| UVP | 8.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 8.299 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- üppige Serienausstattung
- wunderbarer Dreizylinder ohne Hubzapfenversatz
- eigenständiger, wunderbarer Triple-Sound
- schönes TFT-Display mit vier schicken Anzeigearten
- viele sinnvolle Details
- PREIS !!!
- komplizierte Connectivity-Ersteinrichtung
- Quickshifter ohne Blipper
- Lastwechsel-Reaktionen im Sport-Modus in niedrigen Gängen
- Bremse vorne braucht viel Handkraft
- Service alle 5.000 km
- Preis/Leistung!!
- Viel Platz für Fahrer und Beifahrer
- gut ablesbares TFT Display
- gutmütige Fahreigenschaften
- schöner Sound dank 180 Grad Hubzapfenversatz
- hochwertige Reifen
- etwas schwer
- Koffersystem fummelig anzubringen
- außer ABS keine technischen Extras
- Navigation kompliziert einzurichten
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 236 | kg |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.618 | mm |
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.505 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.390 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Drei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC | |
| Hubraum | 699 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihenzweizylinder, 4 Ventile/Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 698 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 512 | km |
| Leistung | 70 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 70 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 435 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminium-Druckguss-Rahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R18 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 50 mm USD-Telegabel vorne, nicht einstellbar (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein in Zugstufendämpfung und Vorspannung einstellbar (Federweg 154)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Bei günstigen Motorrädern aus chinesischer Fertigung wird häufig gesagt: "Für diesen Preis echt gut!" Das würde der Zontes 703F Adventure aber nicht gerecht werden. Sie ist ein gutes Motorrad, und zwar auch unabhängig vom günstigen Preis. Sie kann viel, klingt gut, kommt mit vielen schönen Details und einer bemerkenswerten Serien-Ausstattung und fährt sich gut.Der allerletzte Feinschliff fehlt vielleicht noch, z.B. bei der Gasannahme oder der Einrichtung der Navigationslösung, aber das ist wirklich Meckern auf höchstem Niveau. Die Maschine macht tatsächlich viel Spaß und sieht dazu auch noch richtig gut aus - finden wir zumindest. Eine Probefahrt wird dringend empfohlen!
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli TRK 702 ist ein gut gemachtes Adventure-Bike für die Straße. Wer lieber bzw. öfter im Gelände unterwegs ist, der sollte sich die TRK 702 X mit 19 Zoll Felge vorne, längeren Federwegen und Mischbereifung ansehen. Die TRK überrascht mit einem erwachsenen Auftritt und wohlwollenden Fahreigenschaften. Der 70 PS Reihentwin macht Spaß und klingt für unsere Ohren sehr gut. Durch den Stahl-Gitterrohrrahmen macht die Maschine auch optisch einiges her. Der eigentliche Knüller bei diesem Bike ist aber ohne Frage der Preis: 7.299 Euro - da muss sich die Konkurrenz warm anziehen!MotorradTest.de auf YouTube
Zontes 703 F vs Benelli TRK 702 – welcher Tourer passt besser?
Wer sich zwischen Zontes 703 F und Benelli TRK 702 entscheidet, sucht meist nicht nur „ein Motorrad“, sondern einen verlässlichen Begleiter für Alltag, Wochenendtour und längere Strecken. Beide Modelle bewegen sich im Bereich moderner Reise- und Allround-Konzepte: solide Basis, tourentaugliche Ausrichtung und ein Anspruch, auch jenseits der reinen Stadtfahrten Spaß zu machen. Im Vergleich zeigt sich jedoch, dass die Schwerpunkte unterschiedlich gesetzt sind – und genau daraus ergibt sich, welches Motorrad besser zu den eigenen Prioritäten passt.
Grundidee im Vergleich: Tourenkomfort trifft Allround-Charakter
Die Zontes 703 F wirkt wie ein klarer Allrounder mit Fokus auf Alltagstauglichkeit und entspannte Reichweite. Die Benelli TRK 702 verfolgt ebenfalls den Tourengedanken, setzt aber stärker auf das Gefühl eines „großen“ Reise-Motorrads. Das merkt man vor allem daran, wie beide Maschinen im Gesamteindruck wirken: Ergonomie, Sitzposition und das Zusammenspiel aus Motor und Fahrwerk entscheiden darüber, ob sich die Fahrt eher leichtfüßig oder eher souverän und „groß“ anfühlt.
