UVP 19.990 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
UVP 26.770 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Ist der neue Alleskönner von BMW wirklich so gut?
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Das Modell 2025 mit dem 117er V2 darf ran.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Wahnsinns-Motor mit Dampf in allen Drehzahlbereichen
  • gutmütiges und präzises Fahrverhalten
  • wendige und leicht handlebare Maschine
  • sehr hoher Komfort für Fahrer und Beifahrer
  • spitzenmässige Voll-Integral Bremse
  • sehr gute Serienausstattung
  • sehr guter Windschutz
Kontra:
  • QuickShifter und Getriebe etwas hart
  • weder Apple CarPlay noch Android Auto noch Vollkarten-Navigation
  • Bedienung erfordert Einarbeitungszeit
Pro:
  • Optik
  • Motor
  • Sound
Kontra:
  • Völlig wurscht.

Abmessungen & Gewicht

Gewicht237kg
Radstand1.518mm
Länge2.212mm
Radstand1.518mm
Sitzhöhe: 850 mm
Höhe1.406mm
Gewicht315kg
Radstand1.650mm
Länge2.365mm
Radstand1.650mm
Sitzhöhe: 675 mm
Höhe1.095mm

Motor

Motor-BauartBoxer
Hubraum1.300ccm
Hub73mm
Bohrung106mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartMilwaukee-Eight® 117 Custom
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
KühlungLuft/Öl
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung145 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment149 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite400km
Leistung104 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.000 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite344km

Fahrwerk

RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept
Federung vorneBMW Motorrad EVO-Telelever, Lenkerkippentkopplung über Flexelement, Zentralfederbein (Federweg 190)mm
Federung hintenzentrales WAD-Federbein, Federvorspannung stufenlos einstellbar (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 R19
Reifen hinten170/60 R17
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneTeleskopgabel mit 49 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 86)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne160/60 R 18 70V
Reifen hinten240/40 R18 79V

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, semi-schwimmend gelagerte Bremsscheiben, Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 285 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 285 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 292 mm)

Fazit - prüft Euren Kontostand.

Die neue GS ist wirklich ein gelungenes Adventure-Bike. Sie kann fast alles - und das auch noch richtig gut. Kritikpunkte muss man mit der Lupe suchen und selbst eingefleischte BMW-Kritiker müssen nach einer Probefahrt zugeben: Leider geil! Der auf den ersten Blick hoch scheinende Preis relativiert sich somit ganz schnell wieder. Und er relativiert sich  sogar noch weiter, wenn man die neue R1300 GS mit den Wettbewerbern vergleicht, die auch nicht unbedingt günstiger sind.

Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Neumünster zur Verfügung gestellt. Dort findet ihr mehrere 1300er GS in der Ausstellung und natürlich seid ihr auch herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. ACHTUNG, WARNUNG: Das könnte ein teurer Nachmittag werden...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 19.100 €
  • Verfügbarkeit: seit  11/2023
  • Farben: weiß, schwarz, grün, blau

Fazit zur Harley Davidson Fat Boy 2025

Jo, HD Fat Boy. Was soll man zu dieser Maschine sagen? Für uns ist sie der Inbegriff für Maschinen aus Milwaukee. Kaum ein anderes Bike transportiert den Charme einer Harley so gekonnt wie die Fat Boy. Sie ist eigenwillig, fährt sich auch so, pfeift auf alle Konventionen und lässt es derartig krachen, dass man das Grinsen gar nicht mehr wegbekommt. Technik: Egal, Fahrwerk: Egal, Bremsen: Egal. Motor, Optik und Sound: Ne glatte 1. Wer eine Fat Boy fährt, muss nichts erklären. Gar nichts.
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die neue Fat Boy und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Wer sich beeilt, kann dort sogar noch die Fat Boy Gray Ghost bestaunen - ist aber schon verkauft, sorry.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 26.770€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 23.000€
  • Baujahre: 1990 bis heute
  • Farben: Schwarz, Blau, Grau, Schwarz-Rot

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BMW R 1300 GS vs Harley-Davidson Fat Boy: Vergleich für Reiseenduro- und Cruiser-Fans

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die BMW R 1300 GS und die Harley-Davidson Fat Boy, steckt darin meist auch eine klare Philosophie: Die eine Maschine steht für Vielseitigkeit, lange Strecken und souveräne Dynamik – die andere für Stil, Sound und ein entspanntes Cruiser-Erlebnis. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend. Denn am Ende entscheidet nicht nur die Technik, sondern vor allem, wie sich das Motorrad im Alltag anfühlt: beim Anfahren, beim Rollen in der Stadt, auf der Landstraße und natürlich auf längeren Touren.

