| UVP | 8.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2013 | |
Pro und Kontra
- üppige Serienausstattung
- wunderbarer Dreizylinder ohne Hubzapfenversatz
- eigenständiger, wunderbarer Triple-Sound
- schönes TFT-Display mit vier schicken Anzeigearten
- viele sinnvolle Details
- PREIS !!!
- komplizierte Connectivity-Ersteinrichtung
- Quickshifter ohne Blipper
- Lastwechsel-Reaktionen im Sport-Modus in niedrigen Gängen
- Bremse vorne braucht viel Handkraft
- Service alle 5.000 km
- Lasten-Esel
- gutmütiges Fahrverhalten
- große Reichweite
- gemütliche Sitzposition
- sehr guter Windschutz
- geeignet auch für lange und schnelle Autobahn-Passagen
- schwer, Rangieren problematisch
- anfälliges ABS
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 236 | kg |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.618 | mm |
| Gewicht | 256 | kg |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Sitzhöhe: | 890-910 | mm |
| Höhe | 1.470 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Drei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC | |
| Hubraum | 699 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer 4-Takt | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 512 | km |
| Leistung | 98 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 33 | Liter |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Aluminium-Druckguss-Rahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R18 | |
| Rahmenbauart | Dreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor | |
| Federung vorne | Telelever 41mm Zentralfederbein (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | WAD Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge Paralever | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Dopperlscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Bei günstigen Motorrädern aus chinesischer Fertigung wird häufig gesagt: "Für diesen Preis echt gut!" Das würde der Zontes 703F Adventure aber nicht gerecht werden. Sie ist ein gutes Motorrad, und zwar auch unabhängig vom günstigen Preis. Sie kann viel, klingt gut, kommt mit vielen schönen Details und einer bemerkenswerten Serien-Ausstattung und fährt sich gut.Der allerletzte Feinschliff fehlt vielleicht noch, z.B. bei der Gasannahme oder der Einrichtung der Navigationslösung, aber das ist wirklich Meckern auf höchstem Niveau. Die Maschine macht tatsächlich viel Spaß und sieht dazu auch noch richtig gut aus - finden wir zumindest. Eine Probefahrt wird dringend empfohlen!
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.
Fazit - was bleibt hängen
"Hervorragende Offroad-Tauglichkeit bei nochmals gesteigerten Straßeneigenschaften" lautete damals der Pressetext zur neuen Adventure von BMW. Mit Offroad meinten die Schreiberlinge damals vermutlich nicht gerade die Crosspiste mit Sprüngen und tiefen Sand - dazu ist die GS 1200 Adventure schlichtweg zu schwer. Aber dennoch ist dieses Motorrad das ideale Bike für die gaaaanz lange Reise. Den Beweis lieferten Charly Boorman und Ewan McGregor 2007 auf ihrer "Long Way Down" genannten Reise, bei der sie 23.500 Kilometer durch Afrika eben genau auf diesen Maschinen zurückgelegt haben.Leider sind auch gebrauchte und ältere GS Adventure Bikes nicht ganz billig. Je nach Alter, Laufleistung, Zustand und Ausstattung werden bis zu 13.000 Euro verlangt. Allerdings darf bezweifelt werden, dass solche Preise tatsächlich auch gezahlt werden, aber für eine gute GSA K255 muss man schon mit 8.000 Euro rechnen. Zurück zur Ausgangsfrage: Lohnt sich das? Klares "JA!" unsererseits, denn diese Maschinen halten ewig und bringen auch nach 15 Jahren immer noch jede Menge Freude.
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Zontes 703 F vs. BMW R 1200 GS Adventure: Motorradvergleich für Touren und Abenteuer
Wer eine Reiseenduro sucht, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Konzepten: Die Zontes 703 F steht für einen modernen, zugänglichen Ansatz mit Fokus auf Alltagstauglichkeit und ein stimmiges Gesamtpaket. Die BMW R 1200 GS Adventure dagegen ist die bekannte Referenz im Adventure-Segment – mit dem Anspruch, auch auf langen Strecken und unter anspruchsvollen Bedingungen souverän zu funktionieren. Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder gegenübergestellt, damit klar wird, worauf es beim Kauf wirklich ankommt.
Grundidee im Vergleich: Charakter und Einsatzprofil
Zontes 703 F: modern, leicht zugänglich, tourentauglich
Die Zontes 703 F wirkt wie ein Motorrad, das man schnell versteht: Die Bedienung ist unkompliziert, die Sitzposition ist auf entspannte Touren ausgelegt und das Motorrad fühlt sich im Alltag nicht wie ein „Projekt“ an. Gerade wer viel auf Asphalt unterwegs ist, aber trotzdem gelegentlich weitere Strecken plant, findet hier ein stimmiges Setup. Die Maschine ist dabei eher darauf ausgelegt, Kilometer angenehm zu machen, statt sich in erster Linie über maximale Offroad-Performance zu definieren.