Motor und Fahrgefühl: Leistung ist nicht alles
Beim Motor geht es im Alltag selten nur um maximale Werte, sondern um die nutzbare Bandbreite: Wie gut lässt sich das Motorrad im Stadtverkehr dosieren? Wie entspannt läuft es bei konstantem Tempo? Und wie harmoniert es mit dem Fahrwerk, wenn die Straße unruhig wird?
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Zontes 703 F spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn gleichmäßiges Tempo und ein ruhiger, kontrollierbarer Antrieb gefragt sind. Das macht sie interessant für Pendler, für Strecken mit viel Verkehr und für Fahrten, bei denen man nicht ständig am Gas „arbeiten“ möchte.
Die Benelli TRK 702 wirkt hingegen oft dann im Vorteil, wenn es zügiger werden soll oder wenn man das Motorrad als Reisegerät spürt: Der Antrieb fühlt sich in vielen Situationen kräftiger und präsenter an, was Überholmanöver und Autobahnabschnitte entspannter machen kann. Gleichzeitig kann das je nach Fahrstil dazu führen, dass man die Leistung etwas bewusster dosiert, um das volle Potenzial ohne unnötige Unruhe abzurufen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Ein Tourenmotorrad muss zwei Dinge gleichzeitig können: Geradeaus souverän liegen und in Kurven trotzdem handlich bleiben. Genau hier unterscheiden sich die beiden Modelle in der Praxis.
Zontes 703 F: ruhiges Fahrverhalten für entspannte Kilometer
Die Zontes 703 F vermittelt häufig den Eindruck, dass sie auf Komfort und gleichmäßige Rückmeldung ausgelegt ist. Gerade auf längeren Strecken hilft das dabei, Ermüdung zu reduzieren. In Kurven wirkt das Motorrad stabil, ohne dabei unnötig „schwer“ zu werden. Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist oder lange Etappen fährt, profitiert von diesem Charakter.
Benelli TRK 702: souverän und „tourig“ – mit klarer Linie
Die Benelli TRK 702 spielt ihre Stärke eher in der souveränen Linie: Das Motorrad wirkt oft wie ein Reisegerät, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt. Auf schnelleren Abschnitten und bei zügigerem Tempo kann das ein echter Vorteil sein. Gleichzeitig kann das Handling je nach Untergrund und Beladung weniger „leicht“ wirken als bei der Zontes – vor allem, wenn man sehr enge Passagen oder langsame Manöver bevorzugt.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition entscheidet
Komfort ist mehr als nur „bequem sitzen“. Entscheidend sind Sitzhöhe, Sitzhaltung, Lenkerposition und wie gut das Motorrad die eigene Körperhaltung unterstützt. Beide Maschinen sind tourentauglich gedacht, aber sie fühlen sich nicht identisch an.
Die Zontes 703 F richtet sich tendenziell an Fahrerinnen und Fahrer, die eine entspannte, alltagstaugliche Sitzposition suchen. Das kann besonders dann überzeugen, wenn häufig kurze Strecken gefahren werden oder wenn man im Alltag öfter anhalten muss. Auch für Menschen, die ein Motorrad mögen, das sich im Handling nicht zu „groß“ anfühlt, ist die Zontes oft die passendere Wahl.
Die Benelli TRK 702 wirkt dagegen häufig wie ein Motorrad, das für längere Etappen gebaut ist: Die Sitzposition unterstützt den Reisecharakter, und das Gesamtpaket zielt darauf ab, dass man auch nach vielen Kilometern noch konzentriert fahren kann. Wer eine klare, stabile Fahrhaltung bevorzugt und das Motorrad eher als „Langstreckenpartner“ sieht, wird hier eher glücklich.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
In der Praxis entscheidet die Ausstattung darüber, wie schnell man sich auf dem Motorrad wohlfühlt. Dazu gehören Dinge wie Windschutz, Bedienbarkeit, Stauraum-Optionen und die Frage, wie gut das Motorrad für Touren vorbereitet werden kann.
