| UVP | 26.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 8.645 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Optik
- Motor
- Sound
- Völlig wurscht.
- Sehr komfortabler Reise-Dampfer
- Ohne viel Schnickschnack leicht zu bedienen
- Richtig gute Bremsen!
- Stabiles, vertrauenserweckendes Fahrverhalten
- Großer Tank, geringer Verbrauch, große Reichweite
- Leistung zu zweit mit Gepäck etwas knapp
- Kein Tempomat verfügbar
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 315 | kg |
| Radstand | 1.650 | mm |
| Länge | 2.365 | mm |
| Radstand | 1.650 | mm |
| Sitzhöhe: | 675 | mm |
| Höhe | 1.095 | mm |
| Gewicht | 219 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.400 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Custom | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | Luft/Öl | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 104 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
| Leistung | 67 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 61 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 467 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel mit 49 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 160/60 R 18 70V | |
| Reifen hinten | 240/40 R18 79V | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Back-Link Gasdruck-Stoßdämpfer mit durch Remote-Zugriff hydraulisch einstellbarer Federbasis (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe ( Ø 250 mm) | |
Fazit zur Harley Davidson Fat Boy 2025
Jo, HD Fat Boy. Was soll man zu dieser Maschine sagen? Für uns ist sie der Inbegriff für Maschinen aus Milwaukee. Kaum ein anderes Bike transportiert den Charme einer Harley so gekonnt wie die Fat Boy. Sie ist eigenwillig, fährt sich auch so, pfeift auf alle Konventionen und lässt es derartig krachen, dass man das Grinsen gar nicht mehr wegbekommt. Technik: Egal, Fahrwerk: Egal, Bremsen: Egal. Motor, Optik und Sound: Ne glatte 1. Wer eine Fat Boy fährt, muss nichts erklären. Gar nichts.Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die neue Fat Boy und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Wer sich beeilt, kann dort sogar noch die Fat Boy Gray Ghost bestaunen - ist aber schon verkauft, sorry.
Fazit
Die Kawasaki Versys 650 ist eine richtig gut gemachte Cross-Over Maschine für die lange Tour. Sie ist keine Angeberin, sondern bietet solide Kost zu einem sehr fairen Preis. Es gibt drei Varianten der Versys 650, die den Touring-Aspekt dieser Maschine unterstreichen. Im Vordergrund dieses Bikes stehen Komfort, aber auch Fahrspaß und auch sehr gute Reise-Qualitäten. Eines der vielleicht am meisten unterschätzten Bikes auf dem Markt.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht die Versys 650 neben so ziemlich allen anderen Kawas als Vorführer bereit und freut sich auf Probefahrer auf den schönen Landstraßen in Dithmarschen.
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Harley-Davidson Fat Boy vs. Kawasaki Versys 650: Vergleich, Stärken und Schwächen
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Fat Boy und die Kawasaki Versys 650, geht es im Vergleich selten nur um Daten. Es geht vor allem um das Fahrgefühl, den Einsatzzweck und darum, wie sich ein Motorrad im Alltag und auf längeren Strecken anfühlt. Die Fat Boy steht für Cruiser-Style, massiven Auftritt und einen Motorcharakter, der eher nach „Genuss“ als nach „Sport“ klingt. Die Versys 650 dagegen ist ein vielseitiges Konzept: pragmatisch, tourentauglich und mit einem Fahrwerk, das sich für unterschiedliche Straßenverhältnisse eignet.
Im Folgenden werden die beiden Modelle nicht nur gegenübergestellt, sondern die typischen Stärken und Schwächen herausgearbeitet – damit klar wird, welches Motorrad besser zu welchem Fahrstil passt.
Grundcharakter: Cruiser-Genuss vs. vielseitiger Tourer
Harley-Davidson Fat Boy: Präsenz und Sound im Vordergrund
Die Harley-Davidson Fat Boy ist ein Cruiser, der vor allem dann überzeugt, wenn das Motorrad nicht „nebenbei“ gefahren wird, sondern wenn man bewusst fährt. Der Look ist ikonisch, die Sitzposition wirkt entspannt und die Art, wie sich der Antrieb anfühlt, ist stark auf gleichmäßiges Dahingleiten ausgelegt. Wer gerne mit Drehmoment arbeitet und das Motorrad eher „spürt“ als „ausreizt“, wird sich hier schnell zuhause fühlen.
