| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Gentlemen-Motor mit Leistung, Charakter und allem sonst
- angerauhter 4-Zylinder Sound
- gute Serienausstattung
- sehr gute Bremsen mit Kurven-ABS
- ausgewogenes Fahrverhalten
- verbesserungswürdige App
- eingeschränkter Soziuskomfort
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.070 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 948 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 124 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 97 NM bei 7.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Wow, was für ein Auftritt! Die neue Z900 ist tatsächlich noch besser geworden, vor allem in Sachen technische Helferlein. Die Umstellung auf Euro5+ hat zum Glück nichts an der Performance dieses strammen Streetfighters geändert. Der seidige Motor ist immer noch der Star der Z900, aber auch Fahrwerk, Bremsen und Bedienung überzeugen. Okay, die App ist eine Zumutung, aber daran kann Kawasaki ja per Update noch arbeiten. Dem Fahrspaß mit der Z900 tut das zum Glück keinen Abbruch. Unbedingt ausprobieren!Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dort in Sankt Michaelisdonn steht die Z900 mit dem Performance-Paket für Probefahrten zur Verfügung. Außerdem könnt Ihr Euch vor Ort eine 70 kw Variante und natürlich auch eine SE ansehen.
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Kawasaki Z 900 vs Honda WN7: Vergleich im Alltag und auf Tour
Wenn zwei beliebte Modelle aus dem Street-Bereich gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Viel wichtiger ist, wie sich ein Motorrad im Alltag anfühlt: Wie leicht ist es zu bewegen, wie gut trägt es einen über längere Strecken und wie harmonisch greifen Motor, Fahrwerk und Bremsen ineinander? Genau darum geht es beim Vergleich zwischen Kawasaki Z 900 und Honda WN7. Beide Bikes richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ein modernes, alltagstaugliches Motorrad suchen – mit unterschiedlichen Schwerpunkten.
Grundidee der beiden Motorräder
Die Kawasaki Z 900 steht typischerweise für einen dynamischen, direkt spürbaren Charakter. Das Bike wirkt wie gemacht für zügiges Fahren, kurvige Strecken und spontane Ausfahrten. Die Honda WN7 verfolgt dagegen häufig einen Ansatz, der stärker auf Alltag, Alltagstempo und ein ausgewogenes Gesamtpaket abzielt. Das zeigt sich nicht nur im Fahrgefühl, sondern auch darin, wie sich die Abstimmung von Motor und Fahrwerk im Alltag bemerkbar macht.
Motorcharakter: Wie fühlt sich die Leistung an?
Im direkten Vergleich fällt auf: Die Kawasaki Z 900 wirkt oft wie ein Motorrad, das Leistung „griffbereit“ macht. Der Motor liefert spürbaren Schub, ohne dass man ständig in sehr hohe Drehzahlen gehen muss. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das sich besonders beim Beschleunigen aus dem Stadtverkehr oder beim Herausbeschleunigen aus Kurven angenehm unkompliziert anfühlt.
Die Honda WN7 spielt dagegen häufig ihre Stärken in der gleichmäßigen, gut dosierbaren Art aus. Das Motorrad lässt sich meist sehr sauber anfahren und beschleunigt kontrolliert, was gerade dann hilft, wenn der Verkehr dichter wird oder wenn man entspannt unterwegs sein möchte. Wer häufig im Alltag unterwegs ist und Wert auf ein harmonisches Ansprechverhalten legt, findet hier oft einen stimmigen Charakter.
Stärken und Schwächen beim Motor
Kawasaki Z 900 – Stärke: dynamisches Ansprechverhalten und ein spürbar sportlicher Drive, der Lust auf zügiges Fahren macht. Schwäche: wer sehr entspannt und „sanft“ fahren möchte, muss sich bei der Dosierung manchmal stärker bewusst sein, weil der Motor schnell lebendig wird.
Honda WN7 – Stärke: gleichmäßige, gut kontrollierbare Leistungsentfaltung. Schwäche: wer vor allem maximale Dynamik und „Punch“ sucht, empfindet den Charakter eventuell weniger aggressiv als bei der Z 900.
Fahrwerk und Handling: Agil oder komfortorientiert?
Beim Handling zeigen sich die Unterschiede in der Philosophie. Die Kawasaki Z 900 wirkt in vielen Situationen agil: beim Einlenken, beim Wechsel zwischen Kurven und beim zügigen Vorankommen auf Landstraßen. Das Fahrwerk unterstützt häufig ein sportliches Tempo, ohne dass man ständig das Gefühl hat, auf Komfort verzichten zu müssen.
Die Honda WN7 punktet oft mit einem ausgewogeneren Gefühl für den Alltag. Unebenheiten werden in der Regel souveräner „abgefedert“, und das Motorrad bleibt auch bei wechselnden Straßenbedingungen gut berechenbar. Das ist besonders praktisch, wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht.
Stärken und Schwächen beim Fahrwerk
Kawasaki Z 900 – Stärke: sportliche Agilität und ein direktes Einlenkgefühl. Schwäche: bei sehr langen, holprigen Abschnitten kann der Fokus stärker auf sportlicher Rückmeldung liegen als auf maximaler Weichheit.
Honda WN7 – Stärke: alltagstaugliche Abstimmung und gute Kontrolle bei wechselnden Bedingungen. Schwäche: wer sehr „sportlich“ im Sinne von kompromissloser Kurvenagilität unterwegs sein will, könnte sich etwas mehr Biss wünschen.