Im Vergleich fällt auf: Die Zontes 703 F wirkt oft wie ein Modell, das man unkompliziert in den Alltag integrieren kann. Das zeigt sich in der Bedienlogik und im Gesamteindruck, der eher „nahbar“ wirkt. Gleichzeitig ist sie eine gute Basis, wenn man später gezielt Zubehör ergänzt, ohne dass das Motorrad bereits ab Werk wie ein vollgepacktes Reisegerät wirken muss.
Die Benelli TRK 702 punktet häufig mit dem Gefühl, von Anfang an stärker auf Tour ausgelegt zu sein. Das kann bedeuten, dass sie sich schneller „bereit“ anfühlt, sobald es Richtung längere Strecke geht. Wer regelmäßig mit Gepäck unterwegs ist oder öfter längere Fahrten plant, profitiert oft von diesem Ansatz.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Zontes 703 F
- Alltagstauglicher Charakter: wirkt leicht integrierbar, auch bei häufigen Stop-and-go-Situationen.
- Entspanntes Fahrgefühl: unterstützt gleichmäßiges Fahren und reduziert „Arbeitsaufwand“ beim Fahren.
- Komfortorientierte Abstimmung: besonders angenehm für längere Strecken mit Fokus auf Ruhe.
Schwächen der Zontes 703 F
- Wenn es sehr sportlich werden soll, kann das souveräne, eher ruhige Setup weniger „aggressiv“ wirken als bei der Benelli.
- Bei sehr zügigem Tempo hängt der Eindruck stark von Reifen, Beladung und Fahrstil ab – hier spielt die Benelli oft ihre Reise-Souveränität stärker aus.
Stärken der Benelli TRK 702
- Reise-Souveränität: fühlt sich oft präsenter und „touriger“ an, besonders bei Tempo und Überholvorgängen.
- Stabile Gesamtwirkung: unterstützt ein ruhiges Fahrgefühl über längere Distanzen.
- Motiviert zum längeren Fahren: das Motorrad wirkt wie ein echter Langstreckenpartner.
Schwächen der Benelli TRK 702
- Im Stadtverkehr und bei engen Passagen kann sie je nach Fahrertyp und Gewohnheit weniger „leicht“ wirken.
- Das Handling hängt stärker vom Setup ab: Beladung und Fahrstil beeinflussen, wie agil sich das Motorrad anfühlt.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Zontes 703 F und Benelli TRK 702 ist am Ende eine Frage der Prioritäten. Beide sind tourentauglich und machen Spaß – aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse.
Zontes 703 F: die richtige Wahl für vielseitige Nutzung
Die Zontes 703 F passt besonders gut, wenn häufig gemischt gefahren wird: Pendeln, Landstraße, Wochenendtour und auch mal längere Etappen. Wer ein Motorrad sucht, das sich im Alltag unkompliziert anfühlt, dabei komfortorientiert bleibt und nicht ständig nach „mehr“ verlangt, findet in der Zontes oft die stimmigere Balance.
Benelli TRK 702: die richtige Wahl für Reise-Fokus
Die Benelli TRK 702 ist besonders interessant, wenn der Schwerpunkt klar auf Touren liegt: längere Strecken, zügigeres Fahren, Autobahnabschnitte und das Gefühl, ein „großes“ Reise-Motorrad zu bewegen. Wer gerne souverän unterwegs ist und das Motorrad als verlässliche Basis für längere Fahrten sieht, wird mit der Benelli häufig schneller warm.
Fazit:
Die Zontes 703 F ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag entspannt funktioniert und auf langen Strecken vor allem durch Ruhe, Komfort und unkompliziertes Handling überzeugt. Sie eignet sich besonders für gemischte Einsätze: Stadt, Landstraße und Touren, ohne dass man ständig das Gefühl hat, das Motorrad müsse „erst passend gemacht“ werden. Die Benelli TRK 702 spielt ihre Stärken stärker aus, wenn der Reisecharakter im Vordergrund steht: zügigere Abschnitte, souveränes Auftreten und ein Antrieb, der Überholmanöver und Autobahnfahrten oft angenehmer macht. Wer häufig längere Strecken fährt und dabei ein präsenteres, tourorientiertes Gesamtgefühl bevorzugt, trifft mit der Benelli meist die passendere Entscheidung. Kurz gesagt: Zontes für vielseitige Alltags- und Komforttouren, Benelli für den klaren Langstreckenfokus.