BMW R 1200 GS Adventure: Premium-Adventure mit Langstrecken-Fokus
Die BMW R 1200 GS Adventure verfolgt einen anderen Ansatz: Sie ist auf „große Tour“ getrimmt – mit dem Gefühl, dass das Motorrad für jede Situation vorbereitet sein soll. Die Adventure-Variante ist dabei besonders interessant, wenn längere Etappen, wechselnde Untergründe und ein hoher Anspruch an Komfort und Stabilität im Vordergrund stehen. Das Motorrad wirkt insgesamt wie ein System aus Motor, Fahrwerk und Elektronik, das auf Langstrecke konstant bleibt.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Leistungsentfaltung und Drehmoment-Charakter
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Zontes 703 F setzt eher auf eine gut nutzbare, alltagstaugliche Leistungsentfaltung. Das bedeutet in der Praxis: Gangwechsel und Beschleunigungen fühlen sich unkompliziert an, und das Motorrad lässt sich auch bei moderatem Tempo angenehm fahren. Die BMW R 1200 GS Adventure bringt dagegen den typischen GS-Charakter mit – kräftig und souverän, mit einem Antrieb, der auch bei höheren Geschwindigkeiten und mit Gepäck ruhig bleibt. Dadurch wirkt die BMW besonders dann im Vorteil, wenn es um zügiges Vorankommen über längere Zeit geht.
Gasannahme und Motorruhe
Beide Motorräder können auf Tour überzeugen, aber die BMW spielt ihre Stärken stärker aus, wenn es um gleichmäßiges Tempo und entspanntes Fahren geht. Die Zontes 703 F ist dabei nicht „weniger“ – sie wirkt nur zugänglicher und leichter zu dosieren, was gerade für Einsteiger oder Fahrer mit Fokus auf Alltagstouren attraktiv sein kann.
Fahrwerk und Handling: Komfort vs. Agilität
Stabilität in der Geradeausfahrt
Bei längeren Strecken zählt vor allem, wie ruhig das Motorrad bleibt. Hier hat die BMW R 1200 GS Adventure klare Vorteile: Das Fahrwerk vermittelt viel Stabilität, und das Motorrad fühlt sich auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar an. Die Adventure-Philosophie zeigt sich darin, dass das System auf Komfort und Kontrolle ausgelegt ist.
Kurvengefühl und Manövrierbarkeit
Die Zontes 703 F punktet im Gegenzug mit einem leichteren, direkteren Gefühl. In kurvigen Abschnitten und bei häufigem Richtungswechsel wirkt sie oft handlicher. Das ist besonders praktisch, wenn die Tour nicht nur aus Autobahn besteht, sondern auch aus Landstraße, Stadtverkehr und spontanen Umwegen. Die BMW kann ebenfalls kurvig – aber sie spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn man mit Ruhe und Schwung fährt und das Motorrad „tragen“ lässt.
Ergonomie und Sitzkomfort: Für kurze Pausen oder lange Etappen
Sitzposition und Alltagstauglichkeit
Die Zontes 703 F ist auf eine angenehme, unkomplizierte Ergonomie ausgelegt. Dadurch wirkt sie besonders geeignet für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht ständig „angepasst“ werden muss, um sich wohlzufühlen. Die BMW R 1200 GS Adventure bietet ebenfalls Komfort, aber mit dem typischen Premium-Anspruch: Die Sitz- und Fahrposition ist so gewählt, dass lange Strecken ermüdungsarm bleiben sollen. Wer häufig sehr lange Tagesetappen fährt, profitiert oft stärker von der BMW-Philosophie.
Windschutz und Schutzwirkung
Auf Touren entscheidet der Windschutz über Konzentration und Komfort. Die BMW wirkt hier meist im Vorteil, weil sie als Adventure-Maschine stärker auf „Reise“ ausgelegt ist. Die Zontes 703 F kann ebenfalls angenehm sein, aber die BMW ist tendenziell die bessere Wahl, wenn Wind und Wetter über viele Stunden eine Rolle spielen.
Ausstattung und Elektronik: Was im Alltag wirklich hilft
Assistenz und Fahrmodi
Im Vergleich der Ausstattungslogik zeigt sich: Die BMW R 1200 GS Adventure setzt stärker auf ein Paket aus Fahrmodi und elektronischen Helfern, die das Motorrad in unterschiedlichen Situationen stabilisieren. Das ist besonders relevant, wenn die Strecke wechselt – etwa von trockenem Asphalt auf nasse Abschnitte oder Schotter. Die Zontes 703 F ist ebenfalls modern, aber eher auf ein pragmatisches Setup fokussiert. Das kann ein Vorteil sein, wenn man weniger „System“ möchte und lieber direkt und intuitiv fährt.