Bremsen: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsen geht es vor allem um zwei Dinge: Dosierbarkeit und Standfestigkeit. Die Kawasaki Z 900 bietet in der Regel ein sehr direktes Bremsgefühl, das sich gut für zügige Anfahrten und sportliche Passagen eignet. Gerade beim häufigen Verzögern in Kurven wirkt das angenehm, weil man das Tempo präzise steuern kann.
Die Honda WN7 setzt häufig auf ein gut kontrollierbares Gesamtpaket. Das Bremsverhalten wirkt meist stabil und berechenbar, was im Stadtverkehr und auf Touren mit wechselndem Tempo ein echter Vorteil ist. Wer viel im Alltag unterwegs ist, profitiert davon, dass das Motorrad auch bei moderater Fahrweise zuverlässig bremst.
Stärken und Schwächen bei den Bremsen
Kawasaki Z 900 – Stärke: sportliche Direktheit und präzise Dosierung. Schwäche: wer sehr „weich“ und maximal entspannt bremsen möchte, muss die Hebelbewegung eventuell etwas feinfühliger anpassen.
Honda WN7 – Stärke: berechenbare Bremsleistung und gutes Gefühl für Alltag und Tour. Schwäche: wer auf maximale Sportlichkeit beim Bremsen setzt, findet bei der Z 900 oft den direkteren Zugriff.
Komfort, Sitzposition und Alltagstauglichkeit
Im Alltag entscheidet sich, ob ein Motorrad wirklich zu einem passt. Die Kawasaki Z 900 fühlt sich häufig dann besonders gut an, wenn man aktiv fährt: leicht nach vorn orientiert, mit einer Sitzposition, die sportliches Handling unterstützt. Für kürzere Strecken und dynamische Fahrten ist das oft ein Plus.
Die Honda WN7 wirkt in vielen Situationen „runder“ für den Alltag. Die Sitzposition und die Abstimmung vermitteln häufig mehr Komfortgefühl, besonders bei längeren Fahrten oder wenn die Strecke nicht planbar ist. Das ist besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur für die Wochenendrunde gedacht ist.
Stärken und Schwächen beim Komfort
Kawasaki Z 900 – Stärke: sportliche Ergonomie und gutes Gefühl beim aktiven Fahren. Schwäche: bei sehr langen Touren kann die sportlichere Ausrichtung je nach Körperbau stärker ins Gewicht fallen.
Honda WN7 – Stärke: alltagstauglicher Komfort und entspannteres Gesamtgefühl. Schwäche: wer eine besonders „sportliche“ Sitzhaltung sucht, könnte die Ausrichtung als weniger aggressiv empfinden.
Ausstattung und Praxis: Was zählt wirklich?
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „mehr“ oder „weniger“, sondern um das, was im Alltag wirklich hilft. Die Kawasaki Z 900 wirkt häufig wie ein Motorrad, das auf Fahrspaß und Performance ausgelegt ist. Je nach Ausstattungsvariante können Features den sportlichen Charakter unterstreichen, etwa durch moderne Assistenzsysteme oder eine auf das Fahrerlebnis abgestimmte Elektronik.
Die Honda WN7 punktet oft mit einem stimmigen Gesamtpaket, das sich gut in den Alltag integrieren lässt. Dazu gehören häufig praxisnahe Details, die das Motorrad im Stadtverkehr und auf Touren angenehmer machen – etwa durch eine gut abgestimmte Bedienlogik und ein insgesamt ruhigeres Fahrgefühl.
Stärken und Schwächen in der Praxis
Kawasaki Z 900 – Stärke: Fokus auf Fahrdynamik und sportliche Performance. Schwäche: wer vor allem Komfort und „Plug-and-Play“ im Alltag sucht, muss eventuell stärker auf die eigene Fahrweise achten.
Honda WN7 – Stärke: ausgewogenes, alltagstaugliches Gesamtpaket. Schwäche: wer maximalen Sport-Drive erwartet, könnte den Charakter als weniger „aufgeladen“ wahrnehmen.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich zwischen Kawasaki Z 900 und Honda WN7 lässt sich am besten über die eigenen Prioritäten entscheiden. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell lebendig anfühlt, beim Beschleunigen Spaß macht und auf kurvigen Strecken dynamisch wirkt, findet in der Kawasaki Z 900 oft den passenderen Partner. Das Bike belohnt aktives Fahren und vermittelt ein sportliches, direktes Feedback.
Wer dagegen ein Motorrad möchte, das im Alltag souverän bleibt, sich gut dosieren lässt und auch auf längeren Strecken angenehm zu fahren ist, liegt mit der Honda WN7 häufig richtig. Das Motorrad wirkt oft wie die bessere Wahl, wenn das Einsatzgebiet breit ist: Stadt, Landstraße und Tour – ohne dass man ständig „sportlich“ fahren muss, um das Motorrad zu genießen.
Fazit:
Die Kawasaki Z 900 ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die vor allem Fahrspaß und Dynamik suchen: ein direktes Ansprechverhalten, agiles Handling und ein sportlicher Charakter machen sie besonders attraktiv für kurvige Strecken und zügige Ausfahrten. Wer gern aktiv fährt und das Motorrad als „Antrieb“ für die eigene Fahrweise nutzt, wird hier meist schnell glücklich.
Die Honda WN7 passt besser zu denen, die ein ausgewogenes, alltagstaugliches Motorrad möchten: gut kontrollierbar, komfortorientierter im Gesamtgefühl und häufig sehr angenehm für längere Fahrten sowie wechselnde Straßenbedingungen. Wer ein Motorrad sucht, das unkompliziert funktioniert und nicht nur am Wochenende Spaß macht, findet in der WN7 oft die stimmigere Entscheidung.