig im Stadtverkehr und unkompliziert im Alltag
- Stil und Charakter, der Lust auf das Motorradfahren macht
Schwächen bzw. Grenzen der Benelli Leoncino 125
- Leistungsgrenzen im Vergleich: Für sehr zügige Fahrten oder häufige Überholmanöver auf Landstraßen ist das Konzept eher begrenzt
- Tempo-Anspruch: Wer regelmäßig hohe Reisegeschwindigkeiten anstrebt, wird eher zur größeren Klasse greifen
Welche Wahl ist sinnvoll? Kaufberatung nach Fahrprofil
Der wichtigste Punkt beim Vergleich ist das Fahrprofil. Die Zontes 703 F ist besonders dann die bessere Wahl, wenn regelmäßig Strecken gefahren werden, bei denen man nicht ständig „planen“ muss: Landstraße, längere Pendelstrecken oder Touren, bei denen Überholen und Beschleunigen einfach funktionieren sollen.
Die Benelli Leoncino 125 ist dagegen ideal, wenn das Motorrad vor allem im Alltag zählt: Stadtverkehr, kurze Wege, entspanntes Fahren und der Wunsch, mit einem überschaubaren Motorrad zu starten. Gerade für Einsteiger kann das ein echter Vorteil sein, weil das Motorrad nicht nur technisch, sondern auch vom Fahrgefühl her „nahbar“ bleibt.
Fazit:
Die Zontes 703 F ist das Motorrad für alle, die mehr Reserven wollen und ein souveränes Fahrgefühl auf Landstraße und bei längeren Strecken suchen. Wer häufig zügig unterwegs ist, profitiert von der stabilen Auslegung und dem insgesamt gelassenen Charakter. Die Benelli Leoncino 125 ist dagegen die stimmige Wahl für den Einstieg und für den Alltag: wendig, unkompliziert und mit einem Fahrgefühl, das sich gut dosieren lässt. Wer vor allem in der Stadt fährt, kurze Strecken bevorzugt und das Motorradfahren Schritt für Schritt aufbauen möchte, findet hier eine passende Basis. Kurz gesagt: Zontes 703 F für mehr „Tour- und Reserven-Feeling“, Benelli Leoncino 125 für den leichten, alltagstauglichen Einstieg.