Kawasaki Versys 650: Alltagstauglichkeit mit Reise-Gen
Die Kawasaki Versys 650 ist dagegen ein Motorrad, das sich flexibel anfühlt. Sie ist weniger auf Show und mehr auf Funktion getrimmt: auf Touren, auf Pendelstrecken, auf Strecken, die mal schnell, mal kurvig und mal etwas holprig sind. Die Versys 650 wirkt wie ein Werkzeug, das man gerne nutzt – und das auch dann noch Spaß macht, wenn die Route nicht perfekt geplant ist.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie unterscheiden sich Motor und Antrieb?
Beide Motorräder liefern Fahrspaß, aber auf unterschiedliche Weise. Die Fat Boy steht für einen Charakter, der sich mit dem Cruiser-Gefühl deckt: kräftig im unteren bis mittleren Bereich, mit einem Antrieb, der eher „zieht“ als „dreht“. Das macht sie besonders attraktiv für entspanntes Fahren, bei dem man nicht ständig den Drehzahlbereich wechseln möchte.
Die Versys 650 spielt ihre Stärken eher dort aus, wo man einen gleichmäßigen Rhythmus findet und auch mal zügiger unterwegs sein möchte. Sie wirkt insgesamt „alltagstauglicher“ im Sinne von: Gas geben, sauber beschleunigen, stabil bleiben. Gerade auf gemischten Strecken zeigt sich, dass das Konzept auf vielseitige Nutzung ausgelegt ist.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort für unterschiedliche Fahrstile
Fat Boy: entspannte Haltung, aber weniger „sportlich“
Die Harley-Davidson Fat Boy setzt auf eine Sitzposition, die den Körper entlastet und den Fokus auf ruhiges Fahren legt. Das ist ein klarer Vorteil für längere Strecken, wenn man nicht ständig in eine sportlich-kompakte Haltung wechseln möchte. Allerdings ist genau das auch die Grenze: Wer häufig enge Kurven „sportlich“ angeht oder viel Gewicht verlagert, wird die Cruiser-typische Geometrie eher als weniger agil empfinden.
Versys 650: aufrecht und kontrolliert
Die Kawasaki Versys 650 bietet eine ergonomische Auslegung, die sich für viele Fahrerinnen und Fahrer gut anfühlt. Die aufrechte bis leicht geneigte Haltung unterstützt Kontrolle und Übersicht, besonders im Alltag. Auf Touren ist das angenehm, weil man nicht permanent „gegen“ das Motorrad arbeiten muss. Gleichzeitig bleibt das Motorrad so positioniert, dass man auch bei wechselndem Tempo sicher durch die Kurven kommt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Beim Handling zeigt sich der Unterschied zwischen Cruiser- und Tourer-Philosophie. Die Fat Boy wirkt in der Bewegung souverän und ruhig, aber sie ist nicht darauf optimiert, wie ein leichtes Kurvenwerkzeug zu reagieren. Das Motorrad ist eher dann stark, wenn man gleichmäßig fährt, die Linie hält und den Charakter genießt.
Die Versys 650 ist dagegen spürbar „fahraktiver“. Sie unterstützt ein zügiges Umsetzen von Richtungswechseln und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, auch wenn die Straße nicht perfekt ist. Gerade auf Landstraßen und bei wechselnden Belägen ist das ein echter Pluspunkt, weil man sich weniger Gedanken über die Fahrdynamik machen muss.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Im Vergleich der Bremsleistung und des Sicherheitsgefühls ist weniger entscheidend, wie „hart“ eine Bremse wirkt, sondern wie gut sie dosierbar ist. Die Versys 650 punktet typischerweise mit einem modernen, gut ansprechenden Setup, das sich im Alltag leicht dosieren lässt. Das hilft besonders in Situationen, in denen man häufig bremsen muss: Stadtverkehr, Ausfahrten, wechselnde Geschwindigkeiten.
Die Fat Boy kann ebenfalls überzeugen, aber der Cruiser-Charakter sorgt dafür, dass das Fahrgefühl insgesamt ruhiger ist. Wer vorausschauend fährt und das Motorrad als Genussmaschine sieht, wird die Bremsen in der Regel als passend empfinden. Wer dagegen sehr sportlich bremst und häufig aus hohen Tempi heraus stark verzögert, wird bei der Versys 650 tendenziell das „einfachere“ Sicherheitsgefühl finden.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Parken
Hier trennt sich die Spreu schnell. Die Kawasaki Versys 650 ist in vielen Alltagssituationen im Vorteil: Sie wirkt handlicher, lässt sich leichter in den Verkehrsfluss integrieren und passt gut zu typischen Pendelstrecken. Auch wenn man mal kurz anhalten muss oder im dichten Verkehr unterwegs ist, bleibt das Motorrad insgesamt unkompliziert.
