| UVP | 26.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 14.750 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- Optik
- Motor
- Sound
- Völlig wurscht.
- Motor
- Handling
- Bremsen
- Fahrwerk
- Qualitätsanmutung
- Optik
- fehlende Anzeigen für Benzinstand, Drehzahl und Gang
- Reisemöglichkeiten und Windschutz nicht auf GS-Niveau
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 315 | kg |
| Radstand | 1.650 | mm |
| Länge | 2.365 | mm |
| Radstand | 1.650 | mm |
| Sitzhöhe: | 675 | mm |
| Höhe | 1.095 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Custom | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | Luft/Öl | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 104 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 321 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel mit 49 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 160/60 R 18 70V | |
| Reifen hinten | 240/40 R18 79V | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit zur Harley Davidson Fat Boy 2025
Jo, HD Fat Boy. Was soll man zu dieser Maschine sagen? Für uns ist sie der Inbegriff für Maschinen aus Milwaukee. Kaum ein anderes Bike transportiert den Charme einer Harley so gekonnt wie die Fat Boy. Sie ist eigenwillig, fährt sich auch so, pfeift auf alle Konventionen und lässt es derartig krachen, dass man das Grinsen gar nicht mehr wegbekommt. Technik: Egal, Fahrwerk: Egal, Bremsen: Egal. Motor, Optik und Sound: Ne glatte 1. Wer eine Fat Boy fährt, muss nichts erklären. Gar nichts.Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die neue Fat Boy und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Wer sich beeilt, kann dort sogar noch die Fat Boy Gray Ghost bestaunen - ist aber schon verkauft, sorry.
Fazit - was bleibt hängen
Betörend ist die Urban G/S ohne Frage. Unser Tester Markus ließ sich zur Anmerkung hinreißen, dass es in seinen Augen das derzeit schönste Motorrad auf dem Markt ist. Sie ist darüber hinaus ein typisches Boxer-Kind und von vorne bis hinten hochwertig verarbeitet. Wer nicht ständig zwischen Deutschland und der Mongolei pendelt, für den eignet sich die Urban G/S vielleicht sogar besser als eine normale GS, denn die Urban G/S ist handlicher und wiegt deutlich weniger.Das Testmotorrad wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht genau dieses Bike als Vorführer und freut sich auf jeden Menge Probefahrer. Also, ab geht's nach Pinneberg bei Hamburg!
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Harley-Davidson Fat Boy vs. BMW R nineT Urban G/S – welcher Klassiker passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten, aber beide einen starken Charakter versprechen, wird der Vergleich besonders spannend. Auf der einen Seite steht die Harley-Davidson Fat Boy – ein Cruiser, der mit massiver Optik, markantem Sound und einem entspannten Fahrgefühl für Aufmerksamkeit sorgt. Auf der anderen Seite fährt die BMW R nineT Urban G/S – eine moderne Interpretation des Retro-/G/S-Gedankens, die mit klassischer Linie, vielseitigem Einsatz und einem lebendigen Fahrverhalten punktet.
Beide Modelle haben ihre Fans, beide haben klare Stärken – und beide zeigen auch Schwächen, je nachdem, welche Prioritäten im Alltag zählen. Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Motorräder gegeneinander abgewogen: vom Fahrgefühl über die Alltagstauglichkeit bis hin zu den Punkten, die beim Kauf besonders wichtig sind.
Grundcharakter: Cruiser-Gen vs. Retro-Abenteuer
Harley-Davidson Fat Boy: Präsenz und Gelassenheit
Die Fat Boy wirkt wie ein Statement. Der Cruiser-Ansatz zielt auf ruhiges, souveränes Dahingleiten. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass Tempo nicht erzwungen werden muss, sondern sich „von selbst“ ergibt. Gerade auf längeren Strecken oder bei entspannten Ausfahrten fühlt sich das Konzept stimmig an: weniger hektisch, mehr „flow“.
BMW R nineT Urban G/S: vielseitig, agil und neugierig
Die Urban G/S steht für den Mix aus Retro-Optik und einem Fahrstil, der mehr will als nur geradeaus. Sie wirkt kompakter und wendiger, ohne dabei ihren Charakter zu verlieren. Das Motorrad lädt dazu ein, Strecken abwechslungsreicher zu fahren – auch wenn es nicht als echtes Offroad-Gerät gedacht ist. Im Stadtverkehr und auf Landstraßen macht die BMW besonders dann Spaß, wenn Kurven, Wechsel und Rhythmus eine Rolle spielen.
Motor und Fahrgefühl: Wie fühlt sich die Leistung an?
Beim Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich schnell, dass es weniger um „wer ist schneller“ geht, sondern darum, wie sich Leistung anfühlt und wie das Motorrad den Fahrer begleitet.
