| UVP | 16.645 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Samtiger Vierzylinder mit ordentlich Druck unten und in der Mitte
- Souverände Straßenlage
- Bissige und gut dosierbare Bremsen
- aufrechte, tourentaugliche Sitzposition
- viele Ausstattungsvarianten
- SE mit guter Serienausstattung
- Hässlicher USB-C Anschluß
- etwas schwer
- Gentlemen-Motor mit Leistung, Charakter und allem sonst
- angerauhter 4-Zylinder Sound
- gute Serienausstattung
- sehr gute Bremsen mit Kurven-ABS
- ausgewogenes Fahrverhalten
- verbesserungswürdige App
- eingeschränkter Soziuskomfort
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.070 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 948 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
| Leistung | 124 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 97 NM bei 7.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins-S46-Federbein mit einstellbarer Zugstufendämpfung und Federbasis (Federweg 141)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben, Brembo M4.32 4-Kolben Festsättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Die neue Kawasaki Ninja 1100 SX ist tatsächlich noch ein bisschen besser als die eh schon gute Vorgängerin. Der seidige Motor bietet nun noch mehr Fahrspaß in den für einen Sporttourer wichtigen Drehzahl-Bereichen und technisch ist die Kawa nun mit Schräglagensensorik voll auf der Höhe. Sie bereitet viel Fahrspaß und wirkt dabei sehr souverän, fast schon majestätisch. Wir finden übrigens die Standard-Ninja (ohne SE) eigentlich schon mehr als ausreichend, würden aber alleine schon wegen der Farbe (GRÜN!) trotzdem zur SE greifen.Da Euch jetzt vermutlich schon der Sabber aus dem Mund trieft, können wir Euch eine Probefahrt nur empfehlen. Am besten bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Ninja besonders wohl fühlt. Viel Spaß - und wenn ihr schon mal da seid, schaut Euch doch auch gleich noch die H2 SX SE an...
Fazit
Wow, was für ein Auftritt! Die neue Z900 ist tatsächlich noch besser geworden, vor allem in Sachen technische Helferlein. Die Umstellung auf Euro5+ hat zum Glück nichts an der Performance dieses strammen Streetfighters geändert. Der seidige Motor ist immer noch der Star der Z900, aber auch Fahrwerk, Bremsen und Bedienung überzeugen. Okay, die App ist eine Zumutung, aber daran kann Kawasaki ja per Update noch arbeiten. Dem Fahrspaß mit der Z900 tut das zum Glück keinen Abbruch. Unbedingt ausprobieren!Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dort in Sankt Michaelisdonn steht die Z900 mit dem Performance-Paket für Probefahrten zur Verfügung. Außerdem könnt Ihr Euch vor Ort eine 70 kw Variante und natürlich auch eine SE ansehen.
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Kawasaki Ninja 1100 SX SE vs Kawasaki Z 900 – Vergleich für Alltag, Strecke und Fahrspaß
Wer zwischen der Kawasaki Ninja 1100 SX SE und der Kawasaki Z 900 schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Auf der einen Seite steht ein sportlich ausgelegter Sporttourer, der auf längere Strecken und souveränes Reisen ausgelegt ist. Auf der anderen Seite wartet ein Naked Bike, das mit direkter Ansprache, leichterem Handling und viel Alltagstauglichkeit punktet. Beide Motorräder kommen aus dem Hause Kawasaki, aber sie erzählen auf der Straße eine deutlich unterschiedliche Geschichte.
Grundcharakter: Sporttourer vs Naked-Bike
Die Ninja 1100 SX SE wirkt wie ein Motorrad, das man gerne „einfach laufen lässt“: Die Sitzposition ist sportlich, aber nicht kompromisslos unbequem. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, auch bei längeren Fahrten ruhig und kontrolliert zu bleiben. Die Z 900 dagegen ist spürbar näher an der Idee „steigen, losfahren, Spaß haben“. Die offene Bauform ohne Verkleidung sorgt für ein unmittelbares Fahrgefühl, und das Handling wirkt oft besonders agil – gerade dort, wo der Verkehr oder enge Strecken schnelle Richtungswechsel verlangen.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung anfühlt
Beim Vergleich der beiden Modelle fällt auf, dass die Ninja 1100 SX SE die Kraft eher als durchgehende, souveräne Beschleunigung vermittelt. Das passt gut zu Fahrten, bei denen man zügig überholen möchte, ohne ständig den Drehzahlbereich zu wechseln. Die Z 900 spielt dagegen stärker die Karte Spontanität: Gasannahme und Schub wirken direkter, wodurch sich das Motorrad besonders für dynamisches Fahren im Alltag eignet – etwa auf Landstraßen oder bei kurzen Ausfahrten am Feierabend.