Grundidee und Charakter: Reiseenduro gegen Cruiser

Die BMW R 1300 GS ist als Reiseenduro gedacht, also als Motorrad, das sowohl auf Asphalt als auch auf wechselnden Streckenbedingungen eine gute Figur macht. Der Fokus liegt auf Kontrolle, Stabilität und einem Fahrgefühl, das auch über viele Stunden trägt. Die Harley-Davidson Fat Boy dagegen ist ein klassischer Cruiser: tief, breit, präsent. Hier geht es weniger um „maximale Effizienz“ und mehr um ein markantes Auftreten und einen Motorlauf, der sich wie ein Teil des Erlebnisses anfühlt.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag bemerkbar macht

Im Vergleich zeigt sich schnell, dass beide Motorräder ihre Stärken auf unterschiedliche Weise ausspielen. Die BMW R 1300 GS wirkt im Fahrbetrieb oft dann besonders überzeugend, wenn gleichmäßiges Tempo, saubere Beschleunigung und ein kontrollierbares Ansprechverhalten gefragt sind. Das Motorrad unterstützt den Fahrer dabei, zügig voranzukommen, ohne dass das Fahrgefühl „unruhig“ wird. Gerade auf längeren Strecken ist das ein Vorteil, weil sich die Maschine wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt.

Die Harley-Davidson Fat Boy setzt dagegen stärker auf den Charakter des Cruisers: kräftiger Schub, ein spürbarer Rhythmus im Antrieb und ein Gefühl von „Dampf statt Drehzahl“. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Fahrten eher entspannt geplant sind und der Fokus auf dem Erlebnis liegt – etwa bei Ausfahrten am Wochenende oder auf Touren, bei denen man nicht ständig nach dem nächsten Kick sucht, sondern den Weg genießt.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • BMW R 1300 GS: punktet mit einem eher „tourentauglichen“ Antriebsgefühl, das sich gut dosieren lässt. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „emotional“ wirkt, wenn man genau diesen Cruiser-Vibe sucht.
  • Harley-Davidson Fat Boy: überzeugt mit markantem Schub und einem unverwechselbaren Motorgefühl. Schwäche kann sein, dass die Maschine weniger „sportlich“ wirkt, wenn man sehr sportliche Fahrweise oder häufiges Hochdrehen bevorzugt.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Cruiser-typische Ruhe

Beim Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich. Die BMW R 1300 GS ist darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Bedingungen sicher zu bleiben. Das Fahrwerk unterstützt dabei, dass die Maschine auf der Straße ruhig liegt und Richtungswechsel kontrolliert umsetzt. Dadurch fühlt sich die GS besonders dann passend an, wenn die Strecke nicht nur aus „perfektem Asphalt“ besteht oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist.

Die Harley-Davidson Fat Boy fährt sich dagegen eher wie ein Cruiser: stabil, aber mit einem anderen Schwerpunktgefühl. In Kurven geht es weniger um „präzise Kante“ und mehr um fließendes Vorankommen. Wer eine entspannte Linienführung mag, wird das als angenehm empfinden. Wer hingegen sehr dynamisch fährt und maximale Agilität erwartet, könnte sich schneller eingeschränkt fühlen.

Kurven, Spurtreue und Alltag

  • BMW R 1300 GS: stark in Spurtreue und kontrollierter Dynamik. Schwäche: Wer nur „Cruiser-Ruhe“ sucht, empfindet die GS manchmal als zu „technisch“ oder zu zielorientiert.
  • Harley-Davidson Fat Boy: stark im entspannten Fahrgefühl und im souveränen Rollen. Schwäche: Bei sehr sportlicher Fahrweise oder häufigem engen Stadtverkehr kann das Handling weniger agil wirken.

Sitzposition und Komfort: Langstrecke vs. Cruiser-Genuss

Die Sitzposition ist bei beiden Motorrädern ein Schlüsselthema. Die BMW R 1300 GS bietet typischerweise eine Position, die für längere Strecken ausgelegt ist: aufrecht genug für Übersicht und Komfort, aber so, dass man nicht „eingesperrt“ sitzt. Das hilft besonders, wenn man mehrere Stunden unterwegs ist und dabei auch mal die Haltung wechseln möchte.

Die Harley-Davidson Fat Boy setzt auf Cruiser-typische Ergonomie: eher tief, eher entspannt, mit einem Gefühl von „Ankommen“. Das kann auf kurzen bis mittleren Strecken sehr angenehm sein. Auf sehr langen Touren hängt es stärker davon ab, wie gut die eigene Körpergröße und Beweglichkeit zur Geometrie passen.

Komfort-Realität im Vergleich

  • BMW R 1300 GS: tendenziell komfortorientiert für Touren, besonders wenn man viel Strecke macht. Schwäche: Wer maximal „low and slow“ möchte, findet die GS vielleicht weniger „Cruiser-Style“.
  • Harley-Davidson Fat Boy: stark für entspanntes Fahren und ein gemütliches Körpergefühl. Schwäche: Bei sehr langen Tagen kann die Passform stärker ins Gewicht fallen.

Elektronik und Ausstattung: Moderne Assistenz vs. klassische Einfachheit

Die BMW R 1300 GS steht für moderne Motorradtechnik. Im Vergleich zeigt sich das vor allem daran, dass die Maschine den Fahrer in vielen Situationen unterstützt – etwa durch ein abgestimmtes Zusammenspiel aus Fahrmodi, Traktions- und Bremsunterstützung sowie einer insgesamt „durchdachten“ Elektronik. Das ist besonders hilfreich, wenn Wetter, Untergrund oder Beladung variieren.