Fat Boy: Drehmoment-Feeling und Sound-Atmosphäre
Die Harley-Davidson Fat Boy setzt auf den typischen Cruiser-Drive: spürbares Drehmoment, ein kräftiges Ansprechverhalten im unteren bis mittleren Bereich und ein Sound, der nicht nur gehört, sondern wahrgenommen wird. Das macht das Motorrad besonders attraktiv, wenn häufiges Schalten nicht im Fokus steht und wenn sich das Fahren eher wie „entspanntes Gleiten“ anfühlen soll.
R nineT Urban G/S: lebendig, drehfreudig und kontrollierbar
Die BMW R nineT Urban G/S wirkt im Vergleich oft „feiner“ in der Dosierung. Das Fahrgefühl ist direkter, das Motorrad reagiert spürbar auf Gasimpulse und lässt sich im Alltag gut kontrollieren. Wer gerne zügig beschleunigt, in Kurven den richtigen Moment sucht oder einfach das Gefühl mag, dass das Motorrad mitdenkt, wird hier eher glücklich.
Sitzposition und Ergonomie: entspannter Cruiser oder aufrechte Kontrolle?
Die Sitzposition ist bei beiden Modellen ein entscheidender Unterschied – und beeinflusst, wie lange man sich wohlfühlt.
Fat Boy: klassisch cruiserhaft
Die Fat Boy ist auf Komfort und eine entspannte Haltung ausgelegt. Die Sitzposition unterstützt ein ruhiges Fahrgefühl, bei dem man eher „sitzt“ als „arbeitet“. Das ist ideal für gemütliche Touren, bei denen die Strecke im Vordergrund steht. Wer jedoch häufig enge Passagen fährt oder sportlichere Körperhaltung bevorzugt, könnte die cruisertypische Geometrie als weniger agil empfinden.
Urban G/S: aufrecht, flexibel und alltagstauglich
Die BMW bietet eine Sitzposition, die mehr Kontrolle vermittelt. Sie wirkt so, als wäre sie für verschiedene Situationen gemacht: Stadt, Landstraße und auch längere Ausfahrten. Gerade wenn sich der Tag nicht vorhersehen lässt und das Motorrad sowohl „easy“ als auch „aktiv“ gefahren werden soll, spielt die Urban G/S ihre Stärken aus.
Fahrwerk, Handling und Stabilität
Hier zeigt sich der Unterschied zwischen „Cruiser-Stabilität“ und „Retro-Agilität“.
Fat Boy: souverän auf Strecke
Die Harley wirkt besonders dann stark, wenn sie Zeit bekommt. Auf längeren Geraden und bei gleichmäßigem Tempo fühlt sich das Motorrad stimmig an. In schnell wechselnden Situationen kann die cruisertypische Auslegung weniger leichtfüßig wirken – nicht schlecht, aber anders. Wer vor allem entspannte Kilometer sammelt, wird die Stabilität eher als Stärke sehen.
Urban G/S: wendig und rhythmisch
Die BMW spielt ihre Vorteile aus, wenn es kurvig wird oder wenn häufiges Anpassen gefragt ist. Das Handling wirkt direkter, das Motorrad lässt sich im Alltag leichter „führen“. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das Lust auf mehr macht – auch wenn die Strecke mal unruhiger ist als geplant.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Beide Motorräder sind für den Straßenbetrieb ausgelegt, aber die Art, wie Bremsen und Fahrstabilität wahrgenommen werden, hängt stark vom Gesamtpaket ab.
Die Fat Boy kann durch ihre souveräne Art überzeugen: Wenn das Motorrad einmal im Rhythmus ist, wirkt es berechenbar. Die BMW punktet häufig durch die Kombination aus direkterem Handling und gut dosierbarer Verzögerung – besonders dann, wenn in der Stadt oder in wechselnden Situationen schnell reagiert werden muss.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Parken, Handling
Im Alltag entscheidet nicht nur die Technik, sondern auch die Frage, wie „stressfrei“ das Motorrad im Alltag bleibt.
Fat Boy: beeindruckend, aber nicht immer „kompakt“
Die Harley wirkt groß und präsent. Das ist ein Teil ihres Charmes – kann aber im dichten Verkehr oder beim Rangieren spürbar sein. Wer sich an das Cruiser-Feeling gewöhnt hat, kommt damit meist gut zurecht. Wer jedoch häufig zwischen engen Lücken manövriert, wird die BMW als unkomplizierter empfinden.
Urban G/S: leichter im Handling, vielseitiger im Einsatz
Die BMW ist im Alltag oft die pragmatischere Wahl. Sie wirkt handlicher, lässt sich leichter in den Verkehrsfluss integrieren und bietet durch ihren Charakter mehr „Allround“-Vibes. Gerade wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende genutzt wird, sondern auch unter der Woche, spielt die Urban G/S ihre Stärken aus.