Bedienbarkeit und Übersicht
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass man auf Tour nicht ständig an Menüs suchen muss. Die BMW wirkt dabei oft „runder“ im Gesamtkonzept, während die Zontes eher durch Klarheit und einfache Bedienung überzeugt. Wer viel mit Gepäck unterwegs ist und sich auf eine stabile Routine verlassen möchte, findet in der BMW häufig die passendere Basis.
Reichweite, Alltag und Gepäck: Wie gut passt das Motorrad zur Reise?
Tourenplanung und Tank-/Reichweitengefühl
Bei Reiseenduros ist die Reichweite ein echter Kaufgrund. Im Vergleich zeigt sich: Die BMW R 1200 GS Adventure ist stärker auf lange Etappen ausgelegt, was besonders bei Regionen ohne häufige Tankstellen spürbar wird. Die Zontes 703 F ist ebenfalls tourentauglich, aber eher für eine Reise mit etwas mehr Flexibilität bei der Planung. Wer gern spontan fährt, wird die Zontes oft als angenehmer empfinden.
Gepäck und Langstrecken-Handling
Die BMW ist als Adventure-Modell dafür gebaut, Gepäck und längere Strecken „mitzunehmen“, ohne dass das Motorrad seinen Charakter verliert. Die Zontes 703 F kann ebenfalls viel tragen, wirkt aber eher wie die Wahl für Fahrer, die Touren planen, aber nicht zwingend das Maximum an Reiseausrüstung brauchen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Zontes 703 F
- Leicht zugängliches Fahrgefühl: unkompliziert zu fahren, besonders im Alltag und auf kurvigen Strecken.
- Gute Tourenbasis: angenehm für längere Ausfahrten, ohne dass das Motorrad „zu viel“ wird.
- Pragmatische Ausstattung: moderne Features, aber nicht überladen.
Schwächen der Zontes 703 F
- Weniger Premium-Adventure-Feeling im Vergleich zur BMW, vor allem bei sehr langen Etappen.
- Wind- und Komfortanspruch kann bei extremen Bedingungen stärker limitiert wirken.
Stärken der BMW R 1200 GS Adventure
- Langstrecken-Komfort: stabil, ruhig und auf Reise ausgelegt.
- Elektronik und Fahrmodi: helfen spürbar bei wechselnden Bedingungen.
- Adventure-Charakter: besonders stark, wenn es um große Touren und Gepäck geht.
Schwächen der BMW R 1200 GS Adventure
- Mehr Gewicht und „Präsenz“: im engen Alltag oder bei häufigem Rangieren weniger agil.
- Anspruch an Fahrstil: das Motorrad fühlt sich am besten an, wenn man es bewusst bewegt und nicht „leichtfüßig“ im Stadtmodus.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Zontes 703 F – die passende Wahl, wenn…
Die Zontes 703 F passt besonders gut, wenn Touren ein wichtiger Teil des Fahralltags sind, aber das Motorrad nicht zu schwerfällig wirken soll. Wer eine Reiseenduro sucht, die schnell Spaß macht, unkompliziert zu bedienen ist und auch auf Landstraße und gemischten Strecken überzeugt, findet hier eine starke Basis. Auch interessant ist sie für Fahrer, die ein modernes Gesamtpaket möchten, ohne sich in Premium-Details zu verlieren.
BMW R 1200 GS Adventure – die passende Wahl, wenn…
Die BMW R 1200 GS Adventure ist ideal, wenn lange Strecken, hoher Komfort und ein souveränes Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist, unterschiedliche Wetterlagen erwartet und das Motorrad als „Reise-Werkzeug“ sieht, wird die BMW besonders schätzen. Die Elektronik und die Adventure-Auslegung sorgen dafür, dass das Motorrad auch dann ruhig bleibt, wenn die Tour anspruchsvoller wird.
Fazit:
Die Zontes 703 F und die BMW R 1200 GS Adventure sind beide Reiseenduros, aber mit klar unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Zontes überzeugt vor allem durch ein zugängliches, leicht zu fahrendes Gesamtgefühl, das besonders auf gemischten Strecken und bei spontanen Touren Spaß macht. Sie ist eine gute Wahl, wenn Komfort und Alltagstauglichkeit im Vordergrund stehen und das Motorrad nicht zu viel „Adventure-Gewicht“ im Kopf erzeugen soll. Die BMW spielt ihre Stärken dagegen dort aus, wo es wirklich lang wird: Stabilität, Wind- und Komfortwirkung sowie das elektronische Gesamtpaket machen die R 1200 GS Adventure zur stärkeren Option für große Etappen, wechselnde Bedingungen und Fahrten mit Gepäck. Wer ein Motorrad für maximale Reise-Souveränität sucht, liegt mit der BMW meist richtig. Wer dagegen ein modernes, unkompliziertes Tourenmotorrad bevorzugt, findet in der Zontes 703 F die passendere Balance.