Die Harley-Davidson Fat Boy wirkt dagegen oft „klassischer“ in der Bedienphilosophie. Das bedeutet nicht, dass sie unmodern wäre, aber der Fokus liegt stärker auf dem Fahrgefühl und der klaren, intuitiven Nutzung. Wer gerne mit dem Motorrad „direkt“ arbeitet, wird das als Vorteil sehen.

Stärken und Schwächen bei der Ausstattung

  • BMW R 1300 GS: stark in Assistenz und Abstimmung für unterschiedliche Bedingungen. Schwäche: Wer möglichst wenig Technik im Gefühl haben möchte, könnte die GS als „zu viel“ empfinden.
  • Harley-Davidson Fat Boy: stark im klassischen Look und in der unmittelbaren Bedienung. Schwäche: Wer maximale Assistenz und fein abgestimmte Regelung erwartet, findet bei einer Cruiser-Philosophie weniger „Systemkomfort“.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Autobahn

Im Alltag zählt, wie gut sich ein Motorrad in typischen Situationen bewegt: Anfahren, Rangieren, Sicht, Windschutz und das Verhalten bei konstantem Tempo. Die BMW R 1300 GS ist hier meist im Vorteil, wenn es um Variabilität geht. Sie eignet sich für unterschiedliche Streckenprofile, lässt sich im Alltag gut kontrollieren und wirkt auf langen Autobahnabschnitten oft besonders angenehm.

Die Harley-Davidson Fat Boy spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn die Fahrt bewusst geplant ist: Landstraße, Ausfahrt, Treffen. In der Stadt kann sie zwar funktionieren, aber das Cruiser-Gefühl steht im Vordergrund. Wer häufig stop-and-go fährt oder sehr eng manövrieren muss, sollte darauf achten, wie die eigene Routine mit dem Motorradtyp zusammenpasst.

Optik, Sound und „Bedeutung“: Warum das Bauchgefühl zählt

Technik ist wichtig – aber bei der Wahl zwischen BMW R 1300 GS und Harley-Davidson Fat Boy spielt das emotionale Gesamtpaket eine große Rolle. Die GS wirkt wie ein Werkzeug für Touren: funktional, bereit für alles. Die Fat Boy wirkt wie ein Statement: groß, markant, mit Sound und Präsenz. Wer sich beim Blick in die Garage schon freut, wird das Motorrad auch im Alltag eher nutzen – und genau das ist am Ende ein echter Kaufgrund.

Stärken und Schwächen aus Fahrersicht

  • BMW R 1300 GS: Stärke ist die „Allround“-Eignung. Schwäche ist, dass sie weniger „kultig“ wirkt, wenn man vor allem den Cruiser-Charakter sucht.
  • Harley-Davidson Fat Boy: Stärke ist das unverwechselbare Cruiser-Erlebnis. Schwäche ist, dass sie nicht für jeden Fahrstil die beste Wahl ist, wenn häufige lange Strecken oder wechselnde Bedingungen im Fokus stehen.

Für wen passt welches Motorrad?

Die BMW R 1300 GS ist besonders passend, wenn Tourenplanung, Komfort über lange Zeit und ein souveränes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie eignet sich für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich auf unterschiedlichen Strecken wohlfühlt, bei Bedarf auch mit Gepäck agiert und dabei modern unterstützt. Auch wenn man gerne variiert – mal zügig, mal entspannt, mal mit wechselndem Untergrund – wirkt die GS wie die „sichere“ Wahl.

Die Harley-Davidson Fat Boy passt besonders gut, wenn das Motorrad vor allem eines sein soll: ein Cruiser mit Charakter. Für Fahrer, die den Sound lieben, die Optik genießen und Fahrten eher als Erlebnis sehen, ist die Fat Boy eine sehr stimmige Wahl. Wer nicht ständig das Maximum an Agilität sucht, sondern lieber entspannt unterwegs ist und das Motorrad „leben“ lassen möchte, wird sich schnell zuhause fühlen.

Fazit:

Die BMW R 1300 GS ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Reiseenduro suchen: Sie spielt ihre Stärken vor allem auf langen Strecken und bei wechselnden Bedingungen aus, weil Fahrwerk, Kontrolle und moderne Assistenz zusammen ein sehr berechenbares Gesamtgefühl ergeben. Wer häufig unterwegs ist, Touren plant und dabei Komfort sowie souveräne Dynamik priorisiert, bekommt mit der GS ein Motorrad, das sich wie gemacht für „mehr als nur eine Art von Fahrt“ anfühlt.

Die Harley-Davidson Fat Boy gewinnt dagegen dort, wo Emotion zählt: beim Cruiser-Feeling, beim markanten Auftritt und beim Motorcharakter, der Fahrten besonders macht. Sie ist ideal für Fahrer, die bewusst cruisen, den Weg genießen und ein Motorrad möchten, das nicht nur von A nach B bringt, sondern auch optisch und akustisch überzeugt. Kurz gesagt: GS für Vielseitigkeit und Tourenkomfort, Fat Boy für Stil, Sound und entspanntes Cruiser-Erlebnis.

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