Beide Motorräder sind schnell, aber die Art der Schnelligkeit unterscheidet sich: Die Ninja wirkt wie ein „Reisezug“, die Z 900 eher wie ein „Sprint“. Wer häufig lange Strecken fährt und dabei entspannt bleiben möchte, wird die Ninja oft als stimmiger empfinden. Wer dagegen häufig kurvige Strecken in Angriff nimmt und dabei viel mit dem Vorderrad „arbeitet“, fühlt sich mit der Z 900 häufig schneller zu Hause.
Fahrwerk und Handling: Stabilität oder Agilität
Im Fahrwerksvergleich zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Sporttourer und Naked Bike. Die Ninja 1100 SX SE zielt auf Stabilität und Konstanz ab. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder längeren Autobahnabschnitten wirkt das Motorrad oft ruhiger und „gerader“. Das hilft, wenn man nicht nur sportlich, sondern auch komfortabel unterwegs sein möchte.
Die Z 900 setzt stärker auf Agilität. Das Motorrad lässt sich spürbar leichter in Schräglage bringen und reagiert oft schneller auf kleine Lenkimpulse. Das ist ein klarer Vorteil in der Stadt, auf Landstraßen mit wechselndem Belag und in Kurvenserien, in denen man gerne flüssig und zügig fährt.
Kurvenfahren: Beide können – aber auf unterschiedliche Weise
In Kurven zeigt sich: Die Ninja 1100 SX SE bietet ein Gefühl von Kontrolle und Ruhe, während die Z 900 eher mit Leichtigkeit überzeugt. Wer häufig sehr sportlich fährt und dabei ein Motorrad möchte, das schnell „mitgeht“, wird die Z 900 oft als handlicher erleben. Wer dagegen lange Kurvenabschnitte fährt und dabei Stabilität auch bei wechselnden Bedingungen schätzt, findet in der Ninja häufig das passendere Gesamtpaket.
Komfort und Ergonomie: Wie lange macht das Fahren Spaß?
Beim Thema Komfort ist die Ninja 1100 SX SE klar im Vorteil, wenn es um längere Fahrten geht. Die Verkleidung und die insgesamt tourentaugliche Auslegung helfen dabei, Wind und Fahrtwind spürbar besser zu managen. Dazu kommt die Sitzposition: Sie wirkt sportlich, aber so, dass man nicht nach kurzer Zeit „um die Haltung kämpfen“ muss.
Die Z 900 ist dagegen ein Motorrad, das sich für kürzere bis mittlere Strecken sehr natürlich anfühlt. Die offene Bauform bringt mehr Windkontakt, was nicht zwingend schlecht ist – im Gegenteil: Für viele ist das gerade der Reiz. Wer jedoch regelmäßig weite Strecken fährt, wird die Ninja 1100 SX SE als entspannter empfinden.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Alltag
Beide Motorräder profitieren von moderner Motor- und Fahrwerkslogik, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die Ninja 1100 SX SE wirkt insgesamt wie das Motorrad, das man auch bei wechselnden Bedingungen gerne „einfach“ fahren lässt. Elektronik und Abstimmung zielen darauf, dass das Motorrad berechenbar bleibt – besonders dann, wenn man nicht jedes Detail aktiv „wegtrimmen“ möchte.
Die Z 900 bleibt dabei ebenfalls modern, setzt aber stärker auf das direkte Fahrgefühl. Das kann sich für Fahrerinnen und Fahrer, die gerne selbst dosieren, sehr attraktiv anfühlen. Gleichzeitig ist es ein Punkt, den man im Blick behalten sollte: Wer viel Wert auf maximale Unterstützung und „Tourenkomfort mit Technik“ legt, wird die Ninja oft als runder erleben.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Im Bremsenvergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind darauf ausgelegt, sportliche Anforderungen zu erfüllen. Die Ninja 1100 SX SE wirkt dabei häufig wie die Variante, die auch bei längeren Fahrten und wiederholtem Verzögern konstant bleibt. Die Z 900 punktet mit einem direkten Ansprechverhalten, das sich beim zügigen Fahren in der Kurve und beim schnellen Wechsel zwischen Gas und Bremse positiv bemerkbar macht.
Wichtig ist: Die beste Bremse ist die, die sich vorhersehbar anfühlt. In dieser Hinsicht sind beide Modelle stark, aber die Ninja vermittelt oft mehr „Langstrecken-Vertrauen“, während die Z 900 mehr „Sport-Intuition“ ausstrahlt.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Die Ninja 1100 SX SE ist als SE-Version typischerweise näher an der Idee „mehr Komfort und mehr Ausstattung“. Das macht sich vor allem dann bemerkbar, wenn man das Motorrad nicht nur am Wochenende bewegt, sondern auch für längere Touren nutzt. Gerade bei Wetterwechseln und längeren Abschnitten kann die tourentaugliche Auslegung den Unterschied machen.