Die Harley-Davidson Fat Boy ist im Alltag nicht „schlecht“, aber sie verlangt eher nach einem bewussten Umgang. Das Gewicht und die Cruiser-Geometrie machen das Manövrieren in engen Situationen etwas anspruchsvoller. Dafür entschädigt sie mit einem Fahrgefühl, das selbst kurze Strecken besonders wirken lässt.
Tourentauglichkeit: Langstrecke und Gepäckdenken
Für längere Strecken ist die Frage: Wie soll sich die Fahrt anfühlen? Die Versys 650 ist als Tourer-Konzept gebaut. Sie bietet eine solide Basis, um auch längere Tagesetappen entspannt zu absolvieren. Dazu kommt, dass sie sich typischerweise gut für Reise-Setups eignet – etwa mit zusätzlichem Gepäck oder mit Zubehör, das den Komfort steigert.
Die Fat Boy ist ebenfalls tourentauglich, aber anders. Sie ist stark, wenn man die Fahrt genießen möchte: gleichmäßiges Tempo, ruhige Linienführung, ein Motorrad, das man spürt. Wer viel Strecke macht und dabei Komfort und Stil priorisiert, wird die Fat Boy lieben. Wer dagegen maximalen „Reise-Workflow“ sucht – also leichtes Handling, schnelle Anpassungen und ein Motorrad, das sich wie ein Allrounder verhält – findet in der Versys 650 meist die passendere Basis.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Fat Boy – Stärken
- Charakter und Präsenz: Cruiser-Feeling, das sofort erkennbar ist.
- Entspanntes Fahren: Fokus auf Genuss statt ständiges „Arbeiten“ am Motorrad.
- Stil: Ein Motorrad, das auch optisch zur Identität wird.
Harley-Davidson Fat Boy – Schwächen
- Weniger agil: Für sehr dynamische Kurvenfahrten ist sie nicht die erste Wahl.
- Alltag in engen Situationen: Manövrieren kann im Vergleich zur Versys 650 anspruchsvoller sein.
Kawasaki Versys 650 – Stärken
- Vielseitigkeit: Funktioniert als Alltags- und Tourenmotorrad.
- Kontrolliertes Handling: Unterstützt sicheres Fahren auf wechselnden Strecken.
- Praktischer Fahrkomfort: Gute Grundlage für längere Fahrten und häufige Nutzung.
Kawasaki Versys 650 – Schwächen
- Weniger „ikonisch“: Der Fokus liegt auf Zweckmäßigkeit statt auf Cruiser-Show.
- Charakter: Wer explizit den Cruiser-Drive sucht, wird die Versys 650 anders erleben.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Harley-Davidson Fat Boy und Kawasaki Versys 650 hängt stark davon ab, was als „Spaß“ empfunden wird. Die Fat Boy ist ideal, wenn das Motorrad vor allem ein Erlebnis sein soll: mit Stil, Sound und einem entspannten Fahrgefühl. Sie passt besonders zu Fahrenden, die gerne cruisen, lange Strecken genießen und dem Motorrad eine klare Rolle im Alltag geben.
Die Versys 650 ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad ein echter Begleiter sein soll: für Stadt, Landstraße und Touren, ohne dass man ständig umdenken muss. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt und gleichzeitig für längere Ausfahrten taugt, wird mit der Versys 650 sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die Harley-Davidson Fat Boy ist die richtige Wahl für alle, die Cruiser-Charakter, Stil und entspanntes Fahrgefühl in den Mittelpunkt stellen. Sie überzeugt mit Präsenz und einem Antrieb, der eher zum Genießen einlädt als zum ständigen „Ausreizen“. Wer häufig in ruhigem Tempo unterwegs ist, lange Strecken als Erlebnis betrachtet und das Motorrad als Ausdruck des eigenen Geschmacks sieht, trifft hier eine starke Entscheidung.
Die Kawasaki Versys 650 empfiehlt sich dagegen für Fahrerinnen und Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und Touren suchen. Sie spielt ihre Stärken beim kontrollierten Handling, bei der praktischen Alltagstauglichkeit und bei der Fähigkeit, sich auf unterschiedlichen Strecken schnell „richtig“ anzufühlen. Wer ein Motorrad möchte, das unkompliziert bleibt, auch wenn die Route spontan wird, findet in der Versys 650 meist die passendere Basis.