Reisetauglichkeit: Komfort vs. Flexibilität
Reisen bedeutet: Sitzkomfort, Wind-/Wettergefühl, Gepäckoptionen und die Frage, wie entspannt man nach mehreren Stunden noch ankommt.
Fat Boy: Reisegefühl mit Cruiser-Charakter
Die Harley vermittelt ein klassisches Reisegefühl. Der Fokus liegt auf entspanntem Fahren und auf dem „Genießen“ der Strecke. Wer lange Strecken mag und dabei nicht ständig den Fahrstil wechseln will, findet in der Fat Boy eine stimmige Basis. Gleichzeitig sollte man bei längeren Touren darauf achten, wie die eigene Ergonomie mit der cruisertypischen Haltung harmoniert.
Urban G/S: flexibel für unterschiedliche Etappen
Die BMW wirkt wie ein Motorrad, das sich an wechselnde Anforderungen anpasst. Wer auf Touren gerne mal zügiger fährt, mal kurvig unterwegs ist und auch Pausen oder Umwege spontan einplant, wird die Flexibilität der Urban G/S schätzen. Durch den insgesamt „aktiveren“ Charakter fühlt sich das Motorrad oft weniger wie ein reines Langstrecken-Cruiser an, sondern eher wie ein vielseitiger Begleiter.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Harley-Davidson Fat Boy
- Charakter und Optik: starke Präsenz, klassischer Cruiser-Look.
- Fahrgefühl: entspanntes Dahingleiten mit markantem Motor-Drive.
- Sound und Atmosphäre: ein Motorrad, das sich nicht versteckt.
- Stabilität: besonders angenehm auf gleichmäßigen Strecken.
Schwächen bzw. Grenzen der Fat Boy
- Agilität: in sehr wechselnden Situationen weniger „leichtfüßig“ als die BMW.
- Alltag im Verkehr: durch die Cruiser-Anmutung kann Rangieren/Manövrieren anspruchsvoller wirken.
- Ergonomie: cruisertypische Haltung ist nicht für jeden Fahrstil gleich ideal.
Stärken der BMW R nineT Urban G/S
- Vielseitigkeit: passt gut zu Stadt, Landstraße und abwechslungsreichen Touren.
- Handling: wirkt direkter und rhythmischer.
- Kontrolle: lässt sich im Alltag oft leichter dosieren.
- Retro-Charme: klassisches Design mit modernem Anspruch.
Schwächen bzw. Grenzen der Urban G/S
- „Cruiser-Feeling“: wer genau dieses schwere, entspannte Dahingleiten sucht, findet es hier weniger.
- Anspruch an Fahrstil: der Charakter belohnt aktives Fahren – wer nur gemütlich gleiten will, könnte weniger „abgeholt“ werden.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über die Frage lösen: Welche Art von Fahrspaß steht im Vordergrund?
Harley-Davidson Fat Boy – die richtige Wahl, wenn…
… ein Motorrad vor allem Charakter haben soll: mit Cruiser-Optik, markantem Sound und einem Fahrgefühl, das auf Entspannung setzt. Wenn lange Strecken, ruhiger Rhythmus und das „Ankommen“ wichtiger sind als maximale Agilität, passt die Fat Boy besonders gut.
BMW R nineT Urban G/S – die richtige Wahl, wenn…
… ein Motorrad gesucht wird, das vielseitig bleibt: Stadtverkehr, Landstraße und Touren sollen sich nicht wie unterschiedliche Welten anfühlen. Wenn ein direkteres Handling, kontrollierbares Fahrverhalten und ein aktiverer Fahrstil bevorzugt werden, ist die Urban G/S oft die passendere Wahl.
Fazit:
Die Harley-Davidson Fat Boy ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Cruiser-Atmosphäre suchen: massives Auftreten, entspanntes Fahrgefühl und ein Motorcharakter, der sich wie ein Erlebnis anfühlt. Sie spielt ihre Stärken besonders auf gleichmäßigen Strecken aus und belohnt Fahrer, die nicht ständig „arbeiten“ wollen, sondern den Rhythmus genießen.
Die BMW R nineT Urban G/S passt dagegen besser zu Fahrern, die ein Motorrad möchten, das flexibel bleibt und sich im Alltag leicht integrieren lässt. Durch das direktere Handling und den aktiveren Charakter wirkt sie oft wie der vielseitigere Begleiter – besonders, wenn Kurven, wechselnde Situationen und spontane Touren dazugehören.
Kurz gesagt: Fat Boy für Cruiser-Fans mit Fokus auf Stil und Gelassenheit, Urban G/S für alle, die Retro-Charme mit alltagstauglicher Agilität kombinieren wollen.