Die Z 900 ist dagegen oft die pragmatische Wahl für alle, die ein Motorrad möchten, das schnell startklar ist, sich leicht bewegt und im Alltag nicht zu „schwer“ wirkt. Das Naked-Konzept bringt außerdem den Vorteil, dass man das Motorrad optisch und technisch oft als „pur“ wahrnimmt – weniger Verkleidung, mehr unmittelbares Motorradgefühl.
Stadt, Landstraße, Autobahn: Einsatzprofil im Vergleich
Für die Stadt und für häufige kurze Fahrten ist die Z 900 meist die unkompliziertere Wahl. Sie wirkt wendig, direkt und lässt sich im Alltag gut positionieren. Für die Landstraße gilt: Beide machen Spaß, aber die Z 900 spielt ihre Stärken im agilen Wechselspiel aus, während die Ninja 1100 SX SE mit Stabilität und Komfort überzeugt.
Auf der Autobahn oder bei längeren Strecken ist die Ninja 1100 SX SE häufig im Vorteil. Der Windschutz und die tourentaugliche Gesamtabstimmung sorgen dafür, dass man entspannter ankommt. Die Z 900 kann das natürlich auch – aber sie fühlt sich eher wie das Motorrad für „dynamische Etappen“ an.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Ninja 1100 SX SE
Stärken: Die Ninja 1100 SX SE punktet mit tourentauglicher Auslegung, ruhigerem Fahrgefühl bei höheren Geschwindigkeiten und einem Gesamtpaket, das auch über längere Zeit angenehm bleibt. Die Abstimmung wirkt darauf ausgelegt, dass man nicht ständig „gegen das Motorrad“ arbeiten muss.
Schwächen: Wer ein besonders leichtes, nacktes und kompromisslos direktes Handling sucht, könnte die Ninja als weniger „unmittelbar“ empfinden. Außerdem ist sie eher die Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die Komfort und Technik priorisieren – weniger für jene, die bewusst maximal puristisch unterwegs sein wollen.
Kawasaki Z 900
Stärken: Die Z 900 überzeugt mit Agilität, direktem Fahrgefühl und einer sehr lebendigen Art, Leistung in Bewegung umzusetzen. Sie eignet sich hervorragend für kurze bis mittlere Fahrten, für kurvige Strecken und für den Alltag, in dem man oft schnell reagieren muss.
Schwächen: Bei sehr langen Strecken kann der fehlende Windschutz im Vergleich zur Ninja spürbarer werden. Wer häufig „am Stück“ fährt und dabei maximale Entspannung sucht, wird die Ninja 1100 SX SE oft als stimmiger erleben.
Welche Wahl passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung zwischen Ninja 1100 SX SE und Z 900 hängt weniger von „wer ist stärker“ ab, sondern davon, wie gefahren werden soll. Die Ninja 1100 SX SE ist besonders attraktiv für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad möchten, das Komfort, Stabilität und Technik für längere Touren kombiniert. Die Z 900 ist die bessere Wahl für alle, die ein agiles Naked Bike suchen, das schnell anspricht und im Alltag sowie auf kurvigen Strecken besonders lebendig wirkt.
Wer häufig pendelt, spontane Ausfahrten plant und das Motorrad gerne „leicht“ bewegt, wird mit der Z 900 sehr glücklich. Wer dagegen regelmäßig größere Strecken fährt, Wert auf Windschutz und entspannteres Reisen legt und dabei trotzdem sportlich unterwegs sein möchte, trifft mit der Ninja 1100 SX SE meist die passendere Entscheidung.
Fazit:
Die Kawasaki Ninja 1100 SX SE ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein sportlich-tourentaugliches Gesamtpaket suchen: mehr Ruhe bei höheren Geschwindigkeiten, spürbar mehr Komfort auf längeren Strecken und ein Fahrgefühl, das auf souveränes Reisen ausgelegt ist. Die Kawasaki Z 900 passt dagegen besonders gut zu denen, die ein agiles Naked Bike bevorzugen: direktes Ansprechverhalten, leichtes Handling und viel Fahrspaß bei kurzen bis mittleren Ausfahrten. Kurz gesagt: Wer vor allem Touren und entspanntes Tempo im Blick hat, findet in der Ninja 1100 SX SE den stimmigeren Begleiter. Wer dagegen Alltag, Kurven und unmittelbares Fahrgefühl priorisiert, wird mit der Z 900 schneller das Gefühl haben, genau das richtige Motorrad gewählt zu haben.